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| ![]() Die Priester sollten mehr ermuntert werden, die Beichte anzubieten18. Juli 2015 in Familie, 6 Lesermeinungen Synoden-Aktion B&B (Beten und Briefeschreiben). Wünsche von Katholiken an die Familiensynode und an den Heiligen Vater. Diese Woche ein Brief von Ingeborg Pühringer aus der Diözese Linz an Kardinal Schönborn München (kath.net) Katholische Laien wollen jetzt nicht mehr schweigen und starten bis zur kommenden Familiensynode 2015 in Rom die große Aktion B&B Beten und Briefe schreiben. Wir laden Sie dazu ein, sich zu beteiligen. Diese Woche ein Brief von Ingeborg Pühringer Sehr geehrter Herr Kardinal Schönborn! Ich möchte als Mutter einfach einmal sagen, was ich denke was wir für die Familien von der Kirche wirklich bräuchten. Mir fällt auf, dass unsere Kinder in den Schulen von den Religionslehrern erfahren, dass die Bibel ein 2000 Jahre altes Buch ist. Meine Kinder kamen dann nach Hause und lachten mich aus, weil ich die Bibel lese und das auch noch glaube. Weiters bräuchten wir für die Erhaltung der Ehen und für die Erhaltung der Treue von der Kirche Unterstützung, in dem es gesagt würde, dass Ehebruch eine schwere Sünde ist. Es sollte gesagt werden, dass Seitensprünge keine Kavaliersdelikte sind und Scheidungen von Gott nicht gewünscht sind. Dies wissen viele Menschen gar nicht mehr. Sie sehen im Fernsehen die vielen Filme, in denen ja Ehebruch und Unmoral völlig normal ist und eher als was Gutes dargestellt wird. Die Kirche, die Priester sollten den Menschen wieder sagen, dass es nicht richtig ist, dass dadurch die Familie schwer verletzt wird, die Frau, die Kinder, der Mann, und schließlich auch Gott, der ja mit den Kindern leidet, mit denen, denen Unrecht getan wird. Ich würde mir auch wünschen, dass es wieder mehr Belehrung darüber gibt, dass es auch nicht gut ist sich Pornos anzusehen und unmoralische Mails und Kurzfilme über das Handy. Es ist schrecklich was sich da junge Menschen und meist Männer gegenseitig senden und sich das anschauen und damit noch prahlen. Sie haben kein Gefühl dafür, dass das Sünde ist, weil es ja eh jeder tut. So sehe ich viele Familien zerbrechen, weil sich die Männer und manchmal auch die Frauen jede sexuelle Freiheit gönnen und dabei immer egoistischer werden. Diese Männer oder Frauen werden dadurch dass sie das machen auch nicht liebevoller und zufriedener, sondern sie werden zu Hause böser und egoistischer und grausamer, vielleicht weil sie so das Schuldgefühl verdrängen wollen. Ich denke die Kirche könnte schon noch etwas tun, in dem sie wieder sagt, was richtig ist uns was falsch ist. Es sollten diese Menschen nicht verurteilt werden, aber es sollte ihnen gesagt werden, dass sie so nicht weitermachen dürften. Es ist eine Umkehr nötig und Familie ist auch eine Aufgabe, eine Verpflichtung und ein Auftrag. Ich sehe so viele Familien leiden, die Kinder wachsen dann ohne Vater auf oder es entstehen Patchworkfamilien, in denen es oft enorme Schwierigkeiten gibt. Die Menschen sollten wieder verstehen, dass wir den Segen Gottes brauchen in unseren Familien und in unseren Beziehungen. Dieser Segen hängt aber auch mit der Bereitschaft umzukehren zusammen. Vielleicht sollten auch die Priester wieder mehr ermuntert werden, die Beichte anzubieten. Ich habe es selber in Medugorje erlebt, was es heißt nach Jahren wieder zu beichten und einen Neubeginn im Glauben zu machen. Viel Leid in den Familien könnte so verhindert werden, wenn die Menschen wieder bereit wären die Gebote Gottes zu akzeptieren.
Ich danke Ihnen, dass Sie sich vielleicht Zeit nehmen und meine Anliegen für die Familie lesen Mit freundlichen Grüßen Ingeborg Pühringer Adressen für die Synoden-Aktion 2015: Ein Hinweis: Bitte schicken Sie den Brief an Papst Franziskus an Seine Heiligkeit, Papst Franziskus, 00120 Città del Vaticano, ITALIEN und zusätzlich noch über die Apostolische Nuntiatur mit der Bitte um Deutschland: Apostolische Nuntiatur S. Em. Reinhard Kardinal Marx Österreich: Apostolische Nuntiatur S. Em. Kardinal Christoph Schönborn Schweiz: Apostolische Nuntiatur S. E. Bischof Markus Büchel Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuFamilie
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