Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

Martin Lohmann tritt aus der CDU aus

19. September 2013 in Deutschland, 97 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken und Chefredakteur von K-TV kündigte am Donnerstag überraschend seinen Austritt an und übt scharfe Kritik an der CDU


Bonn (kath.net)
Martin Lohmann, Mitgründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) und Chefredakteur von K-TV, hat am Donnerstag überaschend seinen Austritt aus der CDU bekannt gegeben. In einer kath.net vorliegenden Erklärung schreibt Lohmann, dass er "nach gründlicher Prüfung" und "seinem Gewissen folgend" "nicht leichten Herzens" aus der Christlich-Demokratischen Union (CDU) austrete. 1972 sei er aus Überzeugung von der Notwendigkeit einer Politik aus christlicher Verantwortung in die Partei eingetreten. Er gehe diesen Schritt unmittelbar vor der Bundestagswahl nach "sorgfältigen Überlegungen und verantwortungsvollem Abwägen". "Leider sehe ich mich mit meinen christlichen Überzeugungen von der Bedeutung einer christlichjüdischen Leitkultur in unserem Land von meiner bisherigen Partei verlassen. Deren führende Verantwortliche haben insbesondere in den zwei zurückliegenden Legislaturperioden durch ihr Wirken für mich als überzeugten Katholiken besonders relevante Themenfelder aufgeben", schreibt Lohmann und übt dann scharfe Kritik an der Partei.


"So gut wie alle wesentlichen Kernpunkte, die das 'C' mit seiner einzigartigen Herausforderung ausmach(t)en, sind in den vergangenen Jahren von der Parteiführung der CDU vernachlässigt oder faktisch ausgehöhlt worden. Hier sind besonders hervorzuheben: Schutz und Förderung der Familie sowie Schutz des ungeborenen Menschen. Die Partei hat sich einem diffusen und unberechenbaren Pragmatismus verschrieben, der leider keinen klaren ethischen Kompass mehr erkennen lässt. Zudem wird seit Jahren eine angstfreie und offene wie souveräne Diskussionskultur innerhalb der Partei regelrecht unterdrückt", stellt der K-TV-Chefredakteur fest.

Der Versuch, mit anderen überzeugten katholischen Christen durch die Gründung eines Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU (AEK) der Parteiführung zu signalisieren, dass das erkennbar Katholische und Konservative zur Breite und Weite dieser ökumenisch ausgerichteten Partei zählen müsse, wurde laut Lohmann letztlich von der Parteispitze ignoriert und als überflüssig und offenbar störend abgetan. "Obwohl die Partei trotz des schleichenden Exodus in der Mitgliedschaft mehrheitlich immer noch von Katholiken getragen wird, gibt es keine entsprechend anerkannte Ergänzung zum aus Mitgliedsbeiträgen gut finanzierten Evangelischen Arbeitskreis. Im Regierungsteam ist von zehn Ministern nur noch ein einziger Katholik." Lohmann bleibe weiterhin "aus Überzeugung Christdemokrat", freilich nicht mehr innerhalb der CDU. Mit seinem Austritt wolle er dokumentieren, dass jeder christliche Demokrat frei sei, "seinem Gewissen folgend" auch eine andere Partei als die CDU zu wählen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  4. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  5. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  9. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  10. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  11. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  12. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  13. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz