Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Hurra, ein Katholik!
  3. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  4. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  5. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  6. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  7. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  8. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  9. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  10. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  11. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  12. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  13. Wollte der Vatikan die Kritik der US-amerikanischen Bischofskonferenz an Biden ausbremsen?
  14. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  15. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"

Scicluna: Durch Nuntius können sich Gläubige direkt an Papst wenden

23. Juni 2011 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vertreter der Glaubenskongregation: Jeder Gläubige hat das Recht, seine Sorge um die Diözese direkt dem Heiligen Stuhl mitzuteilen, und zwar durch den Nuntius, der für die örtliche Gemeinde die Nähe des Heiligen Vaters repräsentiert


Rom (kath.net) “Die Menschen müssen wissen, dass sie sich an den Nuntius wenden können, wenn es Anliegen gibt, die Auswirkungen im Hirtendienst der Bischöfe haben, aber nicht um diese zu denunzieren, sondern um zu sagen: ‚Wir haben Vertrauen in das Amt Petri, das der Nuntius repräsentiert; wir haben eine Sorge, und wir haben die Pflicht, nicht nur das Recht, sie Petrus vorzulegen.’“ Das sagte Msgr. Charles Scicluna, „Anwalt der Gerechtigkeit“ der Kongregation für die Glaubenslehre, bei einer Pressekonferenz zum Thema Missbrauch am vergangenen Samstag. Was zu tun sei, wenn Bischöfe sich nicht als gute Hirten erweisen sollten, wurde Scicluna im Zusammenhang mit der Aufklärung der Missbrauchsfälle gefragt.


Jeder Gläubige habe das Recht, seine Sorge um die Diözese direkt dem Heiligen Stuhl mitzuteilen, und zwar durch den Nuntius. „Meine Arbeit hat mich die Tätigkeit der Nuntii sehr schätzen lassen; sie repräsentieren für die örtliche Gemeinde, nicht nur für die Regierungen, die Nähe des Heiligen Vaters.“

Msgr. Charles Scicluna ist „Anwalt der Gerechtigkeit“ der Kongregation für die Glaubenslehre, das ist der Staatsanwalt des Tribunals des früheren „Heiligen Uffiziums“, der die Aufgabe hat, so genannte „delicta graviora“ zu untersuchen, also Vergehen, die die katholische Kirche als die absolut schwerwiegendsten einstuft: Das sind die Vergehen gegen die Eucharistie, Vergehen gegen die Heiligkeit des Bußsakraments und der Verstoß gegen das sechste Gebot („Du sollst nichts Unkeusches tun“) durch einen Kleriker mit einem Jugendlichen unter 18 Jahren. Vergehen, für die ein „Motu proprio“ von 2001 mit dem Titel „Sacramentorum sanctitatis tutela“ der Kongregation für die Glaubenslehre die Kompetenz zugesprochen hat. Und Monsignor Scicluna, ein Malteser mit liebenswürdig-freundlichen Umgangsformen, steht im Ruf, die ihm übertragene Aufgabe mit der größten Genauigkeit anzugehen – ohne Ansehen der Person.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Nummer 10 24. Juni 2011 

Fortsetzung

... ich kann mir nicht vorstellen, dass S. E. Lehmann vor (!) seiner Beförderung sein antirömisches Denken und Handeln offen gezeigt hat. Oder doch? Dann könnten Sie mir ja viell. einen Nachweis liefern, dass er das vorher auch schon so praktizierte.
Außerdem rein intellektuell betrachtet: Eine Beförderung kann verschiedene, konträre Ursachen haben, wenn man Berufserfahrung hat, bekommt man das schnell mit.
Ich möchte mich aber mit Ihnen nicht streiten, denn wo Streit ist, ist meiner Meinung nach nicht der Geist des Herrn. Ich hoffe, Sie sind zufrieden mit der Auflösung der fehlenden Fragezeichen und der fehlenden Klammer.
Wünschen wir uns beide gegenseitig den Frieden u. d. Begeisterung des kath. Glaubens u. Aufrichtigkeit im Herrn. Beten wir mit liebevollem Herzen füreinander, das fände ich schön! Wir alle (!) befinden uns auf dem Weg zum Herrn, auf dem Weg (!) zur Heiligkeit, und sollen jeden Tag wieder neu umkehren und beten, beichten, Buße tun, in der Hl. Schrift lesen.


0

0
 
 Nummer 10 24. Juni 2011 

Lieber Albertus Magnus,

Sie waren zu vorschnell, denn ich hatte so (!) geschrieben: \"(z. B. Lehmann??)\". Irgendwie sind die \"zwei Fragezeichen\" und die \"Klammer zu\" verloren gegangen. Ich vermute aufgrund der neuen Kommentarbegrenzung von kath.net. Also kein Grund, sich aufzuregen. Oder auch sogar Schlimmes gegen mich zu fordern.
Denn abgesehen davon: Beweise dafür, dass Kardinal Lehmann eine deutliche Mitverantwortung trägt, dass sich die kath. Kirche in Deutschland in einem riesen \"Schisma-Verdachts-Schlamassel\" befindet, gibt es genügend. Die wurden von anderen Kommentatoren (zu anderen Artikeln) und von Kardinal Lehmann selbst (Teile seiner eigenen Äußerungen und Taten, die die Weisungen seines weltlichen und geistlichen Vorgesetzten, Papst Benedikt, nicht befolgen) zur Genüge gebracht. Und ich glaube nicht, dass irgendein Arbeitgeber eine Person befördert und höhere Aufgaben überträgt, wenn man VOR der Beförderung Weisungen seines Vorgesetzten absichtlich konterkariert. Ich kann


0

0
 
 Wildrosenöl 23. Juni 2011 
 

Ergänzung - Alarmsignal!

In mein zunächst gutes Gefühl, mischt sich Sorge: Wie ist es nur um unsere Kirche bestellt?
Das ist doch Ausdruck einer tiefen Kirchenkrise, einer Krise der Bischöfe. Ich versuche, mich an die Zeit vorm II. Vat. Konzil zu erinnern: Schon damals war einiges brüchig, aber ich war zu jung, um das benennen zu können. Doch das weiß ich: So etwas hat es nicht gegeben. Meine Eltern, meine älteren Angehörigen, hätten sich so etwas nicht vorstellen können, sie hätten das als haltlose Spinnerei zurückgewiesen. Sich beim Nuntius beschweren zu könnenn, als dem Vertreter des Papstes, weil der Bischof seiner Hirtenpflicht nicht mehr nachkommt, und dass diese Anregung auch noch von Rom kommt, das war unvorstellbar, undenkbar.

Rom muss über nicht wenige Bischöfe mehr als besorgt sein. Anders ist diese Nachricht nicht zu verstehen. Sie ist - auch - ein Alarmsignal!


2

0
 
 proelio 23. Juni 2011 
 

Mann der Diplomatie

Man sollte keine allzu großen Erwartungen in den Nuntius setzen. Ich wendete mich im vergangenen Jahr an ihn wegen schwerwiegender Verfehlungen eines Ortspfarrers, die das Bistum Limburg unzulänglich relativierte. Der Nuntius bedankte sich zwar artig und wollte die Vorfälle mit dem Ortsbischof klären, geschehen ist allerdings, wie so oft, nichts. Von einem Nuntius sollte man normalerweise mehr als lediglich Diplomatie erwarten...


1

0
 
 anninici 23. Juni 2011 
 

Albertus Magnus:

Sehr intressant, aber nach all dem was so in der Vergangenheit der Kardinal von sich gab steht dieser
kaum hinter dem Hl.-Vater.


1

0
 
 Albertus Magnus 23. Juni 2011 
 

@Nummer 10

In früheren Zeiten kam es vor, dass man denjenigen, der einen anderen ohne Beweise zu haben eines Verbrechens beschuldigte, mit der gelichen Strafe bestrafte, die der Angeschuldigte erhalten hätte. (Zum Beispiel im Codex Hammurapi) So kann ich und jeder andere erwarten, dass sie Beweise für ihre Anschuldigungen gegen Kardinal Lehmann bringen. Tatsache ist jedenfalls, dass der Heilige Vater zu Kardinal Lehman steht.


0

5
 
 Nummer 10 23. Juni 2011 

Wolf im Schafspelz

Liebe Jesus-treue Mit-Katholiken,
der Link zur sog. \"pfarrer-initiative\" lässt tief blicken: Wir sind alle dazu aufgerufen, wachsam in den Andachten und Gottesdiensten/ Hl. Messen zu sein und Indizien (Gemeindereferentin predigt und stellt sich am Altar lächelnd neben den Priester, setzt sich auf den Priesterstuhl etc., Priester findet das toll, belügt bei Konfrontation den das ansprechenden Gläubigen, beruhigt ihn, spricht aber selbst nach der Wandlung vom \"gebrochenen Brot\" statt vom Lamm Gottes, lässt das Schuldbekenntnis weg, spricht die Fürbitte um \" Kirchenreformen\" etc...) für ungehorsame Priester und Ungeweihte im Dienst der Kirche umgehend dem Bischof zu melden! Ich selbst erlebe es z. Zt. bei mir verdeckt operierende Priester und Gemeindereferentinnen gibt, die das ungebildete Glaubensvolk täuschen und an sich binden wollen und dann Karriere in der Kirche machen wollen und dann das wahre Gesicht erst zeigen, wenn es schon \"zu spät\" ist (z. B. Lehmann


2

0
 
 Martyria 23. Juni 2011 

Soziallehre

Die Klarstellung des Nuntius entspricht nichts anderem als den Prinzipien der Katholischen Soziallehre, auch wenn nach dem Erfahrungsbericht von M.Schn-Fl noch nicht alle Bischöfe davon gehört haben. Insbesondere das Subsidiaritätsprinzip, das über Bischof von Ketteler schließlich Einzug in die deutsche Sozialgesetzgebung unter Bismarck gefunden hat und ins Grundgesetz übernommen wurde, wird vom Nuntius herausgestrichen:

Was auf einer unteren Ebene nicht (Einzelner / Familie / Pfarrei) nicht gelöst werden kann, wird auf die nächsthöhere Instanz geschoben, die diese Aufgabe verantwortlich und solidarisch übernimmt. Das wäre im Prinzip so einfach ...

Aber man darf hoffen, dass diese Klarstellung nicht zu einer Art Denunziantentum führt. Der Herr möge dem Nuntius und allen Gläubigen Weisheit verleihen.


0

0
 
 Wildrosenöl 23. Juni 2011 
 

Das ist eine gute Nachricht

Auch die Erfahrung, die @ M.Schn-Fl mitteilt, lese ich sehr gern. Dem anschließenden Rat, wie damit evtl. umzugehen ist, kann ich nur zustimmen.


3

0
 
 Ingeborgia 23. Juni 2011 
 

Aufruf zum Ungehorsam der Priester

Hier ist was ,was man als Gemeindemitglied sorgenvoll liest.
Das kann man kaum glauben, hoffentlich bleibt unser Papst standhaft und bietet ihnen die Stirn.
Ich hoffe das die Gemeindemitglieder ihnen ihren Protest ankündigen und ihnen die Meinung sagen...

http://www.pfarrer-initiative.at/

www.pfarrer-initiative.at/


2

1
 
 M.Schn-Fl 23. Juni 2011 
 

Begrüssenwerte Klarstellung

Vor Jahren wandte ich mich an den Nuntius in einer aktuellen Angelgenheit in der Diözese, in der die Diözesanleitung nicht handeln wollte und das sogar ausdrücklich kundtat. Der Nuntius griff mit Erfolg ein. Anschließend wurde ich per Brief von der Diözese gerügt, daß ich mich an den Nuntius gewandt hatte. Worauf der Nuntius noch einmal reagierte.
Man sollte aber sich an den Nutius wirklich nur in sehr scherwiegenden Fällen wenden, sonst verliert diese Waffe rasch ihre Schärfe. Und man sollte es auch nur tun, wenn in der Diözesanleitung absolut keine Reaktion erfolgt oder die Bitte abschlägig beschieden wird. Der Bischof und seine Bevollmächtigten sollen doch immer der erste Ansprechpartner sein.


4

0
 
 Stephaninus 23. Juni 2011 
 

Höre das gern

Aber manche Bischöfe werden das wohl nicht so gern hören...


1

0
 
 Karlmaria 23. Juni 2011 

Vergehen gegen die Eucharistie

Das weiß doch der Nuntius, dass kaum eine Belehrung erfolgt, dass nur Gläubige im Stand der Gnade den Leib Christi empfangen dürfen. Sonntagspflicht, Osterpflicht (mindestens einmal im Jahr beichten)...


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nuntius

  1. Erzbischof Lopez wird neuer Papstbotschafter in Österreich
  2. Nuntius dankt Laun für seinen treuen Einsatz
  3. Nuntius in der Schweiz verweigert Medieninterviews
  4. Nuntius Eterovic: Auch in Europa 'verschleierte Christenverfolgung'
  5. Berlin: Nuntius Eterovic nimmt Genderismus-Aussagen 'sehr genau wahr'
  6. Nuntius: Reformen müssen aus dem Glauben kommen
  7. Christen gehören weltweit zu den meist verfolgten Gemeinschaften
  8. Zauberspruch am Teppichrand
  9. Nuntius Zurbriggen tritt Amt an
  10. Neuer Apostolischer Nuntius Zurbriggen in Wien eingetroffen







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  3. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  6. Hurra, ein Katholik!
  7. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  8. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  9. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  10. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  11. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  12. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  13. Zwei Kuppeln und eine dramatische Wirklichkeit
  14. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!
  15. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz