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Sie kämpften erfolgreich um ihr Downsyndrom-Kind

30. Oktober 2014 in Familie, 1 Lesermeinung
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Wasserkopf, wahrscheinlich nicht lebensfähig - nach so niederschmetternden Diagnosen in der Schwangerschaft ist die US-Familie Wolman heute über ihren Zweijährigen täglich von Herzen dankbar. Das Extrachromosom nennen sie „seine T21-Superkraft“.


Pierre (kath.net/LSN/pl) Die Prognosen der Ärzte in der Schwangerschaft waren niederschmetternd. Downsyndrom. Wasserkopf. Wahrscheinlich nicht lebensfähig. So schätzten die Fachleute den Gesundheitszustandes des dritten Kindes von Brian und Karen Wolman aus dem US- Bundesstaat South Dakota ein. Die Mutter (Foto) erläuterte im Rückblick auf die Zeit vor über zwei Jahren: „Man sagte uns, wir sollten uns auf eine Totgeburt einrichten, doch in meinem Herzen hielt ich die Hoffnung fest. Ich sagte ihm [dem Baby] absolut jeden Tag, er soll sein kleines Licht weiterleuchten lassen und ich sang ihm das Lied ‚Dieses mein kleines Licht‘“ [This little light of mine] . Über die Familie Wolman berichtete „LifeSiteNews“.


Der Junge „Renner“ wurde in der 35. Woche notfallmäßig durch einen Kaiserschnitt geboren. Er gab keinen Laut von sich, doch er machte einen Atemzug. „Wir waren glücklich, dass wir ihm lebend begegnen konnten“, so die Mutter. Die Untersuchung ergab, dass er lebte, doch wegen eines schweren Nierenfehlers gingen die Ärzte davon aus, dass er in Kürze sterben werde. Er sah so schlecht aus, dass die Ärzte die Eltern nach ihren letzten Wünschen für ihn fragten. Karen bat darum, mit ihm im Arm in ihren Schaukelstuhl sitzen zu dürfen. „Ich glaube, ich habe ihn an jenem Tag vier Stunden im Arm gehalten. Von da an ging es ihm nach und nach besser.“ Noch waren einige gesundheitliche Krisen zu bewältigen, doch mit sechs Monaten durfte Renner das Krankenhaus verlassen.

Renner ist nun über zwei Jahre alt. Wegen einer Lungenschwäche braucht er weiterhin Sauerstoffzufuhr, doch er ist ein glücklicher Junge. „Ich weiß, dass er durch die Hand der Gnade berührt worden war“, erläuterte die Mutter. Ein Arzt sagte: „Es ist ein Wunder“, ihn jetzt herumrennen zu sehen „und ihn all das tun zu sehen, was er tut. Er ist ein wunderbares kleines Kind“.

Über das Extrachromosom sagt Renners Familie: „Wir nennen es seine T21-Superkraft“. Der Vater stellte fest: „Ich kann mir kein Leben mehr ohne ihn vorstellen. Ernsthaft, ich liebe ihn über alles.“ Mutter Karen sagte abschließend: „Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht dankbar sind. Jeder Herzschlag ist ein Herzschlag der Dankbarkeit.“

Downsyndrom, Wasserkopf, wahrscheinlich eine Totgeburt, sagten die Ärzte voraus - und dann passierte DIES! (engl.)



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Lesermeinungen

  30. Oktober 2014 
 

Superkraft?

Bei aller Liebe und Wertschätzung des Lebens, gerade auch des schwierigen Lebens, würde ich die Trisomie nicht als "Superkraft" bezeichnen. Das ist genauso wie das Hochjubeln von homosexuellen Beziehungen, wenn diese in Treue gelebt werden. Also: Ja zum Kind, aber keine Glorifizierung der Behinderung.


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