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Papst schickt Videobotschaft an junge Häftlinge in Argentinien

26. August 2017 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Franziskus spricht jungen Strafgefangene in seiner Heimatstadt Buenos Aires Mut zu.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat sich in einem Video an junge Strafgefangene in seiner Heimatstadt Buenos Aires gewandt, mit denen er sonst regelmäßig telefoniert. Anlass war die Einrichtung eines neuen Musikkurses, den Franziskus als "Schritt vorwärts" zur Wiedereingliederung bezeichnete. Die Initiativen des Gefängnisses Ezeiza zu Arbeit, Kultur und Ausbildung machten ihm "viel Freude"; dies sei "ein Zeichen von Humanität", sagte der Papst in der knapp fünfminütigen Botschaft, die der Vatikan am Donnerstagabend verbreitete.


"Vergessen wir nicht: Damit eine Strafe fruchtbringend ist, muss sie einen Horizont der Hoffnung haben. Andernfalls bleibt sie in sich geschlossen und ist bloß ein Foltermittel, ist nicht fruchtbar", sagte der Papst. Den jungen Insassen sprach er Mut zu: Das Leben sei ein Geschenk, das man jeden Tag erringen müsse, um es zu bewahren. "Einen Haufen Probleme haben wir alle, aber dieses Geschenk hüten wir und lassen wir wachsen", sagte Franziskus.

Der Papst beteuerte den Gefangenen, er sei "über alle eure Aktivitäten auf dem Laufenden". Einige Mitarbeiter der Justiz und des internen Studentensekretariats sprach er mit Vornamen an. Nach der üblichen Bitte, für ihn zu beten, fügte er hinzu: "Bis zum nächsten Telefonat!"

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 JBE 28. August 2017 
 

Und die Dubia?

Warum bleibt Zeit für Häftlinge (habe prinzipiell nichts dagegen es geht nur um die Prioritäten) aber nicht für die eigenen so verdienten Mitarbeiter wie es diese Kardinäle sind. Reicht wohl die Zeit um die Dubia einmal zu beantworten?


2
 
 Rosenzweig 28. August 2017 

"Damit eine Strafe fruchtbringend ist, ...

-muss sie einen Horizont der Hoffnung haben."
DANKE– Hl.Vater für diese klugen Worte- betr. der JUNGEN! Strafgefangenen seiner Heimat Stadt, die sicher MUT geben können!
Ebenso die regelmäßigen Telefonate- die Pp.Franzk. aufrecht hält! Finde ich gut!

Gerad für diese JUNGEN Menschen bedeutet es: DA ist EINER– DEM ich nicht egal bin -auch oder gerade weil ich straffällig geworden bin!
--
Und werte @priska – JESUS sagt auch:
die KRANKEN bedürfen des Arztes- nicht die Gesunden!

In dieser Hin-Sicht finde ich mich nicht “übersehen” und meine schon, dass Unser Hl.Vater auch uns, den s.g. "praktizd." Christen ermutigende Worte sagt..?!

Ich denke– wir müssen nur HÖREN, vor allem VOR!urteilsfrei..?!

Gerad in Pp.Franzk. morgentl. Kurz- Predigten kann ich oftmals u.a.
“ein Körnchen” Erkenntnis– MUT machend- finden!

So dankb. verbunden..


1
 
 priska 26. August 2017 
 

Ich würde mir wünsche wenn uns Papst Franziskus praktizierende Christen auch mal ermutige Worte sagen würde..


13
 

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