SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
- Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
- Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
- Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
- Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
- Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
- Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
- „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
- Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche
| 
Jüdische Zeitung kritisiert Ausstellung bei evangelischem Kirchentag27. April 2013 in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine": Eine Ausstellung über die Flucht der Palästinenser verzerrt die Hintergründe des Nahostkonflikts
Hamburg (kath.net/idea) Massive Kritik am Deutschen Evangelischen Kirchentag wird in der Zeitung Jüdische Allgemeine (Berlin) geübt. Zum Programm des Protestantentreffens vom 1. bis 5. Mai in Hamburg gehört die Ausstellung Die Nakba, die die Geschichte von Flucht und Vertreibung der Palästinenser und ihrer Enteignung zeigen soll. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon will 14 Schautafeln sowie Videopräsentationen für ein besseres Verständnis des Nahostkonflikts präsentieren. 
Nach Ansicht des Autors der jüdischen Wochenzeitung, Tilman Tarach, verzerrt diese Ausstellung die Geschichte: Sie idealisiert nationalsozialistisch unterstützte Judenpogrome, sie verfälscht Quellen, vor allem aber verschweigt sie die Ziele und Interessen der Konfliktparteien im Nahen Osten. Kaum ein Abschnitt sei objektiv. So zeige eine Karte auf der Schautafel zum Israelisch-Arabischen Krieg 1948 Angriffspfeile ausschließlich aus den Regionen des jungen jüdischen Staates. Obwohl die Armeen von fünf arabischen Staaten einen Tag nach der Gründung Israels das Land in der erklärten Absicht überfielen, es zu zerstören, würden die Zionisten als Aggressoren dargestellt, kritisiert Tarach. Sein Fazit über diesen Teil des Kirchentags: Mit ihrem geschichtsrevisionistischen Heimatvertriebenenkult ist die Ausstellung weder ein Beitrag zum Frieden noch eine Hilfe für modern denkende Palästinenser. Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon sollte eher die katastrophale Lage der Palästinenser beispielsweise im Libanon skandalisieren, wo sie anders als in Israel kein Wahlrecht haben, keine Immobilien erwerben und zahlreiche Berufe nicht ausüben dürfen. Die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg und den Evangelischen Entwicklungsdienst der EKD fordert Tarach auf, ihre Unterstützung der Nakba-Ausstellung einzustellen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 27. April 2013 | | | | Der neue Antisemit ist rot-grün oder sogar noch weiter links und da dies genau die politische Richtung vom EKD ist, is man dort auch stark interessiert genau das zu unterstützen.
Der EKD hat nicht aus der eigenen Geschichte gelernt denn gerade in evangelischen Kreisen war im 3. Reich der Antisemitismus sehr weit verbreitet.
Klar sagen die EKD-Oberen "Antisemitismus nie wieder", aber das man das auch leben muß, das haben sie bis Heute nicht begriffen. |  2
| | | | | 27. April 2013 | | | | Falschheit Das ist auch typisch für deutsche Protestanten. Die Vertreibung eines fremden Volkes ist ihnen jede Nachricht wert, die des eigenen aus Pommern, Ostpreußen und Schlesien keine Zeile. Im Übrigen haben nicht ansässige Araber, also keine in Palästina wohnhaften, sondern Ägypter, Iraker, Syrer, etc., den sich aus dem zusammengebrochenen Osmanischen Reich ein Stück nehmenden Juden den Krieg erklärt. Warum sollten sich aber die Juden kein Stück nehmen, wo doch die Jordanier, die Saudis, der König vom Irak etc. sich alle ihr Stück genommen haben? Auch sind wenige Alteingesessene wirklich enteignet worden, wie der noch massenhafte Grundbesitz in arabischer Hand in Israel heute belegt. Dagegen sind die Pommern, Schlesier, Ostpreussen ihr Land losgeworden. |  2
| | | | | dominique 27. April 2013 | | | | Die ganze Geschichte des Nahostkonflikts ist eine Tragödie. Und es macht keinen Sinn, die Palästinenser ihres Anteils an dieser Tragödie zu berauben. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuNaher Osten- Eklat in Jerusalem rund um einen "Völkermord"-Vorwurf
- ‚Trump hat eine realistische Chance als großer Held aus der Geschichte herauszugehen‘
- „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
- Erzbischof: Papst will Aussterben der Christen in Nahost stoppen
- Naher Osten - "Es wäre gut, wenn die Christen mehr Kinder hätten"
- Großes katholisches Jugendtreffen auf der Arabischen Halbinsel
- Nahost-Bischöfe fordern USA und Iran zum Dialog auf
- Vatikan: Nahost-Friedensgebet in Bari ist Papst sehr wichtig
- Abbas gibt Juden Schuld an Holocaust
- Saudischer Kronprinz überrascht mit Äußerungen zu Israel
| 





Top-15meist-gelesen- Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
- „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
- Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
- Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
- Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
- Ein unvermeidliches Schisma?
- Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
- Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
- Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
- Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
- „Die große Würde des Priestertums besteht …“
- Beichten und Eheschließungen ungültig!
- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten
- Vor 50 Jahren anerkannt: Die wunderbare Heilung des Soldaten Vittorio Micheli in Lourdes
|