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Kritik an deutschen Bischöfen: Unbarmherzig bei der Kirchensteuer

7. November 2014 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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Mit dem Argument der Barmherzigkeit treten deutsche Bischöfe für eine Zulassung der geschiedenen Wiederverheirateten zur Kommunion ein. Gleichzeitig seien sie unbarmherzig gegen jene, die formal aus der Kirche austreten, kritisiert Sandro Magister


Berlin (kath.net/CNA/jg)
Die deutschen Bischöfe „sind die Barmherzigsten wenn sie die Kommunion den geschiedenen Wiederverheirateten geben wollen, aber sie sind die Unbarmherzigsten, wenn sie diejenigen de facto exkommunizieren, die sich weigern, die Kirchensteuer zu zahlen, die in ihrem Land gesetzlich verpflichtend ist“, schreibt der Vatikanexperte Sandro Magister in seinem Blog auf der Internetseite von L’Espresso.

Beide Fälle stünden im Widerspruch zur Lehre der Kirche. Zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene dürfen die Kommunion nicht empfangen, wenn eine gültige kirchliche Ehe besteht. Die neue Verbindung bedeutet einen Ehebruch.


Der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte hat am 13. März 2006 erklärt, „der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC (Codex Iuris Canonici, Anm.) verstandenen Sinn konstituieren, weil der Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft bestehen bleiben könnte“. Es sei also möglich, formal den Kirchenaustritt vor einer weltlichen Behörde zu erklären, der inneren Haltung und den sonstigen äußeren Akten nach aber in der Gemeinschaft der Kirche zu bleiben. Mit einem Dekret der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom 20. September 2012 werden diese Personen von den Sakramenten der Buße, Eucharistie, Firmung und Krankensalbung (außer in Todesgefahr) ausgeschlossen. Es ist ihnen weiters nicht erlaubt, Aufgaben in der Kirche zu übernehmen, Tauf- oder Firmpate zu werden oder für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren.

Kritiker bezeichnen die Haltung der deutschen Bischöfe als „heuchlerisch“. Der „Zusammenschluss papsttreuer Vereinigungen“ weist darauf hin, dass es möglich sei, eine Reihe von Irrlehren zu verbreiten, nach Ansicht der DBK aber trotzdem nicht von den Sakramenten ausgeschlossen zu sein. Wer nicht bereit sei, die Kirchensteuer zu zahlen, werde mit der vollen Härte der Sanktionen belegt.



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Lesermeinungen

 elmar69 10. November 2014 
 

Öffentlicher Kirchenaustritt

Wer öffentlich aus der Kirche austritt leugnet erstmal seine Zugehörigkeit zur Kirche.

Dass der Vatikan derlei erlaubt dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass in etlichen Ländern eine massive Benachteiligung der Kirchenmitglieder stattfindet. Hier erlaubt diese Regelung dann, die kirchlichen Aktivitäten in den Untergrund zu verlegen.

In Deutschland ist derlei nicht erforderlich!

Insofern ist es logisch, dass derjenige, der öffentlich verkündet nicht Mitglied der Kirche sein zu wollen exkommuniziert wird.

Ob bei einem anschließenden Wiedereintritt dann auch die Eintragung in die Steuerliste verlangt wird, ist eine andere Frage.

Der Wiedereintritt muss aber erstmal gegenüber dem zuständigen Pfarrer erklärt werden, was bei praktisch allen Austritten nicht erfolgt.


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 cwolters 10. November 2014 
 

corrie

Komisch, so kommt mir das vor... In den Niederlanden kenn man keine Kirchensteuer, und daher kann keiner ausgeschlossen werden von den Sakramenten. Die Kombination von Geld und Sakramenten stammt doch nicht von Gott? Das geistliche und das Materielle sind doch nicht immer zu kombinieren?


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  8. November 2014 
 

Eher Geht ein Kamel durch ein Nadelöhr

als ein Reicher in das Himmelreich.

Die Katholische Kirche will euch doch nur helfen, so seht es doch endlich ein.
Das ist doch Seelsorge.


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 ThomasR 8. November 2014 
 

@marienkind

die Kirchensteuereinnahmen trotz Mitgliederschwund sind in den letzten Jahren insbesondere im Westen Deutschlands extrem gestiegen. Leider die Ausgleichzahlungen an die ärmere Bistümer sind weiterhin sehr gering geblieben, so daß z.B. in Berlin die gut besucht Kirchen abgerissen und Kirchengrundstücke verkauft werden müssen und in der gleichen Zeit in München aus den Vermögeneinnahmen das neue Ordinariatsgebäude für rd 140 Mio Euro inkl Renovierung +Villa in Rom für rd 9 Mio Euro inkl Renovierung erworben wurden (gleichzeitig wurden in den letzten Jahren auch in München die Priesterstellen gestrichen bzw. sind durch die letzte Strukturreforme vorwiegend dem Auslaufen bestimmt). Das gleiche betrift Fall Limburg.
Wozu soll eigentlich jemand eine katholische Kirche besuchen, wenn dort kein Priester bzw. kein Diakon selbst aus Afrika vorhanden ist und damit kein sakramentales Leben möglich ist?


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 ThomasR 8. November 2014 
 

@SpatzinderHand

Niemand möchte Pastoralrefereneten zu den Buhmännern machen.
Die Kirchensteuereinnahmen sind vorhanden (Deutschland über 2 Mrd Eur, nur München über 700 Mio Euro im Jahr). Das Geld reicht sowohl für Laienangestellten als auch für Priester- und Diakonegehälter.
Trotzdem das sakramentale Leben ist vorwiegend dank Priestern und zum Teil dank Diakonen (Eheschliessung+Taufe) möglich. Durch kaum nachvollzeihbare Personalpolitik + Strukturreformen (in München ermöglicht z.B. keine Neueinstellung der Priester und Diakone) werden die Priester und Diakone aus der Seelesorge ausgeschlossen und das sakramentale Leben auf der Gemeindeebene kaum möglich. Die während Vaticanum II geforderte Demokratisierung der Kirche und damit auch eine Demokratisierung der Verteilung der Kirchensteuereinnahmen in Deutschland ist bis dato nicht eingetreten. D.h. es ist z.B. nicht möglich, daß eine Pfarre die freigewordene Priesterstelle selbst ausschreibt und z.B. an einen Klerikerorden vergibt.


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 speedy 8. November 2014 
 

man koennte es auch so interpretieren
wenn keine Kirchensteuer im bistumsBankkonto klingt,
je naher die Seele der Hölle zuspringt.
wenn ich mir vorstelle, was das für eine fette dicke lüge ist zu behaupten,das man in die Hölle kommt
wenn man keine Kirchensteuer bezahlen will- deswegen gabs die Reformation,
wegen Unglaubwürdigkeit und Verdrehung der Bibel und einer aeussrungen ung Arbeit gegen den Papst, haben ein paasr Würdenträger ihre Kreditfähigkeit bei mir verloren ( ich denke besonders an afrikanische Äußerungen)


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 SpatzInDerHand 8. November 2014 

Wenn die Diskussion hier sich darauf einschießen würde, die Pastoralreferenten zu Buhmännern

zu machen, dann könnte ich nicht mit. Es ist in unserer Kirche hierzulande keineswegs so, dass lauter fromme und treue Priester sich nicht einer Übermacht von "bösen" und "ungläubigen" Pastoralreferenten erwehren könnten. Vielmehr sind die meisten Priester bei den Reformwünschen die leitenden Figuren und sammeln entsprechend die passenden hauptberuflichen Laien um sich!
Wer an diesem Thema interessiert ist, der kann sich mal bitte informieren, wie es jener Minderheit von Laientheologen geht, die konservativer orientiert sind: Es geht ihnen meist äußerst schlecht! Und für den Versuch, ihren liberalen Priestern und Bischöfen die innere Treue zu halten, wie es für sie (aufgrund ihrer kirchenpolitischen Position) eigentlich selbstverständlich ist, erhalten sie von ihren geistlichen Vorgesetzten oft genug noch einen bösen Tritt.
Also: Vorsicht bitte bei Pauschalverurteilungen!
In der deutschsprachigen Kirche stinkt der Fisch vom Kopf her. Damit sind leider die Priester und Bischöfe gemeint.


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 Stefan Fleischer 8. November 2014 

Barmherzigkeit

Ich bin je länger je mehr der Ansicht, dass Barmherzigkeit gegenüber dem, der sein Treueversprechen gebrochen hat, Ungerechtigkeit ist gegenüber dem, der die Treue gewahrt hat.
.
Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die allermeisten katholischen Ehen geschlossen wurden im Willen, eine gültige Ehe zu schliessen. Man sollte es nicht zulassen, irgendwelche juristische Spitzfindigkeiten eine solche Ehe aushebeln können.
.
Und meine persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass die allermeisten neuen, zivilrechtlichen Ehen nicht deshalb geschlossen, weil die erste Ehe gescheitert ist, sondern dass in den meisten Fällen die erste Ehe scheitert, weil eine andere gewünscht, angestrebt oder gar insgeheim schon gelebt wird.


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 marienkind 8. November 2014 
 

10 % gehören Gott

Ich bin da zwigespalten zum Thema KIRCHENSTEUER. Ich sehe, dass die Kirchen fast leer sind, die Einnahmen im Klingelbeutel sinken mit der Besucherzahl. Andererseits übernimmt die Kirche viele Aufgaben im Sozialen Bereich mit dem Geld auch von denen, die nur Weihnachten und Ostern die Messen besuchen. Würde die Kirchensteuer gestrichen, würde der Staat das nicht auffangen können. Die Hilfsbedürftigen würden das Nachsehen haben, Jobs würden wegfallen. Die soziale Not wäre größer. Die Kirchensteuer hat den Vorteil, dass sie bereits vorher abgegeben wird und es ist einigermaßen konstant. Hat man das Geld in der Hand geben es manche lieber für Persönliche Extras als für die Kirche aus. Parallel mit den medialen Hetzkampagnen würden freiwillige Beiträge fallen. Andererseits werden manche Beiträge für manch progressives Projekt mitfinanziert, wo ich persönlich am liebsten sofort die Zahlungen kappen möchte.

Hier helfen sicher Beschwerden und das Einbringen seiner eigenen Kräfte in w. Ämter


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 PPQR 7. November 2014 

@Dismas

Nicht nur enttäuschend, sondern geradezu skandalös an der Geschichte ist, dass zwei Tage vor dem BVerwG-Urteil ein "Allgemeines Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt" in Kraft getreten ist (Amtsblatt Freiburg vom 20.9.2012, 343-344), das von ROM ohne Wenn und Aber rekognosziert, also rechtlich anerkannt, wurde.
Dieses Dekret stellt "Ein nur für Deutschland geltendes Partikulargesetz" dar!

Die Rechtsfolgen dieses Dekrets beschreibt Prof. Bier ganz ausführlich in dem unten genannten Artikel:
http://www.herder-korrespondenz.de/ ........


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 credoindio 7. November 2014 
 

Beispiel Italien

@queenie: es ist nicht mal eine Abwicklung notwendig. Man schaue nur nach Italien und lerne. Dort entrichten alle Steuerpflichtigen eine Kulturabgabe, kann aber bestimmen wohin das Geld fließt. Zur Auswahl steht auch "katholische Kirche". Die Koppelung zur Zugehörigkeit zur Kirche existiert nicht. Der Zeitaufwand bestünde nur darin, alle Einrichtungen, die Geld haben wollen zu überprüfen und in die Auswahl aufzunehmen. Dann läuft alles wie gehabt. Dies dauert nicht länger als ein Jahr.


