Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  12. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

USA: Fromme Töne in Fernsehdebatte mit Republikanern

10. August 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsidentschaftskandidaten werden zu Glauben und „Homo-Ehe“ befragt


USA (kath.net/idea.de)
In den USA haben die bekennenden Christen unter den 17 Bewerbern um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei der ersten Fernsehdebatte fromme Töne angeschlagen. Breiten Raum nahm die Diskussion um die sogenannte „Homo-Ehe“ ein, die das Oberste Gericht für verfassungsgemäß erklärt hat. Bei der Übertragung aus Cleveland (Bundesstaat Ohio) erklärte der katholische Senator Marco Rubio (Bundesstaat Florida), Gott habe die republikanische Partei mit einigen „sehr guten Kandidaten“ gesegnet: „Die Demokraten können nicht einmal einen finden.“ Für die Bewerbung der Demokraten um den Einzug ins Weiße Haus nach den Wahlen im November 2016 gibt es noch keine offiziellen Kandidaten; die größten Chancen werden der früheren Außenministerin Hillary Clinton zugeschrieben. Sie ist für die „Homo-Ehe“ und das Recht der Frau auf Abtreibung.


„Homo-Ehe“ Staatlicher Einflussnahme auf die Kirche widerstehen

Die meisten Republikaner stehen der Legalisierung der „Homo-Ehe“ kritisch bis ablehnend gegenüber, weil sie die Ehe als eine Gemeinschaft von Mann und Frau definieren. Der Gouverneur des Bundesstaates Ohio, John Kasich, sagte, er glaube an die traditionelle Ehe, werde aber die Entscheidung des Verfassungsgerichts respektieren. Kasich wurde als Sohn kroatischer Einwanderer katholisch erzogen und wollte Priester werden. Er wandte sich jedoch als Jugendlicher vom Glauben ab, kam ihm aber wieder nahe, als seine Eltern 1987 nach einem Verkehrsunfall mit einem betrunkenen Fahrer starben. Er besucht heute eine anglikanische Kirche. Senator Rand Paul (Bundesstaat Kentucky) betonte, er werde sich dafür einsetzen, dass die Religionsfreiheit von Bürgern geschützt bleibe, die die „Homo-Ehe“ aus Glaubensgründen ablehnen: „Es ist Zeit zu widerstehen, wenn der Staat versucht, in die Kirche einzudringen und seine Meinung über die Ehe durchzusetzen.“ Paul besucht eine (reformierte) presbyterianische Kirche.

Streitthema Bildung

Ein weiteres Streitthema war das Bildungsprogramm „Common Core“ (Gemeinsamer Kern). Damit will die Bundesregierung in den Privatschulen der gesamten USA einheitliche Lehrstandards einführen. 45 der 50 Bundesstaaten und der Distrikt der Hauptstadt Washington akzeptieren diese Regelung. Der frühere Gouverneur von Florida, der Katholik Jeb Bush, plädierte dafür, den Bundesstaaten die Entscheidung über die Einführung zu überlassen.

Senator: Wie der Vater Evangelist wurde

Über seinen persönlichen Weg zum christlichen Glauben berichtete der evangelikale Senator Ted Cruz (Bundesstaat Texas). Als der Sohn kubanischer Einwanderer drei Jahre alt war, habe sein alkoholkranker Vater die Familie verlassen. Doch später habe dieser in einer Baptistengemeinde eine Bekehrung erlebt und sei Evangelist geworden. Das habe ihn sehr geprägt, sagte Cruz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  2. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  3. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  4. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  5. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet
  6. Nach Kritik: Universität Notre Dame führt Verpflichtung auf katholische Mission wieder ein
  7. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  8. Paul S. Coakley ist neuer Vorsitzender der US-Bischofskonferenz
  9. 10.000 Teilnehmer bei Staffellauf für den Lebensschutz in den USA
  10. Ein Zombie spaltet die amerikanische Rechte






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz