Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

Fünfte US-Diözese führt Gebet zum Erzengel Michael nach der Messe ein

30. September 2018 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Missbrauchskrise sei eine spirituelle und moralische Krise, aber auch eine Krise des Glaubens. Das beste Mittel dagegen seien Gebet, Buße und Opfer, schreibt Alexander Sample, Erzbischof von Portland.


Portland (kath.net/LSN/jg)
Alexander Sample, der Erzbischof von Portland (US-Bundesstaat Oregon) hat als fünfter Bischof der USA das Gebet zum Erzengel Michael nach der heiligen Messe wieder eingeführt.

Es war bis zur Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil fester Bestandteil der Messe. Papst Leo XIII. hatte es 1884 eingeführt.


Bereits im August hatte sich Erzbischof Sample in einem Brief an die Gläubigen seines Erzbistums gewandt. Ohne die Verantwortung und die Schuld der Täter verringern zu wollen sei die Missbrauchskrise ein Werk des Bösen. Satan „geht wie ein brüllender Löwe umher“ (1 Petr 5,8) und suche Seelen, die er zerstören könne. Die Gläubigen stünden in einem Kampf gegen seine „Bosheiten und Nachstellungen“.

Die Missbrauchskrise sei eine spirituelle und moralische Krise, aber auch eine Krise des Glaubens. Das beste Mittel dagegen seien Gebet, Buße und Opfer, schreibt Erzbischof Sample.

In den letzten Wochen haben zumindest vier weitere Bischöfe ihre Priester angewiesen, das Gebet zum Erzengel Michael wieder einzuführen. Es sind dies Robert Morlino, Bischof von Madison, Frank Caggiano, Bischof von Bridgeport, David Zubik, Bischof von Pittsburgh und Richard Stika, Bischof von Knoxville.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 1. Oktober 2018 

"Die Erneuerung der Kirche beginnt bei jedem von uns. Hier und jetzt"...

-
DAMKE- werte(r)@Marianus für diese wegweisenden Worte u. Ihre wertvollen Gedanken zur derzeitigen Krise in unserer Kirche u.
damit am ganzen Leib CHRISTI - wie Sie es schmerzl. nennen!
-
Auch ich spüre es dringend- jetzt nicht mehr auf "Splitter oder Balken im Auge" der Anderen zu sehen-
sondern in meiner MIT!-Verantwortung- auf mein Versagen/ Schuld + Mängel im tägl. Bemühen um ein geheiligt Leben zu schauen..!
Und so betend/ opfernd auch reuevoll stellvetrd. sühnend- Mit!-Genugtuung vor GOTT zu leisten!
-
Mit der Hilfe GOTTES, der Heiligen u. hl. Engel- sind wir mitverantwortlich aufgerufen u. zwar, wie Sie schreiben:
"Hier u. Jetzt"!
-
In diesem immer neu beginnen dankb. verbunden..


4
 
 Marianus 30. September 2018 

Die Neuevangelisierung beginnt

in der Familie - mit spirituellen Übungen und unser aller täglichen Bekehrung, sowie regelmäßigen Angeboten von Katechese in den Gemeinden, insbesondere auch für Erwachsene!
So werden unverzichtbare Voraussetzungen für die Reinigung und Erneuerung der Kirche Christi geschaffen. Unser aller Anteil hierbei ist es, hiermit in der eigenen Familie zu beginnen. Und darüber hinaus, gleiches vom Klerus zu fordern - von der Gemeinde bis zur Ebene der Diözese, vom Pfarrer bis zum Bischof.
Fragen wir danach, was wir selbst tun können. Schauen wir nicht nur auf die Splitter im Auge der Kirchenoberen, sondern auch auf die Balken im eignen Auge! Die Erneuerung der Kirche beginnt bei jedem von uns. Hier und jetzt.


10
 
 Marianus 30. September 2018 

In Zeiten einer derart schweren Krise der Kirche

ist dies m. E. der einzige Weg zur Lösung: die Anrufung der Himmlischen Mächte durch das Volk Gottes, in der Hoffnung, dass unser Herr direkt in das gegenwärtige heillose Durcheinander in der Kirche eingreifen wird. Und Seine Minister auf Erden ermächtigt und befähigt, den großen Befreiungsschlag gegen Satan zu führen. Im gemeinsamen Kampf der streitenden mit der triumphierenden Kirche.
So kann selbst aus der gegenwärtigen schlimmen Krise, die ja keine von einzelnen Personen, sondern des gesamten Leibes Christi ist, etwas Gutes werden: die Wiederentdeckung des immensen Schatzes, der sich in 2000 Jahren Christentum entwickelt hat. Die Rückbesinnung auf in großen Teilen der Kirche verloren gegangenes Glaubensgut, zu dem neben dem Gebet zum Erzengel Michael am Ende der Messe auch das Skapulier, das tägliche Rosenkranzgebet, die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu, u. a. zählt.


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Drei Liturgieverständnisse im Spiegel der neueren Kirchengeschichte
  2. „Wie Leo still und leise Franziskus korrigiert“
  3. Bemerkenswert großer Andrang bei „Alter Messe“ im Petersdom - Kard.-Burke-Predigt in voller Länge!
  4. Kardinal Sarah: Papst Leo kennt die Diskussion um die Messe im alten Ritus
  5. Liturgiewissenschaftler: Wort-Gottes-Feier ist kein Ersatz für die Messe
  6. Neuevangelisierung und Liturgie im 21. Jahrhundert – Lernen aus der Geschichte für die Gegenwart
  7. "Ich sehe nicht, wie die außerordentliche Form des Römischen Ritus Probleme verursachen könnte"
  8. Relativ hoher Anteil an Besuchern der Alten Messe unter US-Katholiken
  9. Kardinal Burke: Zusammenhang lehrinhaltlicher und moralischer Irrtümer mit liturgischem Missbrauch
  10. Messe im Alten Ritus zum Abschluss der Wallfahrt Paris – Chartres wurde bestätigt






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz