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Gänswein hält Frauendiakonat für «ausgeschlossen»

18. Dezember 2013 in Deutschland, 44 Lesermeinungen
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«Ich glaube kaum, dass der Papst sich in seinem Pontifikat von gewissen deutschen Initiativen drängen lässt», erklärte Kurienerzbischof Gänswein, manchem, der jetzt noch begeistert von Franziskus sei, werde «der Jubel in der Kehle stecken» bleiben


Berlin (kath.net/KNA) Scharf kritisierte Erzbischof Georg Gänswein «manche Kräfte», die den neuen Papst für ihre eigenen Interessen vereinnahmen wollten. «Ich glaube aber kaum, dass der Papst sich in seinem Pontifikat von gewissen deutschen Initiativen drängen lässt», erklärte der Präfekt des päpstlichen Hauses im Magazin «Cicero» (Januar-Ausgabe). Manchem, der jetzt noch begeistert von Franziskus sei, werde «der Jubel in der Kehle stecken» bleiben, prophezeite Gänswein.

Weiter äußerte Gänswein, der langjährige Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., er halte es für «ausgeschlossen», dass Papst Franziskus das Diakonat der Frau in der Kirche zulässt.


In der Debatte um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hielt Gänswein den Kritikern des Bischofs indirekt vor, «andere Ziele zu haben als eine Klärung finanzieller Verantwortlichkeiten». Limburg müsse «ein katholisches Bistum» bleiben. «Wenn die Atmosphäre in Limburg vergiftet sein soll, muss man sich fragen, wo die Vergiftung herstammt.» Zudem stellte Gänswein fest, eine Bischofskonferenz könne keinem Bischof den Rücktritt nahelegen. «Die Bischofskonferenz hat keine Jurisdiktion über einen Diözesanbischof.» Wenn sich einzelne Bischöfe äußerten, seien das private Meinungen.

Zu seinen eigenen Aufgaben erklärte Gänswein, seine Zusammenarbeit mit Papst Franziskus verlaufe harmonisch und vertrauensvoll. Dennoch sei es «klar, dass ich emotional sehr stark an Papst Benedikt gebunden war und gebunden bin und gebunden bleibe.» Er selbst rechne nicht damit, in Deutschland Bischof zu werden. «Bei der Bestellung der Bischöfe in Freiburg, Köln, Hamburg wählt das Domkapitel aus einer von Rom vorgelegten Terna. Da sind meine Aussichten gering», so Gänswein.

Kurienerzbischof Georg Gänswein äußert sich am 15.8.2013 während seines Freiburg-Besuchs


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 leibniz 23. Dezember 2013 
 

@ Silas und Kaiserin

Das wichtigste Problem wird leider in der Diskussion außer Acht gelassen:
Schon Prof Mörsdorf, Kirchenrechtler, sagte vor ca. 60! Jahren, dass, seiner Einschätzung nach, 90 % der kath. Eheschließungen ungültig sind, weil der Ehewille gefehlt habe und weiterhin fehle. Wenn der Ehewille fehlt, kommt kein Sakrament zustande. Man kann sich leicht ausmalen, was dies für die heutige Zeit bedeutet. Wie viele Paare, die katholisch heiraten, wissen überhaupt, was sie da tun. In diesem Punkt muss tatsächlich etwas geschehen. Hier wird Franziskus vermutlich ansetzen: die Sakramentenpastoral (nicht nur die Ehepastoral) muss sich ändern. Wir brauchen ein ganzes Heer von Missionaren für Deutschland.


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 silas 23. Dezember 2013 

@ willibald reichert, es geht nicht um Anerkennung von Scheidungen!

Andernfalls hätten Sie vollkommen Recht mit Ihrem Kommentar.

Es geht darum durch eine Tür zu schauen, die seine Heiligkeiten Papst Franziskus aufgestoßen hat. (Übrigens Papst Benedikt hatte ein überdenken des Umgangs mit WiGe gewünscht, seine letzen Ansprachen vor der Rota lassen dies erkennen.)

Die Sakramente sind keine Belohnung für ein tugendhaftes Leben; Die Sakramente sind zur Heilung, Heiligung und Stärkung des Menschen da. Denn nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; Drogenabhängige, Alkoholiker oder Nikotinabhängige bekomme ärztliche Hilfe und können u.U. beichten.

Es tut mir in der Seele weh WiGe nur mit eine Segensgebet aus dem Beichtstuhl entlassen zu dürfen, vielen ist durchaus klar, das beisplw. ihre erste Ehe gültig ist, aber schon um der Kinder Willen (aus der zweiten Verbindung) können sie diese nicht ohne neuerlicher Schuld verlassen...

Die kommende Bischofssynode verheißt Änderung...
Jesus u. d. Frau a. Jakobsbrunnen grüßen.


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 willibald reichert 21. Dezember 2013 
 

Silas

Für die Kirche Jesu Christi gilt, daß das,
was G O T T verbunden hat, von den Men-
schen nicht aufgelöst werden kann. Alles
andere wäre Verrat an seinem Evangelium
und Anbiederung an die Welt. Wohin das
auf Dauer führt, zeigen uns die reforma-
torischen Gemeinschaften doch wohl zur
Genüge. Ihre Aussage erinnert mich irgendwie an das Sprichwort:Wenn es dem
Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen. Sie haben wohl dem Durcheinan-
derbringer Ihr Ohr geliehen und glauben,
daß nach zweitausend Jahren
die Heilsbotschaft anders buchstabiert
werden müßte. Dann sollten Sie aber ehr-
licherweise davon absehen, sich hierfür
auf Jesus Christus zu berufen!


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 silas 20. Dezember 2013 

@ kaiserin


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 kaiserin 20. Dezember 2013 
 

@silas - Treiben Sie viel Sport?


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 silas 20. Dezember 2013 

Es ist nicht "unsere Kirche", sondern die Kirche Jesu Christi

@ Kaiserin,
Wenn Papst und die Bischöfe gemeinsam eine an der orthodoxen Kirche orientierte Regelung bei Umgang mit Wiederverheirateten finden sollte, dann würde eine vielerorts unsägliche Uneinigkeit im Umgang mit besagten Personenkreis eine befriedete Ordnung finden.-vgl. 5 Punkte Plan von Kardinal Schönborn oder die Weisung deutscher Bischöfe keinen Gläubigen von der, allg. nicht vorhandenen, Kommunionbank zu weisen. Wichtig ist jedoch, dass WiGe das Sakrament der Versöhnung empfangen dürfen. Die Kirche darf nicht, von den Genitalien denkend und gesteuert, Lebensgemeinschaften auf Dauer von Christi Heilshandlungen ausschließen. Wie sollte sich ansonsten eine positive Haltungsänderung vollziehen können?
Ein solches Verhalten währe nur erklärbar, wenn WiGe, Homosexuell lebende, in wilder Ehe lebende, untreue Priester usw. von Gott verbannte währen (leben sie wirklich in Freiheit so?) also beim Versterben in dieser Sünde in die Hölle verurteilt würden.
Jesu handelte anders.


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 raph 20. Dezember 2013 
 

@PBaldauf

Vielen Dank für ihren humorvollen Kommentag! Ja so ein "Gläschen" Gänswein tut der Seele gut :-)


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 kaiserin 20. Dezember 2013 
 

...wie "Gescheiterte" nicht Jahre...

...von den Sakramenten ausgeschlossen werden(?!) // @silas - Sie scherzen wohl?... Wenn diese sportliche "Voraussetzungen" einmal tatsächlich gefunden werden sollten, dann würde unsere HEILIGE römisch- kath. Kirche nur noch zu einer "Nicht Fleisch- nicht Fisch -pseudo-Kirche", die sogar die Gebote des Herrn bricht! Und, als Konsequenz also: nicht mehr unsere und "meine" Kirche!


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 silas 20. Dezember 2013 

Erzeugte Stimmungen

Im deutschsprachigen Raum werden Stimmungen erzeugt, die an die Begeisterung nach Vat. II. erinnern.
Anschließend wurden "Kirchen entrümpelt"; sakrale Kunstwerke wurden ebenso zerstört wie ein "unkritischer Glaube"; folglich wurden Glaubenswahrheiten immer weniger angenommen. - Freilich mit dem was des letzte große Konzil aussagte hat all das nichts zu tun!!!

Dennoch veränderte sich epocha Dinge; die Art Liturgie zu feiern; das Eherecht (gültige Eheschließungen von Katholiken mit evangelischen Christen, sogar in evangelischen Kirchen oder auf Standesämtern wurden möglich, Eheanolierungen wurden zum "Tagesgeschäft"... usw.)

Ich brauch kein großer Prophet zu sein um festzustellen, dass die (falsche) Begeisterung weiter brodeln wird und große Endtäuschungen vorprogrammiert sind...
Dennoch wird sich epochales ändern; wieder besonders im Zusammenhang mit Ehen... Es werden Vorraussetzungen gefunden werden, wie "Gescheiterte" nicht Jahre von den Sakramenten ausgeschlossen werden...


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 Marta 19. Dezember 2013 
 

Irritierend

Ja, lieber bücherwurm, auch ich möchte mich bedanken, für die "liebevolle" Belehrung. Ich habe die Aussage des Satzes durchaus verstanden und stimme mit dem Inhalt völlig überein auch ich bin dieser Überzeugung. Nur der Stil hat mich irritiert. Ich weiß dies ist nicht der Sprachstil von Erzbischof Gänswein.


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 Steve Acker 19. Dezember 2013 
 

Humb

Schauen Sie einfach mal in die Website von Wirsindkirche. Diese setzen große Hoffnung in den Papst dass der diese "Reformen" durchführt, die ich weiter unten genannt habe.
Diese Leute meint Gänswein, wenn er sagt
der Jubel wir ihnen im Hals stecken bleiben, wenn sie merken dass er Papst sich eben nicht von Ihnen vereinnahmen lässt und eben nicht Frauenpriestertum einführt, und Unauflöslichkeit der Ehe aufweicht, und Homoehe einführt und und und...


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 Trierer 19. Dezember 2013 

EB Gänswein befindet sich wahrhaftig

in keiner beneidenswerten Lage. M.E. trennen den Papst "vom Ende der Welt" und den zutiefst in der Tradition katholisch-abendländischer Kultur verwurzelten Benedikt durchaus "Welten". Diesen beiden so unterschiedlichen "Herren" dienen zu sollen, stelle ich mir als außerordentlichen Spagat vor. Ich liebe und schätze den Hl.Vater em. aus ganzem Herzen, aber EB Gänswein zum Vorsteher des päpstl. Hauses zu ernennen, ihn aber gleichzeitig zu bitten sein Sekretär zu bleiben, halte ich für eine der unglücklicheren Entscheidungen des "Altpapstes". Im Grunde ist es unmöglich Zuarbeiter zweier so unterschiedlicher Charaktere zu sein und beiden gleichermaßen gerecht zu werden. Natürlich wird (und muss) er bestrebt sein, so viel Gemeinsames wie nur irgend möglich zwischen den Beiden herzustellen. Aber bestimmte Aussagen Franziskus´ sind nun eben mal"interpretationsbedürftig"und zuweilen Wasser auf die Mühlen der"Reformer".Zumindest reden sie sich das ein. Und dem versucht EBG. entgegen zu treten.


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 Christa 19. Dezember 2013 

@mathi: ....dehalb ein wenig deftig reagiert

Den Eindruck habe ich ganz und gar nicht. Er spricht die Sache direkt an, was ich leider bei vielen Bischöfen aus dem deutschsprachigen Raum vermisse, die sich nach allen Seiten verbiegen. Deshalb geniesst EB Gänswein meine Hochachtung der zu dem steht was er sagt: "Wir bleiben katholisch!"


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 Regensburger Kindl 19. Dezember 2013 

@rosenkranzbeter

Es ist schön, dass Sie Bischof Voderholzer aus Regensburg für Köln gerne hätten (das Aussehen des Domes ist ja identisch, nur um einiges größer) aber, wir möchten unseren neuen Bischof gerne selber behalten, noch dazu, wo er erst ein Jahr bei uns ist!!! Ich bin sicher, dass es andere sehr fähige Bischöfe gibt, um dieses wichtige Bistum zu übernehmen!!!


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 Bichler 19. Dezember 2013 

Gut gebrüllt, Georg!!!


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 @mathi 19. Dezember 2013 
 

Kurienerzbischof Georg Gänswein

ist da etwas drastisch oder wurden ihm die Worte im Munde umgedreht?!
Franziskus berührt die Menschen mit Worten und seiner offenen Art. Und was geschehen soll wird geschehen weil Gott es so will und nicht weil ihrgendwer es so will. Ich lasse mir die Freude an Papst Franziskus nicht nehmen.
Manchmal scheint es mir das EB Gänswein traurig ist, weil der neue Papst soviel mehr Zustimmung erfährt als B16 und dehalb ein wenig deftig reagiert. Aber das ist menschlich.


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 Medugorje :-) 19. Dezember 2013 

Lieber Herr Erzbischof Danke:)

Vergelt´s Gott

Gottes Segen


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 humb 19. Dezember 2013 
 

@steve acker

Ich kann diese extreme Polarität bei den Gläubigen in der Kirche nicht finden, wie Sie sie beschreiben. Im Übrigen ist der Zölibat eine ganz wertvolle Lebensart unseres Glaubens. Es kann höchstens um dessen Verpflichtung und nicht um die Abschaffung gehen.

Und @Rosenkranzbeter, Jesus hat mir das "Du" angeboten, dennoch find ich auch, dass der Garnitur darunter großer Respekt entgegengebracht werden sollte ;).


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 Steve Acker 19. Dezember 2013 
 

Der Mainstream jubelt dem Papst zu

und meint er wird jetzt: Zölibat abschaffen, wiedverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zulassen, Frauenpriestertum einführen, Homoehe einführen...
Diesen, die das meinen, wird der Jubel im Hals stecken bleiben.
Ich glaube das ist es, was Gänswein meint.


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 rosenkranzbeter 18. Dezember 2013 
 

Ein kleiner geschwisterlicher Hinweis

Eminenz ist die Anrede für einen Kardinal. Hoffentlich wird das EB Gänswein eines Tages. Aber die korrekte Anrede eines EBs ist Exzellenz.


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 rosenkranzbeter 18. Dezember 2013 
 

Notwendige Klarstellung

Ich finde, diese Klarstellungen waren notwendig. Sicher bin ich mir nicht, ob Erzbischof Gänswein Ambitionen hat, einen deutschen Bischofsstuhl zu besteigen. Ich meine, er macht seine Sache sehr gut in Rom. Hier sollte er weiter zum Wohl und Segen der Weltkirche wirken. Und unserem lieben Papst em. Benedikt XVI. wünsche ich von Herzen, dass er seinen treuen Sekretär behalten kann.
Für Köln gibt es qualifizierte Bischöfe wie Voderholzer von Regensburg oder Hanke von Eichstätt. Tebartz v.E. hätte ich mir auch gut vorstellen können, aber diesen hat man ja bewusst vorher durch die unsägliche Kampagne fertig zu machen und zu diskreditieren versucht.


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 myschkin 18. Dezember 2013 
 

So machen wir es:

Liebe und Respekt unseren Päpsten und unseren Bischöfen! Das gilt selbstverständlich auch für meinen Bischof von Limburg. Und so ist es nur fair, dass Erzbischof Gänswein noch einmal klargestellt hat, dass Animositäten und ideologische Gründe nicht gegen den Limburger Bischof zu Buche schlagen dürfen.

Ohnehin hat der Papst in den Angelegenheiten, die den Limburger Bischof betreffen, ein gutes Verfahren in die Wege geleitet. Es wird bestimmt eine Lösung geben, die allen gut tut und alle gerecht beurteilt. Wir können hierin dem Papst vertrauen. Zuversicht ist angesagt, wir sind ja Katholiken!


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 Regensburger Kindl 18. Dezember 2013 

BRAVO!!! War längst überfällig!!!

BRAVO!!! Das war schon überfällig! Die Aussage ist zwar heftig aber richtig! Ich ärgere mich schon lange, über das Gerede von einigen Priestern und Pastoralreferenten, die ich als Kommunionhelferin in der Sakristei mithören muss! Ich dachte mir schon seit längerem, dass sich alle, die Franziskus in den Himmel loben und Benedikt noch nach seinem Rücktritt verteufeln, noch wundern werden, wenn sie begreifen, dass Franziskus voll auf der selben Linie fährt wie Benedikt! Ich hoffe, dass das bald sein wird!! Solange Benedikt lebt, wird EB Gänswein jedenfalls kein Bistum in Deutschland erhalten, wenn das der Kirche in Deutschland auch gut tun würde!!!


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 Silvio 18. Dezember 2013 
 

EB Gänswein

spricht das aus, was ich gleich in den ersten Tagen des Pontifikates von Papst Franziskus hier schrieb: Von vielen Benedikt-Hassern gab es lobende Worte, selbst von Hans Küng. Das "Hosianna" wird bald umschlagen in das "Kreuzige ihn". Gott sei Dank haben wir mit EB Gänswein einen deutschen Spitzenmann in Rom. Leider kann er nicht überall sein, denn er wäre m. E. der beste Nachfolger von EB Meisner in Köln.


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 Helveticus1964 18. Dezember 2013 
 

Nachfolge Christi Thomas von Kempten

Thomas von Kempen: Nachfolge Christi - Kapitel 4 " Glaube nicht jedem Worte und traue nicht jedem Geiste. Prüfe vielmehr alles / denn die Prüfung ist notwendig / und prüfe es wie vor Gott / mit aller Achtsamkeit und Beharrlichkeit. Prüfe / denn leider glauben und reden wir von andern weit lieber Böses als Gutes / so schwach sind wir. Nicht so der vollkommene Mann! Er glaubt nicht jedem Geschwätz. Denn er kennt den schwachen Sinn der Menschen und weiß wohl / wie sie zum Bösen so geneigt und im Reden so gebrechlich sind."


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 Christa 18. Dezember 2013 

Danke Erzbischof Gänswein

für diese Klarstellung. Wer genau bei Papst Franziskus hinhört muss gemerkt haben, dass er theologisch auf der Linie seines Vorgängers ist. Bestimmte Gruppen im deutschsprachigen Raum wollen hören was sie hören möchten und stricken sich ihre eigene "Kirche" und zwar gegen Rom. So sehr ich mir Sie als Bischof im deutschen Episkopat wünschen würde, so sehr glaube ich, dass Sie für Papst Franziskus sehr wertvoll sind und für unseren HL. Vater emeritus. Gottes Segen weiterhin!


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 Hl. Antonius 18. Dezember 2013 
 

Lichtblick

Wenn man diese Zeilen liest - es ist wie ein Licht im Dunkeln. In der ED Freiburg machen die meisten was sie wollen. Treue zu Rom und dem Papst, die Lehre des KKK sind Fremdwörter geworden. Öffentlich und ohne Scheu werden alle zur heiligen Kommunion eingeladen, das Wort Gottes wird ersetzt durch Parabeln u.u. Das Böse gibt es auch nicht mehr, es wurde abgeschafft. Das Wort Beichte wurde ersetzt - mit Versöhnung. Es ist alles sehr traurig und verwirrend, man weiß
nicht mehr was man davon halten soll.
Es ist schön, einmal dieses kleine Licht - in der Aussage von Kurienerzbischof Georg Gänswein zu lesen, ein kleines Licht, welches mir wieder etwas Hoffnung schenkt. Danke!


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 bücherwurm 18. Dezember 2013 

Liebe Marta, da braucht Sie gar nichts zu irritieren!

Denn Erzbischof Gänswein kritisiert hier jene Menschen, die Papst Franziskus in falscher Weise zujubeln, indem sie ihn gleichzeitig für ihre eigenen Ziele in Beschlag nehmen wollen.


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 PBaldauf 18. Dezember 2013 
 

Der Gänswein-Stern geht strahlend auf

Er, der vornehm stets, nie laut
auf einmal auf die Pauke haut
Hier hat sich etwas angestaut

Dann spricht er aus ein Rätselwort
Es wirkt, wie Echo, fort und fort:
‘Der Jubel steckt dereinst in Kehlen‘
- Solch Jubel ist nicht zu empfehlen -

Was meint der Erzbischof damit?
Man grübelt hier auf Schritt und Tritt
Meint er am Ende manchen Narren
der Franziskus spannt vor Karren?

Wer derart auf die Pauke hat
Bei dem hat sich was angestaut

Er weist noch klar in ihre Schranken
Die Bischöfe – Sie werden’s danken…
Auch diese Frage war gelungen:
Woher das Limburg-Gift entsprungen

Frau Diakon? ‘Glatt ausgeschlossen‘
Den Klartext hab ich schon genossen
Der Gänswein-Stern geht strahlend auf
Wohin führt ihn wohl noch sein Lauf?

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Anna-Rieta 18. Dezember 2013 
 

Danke

lieber EB Gänswein für die klaren Worte!
So sehe ich es auch.


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 Marta 18. Dezember 2013 
 

sehr irritierend

"manchem,der jetzt noch begeistert von Franziskus sei, werde "der Jubel in der Kehle stecken" bleiben"
Das ist nicht die Diktion von seiner Exzellenz Erzbischof Dr. Georg Gänswein.
Kath.Net.bitte besser recherchieren oder bei Exzellenz Gänswein nachfragen.
Die negativen Erfahrungen mit weltlichen Medien sollte uns das lehren.


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 gertrud mc 18. Dezember 2013 
 

@PBaldauf

SIE sind auch eine Wohltat hier, genauso wie EB Gänswein. Bitte posten/dichten Sie fleißig weiter, ich lese Sie so gerne.


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 Pascal13 18. Dezember 2013 
 

Klare Worte!

Nur in einem hoffe ich dass er unrecht behaelt: ich wuensche ihn mir so sehr als Nachfolger von Kardinal Meisner. Bischof Gaenswein waere genau der Richtige fuer das Bistum Koeln!


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 Lämmchen 18. Dezember 2013 
 

Aufschrei

Ich war entsetzt über die Wahldes Begriffs "Protzbischof" auf Platz 2. Wo bleibt eigentlich der Aufschrei über die Protz-Elf im deutschen Nationaltrikot, die sich einen ganzen Gebäudekomplex nur für eine WM bauen lässt, weil die zu Hauf vorhandenen Hotels nicht gut genug sind???


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 Faustyna-Maria 18. Dezember 2013 
 

passend zum Thema - hoffentlich lässt sich Papst Franziskus wirklich nicht verbiegen

Hatte gestern ein Gespräch mit einem Pfarrer, er meinte das Frauenpriestertum käme noch nicht zu seinen oder meinen Lebzeiten.

Und er ist der Meinung, dass man wiederverheiratete Geschiedene mit neuen Partnern zwar nicht verheiraten, so doch segnen sollte. Wenn diese einen so großen Hunger nach Gott hätten, dann könne man ihnen nicht die Kommunion verweigern.
Er meinte, die Position könne die Kirche nicht mehr halten, weil sich ja eh nur 1 % der Katholiken an die Sexualmoral hält.
Und wie es in der Schrift heiß: Wer zum Tisch des Herrn geht, der prüfe sein Gewissen. Nun, dieser Pfarrer meint, das Gewissen des Menschen sei seine höchste Instanz (ich würd ja sagen Gott)und wenn Unzucht nach dem Gewissen der Menschen keine Sünde mehr ist ... außerdem, woran könne man denn erkennen, welche Sünde schwer ist, und welche nicht. Wer wolle das entscheiden.

Ich bin einfach so traurig über diesen Prister, dass er bereit ist, die Lehre Jesu Christi aus Pragmatismus umzuinterpretieren :-(


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 Scotus 18. Dezember 2013 

Klerikalisierung und das Gift in der Kirche

Wenn sich Papst Franziskus so massiv gegen eine Klerikalisierung der Kirche ausspricht, dann meint er doch ganz wesentlich auch diese Anliegen unserer liberalen Reformbewegungen und aller Gremienkatholiken. - Die Kirche braucht starke Frauen als gläubige Laien (und Heilige) und nicht (schwache) Frauen, die man dadurch "stärken" möchte, indem diese mit klerikalen Ämtern bekleidet werden.

Zum Bischof von Limburg:
Das Gift muss entfernt werden, denn nur dann ist auch Frieden in Limburg wieder möglich. - Wenn immer wieder das zerstörte Vertrauen als Hinderungsgrund für die Wiedereinsetzung von Tebartz-van Elst genannt wird, dann muss man -zwar zunächst einmal abwarten, zu welchem Ergebnis die Prüfungskommission kommt - dann aber vor allem schauen, durch welches Gift dieses Vertrauen wirklich zerstört wurde. Und die Verantwortlichen für diese Vergiftung müssten dann so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden.


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 humb 18. Dezember 2013 
 

irritierend

"manchem, der jetzt noch begeistert von Franziskus sei, werde «der Jubel in der Kehle stecken» bleiben“


3

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 osmose 18. Dezember 2013 
 

Vergelts Gott Eminenz

Vergelts Gott Eminenz Gänswein. Wenigstens ein Deutscher Bischof der klare Worte findet. Es wird alles gut. Im Vertrauen. Gott ist Vater, Gott ist gut, gut ist alles was er tut.


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 dydi 18. Dezember 2013 

Können Frauen Diakonin werden?

Kongregation für die Glaubenslehre - Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung - Kongregation für den Klerus

Notifikation
1. Aus einigen Ländern gingen in unseren Dikasterien Hinweise ein, daß Kurse geplant und durchgeführt werden, die direkt oder indirekt die Diakonenweihe für Frauen zum Ziel haben. Hierdurch werden Erwartungen geweckt, die jeglicher lehramtlicher Grundlage entbehren und daher zu Verwirrung im Bereich der Seelsorge führen können.
2. Da die kirchliche Ordnung die Möglichkeit einer derartigen Weihe nicht vorsieht, ist es nicht erlaubt, Initiativen zu ergreifen, die in irgendeiner Weise darauf abzielen, Frauen auf die Diakonenweihe vorzubereiten.
3. Die wahre Förderung der Frau in der Kirche, die in Übereinstimmung steht mit dem kirchlichen Lehramt und insbesondere den Weisungen Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II., eröffnet andere weitreichende Perspektiven für den Dienst und die Mitarbeit.
4. Die unterzeichnenden Kongregationen wenden sich daher - in ihr


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 Dottrina 18. Dezember 2013 
 

Lieber EB Gänswein,

auch ich danke von Herzen für diese klaren Worte. Es ist immer eine Wohltat, wenn Sie sich zu Wort melden. Seien Sie dafür gesegnet.


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 Genesis 18. Dezember 2013 

Vergelt´s Gott für diesen Artikel

Papst Franziskus lässt sich nicht in die Knie zwingen, er weiß genau was auf dem Spiel steht. Er weiß genau, dass er das Heilige Feuer hüten muss. Er weiß genau, dass er die grösste Verantwortung gegenüber Gott hat.
Gott hat uns wieder einen sehr guten Papst geschenkt. Dieser Papst hat noch viel Durchsetzungskraft, und diese wird er zum Einsatz bringen, bis zum bitteren Ende.


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 PBaldauf 18. Dezember 2013 
 

Eine Wohltat

Eine Wohltat, wenn der Kurienerzbischof klaren Gänswein ausschenkt

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 Suarez 18. Dezember 2013 

Kurienerzbischof Georg Gänswein muss es wissen

Denn keiner ist sowohl Papst Franziskus als auch Papst emeritus Benedikt so nah, wie gerade Kurienerzbischof Georg Gänswein. Man hat sich in unserem Land, vermittelt durch die Medien, die eindeutig ideologische Interessen verfolgen, ein völlig verzerrtes Bild von Papst Franziskus gemacht. Auch einige progressive Kräfte in der Kirche glauben, man könne den Papst durch entsprechende mediengestützte Kampagnen zu einem Kurs zwingen, der der katholischen Lehre widerspricht. Hier wird man in der Tat Schiffbruch erleiden und man kann nur dankbar sein, dass das Kurienerzbischof Gänswein auch so deutlich ausspricht. Auch seine Worte zur Situation im Bistum Limburg sind bitter notwendig, denn auch in unserem Bistum hat sich ein Ungeist breit gemacht, der mit Katholizität nun wirklich nichts mehr zu tun hat. Aber, das ist auch erkennbar, die aufwieglerischen Gruppen um den Frankfurter Stadtdekan sind merklich stiller geworden. Hoffen wir, dass der Ungeist im Bistum gebannt werden kann.


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 kaiserin 18. Dezember 2013 
 

Danke,Eminenz,

ich denke wie Sie,ich spreche Ihre Sprache!


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