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| ![]() Anglikanische Bischöfe wollen keinen homosexuellen Amtsbruder5. November 2003 in Chronik, keine Lesermeinung Weltweiter Protest gegen Weihe von Gene Robinson in den USA - Oberhaupt der Anglikaner in Kenia: 'Der Teufel ist zweifellos in die Kirche eingedrungen.' Durham (kath.net/idea) Größte Teilkirche kündigt Boykott an Der nigerianische Erzbischof Peter Akinola sagte, in Robinsons Weihe zeige sich, dass Teile der amerikanischen Episkopalkirche ihre kulturell bedingte Tagesordnung für weit wichtiger halten als Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Die überwältigende Mehrheit der Bischöfe auf der Südhalbkugel könne und werde den Dienst Robinsons nicht anerkennen. Akinola kündigte an, alle Versammlungen zu boykottieren, an denen die US-Kirche teilnehme. Die anglikanische Kirche in Nigeria bildet mit 15 Millionen Mitgliedern die größte Gemeinschaft innerhalb der mehr als 70 Millionen Mitglieder zählenden anglikanischen Weltkirche. Ähnlich wie Akinola haben sich Kirchenführer aus Uganda, Zentralafrika und Südamerika geäußert. Der australische Erzbischof von Sydney, Peter Jensen, wiederholte die kirchliche Lehre, dass praktizierte Homosexualität Sünde sei. Eine Spaltung der Anglikaner sei eine Tragödie, aber notwendig, wenn man die Wahrheit bewahren will. Konservative rufen zur Trennung von Diözese auf Der Primas der anglikanischen Kirche, der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, hatte vor den Folgen der Bischofsweihe gewarnt. Es werde Robinson, der geschiedener Vater von zwei Töchtern ist und seit 13 Jahren mit seinem Freund zusammenlebt, nicht möglich sein, in allen anderen Diözesen anerkannt zu werden. Die große Mehrheit der nichtwestlichen Welt lehne seine Berufung ab. Williams hatte Mitte Oktober anglikanische Kirchenführer nach London zur Krisensitzung eingeladen. Als Ergebnis erinnerten die Teilnehmer an die Beschlüsse der Weltbischofskonferenz von 1998, die praktizierte Homosexualität als unvereinbar mit der Bibel bezeichnet hatte. Auch der Vatikan hatte bei einer Begegnung mit Williams Anfang Oktober in Rom davor gewarnt, die Weihe Robinsons stelle eine neue Schwierigkeit im Verhältnis zwischen Anglikanern und Katholiken dar. Der theologisch konservative Amerikanische Anglikanische Rat sprach nun sogar von Irrlehre, Gotteslästerung und Sünde. Der Rat gibt Gemeinden der Diözese bereits Empfehlungen, wie sie sich von der Episkopalkirche trennen können. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuAnglikaner
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