Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papstbesuch in der Slowakei nur für Geimpfte!
  2. Theologe Kwasniewski: Lateinische Lesungen in außerordentlicher Form beibehalten
  3. Heftige Kritik eines französischen Atheisten an der Liturgieentscheidung von Papst Franziskus
  4. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  5. "Statt den Geruch der Schafe anzunehmen, schlägt der Hirte hier mit seinem Stab kräftig auf sie ein"
  6. Kann defekte Gesetzgebung verbindlich sein?
  7. Kein Aprilscherz - Ab August Covid-Impfungen im Wiener Stephansdom
  8. Bizarr, cool oder empörend?
  9. Der 'Masken-Ball' in den Kirchen geht weiter
  10. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  11. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  12. Die erste Frucht des Dokuments war Chaos!
  13. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  14. Wie weiter nach «Traditionis custodes»?
  15. Mit Verwunderung aufgenommen!

Muslimischer Antisemitismus ist der gefährlichste

8. Dezember 2018 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn sieht auch Verbindungen zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten


Zürich (kath.net) Der muslimische Antisemitismus ist unter den gegenwärtigen Ausprägungen der Judenfeindlichkeit die gefährlichste. Diese Ansicht vertrat der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn in dem Video-Magazin „NZZ-Standpunkte“ der Neuen Zürcher Zeitung. Dies berichtet "idea". Wolffsohn identifiziere drei Quellen des zeitgenössischen Antisemitismus, sagte Wolffsohn: „Extrem rechts, extrem links und muslimisch“. Letztere sei deshalb am gefährlichsten, weil sie eine „liquidatorische“ Ausprägung habe, also mit einer Tötungsabsicht verbunden sei. Als Beispiel führte er den Mord an der französischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll an. Die zum Tatzeitpunkt 85-jährige Jüdin wurde am 23. März von zwei Muslimen aus mutmaßlich antisemitischen Motiven getötet. Das heiße natürlich nicht, dass alle Muslime antisemitische Gewalt bejahten, so Wolffsohn.


Verbindungen sieht der Historiker zwischen muslimischen und linksextremen Antisemiten. So habe sich der erste Anschlag der Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ 1969 gegen ein jüdisches Gemeindehaus gerichtet. Der „rechte Antisemitismus“ ist laut Wolffsohn nach 1945 „in die Defensive geraten“. Juden würden von rechter Seite zwar ausgegrenzt und zum Sündenbock gemacht, aber nicht umgebracht. Im Gegensatz zur Zeit des Nationalsozialismus sei auch keine Zusammenarbeit zwischen rechten und muslimischen Antisemiten erkennbar. In der AfD nimmt Wolffsohn Judenhass wahr, die Parteimitglieder seien aber „nicht durchgehend Antisemiten“.

Foto: (c) NZZ


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 8. Dezember 2018 
 

Die Geschichte spricht eine klare Sprache, wer das nicht sieht......


10

0
 
 Adamo 8. Dezember 2018 
 

Judenhass und Christenhass seit der Antike

Hierzu lese jeder den Koran!
Von Nächstenliebe wie sie in der Bibel steht und von Jesus gepredigt wurde, ist im Koran keine Rede, dafür aber von Mordandrohungen für die, die nicht an Mohammed und den Islam glauben. Beispiele in der Geschichte gibt es dazu massenhaft.
(Schlimme muslimische Eroberungskriege christlicher Länder (Spanien, Balkan, etc.) und die Zerstörung Jerusalems mit der Errichtung der El Axa Moschee auf den Grundmauern des jüdischen Tempels, von dem nur noch die Klagemauer besteht).


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  2. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  3. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  4. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  5. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden
  6. Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden
  7. "Tag des Judentums": Papst betont Nähe der Christen zu Juden
  8. 'Eine Mission der Juden ist nicht vorgesehen und nicht nötig'
  9. Letzter Überlebender des jüdischen Ghettos in Rom ist tot
  10. Judentum: Benedikt XVI. korrespondiert mit Wiener Oberrabbiner







Top-15

meist-gelesen

  1. "Statt den Geruch der Schafe anzunehmen, schlägt der Hirte hier mit seinem Stab kräftig auf sie ein"
  2. Bizarr, cool oder empörend?
  3. "Ein Motu Proprio und bischöfliche Tollwut"
  4. Kann defekte Gesetzgebung verbindlich sein?
  5. Heftige Kritik eines französischen Atheisten an der Liturgieentscheidung von Papst Franziskus
  6. Kein Aprilscherz - Ab August Covid-Impfungen im Wiener Stephansdom
  7. Mit Verwunderung aufgenommen!
  8. Wie weiter nach «Traditionis custodes»?
  9. Die erste Frucht des Dokuments war Chaos!
  10. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  11. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  12. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  13. Ab Donnerstag: Keine Maskenpflicht mehr in Kirchen
  14. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  15. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz