Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

„Das Schweißtuch Christi ist mir zum Lebensthema geworden“

15. Dezember 2017 in Interview, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Paul Badde erläutert im kath.net-Interview zu seinem jüngsten Buch: Es „sollte in meinem ersten Entwurf ‚Das Erdbeben‘ heißen, und wer vorne für drei Minuten reinliest, wird verstehen, warum“. Von Petra Lorleberg


Manoppello (kath.net/pl) „Das Schweißtuch Christi in Manoppello ist mir zum Lebensthema geworden.“ Das erläuterte Paul Badde (Foto) gegenüber kath.net zu seinem jüngsten Buch, um das ihn die Kapuziner von Manoppello gebeten hatten. Das Büchlein ist bei den Kapuzinern inzwischen fast schon „so etwas wie der offizielle Führer“. „Es sollte in meinem ersten Entwurf ‚Das Erdbeben‘ heißen, und wer vorne für drei Minuten reinliest, wird verstehen, warum“. Badde ist Vatikanexperte, Autor vielgelesener Bücher, Mitherausgeber des „Vatikan Magazins“ und vielen Katholiken auch durch seine TV-Beiträge bekannt. Vor seiner Pensionierung als Korrespondent der „Welt“ in Jerusalem und Rom war er Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“; heute ist er Autor und Korrespondent des Senders EWTN in Rom.

kath.net: Herr Badde, wie kam es zu Ihrem jüngsten Buch über das Tuch von Manoppello?

Paul Badde: Die „wahre Ikone“ im Schweißtuch Christi ist mir zum Lebensthema geworden, dem ich nicht ausweichen konnte und das mir aus vielen Gründen am Herzen liegt. Jetzt hatten mich die Kapuziner von Manoppello um diese Zusammenfassung gebeten, bei denen es inzwischen schon so etwas wie der offizielle Führer auf italienisch und deutsch geworden ist. Das schmale Buch sollte in meinem ersten Entwurf ‚Das Erdbeben‘ heißen, und wer vorne für drei Minuten reinliest, wird verstehen, warum.


kath.net: Aber Sie haben doch schon drei Bücher über den heiligen Schleier geschrieben. Genügte das nicht?

Badde: Nicht ganz. Ich habe auch viele Artikel und zwei Filme dazu produziert und zahllose Menschen persönlich vor diesen Blick des Erbarmens in dem Schweißtuch Christi geführt. Dazu kommt aber noch dies. Als 1898 mit dem ersten Foto des Turiner Grabtuchs erstmals entdeckt wurde, dass es sich bei dem „Lichtbild“ Christi in dem Leinen um eine Art fotografischen Negativs mit positiven Blutflecken handelte, geschah zuerst einmal - gar nichts. Denn danach wurde die „Santa Sindone“ zunächst einfach wieder zurück in ihren Tresor gelegt und verschlossen bis zur nächsten Ausstellung im Jahr 1931. Erst damit fing dann die vertiefte und systematische Beschäftigung mit dem Leintuch an, auch anhand der neuen Fotos Guiseppe Enries von 1931, die den Befund von 1898 eindrucksvoll bestätigten.

Das ist bei dem „Santo Sudario“ grundlegend anders. Seit dem spektakulären Besuch Papst Benedikt XVI. in Manoppello am 1. September 2006 hat dieser Schleier eine atemberaubende Fülle neuer Erkenntnisse zugelassen. Einen Teil davon stelle ich hier vor.

kath.net: Und wie wollen Sie den Widerstand dagegen erklären und dass die Nachricht weiterhin so unglaublich aufreizend und provozierend klingt?

Badde: Nun, mit Unglaublichkeiten haben Christen von Anfang an zu tun - und jeden Tag am Altar! „Christlicher Glaube ist Wunderglaube“, sagt Robert Spaemann nüchtern.

Was den konkreten Fall vom wahren Bild Christi aber betrifft, hat alle Welt gerade ein besonders schönes Beispiel für die aufreizende Unglaublichkeit erlebt, als der „Salvator Mundi“ Leonardo da Vincis für fast eine halbe Milliarde Silberlinge verkauft wurde - an ein neues Prestige-Museum des muslimischen Emirats Abu Dhabi.

Wer soll mich da nicht für verrückt halten, wenn ich behaupte, dass das Original und Vorbild dieser (nicht allzu guten) Kopie vom Antlitz Christi ein Meisterwerk des lieben Gottes selbst ist, das weiterhin in einem fast ungeschützten Kirchlein in den Abruzzen in einem Abstand von 30 Zentimetern von jedem Pilger Tag für Tag zu bewundern ist?

Trotzdem behaupte ich gerade dies weiter – und stelle einige der höchst plausiblen Gründe dafür in diesem Büchlein noch einmal vor.

kath.net-Buchtipp – auch gut als Geschenk geeignet!
Von Angesicht zu Angesicht
Das Antlitz Gottes in Manoppello
Von Paul Badde
76 Seiten; mit Farbfotos
2017 Christiana-verlag
ISBN 978-3-7171-1283-9
Preis Österreich: 5.20 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Buchhandlung Provini Berthier GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Titelblatt - Paul Badde: Von Angesicht zu Angesicht. Das Antlitz Gottes in Manoppello



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Manoppello

  1. Die „nicht von Händen gemalte“ Ikone Christi (ἀχειροποίητος)
  2. Eine Zeugenbefragung von Markus van den Hövel
  3. Die Causa Manoppello – Eine Zeugenbefragung
  4. Omnis terra in Manoppello
  5. Kardinal Tagle vor dem Jüngsten Gericht
  6. Die schwarze Veronica
  7. Die Rückkehr des Volto Santo
  8. 'Hier ist das Antlitz des Auferstandenen'
  9. ‚Nihil obstat’ für Seligsprechung des ‚Apostels des Heiligen Antlitz’
  10. Jesus in seinen Grabtüchern







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  4. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  5. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  6. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  7. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  8. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  9. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  10. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  11. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  12. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  13. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  14. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz