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Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“

13. Jänner 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Bildzeitung – Grüne Fraktionsführung an Grüne/Berliner Abgeordnetenhaus: „Wir haben strategisches Interesse daran, dass Debatte um Kai Wegner lange medial begleitet wird und als Führungs-/Kompetenzfrage beim Regierenden Bürgermeister hängen bleibt“


Berlin (kath.net) Ein internes Schreiben der Berliner Grünen-Fraktion zeigt, dass die Partei in der Debatte um den Anschlag von den Tätern ablenken und die Schuld stattdessen einseitig dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) aufbürden möchte. Das berichtet die „Bildzeitung“, der diese Mail in voller Länge vorliegt. Die Echtheit der Mail wurde inzwischen „aus der Fraktion bestätigt“, so die „Bild“.

In der Mail der Berliner Fraktionsführung geht es um die „Kommunikationslinie“ zum Thema „Stromausfall/Wegner“. Wörtlich steht darin: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“ Und: „Wir haben ein strategisches Interesse daran, dass die Debatte um Kai Wegner lange medial begleitet wird und als Führungs-/Kompetenzfrage beim Regierenden Bürgermeister hängen bleibt.“ Die Botschaft laute daher: „Kai Wegner kann Krise nicht.“ 


Politisch brisant sei auch eine andere Anweisung aus dieser E-Mail, berichtete die „Bild“ weiter: Der „Fokus auf CDU/Wegner als politisch Verantwortliche für Führung und Krisenmanagement“ liegen solle, aber „NICHT SPD Giffey/Spranger“. „Dabei sind Innensenatorin Iris Spranger (64) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (47) maßgeblich für das Krisenmanagement der Hauptstadt mitverantwortlich“, schreibt die Bild wörtlich.

Die Bildzeitung hatte die Fraktionsführung der Berliner Grünen mit der E-Mail konfrontiert und daraufhin folgende Stellungnahme erhalten: „Wir verurteilen diesen mutmaßlich linksextremen Anschlag. Die Attentäter*innen gehören so rasch wie möglich vor Gericht gestellt und verurteilt. Das war für uns immer klar. Wir wollen uns darauf konzentrieren, wie wir unsere Stadt künftig besser schützen können.“

Symbolbild (c) Pixabay/Alexandra Koch


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