Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  14. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘

25. November 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Demokratische Partei, welche die Katholiken mit 56 zu 41 Prozent verliere habe in großen Teilen des Landes keine Zukunft, schreibt Christopher Hale.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Grund für die Wahlniederlage von Kamala Harris bei der Präsidentenwahl 2024 sei ihre fehlende Bereitschaft gewesen, auf katholische Wähler einzugehen, schreibt Christopher Hale, Mitbegründer der „Catholics for Harris“ in einem Gastkommentar für das Magazin Newsweek.

Die Demokratische Partei habe „ein wachsendes Problem mit Gott“, räumt Hale ein, das vielen religiösen Wählern das Gefühl gibt, keinen Bezug zu den Prioritäten und Programmen der Partei zu haben. In den letzten Jahren habe die Partei säkulare und progressive Werte übernommen und dabei oft religiöse Stimmen außen vor gelassen. Diese Verschiebung habe dazu geführt, dass viele religiöse Wähler den Eindruck haben, ihre Überzeugungen würden nicht nur nicht vertreten, sondern aktiv abgelehnt.


Harris' Entscheidung, nicht am Al Smith Dinner der Erzdiözese New York teilzunehmen, sei einer ihrer schwersten Fehler gewesen, schreibt Hale. Sie habe damit den Eindruck verstärkt, sich für religiöse Wähler nicht zu interessieren. Die Veranstaltung wäre für sie eine Gelegenheit gewesen, ihre Bereitschaft zu zeigen, eine gemeinsame Basis selbst bei den umstrittensten Themen zu finden. Harris‘ Absage habe wie die bewusste Entscheidung ausgesehen, eine wichtige Wählergruppe zu ignorieren.

Die ungefähr 52 Millionen erwachsenen Katholiken in den USA machen ungefähr 20 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind damit eine entscheidende Wählergruppe.

Die Katholiken seien eine Wählergruppe, die sowohl progressive als auch konservative Wähler habe. Sie seien oft die entscheidenden Wechselwähler in Bundesstaaten wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin, so genannten „Swing States“, deren Ergebnis für die Wahl entscheidend ist. Donald Trump habe diese Dynamik zu seinen Gunsten ausgenutzt schreibt Hale.

Trump habe die Republikaner im Wahlkampf als Verteidiger der Religionsfreiheit und traditioneller Werte positioniert und damit katholische Wähler angesprochen, die sich von den Demokraten im Stich gelassen fühlten.

Die Demokratische Partei könne die katholischen Wähler nur zurückgewinnen, wenn es gelinge, deren Prioritäten und Sorgen ernst zu nehmen. Um die Präsidentenwahlen zu gewinnen, müsse ein Kandidat die Mehrheit der katholischen Wähler für sich gewinnen. Eine Demokratische Partei, welche die Katholiken mit 56 zu 41 Prozent verliere habe in großen Teilen des Landes keine Zukunft, schreibt Hale abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  2. Tennessee: Lebensschützer feiern drei Jahre Abtreibungsverbot
  3. Nach Kündigung wegen Verweigerung der Covid-Impfung: Krankenhausmitarbeiter erhalten Entschädigung
  4. Abtreibungsklinik in Florida schließt nach 23 Jahren
  5. Bundesstaat Texas verschärft Vorgehen gegen illegalen Vertrieb von Abtreibungspillen
  6. Wegen Transgender-Regelung: US-Bildungsministerium streicht Schulbezirken das Geld
  7. Planned Parenthood schließt dieses Jahr 41 Zentren in den USA

Politik

  1. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  2. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  3. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  4. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  5. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  6. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik
  7. Lebensschützerin Lila Rose: ‚Ich werde Trump wählen’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  13. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  14. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  15. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz