Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Wollte Papst Franziskus von den Missbrauchsskandalen ablenken?

9. August 2018 in Chronik, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikanjournalist Guido Horst über Verbot der Todesstrafe: "Diesen Schritt jetzt zu gehen, mag für den Papst auch den Grund haben, von den dunklen Kapiteln der Missbrauchsskandale abzulenken"


Rom (kath.net)
Wollte Papst Franziskus mit seiner Entscheidung, die Todesstrafe zu ächten und den Katechismus entsprechend zu ändern, von den Missbrauchsskandalen ablenken? Dies meint zumindest Guido Horst, der Rom-Korrespondent der Tagespost in einem aktuellen Kommentar "Diesen Schritt jetzt zu gehen, mag für den Papst auch den Grund haben, von den dunklen Kapiteln der Missbrauchsskandale abzulenken, die zurzeit an vielen Orten wie dräuende und giftige Wolken über der Kirche hängen." Horst erinnert auch daran, dass der Katechismus zuletzt dieser Form der Höchststrafe kaum noch ein Existenzrecht eingeräumt hatte und es praktisch keinen Fall mehr gab, wo die Anwendung aus kirchlicher Sicht zulässig gewesen sei. "Die nötigen Voraussetzungen trafen nur noch auf Notwehrsituationen zu. Absolut ausgeschlossen wurde die Todesstrafe
jedoch nicht – und das hat sich jetzt geändert." Er bezweifelt allerdings, ob sich die Regierenden der 56 Staaten in der Welt, in denen die Todesstrafe noch vollstreckt werden kann, von der Entscheidung des
Papstes beeindrucken lassen. Dass diese entsprechende Konsequenzen ziehen werden, sei eher nicht zu erwarten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Todesstrafe

  1. USA: Mörder eines Pastors fordert Todesstrafe für sich selbst
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Todesstrafe: US-Bischöfe begrüßen Änderung des Katechismus
  4. Franziskus: Todesstrafe ist unzulässig und gehört abgeschafft
  5. Franziskus will absolutes Nein zur Todesstrafe im Katechismus haben
  6. Bischof gegen Todesstrafe für Charleston-Attentäter
  7. Papst: Todesstrafe unter keinen Umständen zu rechtfertigen
  8. Erzbischof Schick gegen Todesstrafe für Boston-Attentäter
  9. USA: Katholiken und Evangelikale gegen die Todesstrafe
  10. Papst fordert Abschaffung von lebenslanger Freiheitsstrafe







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz