Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  13. Beschließen ohne zu entscheiden?
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Die Nazi-Projektion

Martin Lohmann tritt aus der CDU aus

19. September 2013 in Deutschland, 97 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken und Chefredakteur von K-TV kündigte am Donnerstag überraschend seinen Austritt an und übt scharfe Kritik an der CDU


Bonn (kath.net)
Martin Lohmann, Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) und Chefredakteur von K-TV, hat am Donnerstag überaschend seinen Austritt aus der CDU bekannt gegeben. In einer kath.net vorliegenden Erklärung schreibt Lohmann, dass er "nach gründlicher Prüfung" und "seinem Gewissen folgend" "nicht leichten Herzens" aus der Christlich-Demokratischen Union (CDU) austrete. 1972 sei er aus Überzeugung von der Notwendigkeit einer Politik aus christlicher Verantwortung in die Partei eingetreten. Er gehe diesen Schritt unmittelbar vor der Bundestagswahl nach "sorgfältigen Überlegungen und verantwortungsvollem Abwägen". "Leider sehe ich mich mit meinen christlichen Überzeugungen von der Bedeutung einer christlichjüdischen Leitkultur in unserem Land von meiner bisherigen Partei verlassen. Deren führende Verantwortliche haben insbesondere in den zwei zurückliegenden Legislaturperioden durch ihr Wirken für mich als überzeugten Katholiken besonders relevante Themenfelder aufgeben", schreibt Lohmann und übt dann scharfe Kritik an der Partei.


"So gut wie alle wesentlichen Kernpunkte, die das 'C' mit seiner einzigartigen Herausforderung ausmach(t)en, sind in den vergangenen Jahren von der Parteiführung der CDU vernachlässigt oder faktisch ausgehöhlt worden. Hier sind besonders hervorzuheben: Schutz und Förderung der Familie sowie Schutz des ungeborenen Menschen. Die Partei hat sich einem diffusen und unberechenbaren Pragmatismus verschrieben, der leider keinen klaren ethischen Kompass mehr erkennen lässt. Zudem wird seit Jahren eine angstfreie und offene wie souveräne Diskussionskultur innerhalb der Partei regelrecht unterdrückt", stellt der K-TV-Chefredakteur fest.

Der Versuch, mit anderen überzeugten katholischen Christen durch die Gründung eines Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) der Parteiführung zu signalisieren, dass das erkennbar Katholische und Konservative zur Breite und Weite dieser ökumenisch ausgerichteten Partei zählen müsse, wurde laut Lohmann letztlich von der Parteispitze ignoriert und als überflüssig und offenbar störend abgetan. "Obwohl die Partei trotz des schleichenden Exodus in der Mitgliedschaft mehrheitlich immer noch von Katholiken getragen wird, gibt es keine entsprechend anerkannte Ergänzung zum aus Mitgliedsbeiträgen gut finanzierten Evangelischen Arbeitskreis. Im Regierungsteam ist von zehn Ministern nur noch ein einziger Katholik." Lohmann bleibe weiterhin "aus Überzeugung Christdemokrat", freilich nicht mehr innerhalb der CDU. Mit seinem Austritt wolle er dokumentieren, dass jeder christliche Demokrat frei sei, "seinem Gewissen folgend" auch eine andere Partei als die CDU zu wählen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz