Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Facebook muss aufhören, Extremisten und Salafisten Plattform zu bieten

13. Juli 2016 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ismail Tipi: „Wenn Facebook solche Seiten zulässt, dann sind sie Mitverantwortlich für die Radikalisierung zahlreicher Menschen. Es fördert die Selbstradikalisierung und verbreitet die Ideologie des IS.“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Hassprediger wie Pierre Vogel, Sven Lau und Ibrahim Abou Nagie haben eine Fanpage in Facebook. Sie wird von Zehntausenden geliked. Das birgt große Gefahren. Jugendliche und Kinder sehen eine verifizierte Seite und glauben den Inhalten, die dort veröffentlicht werden. Sie lassen sich beeinflussen, ohne dass es nach außen hin direkt erkennbar ist. Das ist sehr gefährlich.“ Davor warnt – bereits seit Jahren“! - der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi (Foto).

„Facebook verhindert es nicht, den Salafisten und dem IS eine Plattform zu bieten, über die Propaganda und Hetze betrieben werden kann“, kritiserte Tipi. Doch „wir dürfen den Extremisten so eine Plattform nicht geben. Wenn Facebook solche Seiten zulässt, dann sind sie Mitverantwortlich für die Radikalisierung zahlreicher Menschen. Es fördert die Selbstradikalisierung und verbreitet die Ideologie des IS. Das dürfen wir nicht zulassen. Ich erwarte, dass so ein großes Unternehmen wie Facebook mehr Verantwortung übernimmt und Seiten, wie die des Hasspredigers Pierre Vogel und anderer Salafisten, sofort und unwiderruflich sperrt.“


Ähnlich sehen das auch Familien mehrerer Gewaltopfer des Nahost-Konflikts, erinnerte Tipi. Sie haben Facebook auf Schadenersatz verklagt, da sie das Netzwerk für die Anschläge verantwortlich machen bei denen Familienangehörige ums Leben kamen.

Diese Aufforderung hat der CDU-Politiker im letzten Jahr direkt an Facebook gerichtet. Mit einem offenen Brief wendete er sich im Sommer 2015 direkt an Mark Zuckerberg. „Ich hatte es bereits in dem Brief gefordert und fordere wieder Facebook und Herrn Zuckerberg dazu auf, die salafistischen Seiten sofort zu sperren. Facebook muss diesem Thema mehr Aufmerksamkeit schenken, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und handeln.“

Tipi sieht das Unternehmen in der Pflicht, beim demokratischen und rechtsstaatlichen Kampf gegen jegliche Form des Extremismus zu helfen und Extremisten keine Plattform für ihre Hasspropaganda zu bieten. „Wir arbeiten europaweit daran, gegen den Terrorismus, Anschläge und Radikalisierung Jugendlicher vorzugehen. Doch dies kann nur gelingen, wenn auch die Propaganda über das Internet eingedämmt wird. Der IS und die Salafisten wissen dieses große Netzwerk zu nutzen und missbrauchen es für seine Zwecke. Nur wenn das gestoppt wird, kann der Kampf gegen den Salafismus langfristig erfolgreich sein. Wenn Facebook aber diesem Treiben tatenlos zusieht, dann trägt es Mitschuld an der Radikalisierung vieler Jugendlicher und dem Tot vieler Menschen.“

Foto Landtagsabgeordneter Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Extremismus

  1. Deutscher Verfassungsschutz warnt vor Allianz von Klima-Aktivisten mit Linksextremen
  2. Innenministerium verbietet 'linksunten.indymedia.org'
  3. Exorzist: Der Teufel fürchtet die Mutter Gottes
  4. 'Linke, rechte, islamistische Extremisten gefährden die Sicherheit'
  5. Berlin: Linksextreme Szene hat Zulauf
  6. Britische Regierung plant Gesetz gegen Extremismus
  7. 'Braune Anti-Christen' - Splitterpartei ist dezidiert antichristlich







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz