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Leiter der Apostolischen Pönitentiarie bestätigt 'Franziskus-Effekt'

17. November 2013 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Römische Beichtväter berichten: Sehr viele der Pilger, die mittwochs zur Generalaudienz oder sonntags zum Angelus kommen, gehen dann mit größerem Vertrauen und einem stärkeren Sinn der Reue zum Sakrament der Beichte


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus bewegt offenbar wieder mehr Menschen zur Beichte. Das berichtete der Leiter der Apostolischen Pönitentiarie, Krzysztof Nykiel, in einem Interview mit Radio Vatikan am Freitag. "Sehr viele Pilger wenden sich in den verschiedenen päpstlichen und städtischen Kirchen von Rom wieder dem Sakrament der Beichte zu. Unsere Beichtväter berichten uns enthusiastisch, dass sich sehr viele der Pilger, die mittwochs zur Generalaudienz kommen oder sonntags zum Angelus, mit größerem Vertrauen und einem stärkeren Sinn der Reue zum Sakrament der Beichte begeben", so Nykiel. Die Kirchen im Umkreis des Vatikan seien voll von Gläubigen, die um die Beichte bitten und sich Zeit zum Gebet nehmen.


Im Hintergrund stehen Reden oder öffentliche Auftritte des Papstes, in denen dieser immer wieder dazu einlädt, keine Angst vor der Beichte zu haben, erklärt Nykiel. Gott schenke gerne Vergebung, betonte der Papst laut Nykiel immer wieder. "Franziskus insistiert sehr darauf, dass Gott die unendliche Barmherzigkeit ist, dass er in den Herzen der Menschen guten Willens Vertrauen und Hoffnung säen will, dass im Leben immer Veränderungen möglich sind. Es ist nie zu spät zur Umkehr und zur Rettung", präzisierte der Leiter der Apostoilchen Pönitentiarie.

Die Auswirkungen dieser Bemühungen des Papstes seien deutlich bemerkbar, so Nykiel. Das Phänomen sei aber nicht nur auf Rom beschränkt. Auch aus anderen Teilen der Welt berichten Beichtväter, dass immer mehr Gläubige, die sich lange in keinem Beichtstuhl mehr hätten blicken lassen, jetzt doch wieder Mut zum Beichten schöpften, betont Nykiel.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


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