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Gegen Großstadt-Smog wehrt man sich – und gegen Smog in der Kirche?

16. Jänner 2018 in Kommentar, 14 Lesermeinungen
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„Ein deutscher Bischof hat schon vor Jahren in seiner Verantwortung für einen Katholikentag homosexuellen und lesbischen Gruppen mehr Platz einräumte als denen, die für den Schutz des Lebens eintraten.“ kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) Beim Aufräumen stieß ich auf viele Dokumente, die die Krankheit der Kirche dokumentieren:

- In einer katholischen Frauenzeitung sucht man eine Nachfolgerin für Frau Dohnal, als ob man nicht mehr wüsste, wie diese eine glühende Verfechterin der Abtreibung war.

- Laien fordern neue Regeln für Katholiken, die geschieden, aber staatlich neu verheiratet sind, sie fordern die Laienpredigt und natürlich auch die Aufhebung des Zölibats, wie dies auch ein Abt unterstützt.

- Eine oft wiederholte Forderung nennt man „neue Sexualmoral“, ein Begriff, in dem man viel verpacken kann.

- Inzwischen sagt Zulehner voraus, dass in den nächsten Jahren sicher auch Priester verheiratet sein werden. Woher er das weiß, verrät er freilich nicht.

- Nicht fehlen kann natürlich die Klage, dass Frauen von der Kirche an den Rand gedrängt werden, eine Klage, die ich im Mund einer Frau fand, die inzwischen einen hohen Posten in ihrer Diözese bekommen hat.

- Typisch wohl auch die Meldung, dass eine Mehrheit der Pfarrer Ungehorsam „grundsätzlich positiv“ sehen würden und meinen, die Weihe von Frauen würde dem Evangelium entsprechen. Dazu gibt es Meldungen in den Zeitungen von Frauen, die sich das für sich wünschen und dazu bereit wären.

- Natürlich redet man auch von ökumenischer Eucharistie-Gemeinschaft oder „ökumenischen Messen“, ohne zu erwähnen, dass evangelische Christen die hl. Messe, also Eucharistie, gar nicht kennen und nicht daran glauben. Vielleicht meinen sie mit Messe ohnehin nur noch das lutherische Abendmahl?

- Die Beschreibung kirchlicher Mitarbeiter heißt generell „engagiert“, die Frage nach Glauben und Gehorsam scheint kein Kriterium mehr zu sein. Dass man auch den Teufel zu Recht „engagiert“ nennen könnte, ließe sich biblisch begründen, wird aber nie besprochen.

- Übrigens fällt auf: Viele Forderungen, die im Sammelbegriff „Reformstau“ enthalten sind, werden da und dort auch von Bischöfen mehr oder weniger deutlich unterstützt, wie gerade kürzlich das Beispiel eines deutschen Bischofs zeigt, der für die Segnung homosexueller Paare eintritt und schon vor Jahren in seiner Verantwortung für einen Katholikentag homosexuellen und lesbischen Gruppen mehr Platz einräumte als denen, die für den Schutz des Lebens eintraten.

- Merkwürdig ist übrigens auch, wie auch Bischöfe einem Kritik-Verbot huldigen. Man dürfe, sagte ein Bischof, anderen „engagierten Seelsorgern“ nicht den „Glauben und den guten Willen“ nicht absprechen“. Auch wenn sie sich z.B. im „Kirchenvolksbegehren“ ausdrückten.

- Das gilt natürlich auch für den Religionsunterricht, für die Bücher und die Lehrer, die ihrem Bischof erklären, sie würden nicht über die Eschatologie reden, weil da ja „eh keiner etwas weiߓ – Hauptsache sie sind engagiert!

- Oder dass es auch „Seelsorge“ wäre, wenn im Erstkommunionunterricht den Kindern gesagt wird, die Hostie sei „nur ein Symbol“, Dazu passt, dass in der Firm-Vorbereitung ein muslimischer „Religionslehrer“ auftreten darf. Damit er vom hl. Geist erzählt und von den Botschaften, die der Erzengel dem Mohammed brachte?

Aber gehört das nicht vielleicht zu den Krankheiten der Kirche heute, dass man so tun zu müssen glaubt, dass jede Häresie, jeder liturgische Missbrauch, fast jedes unmoralische Verhalten und Lehren „auch“ gut katholisch wären im Sinn der Selbstbestimmung sogar bzgl. des eigenen Geschlechts.?

Das entspricht der verbreiteten Überzeugung, es sei die Hauptsache, dass jeder Mensch seine eigene Meinung hat und haben darf, zumal Demokratie eigentlich identisch ist mit dem Reich Gottes, auch wenn sie schon Diktaturen hervorgebracht hat.

Zu Abirrungen sagt man: „Man müsse sie ins Boot holen!“ Und da sind sie ja auch und machen es sich bequem!

Ähnlich eigenartig ist es, wenn ein Bischof in einem Interview erklärt, bezüglich der Verhütung sei die Kirche „ratlos“. Welchen Moraltheologen hörte er wohl in seinem Studium, vielleicht auch nichts von Paul VI., den die Kirche schon selig gesprochen hat. Derselbe Bischof hält den Islam für eine Religion des Friedens. Na ja, Frieden verbunden mit Steinigung und Hände abhacken und Tötung derer, die Christen werden.

Die Liste der Widersprüche zum Glauben und zur Ordnung der Kirche ließe sich leicht verlängern und belegen. Für all das habe ich Belege gefunden und sie jetzt entsorgt. Nur in der Kirche lebt all das weiter. Der „Rauch des Satans“, wie es Papst Paul VI. genannt hat, dringt weiter ein und dies an vielen Stellen und auch an solchen, wo man es nicht für möglich gehalten hätte, abgesehen davon, dass vom Teufel seit vielen Jahren geschwiegen wird, weil er sich im eigenen schwarzen Rauch verstecken kann.

Es ist ein Verdienst des Papstes Franziskus, dieses Schweigen gebrochen zu haben, wenn auch, bis jetzt zumindest, mit wenig Erfolg, so dass er weiter umhergehen kann, zwar nicht als brüllender Löwe, wohl aber sich anschleichend wie eine Löwin, die man erst bemerkt, wenn sie springt und zubeißt, um dann ihrem Pascha die Beute zu bringen. Wie lange noch? Gegen den Großstadt-Smog wehrt man sich, was ist mit dem Smog in der Kirche?

Archivfoto Weihbischof Andreas Laun




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Lesermeinungen

 Fatima 1713 18. Jänner 2018 
 

@ LasseJ

Ich kann Bischof Launs Worten nicht entnehmen, dass er der Meinung ist, alle Homosexuellen wären für die Abtreibung. Was das übrige angeht, schließe ich mich lesa und bernhard_k an.


2
 
 Fatima 1713 18. Jänner 2018 
 

@ bernard_k @ lesa

Ich denke, auch Adoptiveltern können als Vater und Mutter bezeichnet werden.


1
 
 Ebuber 17. Jänner 2018 
 

Dank an Weihbischof Laun

Sehr gut beschreibt er hier die Krankheiten unserer Kirche - gegen die viele Bischöfe auch leider nicht mehr immun sind. Dass Papst Franziskus auf das Wirken des Satans hinweist, stimmt. Aber warum lässt er dann die Verwirrung über AL zu und unternimmt nichts, um die Dubia der Kardinäle endlich befriedigend zu beantworten. Für mich ist auch dies ein Zeichen, das Satan aktiv ist und Spaltung in der Kirche bewirken möchte.


3
 
  16. Jänner 2018 
 

Aus dem Smog wurden längst dichte dunkle Rauchwolken, die starke Vergiftungserscheinungen auslösen!

Für rechtgläubige Katholiken ist die (Kirchen-)Luft inzwischen so verseucht und verpestet, dass sie nur unter Schnappatmung nicht ersticken!


9
 
 H.v.KK 16. Jänner 2018 
 

H.v.KK

Danke ew.Hr.Bischof Laun!Möge Gott der Herr Sie noch lange wirken lassen!


13
 
 Christa.marga 16. Jänner 2018 
 

Danke Bischof Laun

Die Kirche ist an vielen Stellen krank. Das "Böse" hat sich durchgesetzt, weil es sich ganz harmlos heranschleichen konnte. Man merkt es schon bei Laien in den verschiedenen Gremien, da gilt auch nur noch Macht und Selbstverwirklichung.
Menschen mit einen "gesunden Menschenverstand", also, die sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen wollen und dieses auch öffentlich kundtun, die werden gnadenlos ausgegrenzt, auch innerhalb der Kirche mundtot gemacht!
Ich habe das am eigenen Leib erlebt. Die Kirche entwickelt sich leider zum Negativen, von einigen wirklich guten Priestern und Ordensleuten abgesehen.


12
 
 lesa 16. Jänner 2018 

@bernh_kaufmann: Danke!


1
 
 elisabetta 16. Jänner 2018 
 

Bei der Aufzählung der Krankheitssymptome

handelt es nicht um lässliche, sondern um schwere Vergehen = Sünden, die zuallererst unsere hohe Geistlichkeit mit zu verantworten hat, weil sie sich (außer Bischof Laun, Pfarrer Dr. Wagner und ein paar Priestern) dem Zeitgeist verschrieben und nichts dagegen unternommen haben. Das haben sie einmal vor Gott zu verantworten.


16
 
 bernhard_k 16. Jänner 2018 
 

@lesa

Ich beschrieb ja den Adoptionsfall, da gibt es Vater und Mutter leider nicht mehr.


6
 
 lesa 16. Jänner 2018 

Kinder brauchen Vater und Mutter

@Bernhard_k. Nicht nur "das Mütterliche und "das Väterliche", das ist zwar besser als nichts davon. Aber Kinder brauchen VATER UND MUTTER.


11
 
 bernhard_k 16. Jänner 2018 
 

@LasseJ

Die Kirche kann nur empfehlen, was ganz im Sinne Gottes ist. Die Kirche kann nur ermutigen nie abzutreiben. Sollte dann ein Kind zur Adoption frei gegeben werden, kann nur empfohlen werden, es einem Ehepaar anzuvertrauen, denn Kinder brauchen das Mütterliche und Väterliche.


19
 
 lesa 16. Jänner 2018 

Menschliche Anmaßungen ändern die Schöpfungswirklichkeit nicht

Danke, Bischof Laun! Viele Zeitungsartikel stauen sich im Lauf der Zeit. Und während sich auch die seelsorglichen Erfahrungen mehren, ist die Dankbarkeit umso größer, wenn beim Aufräumen, die lichtvolle Begleitung des himmlischen Arztes durch Beiträge von Hirten wie Bischof Laun zum Vorschein kommen ...

@Lasse: Ein Kind braucht Vater und Mutter. Manche Gegebenheiten sind einfach so, weil GOTT sie so geschaffen hat. Unsere blühende Phantasie und unsere relativistischen Anmaßungen ändern nichts daran, dass es allen am besten geht, wenn sie sich an die Ordnungen und Gebote Gottes halten, die Er uns in seiner LIEBE geoffenbart hat. Tun wir das nicht geraten alle ins Elend. Sonst gar nichts.


18
 
 wedlerg 16. Jänner 2018 
 

Starker Text

Genau diese Texte stehen für Glaubensstärke und Wahrheit. Sie entlarven die Mitläufer mit säkularen Irrlehren und die halbgaren Windfahnen, die noch schlimmer sind als die linksgrünen Ideologen, die leider auch in der Kirche ihr Unwesen treiben.

Der Herr hat die Händler aus dem Tempel geschmissen. Es wird Zeit, dass daran wieder erinnert wird. Das Feld den Feinden des Evangeliums überlassen, muss innerkirchlich endlich gestoppt werden. Der Smog ist in der Tat toxisch.


18
 
 LasseJ 16. Jänner 2018 
 

Bitte nicht vereinfachen

Es gibt auch Homosexuelle, die gegen Abtreibungen sind. Das Traurige an der gegenwärtigen Situation ist doch, dass auf der einen Seite Frauen in Deutschland abtreiben, die sich von einem (weiteren) Kind überfordert fühlen würden, während sich einige (wenn auch nicht alle) Homosexuelle ihren Kinderwunsch durch Leihmütter im Ausland erfüllen lassen. Ich verstehe nicht, warum die katholische Kirche homosexuelle Paare nicht ermutigt, als Paten abtreibungswillige Frauen beizustehen, so dass diese ihre Kinder doch bekommen können. Alle müssten ein wenig von ihren absoluten Positionen weg, aber alle würden sich im Sinne der katholischen Lehre auf einen besseren Zustand hinbewegen.


3
 

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