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Kardinal Burke: Habe die Pflicht, die Wahrheit zu verkünden

20. März 2015 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke hat bei einem Auftritt in Deutschland sein Nein zu Reformen in der katholischen Ehelehre bekräftigt.


Herzogenrath (kath.net/KNA) Der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke hat sein Nein zu Reformen in der katholischen Ehelehre bekräftigt. «Wir müssen zurückkehren zu dem, was die Kirche immer gelehrt hat», forderte der Kurienkardinal am Freitagabend in Herzogenrath. Davon lasse er sich auch nicht durch etwaige Reformbeschlüsse bei der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie im kommenden Oktober abbringen. «Ich habe als Bischof die Pflicht, die Wahrheit zu verkünden. Ich werde das auch weiter tun.» Der Kardinal sprach in Herzogenrath bei Aachen bei der «Kölner Liturgischen Tagung» vor rund 200 Laien und Geistlichen.


Burke beklagte einen Werteverfall in den säkularisierten westlichen Gesellschaften. So seien außereheliche und gleichgeschlechtliche Partnerschaften Anzeichen sittlichen Verfalls. Burke verteidigte die katholische Auffassung der Ehe, die nur zwischen Frau und Mann möglich sei. Eine solche Ehe müsse «vollkommen in der Treue und vollkommen in der Verbindlichkeit bis in den Tod» sein. Die Kirche sei nach der Lehre als mystischer Leib Jesu Christi zu betrachten. «In einer solchen organischen Wirklichkeit gibt es keinen Raum für Revolutionen ohne gleichzeitig schwerste Schäden für den Organismus», hob der 66-jährige Kardinal hervor.

Burke wandte sich auch gegen mögliche Reformen bei der kirchlichen Ehegerichtsbarkeit. Er kritisierte, dass es im Vatikan Vorschläge gebe, bei Verfahren zur Annulierung kirchlicher Ehen künftig auf das Urteil einer zweiten Instanz zu verzichten. «Ich bin überzeugt, dass es mehr als ein Urteil geben muss», betonte Burke. Der Prozess der Ehenichtigkeitsverfahren habe keine Reformen nötig. Burke war bis zum vergangenen November Präfekt der Apostolischen Signatur, dem obersten kirchlichen Gerichtshof.

Burke war von 2004 an Erzbischof von St. Louis. Benedikt XVI. ernannte ihn 2006 zum Mitglied des Gerichts der Apostolischen Signatur und 2008 zu dessen Präfekten. 2010 wurde er Kardinal. Im Dezember 2013 beendete Papst Franziskus die Mitgliedschaften Burkes in der Bischofs- und Heiligsprechungskongregation. Im November 2014 ernannte er ihn zum Kardinalpatron des Malteserordens, der sich in der internationalen Nothilfe engagiert.


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Frauke G. 25. März 2015 
 

@Jadwiga Richtige Balance zwischen Strenge und Liebe.

Jesus hat auch harte Worte gebraucht, wenn er mit seinen Jünger war.

Im Johannesevangelium steht geschrieben vieler Jünger verließen ihn, weil sie seine Worte zu hart und unerträglich fanden. Jesus im Gegensatz zu uns allen, weiß ganz genau, wann er hart sein musste und wann er liebevoll, weich sein musste. Er war immer liebevoll, sanft und barmherzig, wenn er es mit reuigen Sündern zu tun hatte, die um ihrer Schuld wussten, diese sich eingestanden hatten und verzweifelt versucht haben sich mit Gott zu versöhnen.

Jesus hat nie Menschen vor harten Worten bewahrt, die sie hören sollten, die ihnen wehtun sollten damit sie umkehren. Immer nur weich, nachsichtig und barmherzig zu sein ist genauso falsch wie immr nur hart und gnadenlos zu sein.

Es geht also darum die richtige Balance zwischen Liebe und notwendige Strenge zu finden.


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 jadwiga 25. März 2015 

@Suarez:-)

Aber natürlich hatte Papst Johannes Paul II. Feingefühl!
Meinen Sie, dass meine Worte nicht mit der Wahrheit harmonieren?
Ich habe ja zugegeben, dass ich Ihnen das nicht als Böse nehme, dass Sie die saubere, biblische Lehre verkünden.
Wenn aber jemand über die Liebe spricht, aber kein Vertrauen in sie hat oder ungehorsam ist, dann hat das für mich eine ähnliche Wirkung wie, erlauben Sie mir die Metapher, "ein Liebesbrief eines Metzgers an den Tierschutzverein"


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 Suarez 25. März 2015 

@jadwiga

Hatte Papst Johannes Paul II. kein Feingefühl?


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 Suarez 25. März 2015 

@jadwiga - Beliebigkeit der Interpretation

"Ist es für Sie ein Weg des Verderbens, der barmherzigen Spur zu folgen?"

Offenbar sind Sie der Auffassung, dass mit dem inflationären Gebrauch des Wortes Barmherzigkeit, diese schon gewonnen sei. So ist es aber nicht. Es kommt eben darauf an, was man konkret unter Barmherzigkeit versteht, also worauf das Wort Bezug nimmt. Lässt man dies im Unbestimmten, so kann sich jeder nach Belieben heraussuchen, was ihm gerade als nützlich dient und so den Glauben ins völlig Beliebige ziehen.

Wir sehen das heute an vielen Stellen, so auch jüngst wieder im Bistum Essen, wo man nun meint, man müsse homosexuelle Gemeinschaften aus Barmherzigkeit(!) segnen. Im Bistum Chur kam es zu einem ähnlichen Fall, so dass der dortige Bischof Vitus Huonder eingreifen musste, was ihm den Vorwurf der Unbarmherzigkeit einbrachte.

Der Weg der Barmherzigkeit, recht verstanden, kann immer nur der Weg der Wahrheit sein, so wie sie der heilige Papst Johannes Paul II. in "Familiaris consortio" aufgezeigt hat.


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 Antigone 25. März 2015 
 

@Antonius Bacci

Ihre Ausführungen empfinde ich als sehr plausibel.
Für mich entsteht die Frage, ob nicht auch der einzelne Gläubige etwas für die Einheit der Kirche tun kann. Beten natürlich. Aber auch, so meine ich, die Spannungen aushalten. Nicht erbittert streiten über die Fehler der anderen, nicht in Rechthaberei und Hochmut gegenüber dem Nächsten verfallen. In der Liebe bleiben.


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 Antonius Bacci 24. März 2015 
 

Nüchterner Blick II

Natürlich sind solche faktischen Differenzen kein Grund der Freude und mit Sicherheit nicht gut, aber ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt, dass sie leider oft unvermeidbar sind. Ich glaube nicht, dass es an dieser Frage kurzfristig zu einer nennenswerten "äußeren" Spaltung kommt, aber so oder so werden manche in ein "inneres Exil" gehen. Ich denke, dass es dieses Phänomen jetzt schon gibt. An die Stelle der Bindung an eine "Ortspfarrei", die zB. eine inakzeptable und profanierte Liturgie feiert, wird immer mehr die Bindung an eine "Personalpfarrei" treten. Auch solche Erscheinungen wird man bedauern, aber angesichts der realen Situation wird dies oft der einzige Weg bleiben. Seit dem Zweiten Vatikanum ist die Diversität innerhalb der katholischen Kirche bisweilen so groß wie sie früher zwischen Konfessionen bestand.


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 Antonius Bacci 24. März 2015 
 

Nüchterner Blick

Die Wogen schlagen hier recht hoch. Ich gestehe, dass ich einen recht nüchternen Blick auf die Dinge habe. Wie vieles andere auch, hängt die weitere Entwicklung von den realen Machtkonstellationen ab. Es wird davon abhängen, ob Papst Franziskus seine Ideen, deren Gestalt noch nicht so ganz klar ist, im Rahmen der Bischofssynode durchsetzen wird. Formal ist er an deren Votum nicht gebunden und kann sich frei entscheiden. Mir scheint aber, dass er bei allzu großem Widerstand die hier befürchteten Neuerungen nicht "durchdrücken" wird. Jenseits dieser Fragestellung ist die Kirche schon länger in sich gespalten, wenngleich auch keine offiziellen Schismen bestehen. Das ist ein Faktum, an dem wir alle nicht vorbeikommen. Am deutlichsten sieht man das faktische Schisma an der jeweiligen Zelebration der Liturgie. Die Gräben sind bereits ziemlich tief und scheinen in meinen Augen auch nicht mehr überwunden werden zu können. Man existiert aber noch nebeneinander in einer Kirche.


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 Wuna 24. März 2015 
 

@nabru
Beten Sie auch mal für sich? Wäre keine schlechte Idee.


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 jadwiga 24. März 2015 

@glaubhaft, Nicht den Kopf hängen lassen...

...lesen Sie, was Jesus der Schwester Faustina sagte:
"Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären."
Er wird Ihnen helfen sobald Sie ehrlich darum bitten und ihre Süden beichten:-)


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 Sternenzauber 24. März 2015 
 

Der Spur der Barmherzigkeit folgen

Jadwiga hat Recht. Der weg dieser Zeit muss der barmherzigen Spur folgen. Die "Herzensliebe", wie sie glaubhaft nennt, schließt doch die Gottesliebe ein. Sie ist ihr gleich. Insofern verwirrt hier Frauke G. nur. Ich vermute, dass glaubhaft dem Begriff "Liebe" das Wort Herz vorangestellt hat, damit keiner den Begriff sexualisiert. Vermutung... Schlimm, was Suarez hingegen macht; dabei ist er es, der schreit und wütet. Das macht mich nachdenklich. Ich stimme voll und ganz mit Jadwiga überein, dass wir Vertrauen zu Gott haben müssen. Grenzenloses Vertrauen. Er wird die Spreu vom Weizen trennen. Nicht die am lautesten schreien "Herr, Herr..." sind auf dem richtigen Weg,sondern jene, die den Willen des Vaters tun. Und hier kann ich mich glaubhaft durchaus nähern, wenn er/sie mahnt, die Hände nicht hoch zu halten, sondern sie dem anderen gegenüber zu öffnen, ihm beizustehen, ihn zu Jesus zu führen. Manchmal über Umwege. Und bitte ohne Charismatiker. Suarez, bitten Sie Jesus um Vergebung.


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 nabru 24. März 2015 

@ glaubhaft

Nachdem Sie nicht auf die fundierten Jesus-Zitate in meinem Beitrag eingehen und neuerlich in Ihrem Beitrag die Menschen zur Sünde auffordern ist mir als Charismatiker, der Jahrzehnte im Heilungs- und Befreiungsdienst war; ziemlich klar, wessen Werkzeug mir in Ihnen gegenübersteht. Dazu passt auch der bereits von mir erwähnte Hochmut von Ihnen und die Angriffe gegen die Hl. Mutter Kirche und deren Diener. Apage Satanas!!!! Nicht die Herzensliebe sondern die Liebe zu Gott steht an erster Stelle. So wie Sie argumentiert auch die Schlange um die Menschen zu verführen. Apage Satanas!!!!

Für alle die die Beiträge von @„glaubhaft“ lesen: Heiliger Erzengel Michael beschütze uns vor den Angriffen und Nachstellungen des Teufels. Sei unser Schutz. Du aber Fürst der himmlischen Heere stoße den Satan und alle bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchziehen, mit göttlicher Kraft in die Hölle hinab. Amen.


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 Frauke G. 24. März 2015 
 

glaubhaft Sie sind nicht glaubhaft, die Liebe erfreut sich an der Wahrheit

"Wir dürfen die Situation zur Zeit Jesu nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Der Geist des Menschen entwickelt sich weiter."Für einen Aprilscherz ist noch zu früh.Der Geist der Menschen entwickelt sich?Deswegen also überall die gescheiterten Beziehgungen,der rasante Anstieg von pyschischen Krankheiten, Hedonismus, Konsumgier, egozentrische Selbstverwirklichung, Dauerberieselung, Ängste UND SINNKRISEN. Sie glauben wohl in ihrer Ignoranz gepaart mit selbstgefälligen Überheblichkeitskomplex dass die Menschen zur Zeiten Jesu beschränkte Primitivlinge waren.
Die größten Philosophen waren aus der Antique, die Bibel hat wie kein anderes Buch Erkenntnisse über den Menschen und seine Existenz geliefert.Die Menschen zur Zeiten Jesu waren nicht viel anders als heute was Sünde und Versuchung anging. Sie mögen die Entwicklung der heutigen Menschen in Richtung Sodom und Gomorrha, Altes Rom als geistigen Fortschritt sehen, für Jesus bedeutet sie aber eine Verkümmerung des Geistes und der Seele.


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 Suarez 24. März 2015 

@glaubhaft

Apostolisches Schreiben des Papstes Johannes Paul II., am 27. April 2014 heilig gesprochen.

Familiaris consortio Nr. 84:

"Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht. Darüber hinaus gibt es noch einen besonderen Grund pastoraler Natur: Ließe man solche Menschen zur Eucharistie zu, bewirkte dies bei den Gläubigen hinsichtlich der Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe Irrtum und Verwirrung."


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 glaubhaft 24. März 2015 
 

Das Wichtigste ist die Liebe.

Wie nabru und suarez hier argumentieren, ist genau die unversöhnliche Geisteshaltung, die der kath.Kirche so sehr schadet. NATÜRLICH habe ich nur einige Bibelverse zitiert - aber eben die WICHTIGEREN. Die Herzensliebe steht an erster Stelle. Praktisch gedacht: Wieso sollte ein schuldloser "Jemand", dessen PARTNER ihn betrogen und sich einer anderen Person zugewandt hat, nicht wieder heiraten dürfen? Pech gehabt? Muss er/sie für den Fehler des Ehebrechers büßen? Mit allen materiellen und gesellschaftlichen Konsequenzen? Wir dürfen die Situation zur Zeit Jesu nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Der Geist des Menschen entwickelt sich weiter. Neue Einsichten gelingen. Das wissend hat Jesus dem Petrus den Schlüssel zum Himmelreich gegeben. Er darf damit Untragbares sehr wohl LÖSEN oder lösen LASSEN. Meiner Meinung nach kann er damit umso mehr Menschen für das Himmelreich gewinnen, obwohl ja schon wer glaubt, gerettet ist. Machen Sie doch einfach die LIEBE zum Maßstab Ihres Handelns.


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 glaubhaft 23. März 2015 
 

Steinewerfer und Richter gegenüber Wiederverheirateten

Bin neu bei kath.net. Was man hier an unqualifizierten Beiträgen liest ist erschreckend - egal ob von Kardinälen oder Kommentatoren. Keiner hält sich an die Worte Jesu: Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werdet! Und: Wer von Euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Hier entdecke ich viel zu viele Steinewerfer und Richter. Wiederverheiratete Geschiedene nicht zur Kommunion zuzulassen ist ein Frevel und eine Anmaßung als Richter. In Wahrheit hat Jesus gerade die Sünder gesucht und geliebt und ihnen verziehen. Die Selbstgerechten und Würdenträger,jene, die in der vorderen Reihe beten, waren ihm zuwider. Wo ist das Wissen darum? Wo ist die Berücksichtigung, dass die heutigen Menschen es sehr schwer haben, die Gebote zu halten, weil sie brutalem Mediendoping hinsichtlich Sexualität ausgesetzt sind. Dazu schwere Übersetzungsfehler in der Bibel. Wie soll da der "einfacher" Mensch nicht wanken? Mein Glaube ist stark, weil ich mich umfassend mit Gott beschäftige. Vergebung tut not!


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 jadwiga 23. März 2015 

Hiermit entschuldige ich mich für alle meine Schreibfehler und verspreche in der Zukunft mehr darauf zu achten:-(

@Rosengarten, haben Sie schon gelesen, was man hier über den z.B. Kardinal Marx schreibt? Da bin ich noch mit meiner ausländischen Herkunft harmlos im Vergleich zu den Landsleuten!

Und ja, die Bischöfe in Polen, die ich persönlich kannte, "schwimmen" in dem Heiligen Geist, so ähnlich wie Johannes Paul II. Den habe ich manchmal einen Handkuss gegeben, eine schöne, alte, polnische Tradition.

Für grammatische oder orthographische Fehler, wird man nicht am jüngsten Tag zur Verantwortung gezogen, für Überheblichkeit und Mangel an Gehorsam, schon.
Ich kann das einfach nicht länger verstehen, dass man hier in jedem Bistum anderes Süpplein kocht! wenn sieben Pferde einen Wagen ziehen und jedes Pferd in andere Richtung geht, dann kommt der Wagen doch nicht voran!
Deswegen ist in der Kirche solche Stagnation.


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 Frauke G. 23. März 2015 
 

Jadwiga

"Ich bin von der Rede des Kardinal bitter enttäuscht! Das hätte man ruhig auch sein lassen können! So viel Krach und Aufmerksamkeit um so eine NULL herum?"

Wen meinen Sie mit der Null, etwa Burke?
Es ist die richtige Zeit im Zeitalter von Relativismus, der großen Anbiederung der oberen Kirchenführer und dem Zwanghaften-nicht-anecken wollen, endlich einmal klar, deutlich und unverkürzt das Evangelium zu verkünden.


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 Frauke G. 23. März 2015 
 

@Jeremiah Sie verwechseln Burke wohl mit Marx und Kasper

Sie schreiben"Kard. Burke soll etwas mehr Respekt vor der Meinung andere Kardinäle haben und ihnen nicht gleich unterstellen, dass sie die Plattform der Wahrheit verlassen, wenn sie eine andere Meinung haben, als er."
Burke unterstellt hier niemanden etwas sondern stellt zutreffend fest, dass es eine objektive verbindliche Lehre und Wahrheit gibt an die sich jeder Katholik zu halten hat.

Nochmals, die katholische Glaubenslehre ist nicht die -PRIVAT-MEINUNG von Burke und wenn Kardinäle, Bischöfe eine andere Meinung als die Bibel oder der katholischen Glaubenslehre vertreten, verlassen sie sehr wohl die Plattform der Wahrheit Punkt. Daran können Relativierungsversuche auch nichts ändern.

Die Äußerungen von Marx bezüglich der Bischofssynode und die Aussagen von Kasper in Richtung afrikanische Bischöfe offenbaren Arroganz und Respektlosigkeit pur, nicht die Verteidigung der Lehre seitens Burke.


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 SpatzInDerHand 23. März 2015 

@jawiga:

Wer ist @Saurenz??? Das hört sich ja schlimm an!


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 jadwiga 23. März 2015 

@Saurenz:-), alles zur richtigen Zeit.

Die Schmerztablette nehmen wir auch nur dann, wenn uns etwas weh tut.

So ist es auch mit Gottes Wort. Jeden Tag lesen wir im Evangelium einen anderen Abschnitt von der Bibel. Ein richtiges Wort zur richtigen Zeit. Warum?
Ich denke, dass nur so Gott besser in der Welt wirken kann. Gott hat alles nach einer gewissen Ordnung geschaffen und die ganze Kirche muss sich Seinem Willen unterordnen.

Mein Vorwurf an den Kardinal ist nicht das, dass er treu an der Lehre der Kirche festhält, sondern dass er aus der Reihe tanzt.

Die größte Ehre erweist man Gott dadurch, dass man sich geduldig Seinem Willen fügt.


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 Suarez 23. März 2015 

@jadwiga - Echte Sorge

"Wenn das keine echte Sorge war, dann möchte ich nicht in seiner Haut stecken!"

Ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die die Lehre der Kirche zu verdunkeln suchen und so vom wahren Licht wegführen. Sie wissen doch, der Mühlstein!

Es erscheint mir nicht sonderlich christlich, einem Bischof andeutungsweise Wichtigtuerei und Trotzigkeit zu unterstellen, weil er konsequent für die Bewahrung des Glaubensfundamentes der Katholischen Kirche eintritt. Ist es neuerdings Trotz, wenn man treu an der Lehre der Kirche festhält?

Das sind ja schon recht aufschlussreiche Kommentare.


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 Suarez 23. März 2015 

@Jeremia - Bei der kirchlichen Lehre geht es nicht um Meinungen

Wenn die Glaubenslehre auf Meinung reduziert wird, wobei der Papst dann lediglich der oberste Meinungsführer wäre, dann hätte der Glaube keine Wahrheit, dann wäre er letztendlich zeitbedingten Moden unterworfen und damit eine Ideologie unter vielen. Kardinal Burke macht deutlich, dass dem nicht so ist. Er tut dies in Entschiedenheit, so wie es ein glaubenstreuer Bischof auch tun sollte.

Apropos: Der Papst ist keine Willkürinstanz, der den Glauben je nach Gusto interpretiert, sondern der Papst so wie alle Bischöfe sind daran gebunden, den wahren Glauben zu verkünden. Die Glaubenswahrheit kann aber nicht in sich widersprüchlich sein. Die Vertiefung des Glaubensverstehens heißt eben nicht, den Glauben aus der Kontinuität dessen zu reißen, was die Kirche immer schon gelehrt hat. Es gibt leider Kräfte innerhalb der Kirche, die dies versuchen. Hiergegen muss die Lehre in ihrer ganzen Tiefe verteidigt werden.


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 jadwiga 23. März 2015 

Auch der Luzifer ist ein Lichtträger!

Ich bin von der Rede des Kardinal bitter enttäuscht! Das hätte man ruhig auch sein lassen können! So viel Krach und Aufmerksamkeit um so eine NULL herum?

Der Gott hat den Kardinal auf Herz und Nieren geprüft und nur Er weiß, ob den Kardinal die echte Sorge um die Kirche treibt, oder ist das nur Wichtigtuerei und Trotzigkeit? Wenn das keine echte Sorge war, dann möchte ich nicht in seiner Haut stecken!

Wie sieht ein Mensch aus, der in der Gnade Gottes "getunkt" ist?
Zungenrede und deren Deutung gehören zu den Gaben des Heiligen Geistes, also er müsste "geschmeidige" Zunge haben. Auch die ganze Ausstrahlung des Menschen sagt uns viel über den Geist, der im Körper steckt!
Wer die Gabe der Unterscheidung der Geister besitzt, der weiß gewiss wovon ich spreche.

@Jeremia, ich bin der selben Meinung wie Sie.


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 Jeremia 23. März 2015 
 

Nicht gerade überzeugend

Den Inhalt der Ansprache von Kard. Burke möchte ich nicht kommentieren. Er ist theol. bestimmt gut fundiert, gemäß der Lehrer der Kath. Kirche. Mich stört aber, dass zw. den Zeilen seiner Ausführungen eine gewisse Arroganz zu hören ist, nach dem Motto: „Sollte der jetzige Papst im Herbst eine andere Meinung verkünden als die meine, wird er mit mir Probleme bekommen!“ Diese Botschaft kommt nicht nur in Herzogenrath durch, sondern auch in vielen anderen Äußerungen von ihm, die er von sich in der letzten Zeit gegeben hat. Ich finde es nicht fair von ihm, dass er polarisiert. Auch für den Kard. Burke soll gelten: „Ubi Petrus, ibi ecclesia“. Kard. Burke soll etwas mehr Respekt vor der Meinung andere Kardinäle haben und ihnen nicht gleich unterstellen, dass sie die Plattform der Wahrheit verlassen, wenn sie eine andere Meinung haben, als er. Ein schlechter Stil in der kath. Kirche. Leider!


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 Toribio 21. März 2015 
 

Der mit Spannung erwartete Vortrag von Kard. Burke...

... ist nun online auf der kath. Plattform bonifatius.tv verfügbar:

http://www.bonifatius.tv/home/raymond-kardinal-burke-bis-der-tod-euch-scheidet_5118.aspx


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 Elija-Paul 21. März 2015 
 

Kardinal Burke (3)

Mich erinnert diese Art von Zelebration ein wenig an die Art der orthodoxen Griechen,wenn sie mit ihrem Patriarchen in Jerusalem zelebrieren!
Abschließend: Kardinal Burke will nur sicherstellen, daß die Lehre in Bezug auf die Ehe und die damit zusammenhängenden Bereiche nicht verändert werden.Dafür steht er und hat mit vier anderen Kardinälen ein Buch verfaßt, um die bleibende kirchliche Lehre zu diesem wichtigen Thema darzulegen. Daß er in diesem Kontext mehr den heiligen Johannes-Paul II. und Papst Benedikt XVI. als den gegenwärtigen Papst zitiert, liegt in der Natur der Sache. Sicher vertritt Kardinal Burke eine anderen "Stil" als Papst Franziskus und man mag sich zu einer einfacheren Kirche mehr hingezogen fühlen. Doch glaube ich fest, daß er seine Aufgabe erfüllt, wenn er an die lehrmäßige Tradition der Kirche erinnert und sie in seinen Vorträgen vergegenwärtigt. Vielleicht sind andere Gläubige oder Medien in Versuchung ihn als einen Art "Gegenpapst" zu installieren.Er wohl nicht!


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 Elija-Paul 21. März 2015 
 

Kardinal Burke (2)

Sehr gut verwendete aus meiner Sicht K. Burke den Begriff "Sentimentalismus"! Damit meinte er, daß man dem Menschen nur in seiner unmittelbaren subjektiven Notsitution sieht und ihm unmittelbar helfen will (evtl. gefühlsmäßig betroffen ist),ohne die objektive Gesamtsituation in den Blick zu nehmen. Das sagte er besonders in Bezug auf jene Menschen, die in einer zweiten irregulären Verbindung leben.
Sicher ist K. Burke nun ein Bezugspunkt für Gläubige, welche besorgt sind wie es in der Kirche weitergeht und wie es im Oktober ausgehen mag. Aber es war der Kardinal selbst der tendenziösen Fragen in Richtung Papst den Wind aus den Segeln nahm.
Das Pontifikalamt am Samstag war im außerordentlichen Ritus sehr feierlich gestaltet. Vielleicht wirkt das für manche im Zuge heutiger Zelebrationsweisen zu pompös oder überholt.Doch hat der feierliche Ernst dieses Ritus immer etwas tief Berührendes und kommt ohne die leidvollen Subjektivismen bis hin zu den elenden liturgischen Mißbräuchen aus!


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 Elija-Paul 21. März 2015 
 

Kardinal Burke (1)

Ich hatte gestern und heute die Gelegenheit Kardinal Burke in Herzogenrath zu erleben. Gestern hielt er einen Vortrag zu dem Thema Ehe und stellte sich anschließend einigen Fragen.
Gerade durch manche Fragen hätte eine Position aufgebaut werden können, die Kardinal Burke in eine Gegenpostition zu Papst Franziskus bringen. Der Kardinal hat dies nicht getan, sondern nur die Lehre vorgetragen, wie sie bisher von der Kirche vertreten wurde. Er machte durchaus einen bescheidenen Eindruck und klug antwortete er, daß er nichts anderes tue als die bekannte Lehre weiterzugeben und daher so dem Papst dienen würde. An diesem Nachmittag war nichts davon zu spüren, daß er etwa sich als eine Art "Gegenpapst" aufbauen würde. Wenn ich mir persönlich auch in Bezug auf das "Ehenichtigkeitsverfahren" Veränderungen vorstellen kann (Papst Benedikt XVI. hatte sie angesprochen), so ist doch die Überzeugung von Kardinal Burke nicht etwa hart zu nennen.


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 Frauke G. 21. März 2015 
 

Jadwiga unbarmherzig?

Du sollst, du sollst nicht, ist sehr wichtig um den Sünder, der umkehren will eine Orienterung zu geben. Bevor der Sünder nicht weiß, was Sünde ist, wie und wovon soll er umkehren? Ein Sünder, der umkehren will braucht klare Anweisungen.Wenn man Autofahren lernt, muss man auch zuerst die Regeln kennen ob sie einen schmecken oder nicht.Als Jesus das Evangelium predigte machte er den Menschen für seine Sünden und seinen Irrweg vor Gott verantwortlich und verkündet ihm klar das Gebot Gottes, Buße zu tun, an ihm zu glauben und sich zu Gott zu bekehren. Jesus zeigte zuerst dem Sünder die Heiligkeit Gottes und die Bosheit seiner Sünden, bevor er die Liebe Gottes verkündet.
Christus machte immer den Sünder klar, dass er erkennen muss, daß sein bisheriger Sündenweg verdorben und verkehrt ist und ihn geradewegs in den Abgrund führt.

Ein Sünder, der ernsthaft umkehren will, muss Gottes Herrschaft über sein Leben akzeptieren und muss bereit sein mit dem alten sündigen Leben zu brechen.


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 jadwiga 21. März 2015 

@Lieber Suarez:-)

Das stimmt, dass ich auch Märchen liebe. Ob ich dadurch unrealistisch sein kann, das weiß ich nicht, aber man sagt, dass in jedem Märchen auch ein bisschen Wahrheit zu finden ist. Ich empfehle Ihnen ein Märchen von der polnischen Prinzessin Wanda und dem Smok Wawelski. Auch giftige Schafe können nützlich sein im Kampf gegen das Böse!


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 jadwiga 21. März 2015 

@Lieber Suarenz :-)

Sie schreiben:"Es gibt heute viele Kräfte in(!) der katholischen Kirche, die die Lehre verändern wollen"

In der Tat, es gibt sie, die andersdenkende Köpfe, die vielleicht nach der Macht streben wollen. Sie vergiften die ganze biblische Lehre, aber wir können den nicht verbitten zu sprechen. Die Meinungsfreiheit steht uns im Wege.

Die Menschheit hat aber schon gelernt aus dem Gift Arznei zu machen. Gift der Schlange kann auch heilend wirken.

Sie sollen es ruhig verkünden, dass Gott barmherzig ist. Das ist auch wahr. WIE Er barmherzig ist, sollten die Sünder selbst herausfinden.
Jesus zu S.Faustina:
"Aus meiner Barmherzigkeit schöpft man Gnaden mit nur einem Gefäß- und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, um so mehr bekommt sie. Seelen, die unbegrenzt vertrauen, sind Mir eine große Freunde, denn in solche Seelen gieße ich alle Meine Gnadenschätze"

Papst Franziskus weiß, was zu tun ist.


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 Suarez 21. März 2015 

@jadwiga - Ihre Sichtweise scheint mir nicht realistisch

Kardinal Burke sagt nur, was gesagt werden muss, mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Es gibt heute viele Kräfte in(!) der katholischen Kirche, die die Lehre verändern wollen - siehe Kardinal Kasper und andere - denen man entschieden Widerstand leisten muss. Kardinal Burke tut dies, und dazu noch in einer Weise, die auch deutlich macht, dass dieser Widerstand notwendig ist.

Die größte Gefahr heute kommt mitten aus der Kirche.

Ich misstraue dem Papst nicht, sehe aber bei ihm ein so starkes Gewicht auf der Pastoral, dass er bestimmte Kompromisse in der Lehre durchaus für möglich halten könnte. Auch darum sind mahnende Stimmen wichtig, die wieder ins Bewusstsein bringen, dass die Lehre der Kirche das eigentliche Fundament des Glaubens ist und nicht eigenmächtige Interpretationen, wie wir sie im Protestantismus finden, der immer flacher wird.


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 jadwiga 21. März 2015 

Die rettende Funktion der Kirche.

Die Sendung der Kirche besteht nicht nur darin, dass man das Evangelium bibelgemäß verkündet, sondern auch darin, dass man die Sünder zum Umkehr bewegt.
Mt 10, 6-8: «Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Es ist richtig, was K.Burke sagt, aber sein Vorhaben ist ziemlich unbarmherzig. Natürlich muss man den Sünder den richtigen Weg zeigen, aber doch nicht so; Du sollst!, du sollst!, du sollst!
Das ist doch total lieblos!
Außerdem ist die Kirche der Leib Christi. Es sollte nur EINEN Haupt haben! Oder möchten wir einen mehrköpfigen Drachen daraus machen?


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 Laus Deo 21. März 2015 

Lehre

Ich liebe den Heiligen Papst Johannes Paul II über alles. Und ich sage ja immer solange Papst Franziskus die Lehre nicht ändert. Ich finde es wird einfach viel zu viel spekulierte wenn und wo und wie. Das finde ich falsch von Kardinal Burke. Der Theologischen Arrgumente stimme ich zu 100% zu.
@Suarez, dass manche Päpste in der Geschichte keine Heiligen waren das ist mir bewusst, aber auch ein so sündhafter Papst Alexander hat die Lehre nicht geändert dass meinte ich. Und ich vertraue auf den Geist des Herr das er so was gar nicht zulassen wird. Warum also muss man schon sagen was wenn doch. Papst Franziskus wird die Lehre der Kirche nicht ändern können und es auch nicht versuchen und die liberalen Kräfte welche es wollen werden es nicht durch bringen, aber was sie erreichen ist, dass jetzt schon manche Romtreue und Fromme Katholiken nicht mehr hinter dem Papst stehen. Und das ist alles andere als KATHOLISCH


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 Theodor69 21. März 2015 
 

@Frauke G.

