Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf

George W. Bush gewinnt die US-Wahl

3. November 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die meisten Protestanten und Katholiken stimmten für Bush - Entscheidendes Thema war nicht der Kampf gegen den Terrorismus, sondern moralische Werte


Washington (kath.net/idea)
George W. Bush hat die Wahl zum US-Präsidenten klar gewonnen, sein Rivale John F. Kerry hat inzwischen die Niederlage eingestanden. Protestanten und Katholiken haben bei der US-Präsidentschaftswahl mehrheitlich für den Amtsinhaber George W. Bush gestimmt. Wie der Nachrichtensender CNN aufgrund von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe meldete, haben 58 Prozent der Protestanten und 51 Prozent der Katholiken den Protestanten Bush gewählt, während sein katholischer Herausforderer, Senator John F. Kerry, nur auf 41 Prozent bei den Protestanten und auf 48 Prozent bei den Katholiken kam. Bei der jüdischen Bevölkerung konnte Kerry 76 Prozent der Stimmen gewinnen, während Bush es auf 24 Prozent brachte. Eindeutig ist auch der Trend unter den Kirchgängern: 60 Prozent derer, die wöchentlich zum Gottesdienst gehen, wählten Bush. Einen ähnlichen Wert erzielte Kerry bei denen, die selten oder nie eine Kirche aufsuchen. Auch bei den verheirateten Wählern konnte Bush sich mit 56 Prozent durchsetzen, während Kerry die Unverheirateten auf seiner Seite hatte. Deutliche Vorteile hatte Kerry bei Schwulen und Lesben: Hier bekam Bush 23 Prozent der Stimmen, während 77 Prozent an den Herausforderer gingen. Für 22 Prozent der Wähler war nicht der Kampf gegen den Terror das entscheidende Thema, sondern die moralischen Werte. Dies war der stärkste Faktor. Die Sorge um Wirtschaft und Arbeitsplätze war für 20 Prozent der Amerikaner wichtig, die Terrorbekämpfung dagegen nur für 19 Prozent. Der Politikexperte David Gergen (Washington) sieht hinter der Präsidentenwahl „vor allem eine Glaubensfrage“. Gergen hat sowohl für den republikanischen Präsidenten Ronald Reagan wie auch für den Demokraten Bill Clinton im Weißen Haus gearbeitet. Gergens Wahlfazit: Bush sei es gelungen, die Evangelikalen zu mobilisieren. Diese schätzten vor allem, daß er sich gegen Abtreibung ausspricht, die Ehe stärken will, sich offen zu seinem Glauben bekennt und seine Politik im Gebet vor Gott bringt. Auch bei konservativen Katholiken seien die ethischen Positionen Bushs ausschlaggebend, wie zum Beispiel seine restriktive Haltung gegenüber der Stammzellenforschung.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bush

  1. All human life is a gift from our Creator
  2. Kardinal: 'Bush könnte einer der größten Präsidenten der USA werden'
  3. Atheist scheitert: Gebete bei Amtseinführung von Bush zulässig
  4. Kardinal von Philadelphia gratuliert Bush zur Wiederwahl
  5. Bush: Werde euer Präsident sein, unabhängig von eurem Glauben
  6. Mit zugehaltener Nase Bush gewählt
  7. ALfA: 'Wiederwahl Bushs wichtiges Signal für den Lebensschutz'
  8. 'Bush-Wahlsieg positives Vorzeichen für Bioethikdebatte'
  9. 'Time'-Magazin-Umfrage: Gläubige würden Bush wählen
  10. Papst sprach mit Bush über Folterskandale






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  4. Vertrauenskrise in der Kirche
  5. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  14. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz