Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Hurra, ein Katholik!
  3. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  4. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  5. Bartholomaios ruft zu Teilnahme an Covid-Impfung auf
  6. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  7. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  8. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  9. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  10. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  11. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  12. Softwareunternehmen Mozilla: ‚Trump sperren wird nicht reichen’
  13. Wollte der Vatikan die Kritik der US-amerikanischen Bischofskonferenz an Biden ausbremsen?
  14. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  15. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"

Weihrauchbier und eine fehlende Kirchturmhaube

2. April 2015 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zum 1. April spielen viele Scherze auf kirchlichem Terrain. In Würzburg soll ein kleiner Petersdom am Bahnhof entstehen. Der Bayerische Rundfunk will Tatort-Kommissare in Marktl am Inn ermitteln lassen. Von Christian Wölfel (KNA)


Bamberg (kath.net/KNA) Es ist die entscheidende Innovation zum Ende der Fastenzeit: Der Bamberger Dombraumeister Eberhard Rausch hat das Weihrauchbier erfunden. «Mit seinem ganz eigenen Geschmack ist es das erste seiner Art», erläutert Rausch auf der Facebook-Seite des Erzbistums. Ein schöner Aprilscherz der Pressestelle, bei dem die Verantwortlichen sogar zum Bildbearbeitungsprogramm griffen: Denn das Foto vom Kasten Weihrauchbier macht die Geschichte dann doch etwas glaubwürdig.

Überhaupt scheint die Kirche eine wahre Fundgrube für Aprilscherze zu sein. «+++Zeugen gesucht+++Dreister Buntmetall-Diebstahl+++», heißt es auf der Facebook-Seite der Münchner Polizei. Das Opfer: Die Münchner Frauenkirche, konkret der südliche Glockenturm, der im Moment teilweise eingerüstet ist. Auf dem Fahndungsbild der Polizei fehlt die markante kupferne Zwiebelhaube. In der Nacht zum Mittwoch seien dreiste Diebe «trotz der Nähe zu unserem Polizeipräsidium in der Ettstraße» am Baugerüst nach oben gestiegen und hätten dort die Spitze des Turms entwendet. «Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt!!»


Teuer dürfte auch das Vorhaben werden, das vom Bistum Würzburg derzeit geplant wird. Wenn man der Lokalredaktion der «Main Post» glaubt. Eine Kapelle für Durchreisende soll am Bahnhof der Stadt entstehen, schreibt sie auf Facebook. Am Mittwoch um 11 Uhr sei ein erster Info-Termin für die Öffentlichkeit angesetzt. Für das neue Gotteshaus soll ein Parkhaus umfunktioniert werden, und zwar baulich angelehnt an den Petersdom. Damit wolle man die Schönheit Würzburgs als Barockstadt betonen, wird Bischof Friedhelm Hofmann zitiert. Und natürlich ist die berühmte Kuppel auf den bestehenden Betonbau für Autos fotografisch montiert.

Geld, besser gesagt schwarzes Gold gefunden haben will das Kolpingwerk der Diözese Augsburg, wie es via Pressemitteilung kundtut. Bei Bohrarbeiten für ein Jugendwohnheim in der Jesuitengasse sei man auf Erdöl gestoßen. Archäologen hätten eigentlich nach Goldmünzen aus der Römerzeit gesucht. Rund 73.000 Barrel Erdöl schlummerten mitten in der schwäbischen Bischofsstadt im Boden. Es gäbe schon erste Interessenten, den Schatz ans Tageslicht zu fördern. «Die Erlöse aus dem Verkauf des Erdöls können uns langfristig und nachhaltig die Arbeit mit Jugendlichen sichern», wird der Geschäftsführer der Kolping-Stiftung, Heinrich Lang, zitiert.

Selbst große Tageszeitungen greifen auf die Kirche zurück, wenn es darum geht, den Leser in den April zu schicken. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» etwa meldet nicht nur, dass beliebte «Tatort»-Kommissare in Rente geschickt werden sollen. Sie berichtet gleich über einen neuen Drehort: Marktl am Inn, der Geburtsort von Benedikt XVI., soll künftig München ablösen. Der Bayerische Rundfunk wolle damit nicht nur die Regionalisierung stärken, sondern auch für eine «gewisse religiöse Konnotation sorgen». Als Kommissare seien die aus der Nonnen-Serie «Um Himmels Willen» bekannten Schauspieler Jutta Speidel und Fritz Wepper vorgesehen, so die FAZ.

Völlig zerknirscht tritt der Landesvorstand der Jungen Grünen Hessen auf. «Nach Jahren der jugendlichen Rebellion sind wir durch positives Einwirken der schwarz-grünen Regierung zur Einsicht gekommen, dass unser abendländisches kulturelles Erbe in Form des Tanzverbots bewahrt werden muss», schreiben die Jung-Politiker. Deshalb rufen sie zum dezentralen Flashmob mit Besuch des Karfreitagsgottesdienstes auf. Der Landesvorstand selbst werde sogar die Beichte für die Aktionen gegen die Stillen Tage ablegen - und zwar im Limburger Dom, wo sonst?

Bleibt noch jene Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg zu vermelden, nach der die Deutschen zu wenig Humor am Arbeitsplatz zeigen. Dabei würden «moderne Humoraktivitäten» positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen haben. Nach diesem 1. April ist zumindest belegt: Kirchliche Arbeitgeber sind jedenfalls konkurrenzfähig, wenn es um Spaß geht.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Thomas-Karl 2. April 2015 

Aprilscherz: Neues Evangelisches Gesangbuch in gerechter Sprache

Das 'Sakralorgelforum' meldete gestern, es werde ein neues Evangelisches Gesangbuch in gendergerechter Sprache vorbereitet:
http://sakralorgel.forumprofi.de/liturgie-f15/gesangbuch-in-gerechter-sprache-t1728.html


0

0
 
 Kardiologe 2. April 2015 
 

Abwinken

Da kann ich nur noch abwinken. was soll denn dieser Unfug, der Aprilscherz sein soll. Da müßte man sich etwas Intelligenteres einfallen lassen. Im Übrigen werden wir medial genug veräppelt, da brauchen wir nicht dieses Datum.


1

0
 
 SpatzInDerHand 1. April 2015 

hihihi...

Peter Winnemöller: "Ab sofort ist Raymond Leo Kardinal Burke als Kardinalkoadjutor für das Bistum Rom mit dem Recht auf Nachfolge eingesetzt." Hier zu finden: http://katholon.de/?p=8485


5

0
 
 SpatzInDerHand 1. April 2015 

Das ewige Licht der Autobahnkirche Baden-Baden

sei jetzt auf elektrische Funktion umgestellt worden und gehe automatisch an, sobald ein Besucher die Kirche betrete. Dies "berichtete" jemand.


4

0
 
 Mysterium Ineffabile 1. April 2015 

Papst feiert alte Messe

Von Ihrem Mitarbeiter auf Twitter:

ASchwibach: #Generalaudienz: Papst: am 29. April, Fest der hl. Caterina von Siena, Feier der Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus 🐟


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Humor

  1. Frei wie ein Taxi?
  2. Edle Getränke mit guten Witzen in reizvoller Landschaft
  3. Mephisto und der Exeget
  4. Hirschhausen: Glaube und Humor gehören zusammen
  5. Franziskus und «Der Pfosten Gottes»
  6. Wenn eine 'Basis-Umfrage' nicht wunschgemäß ausgeht,...
  7. Benedikt XVI. am Telefon?
  8. Da lacht auch der liebe Gott
  9. Der 'lachende Heilige' und das gerupfte Huhn
  10. Hat Jesus gelacht?







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  3. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Protestwelle gegen Zwangs-Sexualisierung im Duden
  6. Hurra, ein Katholik!
  7. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  8. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  9. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  10. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  11. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“
  12. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  13. Zwei Kuppeln und eine dramatische Wirklichkeit
  14. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!
  15. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz