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Auch Starbucks kündigt Pornografie-Blocker in Filialen an

3. Dezember 2018 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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McDonald's hat dies bereits 2014 eingeführt, jetzt zieht nach Druck von außen die bekannte Kaffee-Kette nach


USA (kath.net)
Das weltbekannte Kaffee-Shop-Kette Starbucks hat angekündigt, 2019 in sämtlichen Filialen im WIFI-Netz Pornos zu blocken. Dies berichtet NBC-News. Dazu gab es im Vorfeld viel Druck auf das Unternehmen durch die Internet-Gruppe "Enough is Enough", die sich 2014 bemüht, große Firmen zu ermutigen, Pornos im WIFI-Netzt der Filialen zu untersagen. McDonalds hatte sich bereits 2014 verpflichtet, dies durchzuführen. Starbucks hatte zunächst nicht reagiert. Einige bekannte US-Tech-Firmen wie Apple oder auch Facebook haben von Anbeginn an Pornos auf ihren Netzwerken untersagt.



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Lesermeinungen

 Fink 3. Dezember 2018 
 

Pornografie ist ein gefährliches Suchtmittel

Die Verfügbarkeit von Suchtstoffen muss der Staat und der Einzelne so weit als möglich gering halten.
Im Gegensatz zu den USA wird in Europa noch kaum über Gefahren/ über die zerstörerische Wirkung des Sexkonsums/ der Pornografie geredet. Auch die Wissenschaft traut sich (noch ) nicht an dieses Thema heran (wieder im Gegensatz zur USA).


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 FJansen 3. Dezember 2018 
 

Licht und Schatten

Für sich genommen - eine gute Entscheidung. Über die unternehmerischen Motive und den Kontext zunehmender Überwachung lässt sich sicher streiten. Ein staatliches Generalverbot wäre besser. Aber dann könnten ja gleich eine ganze Industrie und Arbeitsplätze betroffen sein... Der freie Markt ist heilig. Wie lautet der faktische Artikel 1 unseres Grundgesetzes: Die Interessen des Marktes sind unantastbar. Dass Pornographie gegen die Menschenwürde verstoßen könnte, kommt keinem unserer zeitgeistbeflissenen Politiker in den Sinn.


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 athanasius1957 3. Dezember 2018 
 

Frei nach Sigmund Freud

Der Verlust der Scham ist das erste Anzeichen von Schwachsinn!


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 Magdalena77 3. Dezember 2018 

Es ist kaum zu glauben. dass es dafür überhaupt ein eigenes Verbot geben muss. Ist die Schamlosigkeit schon so weit fortgeschritten, dass sich Leute öffentlich im Cafe so einen Dreck ansehen??? Auch ich bin sehr freiheitsliebend und sehe die zunehmende Verbots- und Überwachungsmentalität kritisch, aber ein Cafe ist ein öffentlicher Raum, in dem z.B. auch Kinder sind, und in dem Augenblick, wo sie solchen Bildern ausgesetzt wären, verletzt die Freiheit des einen das Recht auf seelische Unversehrtheit des anderen. Übrigens würde ich ebenso noch Horror- und Gewaltfilme dazu zählen. Erschütternd, dass es dazu eigens einer Blockade bedarf.


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 Phil2 3. Dezember 2018 
 

Zensur ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert

An sich verständlich und was den Pornokonsum im Café isoliert betrachtet angeht wohl auch eher begrüßenswert. Das Problem sehe ich vielmehr darin, dass wir uns so mehr und mehr daran gewöhnen, dass die Art von Informationen die uns zur Verfügung steht eingeschränkt wird. In diesem Fall hier noch in einem privaten Netzwerk und mit guter Absicht. Aber haben wir uns erst einmal an diese Art von Einschränkungen gewöhnt, kommen die nächsten Maßnahmen dann auf gesetzlicher Ebene. Und ob es dann der Pornokonsum oder nicht viel eher unliebsame Meinungen und Haltungen bleibt abzuwarten. Als freiheitsliebender Staatsbürger möchte ich keinen Index, der über das basolut notwendige hinausgeht und schon gar keinen der auf einem "öffentlichen Druck" aufgrund zeitweiliger Stimmungen basiert.


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 winthir 3. Dezember 2018 

Das ist wohl eine "betriebswirtschaftliche" Entscheidung.

1) Internet kostet Geld.
2) eine erhebliche Belastung der "Leitungen" sind Porno-Anseher.
3) Wenn ich in einem Cafe sitze, möchte ich in Ruhe meinen Kaffee trinken, und nicht belästigt werden von einem Menschen, der neben mir sitzt, und Pornos anschaut. ich weiß, wovon ich rede.

Conclusio: ich finde diese Entscheidung gut.


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