Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  10. Zwei Formen - ein Ritus
  11. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  12. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  15. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"

Neue Perspektive auf die Auferstehung einnehmen

21. April 2025 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es gehe darum Türen zu öffnen – für Frieden, Dialog, Respekt und das Leben in all seinen Phasen, sagte der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke, am Ostersonntag.


Eichstätt (kath.net/ pde)
Im feierlichen Pontifikalamt am Ostersonntag hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen dazu aufgerufen, die Osterbotschaft aus der Perspektive des Auferstandenen zu betrachten. In seiner Predigt erinnerte Hanke an die biblischen Berichte vom leeren Grab Jesu am Ostermorgen und betonte, dass die Jünger zunächst von Zweifel, Unsicherheit und Angst geprägt gewesen seien. Erst durch einen Perspektivwechsel hätten sie die österliche Hoffnung und Freude erfahren können.
Bischof Hanke erläuterte, dass die offene Tür zum Grab nicht der Eingang ins Grab sei oder als Zeichen der Abwesenheit Jesu zu verstehen sei, sondern als „Ausgang aus der Dunkelheit“ und als „offene Tür“ zu einem neuen Weg in die Herrlichkeit Gottes. Deshalb der Wechsel der Perspektive.


Die Worte Jesu „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ und „Ich bin der Weg“ gewinnen angesichts des weggewälzten Steins am Grab eine neue Bedeutung. Jesus habe durch seine Auferstehung den Weg zum himmlischen Vater bereitet und lade die Menschen ein, ihm auf diesem Weg zu folgen. Die Osterbotschaft, so Hanke, fordere dazu auf, die eigene Perspektive zu wechseln und das Leben mit den Augen des Auferstandenen zu sehen. Dies bedeute, Resignation und Verzweiflung zu überwinden und in der Gemeinschaft mit Christus Hoffnung zu schöpfen.

Der Bischof verwies auf das Beispiel des Apostels Thomas, der erst durch die Begegnung mit den Wunden des Auferstandenen seinen Zweifel besiegen konnte. Auch heute zeigten sich die „Wunden des Herrn“ im Leid der Armen, Kranken und Opfer von Kriegen und Konflikten.
Hanke rief dazu auf, die Osterbotschaft in die Welt zu tragen und sich nicht in „Grabkammern“ oder „digitale Blasen“ zurückzuziehen. Vielmehr gelte es, Türen zu öffnen – für Frieden, Dialog, Respekt und das Leben in all seinen Phasen. Der Ruf Jesu „Lazarus, komm heraus!“ gelte auch heute: „Öffnet eure Gräber, kommt heraus.“ Die Auferstehung Jesu sei eine Einladung, trotz Zweifel und Not auf das geöffnete Grab zu schauen und dem neuen Leben in Gott zu vertrauen.

Bild: Bischof Gregor Maria Hanke bei der Osterpredigt im Eichstätter Dom. Foto: © Norbert Staudt/pde

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 21. April 2025 

Aus dem Grab

mit dem Auferstandenen zu gehen, ist eine erfahrbare Wirklichkeit, die einen Versuch wert ist.
Den ganze Himmel haben wir auf unserer Seite, wenn es gilt, in der Versuchung zu widerstehen und mit Gottes helfender Liebe die Sünde zu besiegen ...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ostern

  1. Osterglaube und Osterpraxis als tragende und heilende Wirklichkeit unseres Seins
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. „Auferstanden bin ich und bin nun immer bei Dir“
  4. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  5. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  6. Patriarch Bartholomaios: Ostern immer gemeinsam feiern
  7. Ukrainischer Bischof: "Gott ist unsere einzige Zuflucht"

Bischof Hanke

  1. "Bischof Hanke ist nicht Täter, sondern Opfer des Finanzskandals"
  2. Bischof Hanke will Freundschaft mit Jesus vertiefen
  3. Weihnachten ist die Ansage, dass Gott sich einmischt
  4. Erzbischof Schick: Christen sollen mehr Freude ausstrahlen
  5. Bischof Hanke: Gott setzt auf den Einzelnen
  6. Strukturreformen für die katholische Kirche kein Weg aus der Krise
  7. Dialog im geistlichen Sinn etwas anderes als Strukturdebatte






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  9. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  12. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz