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„Der Name Jesu sei euer Gruߓ

20. Dezember 2017 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
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Wir sollen, sagte der hl. Bernardin von Siena, Jesus oft mit dem geistigen Auge sehen, damit wir ihn „häufig nennen, aus Ehrfurcht, aus Liebe, aus Glauben“. Buchtipp von Hans Jakob Bürger


Linz (kath.net) Es fügt sich, dass der Rezensent ausgerechnet am Gedenktag des heiligen Papstes Damasus I. (11. Dezember) ein Büchlein in der Hand hält, das den Titel trägt „Der Name Jesu sei euer Gruߓ. Franziskanerpater Gottfried Egger, der diese Kleinschrift im Miriam-Verlag herausgegeben hat, übernahm den Titel dieser Schrift von seinem Schweizer Landsmann, dem heiligen Nikolaus von Flüe, der zu seinen Lebzeiten im 15. Jahrhundert begann, seine Briefe mit „In nomine Jesu“ (im Namen Jesu) zu beginnen. Fortan wird in der westlichen Kirche die Bedeutung und die Wirkung des Namens Jesu mehr und mehr erkannt.

Dies zeigt der Obere des Franziskanerkloster Näfels eindrücklich, wenn er im Folgenden den Namen Jesu herleitend aus seinen biblischen Wurzeln und der christlichen Tradition vor allem in seinen heiligen Mitbrüdern entdeckt. Besonders beschäftigt sich Gottfried Egger mit der Namen-Jesu-Verehrung des hl. Bernardin von Siena. Dieser betonte, am besten trage das eigene Herz die Inschrift des Namens Jesu. Dies sei wichtiger als das geschriebene Wort oder ein gemaltes oder gehauenes Bildnis Jesu. Wir sollen, so Bernardin, Jesus oft mit dem geistigen Auge sehen, damit wir ihn „häufig nennen, aus Ehrfurcht, aus Liebe, aus Glauben“. So würden wir uns daran gewöhnen, bei „jedem Ereignis immer Jesus im Herzen“ zu haben. Denn im Namen Jesu sei „alles, was Gott zur Erlösung der Welt tat, alles ist in diesem Namen Jesu verborgen“.


Und was hat nun der heilige Papst Damasus I. mit dem Namen Jesu zu tun? Dieser Papst Damasus (305-384) hat die Lehre von der Dreifaltigkeit endgültig gefestigt. Denn er bezeichnete den Heiligen Geist als dritte Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, was später im Glaubensbekenntnis niedergelegt wurde. In diesem Zusammenhang führte er ein, dass beim Breviergebet nach jedem Psalm das Gloria Patri (Ehre sei) beigefügt wurde.

kath.net-Buchtipp
Der Name Jesus sei euer Gruß
Von Gottfried Egger
Gehefte Broschüre, 64 Seiten
2017 Miriam
ISBN 978-3-87449-415-1
Preis 4.00 EUR

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Lesermeinungen

  21. Dezember 2017 
 

Kommt und preist den heil'gen Namen JESUS,

Lobpreis und Ehre bringen wir. Du bist König und Herrscher, Du der Heil'ge Israels. Kommt und...Lob sei Dir o HERR.

Dein Name strahlt über die Völker.
Dein Name setzt Gefang'ne frei.
Dein Name sprengt die dunklen Mächte.
Dein Name bringt den Sieg allein.

Kommt und preist den heil'gen Namen JESUS.... (vgl. YouTube)


1
 
 borromeo 21. Dezember 2017 

Da der Sohn

"eines Wesens mit dem Vater" ist, pflege ich auch als nicht in Bayern oder Österreich Ansässiger ein fröhliches "Grüß Gott" zu wünschen. In der Kirche ist "Laudetur Iesus Christus" ein sehr schöner Gruß, der wieder vielmehr benutzt werden sollte. Im Alltagsleben jedoch ist "Grüß Gott" eine gute Möglichkeit, Gott und seine Existenz den Menschen gegenüber wenigtens in dieser Weise hörbar zu machen. Warum nicht auch in Gebieten nördlich von Süddeutschland...?!


2
 
 Laus Deo 20. Dezember 2017 

Laudetur Jesus Christus

In Kroatien ist die offizielle Begrüssung oft HVALIJEN ISUS I MARIJA. Gelobt sei Jesus und Maria. Der Katholische Gruss war eigentlich immer GELOBT SEI JESUS CHRISTUS. oder auf Latein. Laudetur Jesus Christus


3
 

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