Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Panik in Magdeburg
  11. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  12. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  13. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  14. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  15. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag

'Demo für alle' widerspricht SPD-Forderung nach 'Ehe für alle'

8. März 2017 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beverfoerde: Ehe ist „mehr als eine x-beliebige Verantwortungsgemeinschaft“ – „Ehe für alle“ wird volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, künstliche Befruchtung und sogar Legalisierung der menschenunwürdigen Leihmutterschaft nach sich ziehen


Berlin (kath.net) „Mit der abstrusen Forderung einer ‚Ehe für alle‘ bläst die SPD endgültig zum Halali auf die gottgegebene natürliche Ordnung. Hier wird ein „Recht“ behauptet, das es nicht gibt. Die Identität der Ehe besteht gerade darin, lebenslanger Bund zwischen einem Mann und einer Frau zu sein, der im einander vorbehaltenen geschlechtlichen Verkehr fruchtbar werden will in der Zeugung gemeinsamer Kinder. Damit ist die Ehe einzigartig und eben deutlich mehr als eine x-beliebige Verantwortungsgemeinschaft.“ Das erläuterte Hedwig Beverfoerde (Foto) zur Ankündigung der SPD sowie ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz, sich für die sogenannte „Ehe für alle“ einzusetzen, in der auch schwule und lesbische Paare mit den volle Rechten einer klassischen Ehe zwischen Mann und Frau ausgestattet werden sollen. Die Sprecherin des bundesweiten Aktionsbündnisses „Demo für alle“ äußerte sich gegenüber kath.net auf Anfrage.


Beverfoerde stellte weiter fest: Wer Ehe meint umdefinieren zu können, „erreicht nichts als ein Fake. Mit dem gleichen Recht würde als nächstes die Ausweitung der Ehe auf alle Arten von Polygamie eingefordert.“

Außerdem warnte sie: „Fest steht, dass mit der falschen ‚Ehe für alle‘ homosexuelle Paare ein Recht auf eigene Kinder geltend machen würden. Dies hätte neben dem vollen Adoptionsrecht, auch künstliche Befruchtung und absehbar sogar die Legalisierung der menschenunwürdigen Leihmutterschaft zur Folge. Das natürliche Recht jedes Kind auf Vater und Mutter würde beiseite gewischt. Um dies zu verhindern, sammelt die Europäische Bürgerinitiative ‚Vater, Mutter, Kind‘ 1 Million Unterschriften für eine eindeutige Definition von Ehe und Familie im EU-Recht. Aus Deutschland fehlen noch 15.000 Unterschriften. Die Aktion kann noch bis zum 3. April 2017 unterstützt werden unter www.vatermutterkind.eu.“

Die Petition „Vater, Mutter, Kind“ wird in Deutschland von folgenden Ortsbischöfen unterstützt: Bischof Hanke/Eichstätt, Bischof Oster/Passau, Bischof Voderholzer/Regensburg und Bischof Algermissen/Fulda, Erzbischof Schick/Bamberg, kath.net hat berichtet. In Österreich haben sich der Wiener Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Küng/St. Pölten für die Unterzeichnung der europaweiten Petition ausgesprochen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat jüngst ihr klares „Nein“ zum Vorschlag der sogenannten „Ehe für Alle“ erklärt, kath.net hat berichtet. Der DBK-Familienbischof Heiner Koch hatte festgestellt, dass er die „verfassungsrechtlichen Bedenken“ teile, die gegen eine „einfachgesetzliche Einführung einer Ehe für alle“ vorgetragen werden.

Unterzeichnungsmöglichkeit für die EU-Petition www.vatermutterkind.eu.“ - nur noch bis zum 3. April 2017! Bitte beachten Sie: Europäische Bürgerinitiativen sind ein direktdemokratisches Instrument zur politischen Teilhabe an der Europäischen Union und haben deshalb eine erheblich höhere Wertigkeit als sonstige Unterschriftenaktionen.

Hedwig von Beverfoerde bei "Kirche in Not": Aufruf zur Teilnahme an der Familieninitiative "Vater, Mutter, Kind"

Foto Beverfoerde © Hedwig von Beverfoerde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ebuber 9. März 2017 
 

Nur wer aufgibt, der hat schon verloren!

Wie schaffen wir es z. B. die noch fehlenden 15.000 bis zum 3.April zusammen zu bekommen?
Ich habe schon in einer großen Aktion viele Gemeindemitglieder und Bekannte angeschrieben, aber leider nur sehr wenige Antworten erhalten, bzw. auch unschöne Reaktionen.
Enttäuscht bin ich darüber, dass der Familienbischof - Heiner Koch - die Aktion "vatermutterkind" nicht unterstützt. Ich hatte ihn deshalb Ende vergangenen Jahres auch schon angeschrieben, aber bis heute noch keine Antwort erhalten. Wie leicht wäre es, 15.000 Unterschriften zu bekommen, wenn ein Bischof alle Gemeindemitglieder dazu auffordern würde.
Ja - Stephanius - werden auch Sie aktiv!
Und vergessen wir auch nicht das Gebet dafür.


1
 
 Hedwig v. Beverfoerde 8. März 2017 

Natürlich lässt sich das stoppen!

Bei allem Verständnis, lieber Stephanius, aber genau diese fatalistische "Argumentation" dient letztlich zu nichts anderem als die eigene Untätigkeit zu rechtfertigen, nach dem ebenso bekannten wie falschen Motto: Es hat ja doch keinen Zweck.

Wenn ich bedenke, was wir z.B. allein seit der Gründung von 'Demo für alle' schon alles erreicht haben (Gleiches gilt für engagierte Gruppierungen im Lebensrecht u.a.!), dann muß dieser Haltung einfach deutlich widersprochen werden.

Nehmen Sie den Hörer und rufen Sie in der Zentrale und bei MdBs der SPD und der CDU an und machen Sie denen klar, daß Sie sie im September keinesfalls (mehr) wählen werden, wenn sie die Ehe anfassen. Wenn das in den nächsten Tagen mehrere Hundert Katholiken glaubwürdig tun, hat das eine Riesenwirkung.
Usw. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten unterhalb der Bischöfe. (Diese sollte man übrigens genauso intensiv bearbeiten um sie zum Jagen zu tragen...)


9
 
 Stephaninus 8. März 2017 
 

Leider schon verlorener Posten

Ich teile die Ansicht von Frau von Beverfoerde. Nur: viel zu lange habe gerade auch die Kirchen sich von dieser Welle des "alles ist gleich" versteckt, ja zuweilen sogar mitgemacht. Nun sind die gesellschaftlichen Bastionen längst geschleift. Die vollkommene Gleichstelle von Ehe zwischen Mann und Frau mit geleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist nur noch eine Frage der Zeit. Es ist ein Megatrend, der sich in der westlichen Welt nicht mehr wird stoppen lassen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  3. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  4. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  5. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  6. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  7. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  8. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  9. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  10. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  14. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz