Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Leere der kirchlichen Lehre
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents

Anzeige gegen ORF wegen Herabwürdigung religiöser Lehren

9. Jänner 2015 in Österreich, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der vor Weihnachten ausgestrahlte Film ‚3faltig’ gibt die christliche Lehre der Lächerlichkeit preis und ist geeignet, berechtigtes Ärgernis zu erregen, heißt es im Text der Anzeige wörtlich.


Wien (kath.net/jg)
Der Moraltheologe Prof. Dr. Josef Spindelböck hat eine Anzeige gegen die Sendungsverantwortlichen des ORF eingebracht, die für die Ausstrahlung des Films „3faltig“ verantwortlich sind. Der 2010 gedrehte Film war am 13.12.2014 im Hauptabendprogramm des Senders ORF 1 gezeigt worden. Anfang Januar gab es auf ORF III etliche Wiederholungen.

Spindelböck brachte eine Anzeige gemäß § 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches ein, der die Herabwürdigung religiöser Lehren unter Strafe stellt. „Die christliche Glaubenslehre von der Dreifaltigkeit Gottes wird im Film 3faltig auf satirische Weise der Lächerlichkeit preisgegeben und auf diese Weise herabgewürdigt und verspottet. Die Umstände einer mehrmaligen Aufführung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das der Gebührenzahler mitfinanziert, sind derart, dass dieses Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen“, heißt es in dem kath.net vorliegenden Anzeigetext wörtlich.


Christen würden sich „vor allem geistlicher Mittel“ bedienen, wenn Gott verhöhnt und beleidigt werde, schreibt Spindelböck in einer Stellungnahme gegenüber kath.net. Es seien aber auch die Möglichkeiten des Rechtsstaates zu nutzen, wie es die Strafanzeige gemäß § 188 sei. In einer „friedlich geordneten Gesellschaft“ sei ein „Minimum an Respekt vor den religiösen Überzeugungen und Werten anderer“ nötig, auch wenn man diese nicht teile, ergänzt der Moraltheologe.

Der Film „3faltig“ erzählt die Geschichte des „Heiligen Geistes“, der seit mehr als 2.000 Jahren in Menschengestalt als „Hage“ auf der Erde lebt. Eines Abends kommt Christus („Christl“ im Film) zu ihm, der ihm mitteilt, dass Gott Vater („Papa“) bald die „Apokalypse“ einläuten werde. „Hage“ will „Christl“ darauf hin von der Schönheit des irdischen Lebens überzeugen. Schließlich gelingt es den beiden, sogar „Papa“ umzustimmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aufreger

  1. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  2. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  3. ‚Vater, Sohn, Heiliger Geist’: Model löst mit Bikinifoto heftige Gegenreaktion aus
  4. Jane Fonda: Covid-19 ist ‚Gottes Geschenk für die Linken’
  5. USA: Katholiken demonstrieren gegen öffentliche ‚Schwarze Messe’
  6. Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!
  7. #Splashamama -" Warum ich diese Figuren in den Tiber werfen musste!"
  8. Satanist bot angeblich konsekrierte Hostien über Internet an
  9. Vatikanberater Rosica gibt Plagiate zu
  10. Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  3. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  4. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  5. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  6. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  7. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  8. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  9. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  10. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  11. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  12. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  13. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  14. … und das Leben der kommenden Welt
  15. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz