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| ![]() Deutsche Bischofskonferenz: Fellay zeigt seine wahre Geisteshaltung24. März 2009 in Chronik, keine Lesermeinung Piusbruderschaft verlegt Subdiakonatsweihe und greift Deutsche Bischofskonferenz an - Diese wehrt sich: "Wir verbitten uns den Vorwurf, einen offenen Aufstand gegen den Papst geführt zu haben" Menzingen (kath.net) Die Piusbruderschaft verlegt den Ort ihrer Subdiakonatsweihen vom deutschen Zaitzkofen nach Ecône in die Schweiz, wo sich das Haupt-Priesterseminar befindet. Der Termin am 28. März bleibt derselbe. Das teilt Bernard Fellay, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., in einer Aussendung mit. Die Bruderschaft tue dies "auf Bitten des Heiligen Stuhles" und als "Geste der Beruhigung nach der Aufhebung der ungerechten Verurteilungen, die auf den Bischöfen der Bruderschaft lastete, und den aggressiven Reaktionen, die daraufhin erfolgten", wie Fellay schreibt. Aggressive Kritik äußert Fellay am "deutschen Episkopat" und dessen Haltung gegenüber der Piusbruderschaft. Er wirft ihm "offene Empörung gegen den Obersten Hirten", "Feindseligkeit" und - unter Berufung auf den Brief des Papstes an die Bischöfe - fehlende Nächstenliebe vor. "Die übrigen Weihen werden wie vorgesehen stattfinden; es stand niemals zur Debatte sie zu unterlassen", schreibt Fellay, ohne konkrete Daten zu nennen. Auf der Website der Bruderschaft findet sich derzeit kein Hinweis auf zukünftige Weihen. "Wir wissen, dass unsere Lage in Bezug auf das Kirchenrecht unvollkommen ist." Diesem Recht zufolge auf Weihen zu verzichten würde aber "das Leben unserer priesterlichen Gemeinschaft ersticken". Matthias Kopp, der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, hat am frühen Abend zur heutigen Erkärung des Generaloberen der Pius-Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, Stellung genommen und die Wortwahl von Fellay scharf zurückgewiesen. Wörtlich sagte Kopp: "Mit seiner Wortwahl in der heutigen Erklärung zeigt Bischof Fellay seine tatsächliche Geisteshaltung. Sie ist geprägt von einer bedauerlichen Einseitigkeit. Wir verbitten uns den Vorwurf, einen offenen Aufstand gegen den Papst geführt zu haben. Im Übrigen weisen wir die Anschuldigung unbarmherziger Feindseligkeit entschieden zurück." Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPiusbruderschaft
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