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| ![]() Kardinal Müller: Barmherzigkeit ruft zum Guten und Wahren11. Dezember 2015 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen Die sakramentale Beichte ist paradigmatisch für die Barmherzigkeit. Gott vergibt uns und führt uns zum Guten und Wahren ohne billige Kompromisse zu machen, sagt der Präfekt der Glaubenskongregation. Vatikan (kath.net/CNA/jg) Die sakramentale Beichte sei paradigmatisch für die Barmherzigkeit, sagt der Kardinal in einem ausführlichen Interview mit der Nachrichtenagentur CNA anlässlich des Beginns des Jahres der Barmherzigkeit. Sie bringe uns näher zu Gott ohne billige Kompromisse zu machen. Gott vergebe uns unsere Sünden und stärke uns mit seiner Gnade. Er erwarte etwas von uns weil er wisse, dass wir viel geben könnten, wenn wir von ihm empfangen. Er sei geduldig wie ein guter Vater, stets bereit seine Kinder zu begleiten, betont Kardinal Müller. Die Barmherzigkeit umfasse sowohl Liebe als auch Wahrheit. Das Evangelium und das Lehramt der Kirche hätten diesen Zusammenhang stets festgestellt. Das Handeln Jesu sei stets von Güte als auch von der Treue zur Wahrheit bestimmt gewesen. Die Lehre, die uns in die Wahrheit Gottes einführe sei daher eine Hilfe um Gott und seinen Plan mit den Menschen besser kennenzulernen. Dies anzunehmen setze einen demütigen Verstand voraus, der sich nicht für das Maß aller Dinge halte. Letzteres sei allerdings der Vernunftbegriff der Moderne, die uns zwar viele schöne Dinge beschert habe, uns aber gleichzeitig der Demut beraubt hätte, sagt der Präfekt der Glaubenskongregation.
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