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Vielleicht ist meine Theologie nicht allzu gründlich durchgearbeitet

27. Dezember 2017 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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US-Kardinal Joseph Tobin hätte gerne eine Kardinälin


Washington (kath.net)
"Vielleicht ist meine Theologie nicht allzu gründlich durchgearbeitet - aber ich sehe keinen zwingenden theologischen Grund, warum der Papst keine Kardinälin ernennen könnte." Dies meinte der US-Kardinal Joseph Tobin zur Idee von Kardinalsernennung von Frauen gegenüber der "New York Times". Tobin verwies dann auf Laien, die angeblich bis ins 19. Jahrhundert die Kardinalswürde erhalten haben sollen. Eine Priesterweihe für Frauen wird von Tobin allerdings abgelehnt.



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Lesermeinungen

 landpfarrer 29. Dezember 2017 
 

@Ciconius

Das Kardinalskollegium ist in seiner heutigen Ausgestaltung ein Gremium von Klerikern (siehe Kirchrecht Aufteilung in die 3 Kardinals-Bischöfe, -Priester und -Diakone, einem jeden kardinal wird ein Bistum, eine Pfarrkirche oder eine Diakonie zugeteilt, allerdings entsprechen die 3 Klassen der Kardinäle nicht den realen Weihegraden der Kardinäle, die ja heute alle mindestens Priester sind). Aufgabe der Kardinäle ist neben der Papstwahl der Dienst an der Kurie und die Beratung des Papstes (Kardinalskollegium als "Senat des Papstes") Denkbar wäre es höchstens, ein auch Laien (damit dann auch Frauen) zugängliches Beratungsgremium zu schaffen, das man Kardinalskollegium nennen könnte und dem man einige Aufgaben des bisherigen klerikalen Kardinalskollegiums übertragen könnte (d.h. die nicht eine Weihe erfordernden Aufgaben) Besser wäre dann aber meines Erachtens ein ganz neu zu schaffendes Gremium von Beratern des Papstes. Noch besser: man ändert nichts oder nichts Wesentliches.


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 phillip 28. Dezember 2017 
 

"vielleicht ist meine Theologie nicht allzu gründlich durchgearbeitet"

Eminenz, Ihrer Äußerung zufolge ist Ihre Theologie mit Sicherheit und nicht nur vielleicht durchdacht; allerdings contra fidem catholicam!


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 Mr. Incredible 27. Dezember 2017 
 

Was denn? ist doch nur mal wieder ein unbedachtes Wort

oder wahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat. Hoffe ich.
Sonst stimmt halt einfach, was der Mann über sich selbst gesagt hat (Studium und so ...).
Was die Motivation hinter einer solche Äusserung, so sie denn wirklich so getroffen wurde, ist, darüber will man lieber nichts wissen. Das wird für den Mann nur peinlich, und das möchte ich eigentlich nicht. Die Kirche hat schon genug Probleme.


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  27. Dezember 2017 
 

was ist ein/e

Kardinal/in? auch der spanische Diktator Franco lies im Vatikan anfragen, ob man ihn zum Kardinal ernennen könne und der Nuntius des Papstes in Frankreich erhält das Kardinalsbirett aus der Hand des Staatspräsidenten. Präsident Pompidou war der letzte, der das noch praktiziert hat. Und der hl. Thomas v.Aquin und Erasmus von Rotterdam und Romano Guardini haben die Kardinalswürde ausgeschlagen. Ich würde sie auch nicht annehmen. Ich weigere mich schon, in den Pfarrgemeinderat zu gehen.


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 ciconius 27. Dezember 2017 
 

Wo ist das Problem?

Die Kardinalswürde ist an kein Amt und an eine Weihe gebunden !


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 Kostadinov 27. Dezember 2017 

eine der ersten Amtshandlungen von Tobin als Kardinal in Newark

war der Empfang einer LGBT-Wallfahrt in der Kathedrale, gemäss Berichten auf z.B. Lifesitenews

aber klar, keine Stärke in Theologie hilft in den aktuellen Umständen sicher bei der Beförderung...


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 Smaragdos 27. Dezember 2017 
 

Hauptsache, der für die Kirche so lebenswichtige und Segen bringende Feminismus zieht in die Kirche ein...


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 Gandalf 27. Dezember 2017 

Ich finde Tobin hat recht...

Die Theologie ist nicht seine Stärke ;-)


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 freya 27. Dezember 2017 
 

Laien jeglicher couleur

würden diesen Job momentan bestimmt viel besser und gewissenhafter, aber vor allem auch - für viel weniger Geld machen - als es einige Protagonisten im Kardinalsgewand heute tun!


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