Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  9. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  12. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  13. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  14. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Exorzist: Der Teufel fürchtet die Mutter Gottes

7. Juli 2017 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie ist das demütigste, reinste und gehorsamste aller Geschöpfe. Für einen Dämon ist es noch demütigender, von Maria besiegt zu werden als von Jesus, weil sie ein Geschöpf ist und nicht der Schöpfer selbst.


Rom (kath.net/Aleteia/jg)
Der Teufel fürchtet Maria, die Mutter Gottes. Das berichtet der bekannte Exorzist Gabriele Amorth aus seiner Erfahrung. In seinem Buch „Der letzte Exorzist“ ist ein Dialog abgedruckt, den der 2016 verstorbene Priester mit einem Dämon über die Mutter Gottes geführt hat.

Amorth befragte den Dämon im Rahmen eines Exorzismus nach den Eigenschaften Marias, welche ihn am meisten in Wut bringen. Der Dämon nannte vier Charakterzüge: ihre Demut, ihre Reinheit und ihr Gehorsam. In diesen Eigenschaften wird sie von keinem anderen Geschöpf übertroffen. Das vierte Merkmal, das den Teufel in Wut bringt, ist die Tatsache, dass er Maria jedes Mal unterliegt, weil sie nie von der Sünde befleckt worden ist.


Er fürchte den Namen Maria mehr als den Namen Jesus, weil es für ihn noch demütigender sei, von einem Geschöpf besiegt zu werden als vom Schöpfer selbst. Jedes „Gegrüßet seist Du Maria“ des Rosenkranzes sei ein „Schlag auf den Kopf“. „Wenn die Christen die Kraft des Rosenkranzes kennen würden, wäre es mein Ende“, zitiert Amorth aus einem Dialog während eines Exorzismus.

In einem Interview im Jahr 2015 verweist der Exorzist auf die Probleme, die eine Befragung eines Dämons mit sich bringen können. Der Teufel ist der „Vater der Lüge“, sagt Amorth. Daher müssen seine Antworten mit Vorsicht aufgenommen und geprüft werden. Der Teufel sei jedoch oft zum Sprechen gezwungen, was er unter allen Umständen vermeiden wolle. Schon wenn er seinen Namen nennen müsse, sei dies eine große Demütigung für ihn. Eben weil er der „Vater der Lüge“ ist, ist es eine Demütigung, wenn der Teufel von Gott gezwungen wird, die Wahrheit zu sagen, betont er.

Ein Exorzist darf sich bei der Befragung des Dämons nicht von seiner persönlichen Neugier leiten lassen. Das Exorzismusritual verbietet dies ausdrücklich. Er darf sich die Führung des Gesprächs nicht vom Dämon aus der Hand nehmen lassen, sonst leitet dieser den Exorzisten, warnt Amorth.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Extremismus

  1. Deutscher Verfassungsschutz warnt vor Allianz von Klima-Aktivisten mit Linksextremen
  2. Innenministerium verbietet 'linksunten.indymedia.org'
  3. 'Linke, rechte, islamistische Extremisten gefährden die Sicherheit'
  4. Berlin: Linksextreme Szene hat Zulauf
  5. Facebook muss aufhören, Extremisten und Salafisten Plattform zu bieten
  6. Britische Regierung plant Gesetz gegen Extremismus
  7. 'Braune Anti-Christen' - Splitterpartei ist dezidiert antichristlich






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  9. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz