Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

Christus-Büste in römischer Basilika wurde als Werk von Michelangelo identifiziert

15. März 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heute steht die Marmorbüste auf einem Altar in einer Seitenkapelle der Basilika Sant’Agnese fuori le mura und ist inzwischen durch ein Alarmsystem gesichert - VIDEO


Rom (kath.net) In der Basilika Sant’Agnese fuori le mura an der Via Nomentana in Rom wurde eine Marmorbüste, die Christus als Erlöser darstellt, nach Jahrhunderten der Ungewissheit offiziell Michelangelo Buonarroti neu zugeschrieben. Das berichtet das katholische Internetportal „Aleteia“. Das Werk war bereits bis zum frühen 19. Jahrhundert bereits Michelangelo zugeschrieben worden, diese Urheberschaft geriet dann aber über fast 200 Jahre hinweg in Vergessenheit.


Die Forscherin Valentina Salerno hatte jahrelange Archivrecherchen durchgeführt. Salerno ist keine Kunsthistorikerin, sondern stützt ihre Arbeit ausschließlich auf notarielle Dokumente, Inventarlisten und Korrespondenzen aus Michelangelos letzten Lebensjahren. Deshalb verlässt sie sich nicht auf stilistische Analysen, sondern rekonstruierte den Weg des Kunstwerks anhand von Dokumenten. Diese belegen ein System, mit dem Michelangelos Erbe durch seine Schüler und religiöse Institutionen geschützt wurde.

Die neuen Dokumente deuten – entgegen bisheriger Theorien – darauf hin, dass er Zeichnungen und Marmorskulpturen gezielt an vertraute Personen und an die Kirche weitergab, um sein Vermächtnis zu sichern. Die Büste in Sant’Agnese überdauerte so Jahrhunderte von Renovierungen und politischen Umbrüchen, direkt vor den Augen der Gläubigen.

Heute steht die Marmorbüste auf einem Altar in einer Seitenkapelle der Basilika und ist nun – ihrer Bedeutung angemessen – durch ein Alarmsystem gesichert. 

Bild: Selbstbildnis Michelangelos


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kunst

  1. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  2. Tück: „Werke des Schock-Künstlers Gottfried Helnwein gehören nicht in eine Kirche“
  3. Egino Weinert - Der demütige Meister
  4. Riskante Schau: Vatikan zeigt Raffaels Wandteppiche in Sixtina
  5. Einer, der seine Kunst in den Dienst Gottes stellt
  6. Stephansdom: Mögliche Wandzeichnung von Albrecht Dürer entdeckt
  7. Ist Alfred Hitchcock ein katholischer Künstler?
  8. ‘Der Sonntag’ erklärt ‘Geheimnis von Leonardos Abendmahl’
  9. Michael Jackson im Herz-Jesu-Look
  10. Wiener Votivkirche zeigt große Renaissancekünstler-Ausstellung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  15. 'Für jeden Unsinn ein Bischof' - Scharfe Kritik an Erzbischof Heße

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz