Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Fast der gleiche Glaube?
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Wolfgang Bosbach verteidigt Seehofers Islamaussage

24. März 2018 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bosbach erläuterte zu Seehofers Position, dass die in Deutschland lebenden Muslime „Teil unserer Gesellschaft“ seien, allerdings habe man kulturhistorisch „nun mal keine islamische, sondern eine christlich-jüdische Geschichte und Prägung.“


Berlin (kath.net) „Horst Seehofer hat doch nicht völlig grundlos und ganz pauschal religiöse oder philosophische Betrachtungen über Rolle und Stellung des Islam in Deutschland angestellt, sondern der These widersprochen, dass der Islam zur nationalen Identität unseres Landes gehört.“ Das sagte der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach (CDU) gegenüber der „Welt“ im Interview. Der neue Bundesinnenminister Seehofer hatte vor wenigen Tagen geäußert, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, kath.net hat berichtet, Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte ihm daraufhin in ihrer Regierungserklärung widersprochen. Bosbach erläuterte zu Seehofers Position, dass die in Deutschland lebenden Muslime „Teil unserer Gesellschaft“ seien und dazugehörten, allerdings habe man kulturhistorisch in Deutschland „nun mal keine islamische, sondern eine christlich-jüdische Geschichte und Prägung. Wir waren nie Teil des islamischen Kulturkreises.“


Im Gegensatz zur AfD, in deren Reihen man tatsächlich diskriminierende „Wortmeldungen zu den Themen Migration, Integration, Muslime und Islam“ finde, könne man genau dies der CSU nicht vorwerfen. Bosbach warnte: „Was jetzt noch fehlt ist die These: ‚Wer behauptet, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, ist islamophob und hat eine rechtsextreme Einstellung.‘“

In einem Gastkommentar in der „Bild“-Zeitung fragte Bosbach im Umfeld desselben Themas, was denn überhaupt mit „dem“ Islam gemeint sei. Sprachlich spreche dies zweifellos dessen Gesamtheit“ an, #2also inkl. Islamismus, Salafismus, Wahabismus und andere Ausprägungen, die nicht nur dem Verfassungsschutz Kopfschmerzen bereiten.“ Bosbach wies weiter darauf hin, dass der Islam nicht ohne Scharia denkbar sei, doch seien „deren Unterschiede zu unserer Rechts- und Werteordnung“ „unübersehbar. Sie kann deshalb nicht zu Deutschland ‚gehören‘.“

Rund 70 Prozent der Deutschen vertreten inzwischen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, nur 19 Prozent schließen sich der Aussage der Kanzlerin an, wonach der Islam zu Deutschland gehöre. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov für den TV-Sender SAT.1, wie der „Focus“ berichtete. 71 Prozent sorgen sich, dass der Einfluss des Islams in Deutschland zu groß werden würde. 51 Prozent der Befragten – also ebenfalls eine Mehrheit – sind übrigens der Meinung, dass die islamische Religion eine Legitimation zur Gewalt beinhalte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  4. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  5. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  6. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  7. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  8. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  9. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  10. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam







Top-15

meist-gelesen

  1. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  2. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  3. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fast der gleiche Glaube?
  8. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  9. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  10. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  11. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  12. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  13. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  14. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  15. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz