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Afrika: Die ‚Amoris laetitia’ Debatte ist beendet

24. März 2017 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Wiederverheiratete Geschiedene dürfen die Kommunion nicht empfangen. Für die Kirche in Afrika sei dies eindeutig, sagt der nigerianische Priester und Theologe Paulinus Odozor. Die Reduktion des Schreibens auf den Kommunionempfang sei enttäuschend.


Rom (kath.net/CWN/jg)
Die nach der Veröffentlichung von ‚Amoris laetitia’ heiß debattierte Frage, ob zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen die Eucharistie empfangen dürfen, stellt sich in Afrika nicht, sagt Paulinus Odozor, ein Priester und Theologe aus Nigeria, gegenüber dem Radiosender der katholischen Plattform Crux.


„Wenn sie in Afrika in eine normale Pfarre gehen, werden sie feststellen, dass die Personen, die in der von ihnen beschriebenen Lage sind, gar nicht zur Kommunion gehen würden, weil sie die bestehenden Regeln akzeptiert haben“, sagt Odozor wörtlich. Die Kirche in Afrika hätte diese Diskussion schon vor langer Zeit abgeschlossen, fügt der Theologe hinzu, der an der University of Notre Dame (USA) unterrichtet.

Er sei enttäuscht und angewidert, wie sich die Debatte um „Amoris laetitia“ im Westen auf die Frage des Kommunionempfanges einenge. „Als ich ‚Amoris laetitia’ noch einmal gelesen habe, war ich von dem unglaublichen Reichtum beeindruckt. Wir in Afrika wundern uns wie der Katholizismus im Westen ein Thema herausgreift und dabei verharrt, ohne den gesamten Zusammenhang zu beachten“, sagt er wörtlich.



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