Ich habe nie die Aussage von Kardinal Marx verteidigt, dass er "keine Filiale von Rom ist". Mich erschreckt dieses Auseinanderdriften in der kath. Kirche. Wenn die Synode so ausgeht, macht Kardinal Marx nicht mehr mit und wenn es so ausgeht Kardinal Burke. Es ist die gleiche Grundhaltung und die sind beide abzulehnen. Kritik ist grundsätzlich überall erlaubt, aber in der richtigen Forum. In dem öffentlichen Medien werden v.a. konservative Würdenträger aufs Ärgste beschimpft und hier im Forum ist es oft umgekehrt. Auch das finde ich sowohl hier wie auch dort falsch. - Da sehe ich keine Doppelmoral


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 Suarez 21. März 2015 

@Laus Deo - Also ganz so einfach ist das mit der Geschichte nicht

Es gab durchaus innerhalb der Kirche höchst problematische, ja dunkle Zeiten und daher auch höchst problematische Päpste - siehe nur Alexander VI.

Insofern ist Ihrer Aussage doch zu widersprechen. Die Kirche stand auch immer in der Gefahr, die Glaubenswahrheit zu verlieren und sie hat sie nur deshalb nie verloren, weil in ihr immer wieder Kräfte wirksam wurden - durch den Hl.Geist gestärkt - die sich Tendenzen der Verwässerung der Glaubenswahrheit entschieden und mutig entgegengestellt(!) haben. Es war also in der Geschichte der Kirche nicht immer ein laues Miteinander, wo der Hl.Geist alles regelt und die Glaubenden sich einfach zurücklehnen können, sondern um den wahren Glauben muss immer neu gerungen, er muss immer wieder verteidigt werden, gegen Kräfte, die ihn verwässern wollen.

Nur dieses stets aufs Neue Eintreten Einzelner - und keinesfalls immer der Päpste - für die Wahrheit des Glaubens, hat die Kirche am wahren Glauben gegen alle Anfeindungen festhalten lassen.


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 Frauke G. 21. März 2015 
 

Theodor69

Die Aussagen Ihre "Ikonen" keine Filialleiter von Rom sein zu wollen und sich vom Papst samt Bischofssynode nichts sagen lassen wollen, wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintritt, machen für Sie natürlich viel Sinn. Kritik an Schönborn, Marx, Kasper grenzt für Sie ja schon an Blasphemie und gehört für Sie verboten, wie es anhand ihre Kommentare, ihre Klagen und Beschwerden, wenn diese kritisiert werden ersichtlich wird.

Von ihrem willkürlichen Kritikverbot sind natürlich glaubenstreue Bischöfe und Kardinäle, die die Lehre verteidigen ausgenommen.

Daher nehmen Sie sich immer wieder das Recht, Burke einen Kardinal, immer wieder respektlos anzugreifen.

Das ist lupenreine heuchlerische Doppelmoral.


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 Frauke G. 21. März 2015 
 

@Leos Deus

Was ist eigentlich mit den Aussagen vom Papst Johannes Paul II? War er kein Papst? Wo bleibt den die Treue zu ihm

Leos Deus in erster Linie ist Christus der Haupt der Kirche und der Papst ist nur sein Stellvertreter, er kann daher eben nicht alles machen, was er will. Sie scheinen das zu vergessen.


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 Kephas_de 21. März 2015 

1 Tim 6,20

Man müßte eigentlich auf die unsachliche Bemerkung von Theodor69 nicht weiter eingehen, wenn nicht 1 Tim 6,20 wäre. Da ist vom »Bewahren« die Rede. Christlicher Glaube ist nach vorne gerichtet, in der Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn – und er schöpft aus der Offenbarung, aus dem apostolischen Wurzelgrund der Kirche. Die Ikone des Glaubenden ist Jesus Christus selbst.

Jedes Störfeuer, das lediglich dazu dient, das Verständnis einer Person zu verbauen und ihr den Mund zu verbieten, trägt nichts zur Sache bei.


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 Theodor69 21. März 2015 
 

Ikone der Konservativen

Auf mich wirkt es, als ob Kardinal Burke sich zur Ikone der Konservativen machen möchte. Haben seine öffentlichen Äusserungen sonst irgendeinen Sinn?


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 SCHLEGL 21. März 2015 
 

Eheverfahren

Es wird Ehenichtigkeitsverfahren geben, bei denen ein 2. Urteil UNBEDINGT notwendig ist. Besonders wenn die Indizien nicht ganz klar sind!
Es gibt aber auch Fälle, bei denen man SOFORT sieht, dass die Ehe ungültig ist (z. B. ärztlich attestierte Geisteskrankheit VOR der Ehe, schriftliche Aussagen vor der Ehe KINDER auszuschließen.........).
Ein gewissenhaftes Diözesangericht, gegen dessen Urteil sehr wohl Einspruch erhoben werden kann, wird die beste Arbeit leisten. Im Normalfall bestätigt die 2. Instanz praktisch immer das Ersturteil.
Mich beschäftigt die Frage, warum das Konzil von Trient (1545-63) die Praxis der altorientalischen und der orthodoxen Kirchen,eine sakramentale Ehe als aufgelöst zu betrachten u. die 2. Ehe kirchlich zu segnen, NICHT als HÄRESIE verurteilt hat? Warum? Msgr. Franz Schlegl


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 Toribio 21. März 2015 
 

@ Laus Deo u. @ Rosaire: Kriegerische Sprache!

"Mobilmachung gegen den Papst", "in der Öffentlichkeit eine Gegenposition aufbauen" - ich wundere mich, warum Ihr so ein Kriegsvokabular gebraucht.
Neulich habe ich in einem Brief aus Siena gelesen, dass jede Äußerung neben der Sachebene noch andere Dimensionen der Botschaft beinhaltet. In der Dimension der Selbstoffenbarung fühle ich da bei Euch eine emotionale Empörung mitschwingen. Insbesondere 'Rosaire' scheint mir mit ihren Statements negative Bauchgefühle transportiert zu haben: "eigenes Süppchen kochen wollen" plus Pius-Keule – ein eindeutig aggressiv-entwertender Stil.
Wagt doch einfach mal einen Perspektivenwechsel: 2017 haben wir das Jubiläum 100 Jahre Fatima. Da die Kirche in all den Jahren nicht dem Wunsch des Himmels entsprochen hat, ist alles so gekommen wie vorhergesagt: Unterwanderung der Kirche bis in die höchste Spitze. Da ist Vorsicht angebracht!
'Laus Deo', wenn Burke die Wahrheit sagt, und diese nach dem Oktober 2015 nicht mehr gilt, was werden Sie dann tun?


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 Rosaire 21. März 2015 

Loyalität

Bevor überhaupt etwas entschieden ist in der Öffentlichkeit eine Gegenposition aufzubauen, halte ich nicht für sehr loyal. Man wundert sich doch, wie so manche, die in der Vergangenheit immer wieder die "Romtreue" anmahnten, ganz schnell ihr eigenes Süppchen kochen wollen, wenn der Wind etwas anders weht. Das riecht leicht nach FSSPX ...


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 Barbossa 21. März 2015 
 

@ Lämmchen

Zitat:>> Wenn wir die letzten 2000 Jahre Kirche anschauen, sehen wir doch das durch das Wirken des Heiligen Geistes die Kirche immer wirkt ...


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 Lämmchen 21. März 2015 
 

Klarstellung

Kardinal Burke setzt das Ehenichtigkeitsverfahren nicht mit der Lehre gleich, er spricht sich dafür aus, dass Lehre UND Ehenichtigkeitsverfahren nicht geändert werden (dass also zwei Dinge nicht geändert werden sollen).
Was ich mich so frage: wenn einem die Ehe nicht eine 2. Instanz wert ist, um ihre Nichtigkeit bzw. Gültigkeit zu prüfen, sagt das nicht etwas aus, wie man die Ehe wertet?

Wenn ich bedenke, wie z. B. die Verfahren bei Abschiebungen von Flüchtlingen sind, bei einigen weiß man schon, wenn sie kommen, dass sie abgeschoben werde und doch macht man sich die Mühe des langen Verfahrens etc. und bei der Ehe, einem Sakrament, möchte man das möglichst zackig und einfach erledigen?


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 Laus Deo 21. März 2015 

Ich sehe das ein wenig anders...

Betreffend der Lehre sagt er die Wahrheit. Doch ich finde es falsch, dass jetzt immer wieder spekuliert wird und was ist wenn oder was ist wenn dies...Er ist ein Kardinal und kein Papst. Papst Franziskus ist das Oberhaupt der Kirche, und wenn das Ehenichtigkeitsverfahren angepasst werden soll, weil das der Papst du die Bischöfe so wünschen, dann ist das doch keine Änderung der Lehre. Eine Mobilmachung gegen den Papst solange er noch keine Lehre geändert hat, finde ich persönlich falsch. Wo bleibt das Vertrauen auf den Herrn der die Kirche durch den Heiligen Geist leitet??? Jesus selber hat versprochen er wird die Kirche nie untergehen lassen. Die Kirche und der Papst wird der Lehre und der Wahrheit treu bleiben da bin ich 100% sicher. Wenn wir die letzten 2000 Jahre Kirche anschauen, sehen wir doch das durch das Wirken des Heiligen Geistes die Kirche immer wirkt, teils in der Verkündigung anders, aber stehts in der Wahrheit. JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH! AMEN


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 marienkind 21. März 2015 
 

Fantastisch

Danke, dass Sie Ihren Kopf für die Wahrheit, für Gott hinhalten. Er möge es Ihnen vergelten. Lehreabweichler sind exkommunizierbare Häretiker!

Die zweite Instanz ist notwendig um evtl. vorhandene Fehler oder Lücken der ersten Instanz auszuschließen.

Besser wären gute Ehevorbereitungen und insgesamt bessere Katechesen, von Kindheit an. Das können keine Ungläubigen machen. Die relativieren vielleicht alles oder man merkt Ihnen ihren fehlenden Glauben, ihr fehlendes Wissen oder wenig vorhandenes Interesse an.


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 Chris2 20. März 2015 
 

Und Humor hat er auch noch

Er machte klar, dass es dabei nicht um seine eigene Meinung geht, sondern um die Lehre Jesu und den Glauben der Kirche über zwei Jahrtausende: "My personal opinion will not save you souls". Möge uns Gott diesen wahren "Leo", diesen Löwen des Glaubens, noch lange erhalten...


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