SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
- Psycho-Tests für Schweizer Priester
- Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
- Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
- Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
- Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
- Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
- Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
- „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
- Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
- 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
- ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
- Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
- EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
- Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
| 
Trotz der Dogmen? - Gerade auch wegen der Dogmen!2. Februar 2018 in Kommentar, 12 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer: Ohne den Rahmen der festgelegten Lehre der Kirche gäbe es nur unverbindliche, subjektive, letztlich nichtssagende Auffassungen. kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun
Salzburg (kath.net) Als die große österreichische Schriftstellerin Erika Mitterer katholisch wurde, rief die evangelische Tante: Und dies trotz der Dogmen? Darauf Mitterer: Gerade auch wegen der Dogmen. Sie war zur Einsicht gekommen, dass die Dogmatik der Kirche dem Skelett des Körpers gleicht. Das Leben selbst ist nicht im Skelett - aber ohne es könnte es das Leben nicht geben. 
Ohne den Rahmen der festgelegten Lehre der Kirche gäbe es nur unverbindliche, subjektive, letztlich nichtssagende Auffassungen. Ja, das ist wohl so. Ohne die Kirche mit ihren Wahrheiten gäbe es wohl nur Sekten, die sich irgendwie auf Jesus berufen. Tatsächlich halten manche evangelische Theologen die biblischen Geschichten für erfundene Legenden im Dienst irgendeines gesellschaftspolitischen Zieles. Dem Wort Frau Mitterers entspricht der berühmte Satz Newmans: "Von meinem fünfzehnten Lebensjahr an war das Dogma das Fundamentalprinzip meiner Religion; eine andere Religion kenne ich nicht; den Begriff einer anderen Religion kann ich mir nicht denken; Religion als bloßes Gefühl ist für mich Traum und Blendwerk" (Apologia pro vita sua, 71, 3.) Fundamentalprinzip seiner Religion, sagt Newman, und ohne Fundament, ohne festen Boden unter den Füßen, geht es auch sonst im Leben nicht. Oder? Interview mit Bischof Andreas Laun: Gott wirkt in unserem Leben

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen | Fatima 1713 3. Februar 2018 | | | @ lesa Danke! "Das Gefüge der Dogmen ist kein totes Skelett"! Ich wollte nicht schon wieder kritisieren, vor allem, weil ich dem Artikel sonst voll und ganz zustimme. Aber den Ausdruck Skelett für die Dogmen teile ich nicht. Für mich sind sie sehr lebendig: sie beinhalten die vollen und lebendigen Grundwahrheiten über Gott und die Kirche und damit den ganzen Sinn und Zweck unseres Daseins. |  2
| | | gebsy 3. Februar 2018 | |  | Vergelt's Gott, Exzellenz! Für jede kurze und klare Erklärung dankbar, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass es für die wunderbare "Konstruktion" Mensch NUR EINE gültige Gebrauchsanweisung geben kann.
Alle auf Um- und Abwegen Suchende bedürfen des Mitleids MISSIONARISCHER Liebe ... |  3
| | | lesa 3. Februar 2018 | |  |
Vielleicht hat der Mensch der Aufklärung eine Phase gebraucht, in der er "Dogmen" nicht einfach übernimmt, sondern in freier Zustimmung zu bejahen - vergleichbar wie Maria, die zunächst fragte: "Wie soll das geschehen?" Dann gab sie die Antwort des Glaubens. Aber statt 2mit Hörbereitschaft" zu fragen verlegte sich der Mensch der Neuzeit vielfach auf blinde Selbstbehauptung und Ablehnung. Er ließ sich von jenen Kräften, die unermüdlich das Wort "Dogma" als Unwort erklärte, in einen großen Glaubensabfall hineinreißen.
Danke Bischof Laun und allen Postern hier, die so treffend die Bedeutung des Dogmas aufzeigen! |  3
| | | Stefan Fleischer 3. Februar 2018 | |  | Für mich sind Dogmen auch so etwas wie die Leitplanken des Glaubens. Sie lassen mir einen grossen Freiraum um immer wieder neu, tiefer und umfassender in meinen Glauben einzudringen, bewahren mich aber davor meine eigenen "Erkenntnisse" über die geoffenbarte Wahrheit zu stellen. Ich glaube, wir sollten Gott mehr für die Dogmen danken. Das könnte dann auch im Fall des Zweifels sehr nützlich sein. |  4
| | | Zeitzeuge 2. Februar 2018 | | | Die Dogmen sind Wegweiser zum Himmel, die göttliche Tugend des Glaubens verleiht
die Fähigkeit, diese wegen ihrer Heilsnotwendigkeit mit der erforderlichen absoluten Gewissheit zu glauben!
Erforderlich ist ein demütiger Willensakt als Mitwirkung mit der wirksamen Gnade, die ja nicht unwiderstehlich ist.
Danken wir dem Dreifaltigen Gott für
diese Glaubensgnade und göttliche Tugend, die der Gottmensch Jesus Christus durch seinen Sühnetod am Kreuz für uns verdient hat! |  4
| | | Rolando 2. Februar 2018 | | | Viele wissen nichts um Dogmen, viele scheuen die kath. Dogmen, besonders Protestanten und Freikirchen, doch sie wissen nicht das die Dogmen direkt von Gott kommen, d.h. die ewig gültigen Glaubenswahrheiten, die Gott schon gelegt hat, werden nur durch seine röm. kath. Kirche definitiver, es sind praktisch Glsubensfakten. Viele haben damit Probleme, weil nicht davon in der Bibel stehen soll, doch alle Dogmen sind biblisch begründet, denn der kath. Katechismus ist die einzige legitime Schriftauslegung, nicht die protestantischen Eigeninterpretationen, die viel übersehen und wo Tradition und Überlieferung fehlen. Es fehlt tatsächlich das Skelett, wo es fehlt, biegt sich alles wie ein Wurm, wie es gerade gebraucht wird, doch es hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Wer meint, Gott gehorsam zu sein, akzeptiert alle Dogmen, ansonsten ist es kein Gehorsam. |  4
| | | lesa 2. Februar 2018 | |  | Dogmen stillen den Hunger nach Wahrheit Das Leben mit viel Elektronik (das ja auch viele schöne dankenswerte Möglichkeiten auch für die Evangelisation bietet), der Relativismus und verschiedene Ideilogien, dazu die Wohlstandsverwöhnung bewirken, dass viele, auch getaufte Christen in einer Scheinwelt leben und meinen auch die geistlichen Gegebenheiten selber fabrizieren zu können nach Belieben. Umso dringlicher ist das Geschenk der Dogmen und der konkreten Glaubensgestalt in Erinnerung zu rufen. Das Gefüge der Dogmen ist kein totes Skelett (wenn der Vergleich auch stimmt)sondern vom Geist im Laufe der Kirchengeschichte entfaltete Konkretionen des Wortes Gottes. |  7
| | | agnese 2. Februar 2018 | | | Ich könnte nicht glauben, ohne die Lehre der kath. Kirche. Ich brauche festgesetzte Vorschriften Ich könnte nicht glauben, ohne die Lehre der röm.kath. Kirche. Ich brauche auch festgesetzte Vorschriften und Gesetze.Nie könnte ich eine andere Religion annehmen und akceptieren, da die alle teilweise Erfindungen von Menschen sind. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man anderen Glaubensgemeinschaften angehören kann, als der von Christus gegründeten, wahren katholischer Kirche.Ich achte alle Meinungen, will niemanden beleidigen, es tut mir nur sehr Leid, daß die für mich
einzig wahre Kirche nicht als solche erkannt wird. |  7
| | | elisabetta 2. Februar 2018 | | | Die Sprache der Dome Als der Dichter Heinrich Heine vor dem alten, wunderbaren gotischen Dom von Antwerpen stand, rief er voll Erstaunen: "In jenen Zeiten hatten die Menschen eben Dogmen! Wir haben nur Meinungen. Mit Meinungen lassen sich keine Dome bauen." |  10
| | | Joy 2. Februar 2018 | | | In Kürze liegt Würze |  6
| | | Aloe 2. Februar 2018 | |  | Danke Ein sehr schöner Beitrag vom em. Weihbischof von Salzburg, Bischof Laun. |  13
| | | phillip 2. Februar 2018 | | | "Ohne Lehre der Kirche nur „unverbindliche, subjektive, letztlich nichtssagende Auffassungen! "Ohne den Rahmen der festgelegten Lehre der Kirche gäbe es nur „unverbindliche, subjektive, letztlich nichtssagende Auffassungen.“ Wie wahr, wie wahr! Ich darf ergänzen: Wer die Gebote, Sakramente, Dogmen und Lehre Christi und der Kirche aufgibt, verleugnet oder aufhebt oder abschwächt oder (egal, ob Papst, Kardinal, Bischof, Priester und Laie)dem befreiungstheologischen, sozialistischen Irrsinn huldigt, liefert die Perlen den Säuen aus! |  11
| |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGlaube- The mystery of our faith: Why the birth of Jesus is the foundation of Christianity
- „Das Geheimnis unseres Glaubens – offenbart im Fleisch“ (1 Tim 3,16)
- Stellen wir uns den Goliaths!
- Bischof Strickland warnt vor ‚Crescendo der Apostasie’ in der Kirche
- Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
- Kardinal Gregory: Joe Biden ist ein ‚Cafeteria-Katholik’
- Bischof Strickland: Wir müssen dem Beispiel der Heiligen und Märtyrer folgen
- Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
- Gibt es Außerirdische?
- Erzbischof Cordileone: Katholiken kennen ihren Glauben zu wenig
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
- Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
- Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
- Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
- ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
- „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
- Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
- Psycho-Tests für Schweizer Priester
- Das Wunder des Karol Wojtyła
- „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
- 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
- Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
- Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
- 200 Quadratmeter für den Papst
|