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 PPQR 7. November 2014 

@confrater-stefan @dottrina

Richtig ist:
"Prozess um Körperschaftsaustritt doch vom Erzbistum Freiburg verloren"
siehe: http://kath.net/news/42478

In der Sache Zapp vs. Bistum Freiburg hat das BVerwG in dritter und höchster Instanz den Antrag des zuständigen Bistums Freiburg in vollem Umfang ABGEWIESEN und den Austritt von Prof. Zapp aus RKK (als) KÖRPERSCHAFT öffentlichen Rechts (nicht aus der GLAUBENSGEMEINSCHAFT) für RECHT erklärt.

Weitere gute Darstellungen sind zu finden unter:
http://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/strafrecht-oeffentl-recht/halber-kirchenaustritt-sakramente-nur-gegen-entgelt_204_140628.html

und besonders

http://www.herder-korrespondenz.de/aktuelle_ausgabe/artikel/aktuelle_ausgabe/special/details?k_beitrag=3540010
Hier werden die Rechtsfolgen ausführlich von dem Kirchenrechter Prof. Bier dargelegt.

Erstaunlich ist die Tatsache, dass fast alle führenden Medien sachlich völlig falsch berichtet haben und das Bistum Freiburg als Gewinner dargestellt haben
Warum wohl?


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 ThomasR 7. November 2014 
 

Beispiel aus München

jährlich sollen 15 neue Pastoralassitenten und -assistentinnen vom Erzbistum angestellt werden (entspricht ungefähr der Anzahl der ausscheidenden Priestern- Tod, Rente, andere Gründe)
Von der Hompage des Erzbistums ist es gleichzeitig überhaupt nicht ersichtlich, daß neue selbst afrikanische Priester gesucht werden.
Neue klerikerorden wie Legionäre Christi werden vom Erzbistum weiterhin zur Übernahme der Pfarren bzw freiwerdenden Vikar- und Kooperatorstellen nicht eingeladen.
Die Kirchensteuereinnahmen von München -Freising liegen dabei bei über 700 Mio im Jahr, dazu kommen noch die Einnahmen aus anderen Quellen, die letztens z.B. den Erwerb von neuem Ordinariatsgebäude rd. 140 Mio Euro (inkl Renovierung) + eine Villa in Rom (rd 9.Mio Euro, auch inkl. Renovierung) ermöglichten. Den Pfarren auf dem Lande bleiben letztendlich nur Pastoralassitenten-soviel zum zielgerichteten Einsatz der Kirchensteuermitteln in München-es ist ohne Zweifel eine Vereinfachung, aber so sieht es auch aus.


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 Wäller 7. November 2014 
 

@confrater-stefan

Wenn nun jemand in einer deutschen Gemeinde lebt und dort am kirchlichen Leben teilnimmt, aber in Frankreich arbeitet und dort seine Steuern zahlt, ist der dann Mitglied der Kirche oder nicht? Scheinbar hängt in Deutschland die Mitgliedschaft in einer Kirche nur davon ab, ob Kirchensteuern bezahlt werden oder nicht. Und NUR davon!


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 confrater-stefan 7. November 2014 
 

@Dottrina

Das Bundesverwaltungsgericht hat 2012 formal zugunsten, in der hier entscheidenden Frage aber im Ergebnis gegen Herrn Prof. Zapp entschieden und die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Mannheim bestätigt. Damit ist auch die ursprüngliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg zugunsten von Herr Prof. Zapp hinfällig.
Im Ergebnis kann man nicht aus der öffentlich-rechtlichen Einrichtung katholische Kirche in Deutschland austreten aber weiter Mitglied der katholischen Kirche (weltweit) bleiben. Die Möglichkeit gibt es nicht.


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 FranciscoL 7. November 2014 

Benedikts Warnung

Papst Benedikts Hinweis in seiner berühmten Freiburger Rede, dass hin und wieder die Geschichte der Kirche zu Hilfe komme, und für eine Entweltlichung sorge, wenn sie sich nicht freiwillig entweltliche, war von ihm sicher auch als prophetische Warnung gemeint. Und es war natürlich besonders die deutsche Kirche gemeint.

Denken wir, wie gut die Entweltlichung der deutschen Kirche als Folge der Säkularisation tat, die eine febronianistische , nationalkirchliche Kirche ablöste. Von der spirituellen Erneuerung der verarmten Kirche am Beginn des neunzehnten Jahrhunderts zerrte die deutsche Kirche bis weit in das zwanzigste Jahrhundert hinein.

Möge der Herr der Geschichte ,wie damals, unerwartet helfen.

Zitat Benedikt XVI:

"Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zur Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben."


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 BeaJo 7. November 2014 
 

... Kapitalismus in Deutschland ...

Ein ganz neuer Gedanke, aber klar! Unglaublich, ich glaube, der Kapitalismus ist tatsächlich schon in einige Kirchen, bzw. Pfarreien eingedrungen. Naja, da wird es ja verständlich, dass man die geschiedenen Wiederverheirateten, und eigentlich jeden auch zur Kommunion zulassen will, sofern sie ja brav Steuern zahlen. Nicht, dass wir noch mehr brave Steuerzahler verärgern und noch weniger Einnahmen haben . . . traurig. Ein ganz neuer Gedanke. In unserer Gemeinde sind sie ganz barmherzig. Dort darf wirklich jeder die Eucharistie empfangen, sogar Protestanten, Reiki-Jünger, an Reinkarnation Glaubende, in homosexuellen Partnerschaften Lebende, sie erteilen sogar Kommunion- und Firmunterricht. Eigentlich könnte ich lachen, wenn ich keine Kinder hätte. Das Wort "Vielfalt" spielt dieses Jahr eine tragende Rolle in der Pfarrei. Naja, ich gebe das Vertrauen in Gott nicht auf. Er weiß, wozu dass alles im Moment gut ist. Er sieht mehr.


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 ususantiquior 7. November 2014 
 

Moral und Lehre kosten nichts

Für die Deutschen Bistümer und ihre völlig überzüchteten Bürokratien liegt eine Großzügigkeit in Sachen Lehre und Moral natürlich näher als auch nur ein geringes Kirchensteuerzugeständnis. Ganz im Gegenteil: Durch eine laxe Moral und eine mehr oder wenige "offene" Lehre bleiben mehr Leute als Kirchensteuerzahler in der Kirche, als wenn die Hirten ihre Steuerzahlergemeinde vernehmbar (!!!!) auf die Glaubens- und Morallehre verpflichten würden.


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 Josef49 7. November 2014 
 

Kirchensteuer in Deutschland

ist die moderne Variante (Flatrate)für Ablaßhandel


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 girsberg74 7. November 2014 
 

Nicht miteinander verrechnen!

Sosehr die Feststellungen zu "Barmherzigkeit" versus "Unbarmherzigkeit" auch zutreffen, sosehr halte ich es für verfehlt, diese beiden Sachverhalte miteinander in Beziehung zu setzen.

Es könnte leicht der Gedanke - besser: die Forderung - sich einstellen, dass man einen Kompromiss finden solle zwischen Barmherzigkeit und Unbarmherzigkeit.


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 Ernesto Luna 7. November 2014 
 

Für und Wider der Kirchensteuer

Die Kirchensteuer ist eine weltweit völlig unbekannte Abgabe. In Österreich gibt es noch den Kirchenbeitrag der aber glaube ich etwas niedriger ist. Wenn man das Gefühl hat die Kirchensteuer dient den vielfältigen u.a. caritativen Tätigkeiten sowie der Finanzierung der Seelsorgeaktivitäten usw. dann zahlt man seine Kirchensteuer lieber als wenn man Verschwendung wie in Limburg oder das Verschwinden der Finanzen in dunklen Kanälen befürchten muss. Die deutsche Kirche sollte finanzielle Transparenz zeigen, damit den Mitgliedern die Verwendung der Finanzen klarer wird. Ich habe lange mit mir gerungen, bin aber nicht ausgetreten weil ich überwiegend noch das positive an der Kirche erkennen kann. Und wenn man älter und kränker wird und das Glück hat ein katholisches Krankenhaus in der Nähe zu haben freut man sich umso mehr über den Besuch eines Pfarrers am Krankenbett. Nur sollte man der deutschen Kirche schon seine Bedenken über dieses und Jenes mitteilen anstatt einfach auszutreten.


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 Dottrina 7. November 2014 
 

Als absoute Gegnerin der Kirchensteuer,

die ich ja zwangsweise zu entrichten habe, ist mir immer noch nicht juristisch klar, ob jetzt Herr Prof. Zapp den Rechtsstreit gewonnen hat. Er wollte ja aus der Körperschaft des Öff. Rechts (Kirchensteuerzwang) austreten, aber nicht aus der Gemeinschaft der katholischen Kirche. Das war juristisch so kompliziert formuliert, daß ich als fachlich Ungebildete das Ganze noch immer nicht kapiert habe. Sollte Herr Prof. Zapp austreten können, ohne exkommuniziert zu sein und weiterhin der Weltkirche anzugehören, dann müßten doch glaubenstreue Katholiken diese Möglichkeit nutzen. Was nicht heißen will, daß man seine Pfarrei - so sie denn noch gut katholisch ist - nicht mit einem monatlichen Obulus unterstützen soll.


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 queenie 7. November 2014 
 

Kirchensteuer

Niemand zahlt gerne Steuern, weil er dann nicht mehr entscheiden kann, wer, wann, was wo und wie produziert und verteilt; der EUR in der Tasche ist der
kleine wirkliche Stimmzettel. Ein totaler Verzicht darauf erfordert den
Abbau/ die Abwicklung des heutigen Apparates und dürfte 30-50 Jahre dauern.


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 jadwiga 7. November 2014 

Ich habe noch nie Gott in Zusammenhang mit Geld gebracht. Zwar lebe ich in Deutschland, aber ich habe polnische Staatsangehörigkeit und bin weder aus der polnischen Kirche ausgetreten noch in die deutsche Kirche eingetreten!
Ich bin für den Gott katholisch nicht für die Stadt! Natürlich gehe ich auch zur Messe.
Am wichtigsten ist, denke ich, dass man sich zu Christus bekennt mit dem Wort und mit der Tat. Ich lebe nach dem Motto: "Tue Gutes und scheue niemanden"


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 Dismas 7. November 2014 

Ich möchte schon so weit gehen,

dass Gläubige aus Gewissensgründen wegen solcher widerrechtlichen Dekrete aus der öff.rechtl.Körperschaft in D massenweise austreten sollten!!! Ich bin enttäuscht, dass "Rom" dazu schweigt!


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 Wäller 7. November 2014 
 

Bitte um Erklärung

@confrater-stefan
Sie sind nicht der einzige, der das nicht versteht. Ich bin der Auffassung, dass jeder, der katholisch getauft worden ist, sein Leben lang zur katholischen Kirche gehört. Ein formaler Austritt ist für mich ausgeschlossen. Es kann doch nicht sein, dass jemand, der, warum auch immer, seine Kirchensteuer nicht zahlt, ansonsten aber als Getaufter nach den Regeln der Kirche lebt, praktisch exkommuniziert wird. Da hat man sich ja was Tolles ausgedacht: Ohne Bares kein Himmelreich, wer nicht zahlt wird verdammt.
Und wie ist das z.B. in Frankreich? Ist es richtig, dass man da nicht aus der Kirche austreten kann, weil man sowieso keine Kirchensteuer zahlt?
Übrigens: Ich zahle meine Kirchensteuer, auch wenn ich der Auffassung bin, dass man mit diesem Geld Sinnvolleres anfangen könnte.


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 Dismas 7. November 2014 

Ja, ich stimme diesem Artikel vollkommen zu.

Er stellt auch meinen schlimmen Bedenken mit diesem unsäglichen skandalösen Schreiben der DBK dar. Geld scheint in der "deutschen" kath.Kirche alles zu sein. Ich erwog auch schon den Gedanken, aus der öff.rechtl.Körperschaft auszutreten, unbeschadet meiner Liebe zur Hl.Kirche!! Dieses Dokument ist m.E. das heuchlerischte was mir in der Kirchengeschichte in D. einfällt. Es bestürzt mich, das kein Bischof dagegen Stellung genommen hat. Es ist simonistisch und ein Sakrileg!!
Ein "Tetzel" war nicht halb so "schlimm".


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 Elisabeth53 7. November 2014 
 

Das Geld also ist da

Warum also werden keine neue Priester vom Ausland angestelt, sondern die Priesterstellen in die Laienstellen umgewandelt?
Warum stellt man keine weitere Priester z.B. von der Petrusbruderschaft ein?

Lieber alte Messe als keine Messe

Lieber Beerdigung mit Priester auf Latein als Beerdigung mit einem Laien

Lieber Beichte bei einem ausländischen Priester als keine


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 confrater-stefan 7. November 2014 
 

Es gibt ja schon eine andere Möglichkeit aus der öffentlich-rechtlichen Einrichtung "deutsche katholische Kirche" (oder wie auch immer man das nennen will) auszutreten, ohne dass irgendjemand annehmen würde, dass man nicht mehr Teil der einen weltweiten Kirche ist: wenn man von Deutschland in ein anderes Land zieht. Wer seinen Wohnsitz in D abmeldet und ins Ausland zieht, ist nicht mehr in der "deutschen" Kirche aber natürlich noch immer in der katholischen Kirche. Oder sehe ich das jetzt falsch? Und was ist mit jemandem, der sich ohne Aufenthaltsgenehmigung und natürlich ohne Kirchensteuer zu zahlen in Deutschland aufhält aber die Kirche in der sonntäglichen Kollekte nach besten Kräften unterstützt? Bin ich weniger katholisch, wenn ich gegen ein staatliches (!) Gesetz verstoße aber nicht gegen Kirchenregeln? Bin ich der einzige, der das nicht versteht? Liebe Hirten, erklärt mir das bitte mal.


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 Waldi 7. November 2014 
 

Ich habe nie, auch nur die Absicht...

in Erwägung gezogen, aus der Kirche auszutreten. Aber selbst wenn ich es tun würde, bliebe ich der katholischen Kirchlehre treu! Die deutschen Bischöfe würden mich aber, trotz Glaubenstreue exkommunizieren! Diejenigen aber, wie die Pfarrerinitiative unter dem Kommando von Schüller und ihren verwandten Gesinnungsgenossen, "Wir sind Kirche", die offen zum Ungehorsam gegen Rom und gegen die Kirchenlehre aufrufen und gegen sie revoltieren, bleiben völlig ungeschoren! Bei "Hirten", die solche Ungerechtigkeiten durch zweierlei Maß hervorgerufen, ist Barmherzigkeit nur noch eine leere, aber von Heuchelei prall gefüllte Worthülse! In der DBK tut sich rein gar nichts, um das beim Kirchenvolk total verloren gegangene Vertrauen in ihre Bischöfe wieder zu fördern und zu beleben! Ganz im Gegenteil! Die Beteiligung der deutschen Bischöfe hat der Synode, unter dem Strich, mehr geschadet als genutzt und den tiefen Riss aufgezeigt, der zwischen dem Deutsch- und dem Welt-Katholizismus klafft!


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 M.Schn-Fl 7. November 2014 
 

All diesem hier Gesagten stimme ich vollkommen zu.

Ich bin nicht immer mit Sandro Magister einer Meinung, aber hier hat er nicht nur recht sondern senkrecht.
Auch dem "Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen" mit dem Ehepaar Dörner ist absolut zuzustimmen.
"Heuchelei" ist ein scharfes, aber in dieser Sache angemessenes Wort.
Die DBK betont zwar immer ihre Einheit mit dem Papst, aber auf die Päpste hören tut sie schon seit der Würzburger Synode nicht mehr. Vielleicht sollte man gerade in Sachen "Heuchelei" Papst Franziskus mehr zuhören.


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 bücherwurm 7. November 2014 

@Suarez:

Die PastoralreferentINNEN sind nicht besser und nicht schlechter als ihre männlichen Pendants - deshalb bitte nicht einseitig nur die Frauen benennen :)


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 Suarez 7. November 2014 

Radikale Verweltlichung des Glaubens

Der deutschsprachige Raum ist auch da stark vom Protestantismus geprägt, wo er in der Mehrheit noch formal katholisch ist. Insofern hat sich sukzessive auch in der Katholischen Kirche ein Staatskirchentum entwickelt, das immer stärker institutionellen Charakter hat und sich auch wie eine Steuerbehörde verhält. Das dauernde Gerede von der Armut der Kirche in unseren Landen ist geradezu lächerlich angesichts der üppig fließenden Steuermittel, die man in einen Apparat fließen lässt, in dem man von der "Barmherzigkeit" bestens leben kann. So sieht man überall die Pastoralreferentinnenstellen wie Pilze aus dem Kirchenboden sprießen, so dass der Gottesraum zunehmend zur Begegnungsstätte eines sich selbst hofierenden Laientums wird. Mit der steigenden Anzahl fest besoldeter Laienstellen wächst auch der Anspruch, direkt auf die Lehre Einfluss zu nehmen, sie als eine Verfügungsmasse des Pfarrgemeinderates anzusehen, wie es "Wir sind Kirche" so unverblümt immer wieder zum Ausdruck bringt.


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 Kathole 7. November 2014 
 

Was ist Sakrileg in der Deutschen Kirche (in "katholischer" Version)?

Die eigentlichen "sakramentalen" Zeichen des Deutschen Kirche in katholischem Kleid sind nicht Brot und Wein, sondern €-Münze und €-Schein. Wer sich an Ihnen vergreift, insbesondere durch den Kirchensteuer-Austritt beim staatlichen Amt, der begeht das schlimmste mögliche deutschkirchliche Sakrileg. Anathema sit! Der sei ausgeschlossen! Möglichst von allem, was die Kirche zu bieten hat!

Hingegen den Leib Christi in den falschen Hals (z.B. eines Nicht-Katholiken oder eines notorischen öffentlichen schweren Sünders) zu bekommen oder ein paar Krümelchen davon auf den Boden liegen zu lassen (Patene nicht nötig) ist alles halb so schlimm. Wo gehobelt wird, da fallen eben auch Späne, sagt ja der Schreiner. Und gegen Gastfreundschaft beim Mahl wird ja auch niemand etwas haben.

Eine ordentliche Häresie ist des deutschen Theologen höchste Zier. So kann man sich in der Kirche wenigstens ohne schlechtes Gewissen sehen lassen, nicht daß man noch für erzkonservativ gehalten wird! Gott bewahr!


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 Quirinusdecem 7. November 2014 
 

..wenn die Münze in das Kästlein springt...

..das ist tatsächlich in Deutschland das schlimmste was man machen kann. hier droht die ewige Verdammnis, kein Wort mehr von Barmherzigkeit und dem verlorenen Schaf. Es gibt tatsächlich nichts, wo die Heuchelei und Gottesferne größer ist als bei diesem Thema. Nur ein Kirchensteuerzahler ist ein guter Christ.....erinnert mich ein wenig an den Ablasshandel des Herrn Tetzel.....Ehebruch, Homosexualität, Häresien etc. wenn die Münze in das Kästlein springt.....


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  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  11. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  12. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  13. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“
  14. "Infiziert vom Virus der Falschheit?"
  15. Wenn der Bock zum Gärtner wird

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