Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  5. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  6. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  7. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  13. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  14. Technisch brillant, geistig obdachlos
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Sie kämpften erfolgreich um ihr Downsyndrom-Kind

30. Oktober 2014 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wasserkopf, wahrscheinlich nicht lebensfähig - nach so niederschmetternden Diagnosen in der Schwangerschaft ist die US-Familie Wolman heute über ihren Zweijährigen täglich von Herzen dankbar. Das Extrachromosom nennen sie „seine T21-Superkraft“.


Pierre (kath.net/LSN/pl) Die Prognosen der Ärzte in der Schwangerschaft waren niederschmetternd. Downsyndrom. Wasserkopf. Wahrscheinlich nicht lebensfähig. So schätzten die Fachleute den Gesundheitszustandes des dritten Kindes von Brian und Karen Wolman aus dem US- Bundesstaat South Dakota ein. Die Mutter (Foto) erläuterte im Rückblick auf die Zeit vor über zwei Jahren: „Man sagte uns, wir sollten uns auf eine Totgeburt einrichten, doch in meinem Herzen hielt ich die Hoffnung fest. Ich sagte ihm [dem Baby] absolut jeden Tag, er soll sein kleines Licht weiterleuchten lassen und ich sang ihm das Lied ‚Dieses mein kleines Licht‘“ [This little light of mine] . Über die Familie Wolman berichtete „LifeSiteNews“.


Der Junge „Renner“ wurde in der 35. Woche notfallmäßig durch einen Kaiserschnitt geboren. Er gab keinen Laut von sich, doch er machte einen Atemzug. „Wir waren glücklich, dass wir ihm lebend begegnen konnten“, so die Mutter. Die Untersuchung ergab, dass er lebte, doch wegen eines schweren Nierenfehlers gingen die Ärzte davon aus, dass er in Kürze sterben werde. Er sah so schlecht aus, dass die Ärzte die Eltern nach ihren letzten Wünschen für ihn fragten. Karen bat darum, mit ihm im Arm in ihren Schaukelstuhl sitzen zu dürfen. „Ich glaube, ich habe ihn an jenem Tag vier Stunden im Arm gehalten. Von da an ging es ihm nach und nach besser.“ Noch waren einige gesundheitliche Krisen zu bewältigen, doch mit sechs Monaten durfte Renner das Krankenhaus verlassen.

Renner ist nun über zwei Jahre alt. Wegen einer Lungenschwäche braucht er weiterhin Sauerstoffzufuhr, doch er ist ein glücklicher Junge. „Ich weiß, dass er durch die Hand der Gnade berührt worden war“, erläuterte die Mutter. Ein Arzt sagte: „Es ist ein Wunder“, ihn jetzt herumrennen zu sehen „und ihn all das tun zu sehen, was er tut. Er ist ein wunderbares kleines Kind“.

Über das Extrachromosom sagt Renners Familie: „Wir nennen es seine T21-Superkraft“. Der Vater stellte fest: „Ich kann mir kein Leben mehr ohne ihn vorstellen. Ernsthaft, ich liebe ihn über alles.“ Mutter Karen sagte abschließend: „Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht dankbar sind. Jeder Herzschlag ist ein Herzschlag der Dankbarkeit.“

Downsyndrom, Wasserkopf, wahrscheinlich eine Totgeburt, sagten die Ärzte voraus - und dann passierte DIES! (engl.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  30. Oktober 2014 
 

Superkraft?

Bei aller Liebe und Wertschätzung des Lebens, gerade auch des schwierigen Lebens, würde ich die Trisomie nicht als "Superkraft" bezeichnen. Das ist genauso wie das Hochjubeln von homosexuellen Beziehungen, wenn diese in Treue gelebt werden. Also: Ja zum Kind, aber keine Glorifizierung der Behinderung.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kinder

  1. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  2. Wirbel um sechs Geschlechter im Kindergarten
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  5. Nach Geburt in der 24. Schwangerschaftswoche: britischem Baby geht es besser
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Als Frühgeburt gaben ihm die Ärzte keine Chance, jetzt feiert er 3. Geburtstag
  8. Eine Million Kinder, die den Rosenkranz beten, können die Welt verändern
  9. Die verlassene Generation – Leseprobe 5
  10. Die verlassene Generation – Leseprobe 4






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  15. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz