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| ![]() Bibelstellen für Werbung benutzen?9. Juli 2015 in Kommentar, 1 Lesermeinung Pro und Kontra um Unser täglich ROT und Eure Beete wurden erhört - Zwei Werbefachleute beziehen unterschiedlich Stellung Wetzlar (kath.net/idea) Immer mehr Firmen versuchen, mit verfremdeten Bibeltexten die Aufmerksamkeit von Kunden zu wecken. Bei der Bild-Zeitung heißt der Slogan der aktuellen Kampagne Dein täglich ROT, angelehnt an die Bitte im Vaterunser Unser täglich Brot. Von der Baumarktkette Obi hängen an vielen Orten Plakate mit dem Satz Eure Beete wurden erhört wobei der Bibeltext Dein Gebet ist erhört (Lukas 1,13) abgewandelt wurde. Dürfen Bibelstellen so für Werbung eingesetzt werden?, fragte die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) zwei Werbefachleute in einem Pro und Kontra. PRO Ich denke, dass man nicht ängstlich im Blick auf das Zitieren der Bibel in der Werbung sein muss. Ich stelle mir vor, dass Gott als Urheber der Gedanken der Bibel und als Erfinder des Humors darüber lächelt. Vielleicht denkt er ja auch, wie gut es ist, dass sogar Werber sich die Bibel vornehmen, um darin zu lesen auch wenn sie es nur tun, um Ideen für intelligente Headlines zu finden. Schon Paulus schreibt an die Gemeinde in Philippi, als es um die Frage geht, mit welcher Motivation das Evangelium verkündet wird: Was solls?! Hauptsache, es wird - auf welche Weise auch immer, seis zum Vorwand, seis aus Wahrhaftigkeit - Christus verkündigt: Dann will ich mich darüber freuen. Der Autor, Wolfram Heidenreich (Haltern am See), ist Kommunikationsdesigner und Geschäftsführer der Gute Botschafter GmbH. Sie sind Urheber des Plakates Weniger ist leer, das auch auf ein berühmtes Zitat baut. KONTRA Auch richtige Zitate aus falschem Mund schaden dem Evangelium mehr, als sie nutzen! Der Herr Jesus gestattet den Dämonen z.B. nicht, Aussagen über ihn auszusprechen, die durchaus der Wahrheit entsprechen (Markus 1,3234; Markus 3,1112), und der Apostel Paulus ist nicht mit der Werbung der okkult gesteuerten Magd in Philippi einverstanden (Apostelgeschichte 16,1618), die nichts Falsches gesagt hat. Oder denken wir daran, wie der Herr Jesus dem Teufel heftig widerspricht, als dieser bei der Versuchung ihm sogar Bibelverse zitiert (Matthäus 4). Es stimmt: Es kommt nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern auch, wer etwas sagt, denn: Der Teufel lügt sogar, wenn er die Wahrheit sagt!. Um sein Ziel zu erreichen, zitiert der Teufel sogar aus der Bibel, wusste schon der englische Schriftsteller William Shakespeare (15641616). Der Autor, Eberhard Platte (Wuppertal), ist Grafik-Designer, Autor und Seniorchef der Werbeagentur 71a.de. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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