Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Kardinal Collins: Synode kann Unauflöslichkeit der Ehe nicht aufheben

3. Juli 2014 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche könne die Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe nicht ändern, weil diese von Jesus offenbart worden ist. Das sagt Kardinal Thomas Collins, der Erzbischof von Toronto.


Toronto (kath.net/jg)
„Das Gebot Jesu, dass die Ehe nicht aufgelöst werden kann, ist für die christliche Auffassung der Ehe zentral und kann von der Kirche nicht geändert werden“, sagt Kardinal Thomas Collins, der Erzbischof von Toronto, in einem Interview mit dem katholischen Blog Word on Fire. Die im Oktober stattfindende Synode zur Familie könne daher die Unauflöslichkeit der Ehe nicht aufheben. Sie könne das Verständnis der christlichen Ehe vertiefen und dabei „auf dem Schatz der Lehre in Schrift und Tradition aufbauen“, fügt Collins hinzu und nennt als Beispiel das Apostolische Schreiben „Familiaris Consortio“ von Johannes Paul II.


Verbesserungsmöglichkeiten sieht der Kardinal vor allem im pastoralen Bereich. Bei der Ehevorbereitung, der Begleitung von Ehepaaren und bei der Pastoral von Eheleuten, deren Zusammenleben in einer Krise ist, seien neue Wege möglich, sagt der Kardinal.

Erwartungen, die Kirche werde ihre Lehre über die Ehe grundlegend ändern, sind nach Ansicht des Erzbischofs von Toronto unbegründet. Sie resultierten aus einer falschen Auffassung von der kirchlichen Lehre. „Diese Spekulationen folgen aus der Idee, die kirchliche Lehre sei wie die Regierungspolitik: Wenn sich die Umstände ändern oder eine Mehrheit diese Alternative der anderen vorziehen, dann ändert sich die Politik“, sagt er. In Wahrheit habe sie ihre Grundlage im Naturrecht, das Gott in unsere Natur eingeschrieben habe. Kardinal Collins wörtlich: „Wir formen nicht Gottes Willen nach dem, was uns gerade am Besten erscheint“

In der Frage des Kommunionempfanges von zivilrechtlich geschiedenen und wieder verheirateten Personen sei die Lage analog. Die Kirche könne auch diese Lehre nicht ändern. Das Thema könne entschärft werden, wenn wir uns bewusst machen würden, dass niemand verpflichtet sei, die Kommunion zu empfangen, sagt Kardinal Collins. Wenn es in der Gemeinde weniger Druck gebe, dass alle die Kommunion empfangen müssten, wäre das eine Hilfe für diejenigen, denen es nicht erlaubt sei.


Link zum Interview mit Kardinal Thomas Collins (englisch):
www.wordonfire.org/WoF-Blog/WoF-Blog/June-2014/Marriage,-Divorce,-and-Communion--An-Interview-wit.aspx


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  2. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  3. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  4. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  5. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  6. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  7. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  8. ‚Mädelsabend in der Moschee‘: Seminarreihe für Mädchen und Frauen ab 13 zur Vorbereitung auf die Ehe
  9. Die drei schlechtesten Gründe um zu heiraten
  10. Moderator über seine Ehe mit einer gläubigen Frau: ‚Das beste Gefühl der Welt’







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  14. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  15. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz