Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Wolfgang Bosbach verteidigt Seehofers Islamaussage

24. März 2018 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bosbach erläuterte zu Seehofers Position, dass die in Deutschland lebenden Muslime „Teil unserer Gesellschaft“ seien, allerdings habe man kulturhistorisch „nun mal keine islamische, sondern eine christlich-jüdische Geschichte und Prägung.“


Berlin (kath.net) „Horst Seehofer hat doch nicht völlig grundlos und ganz pauschal religiöse oder philosophische Betrachtungen über Rolle und Stellung des Islam in Deutschland angestellt, sondern der These widersprochen, dass der Islam zur nationalen Identität unseres Landes gehört.“ Das sagte der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach (CDU) gegenüber der „Welt“ im Interview. Der neue Bundesinnenminister Seehofer hatte vor wenigen Tagen geäußert, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, kath.net hat berichtet, Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte ihm daraufhin in ihrer Regierungserklärung widersprochen. Bosbach erläuterte zu Seehofers Position, dass die in Deutschland lebenden Muslime „Teil unserer Gesellschaft“ seien und dazugehörten, allerdings habe man kulturhistorisch in Deutschland „nun mal keine islamische, sondern eine christlich-jüdische Geschichte und Prägung. Wir waren nie Teil des islamischen Kulturkreises.“


Im Gegensatz zur AfD, in deren Reihen man tatsächlich diskriminierende „Wortmeldungen zu den Themen Migration, Integration, Muslime und Islam“ finde, könne man genau dies der CSU nicht vorwerfen. Bosbach warnte: „Was jetzt noch fehlt ist die These: ‚Wer behauptet, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, ist islamophob und hat eine rechtsextreme Einstellung.‘“

In einem Gastkommentar in der „Bild“-Zeitung fragte Bosbach im Umfeld desselben Themas, was denn überhaupt mit „dem“ Islam gemeint sei. Sprachlich spreche dies zweifellos dessen Gesamtheit“ an, #2also inkl. Islamismus, Salafismus, Wahabismus und andere Ausprägungen, die nicht nur dem Verfassungsschutz Kopfschmerzen bereiten.“ Bosbach wies weiter darauf hin, dass der Islam nicht ohne Scharia denkbar sei, doch seien „deren Unterschiede zu unserer Rechts- und Werteordnung“ „unübersehbar. Sie kann deshalb nicht zu Deutschland ‚gehören‘.“

Rund 70 Prozent der Deutschen vertreten inzwischen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, nur 19 Prozent schließen sich der Aussage der Kanzlerin an, wonach der Islam zu Deutschland gehöre. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov für den TV-Sender SAT.1, wie der „Focus“ berichtete. 71 Prozent sorgen sich, dass der Einfluss des Islams in Deutschland zu groß werden würde. 51 Prozent der Befragten – also ebenfalls eine Mehrheit – sind übrigens der Meinung, dass die islamische Religion eine Legitimation zur Gewalt beinhalte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz