Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Kardinal Müllers Glaubensmanifest ist „Trost und Ermutigung“

14. Februar 2019 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Kardinal Kasper lehnte das leuchtende Glaubensmanifest von Kardinal Müller“ mit einer „prompten, intoleranten und erstaunlich aggressiven Reaktion“ ab. Gastbeitrag von Weihbischof Athanasius Schneider


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews) Dieser Text wurde zuerst auf „„LifeSiteNews“) veröffentlicht. kath.net dankt Weihbischof Schneider und LifeSiteNews für die freundliche Erlaubnis, den Beitrag im deutschen Originalwortlaut veröffentlichen zu dürfen.

Das Glaubensmanifest von Kardinal Gerhard Ludwig Müller ist eine notwendige und sehr aktuelle Initiative, die den Glauben aufbaut und ein Licht bringt in die enorme geistige Verwirrung, die schon seit geraumer Zeit im Leben der Kirche herrscht und in unseren Tagen ungeahnte Ausmaße erreicht hat.


Diese Initiative bedeutet für viele Gläubigen ein Trost und eine Ermutigung. Aus dem Mund eines hochrangigen Vertreters der kirchlichen Hierarchie wird in diesem Glaubensmanifest ein öffentliches unmissverständliches Bekenntnis des unveränderlichen katholischen Glaubens ablegt. Dieses Bekenntnis von Kardinal Müller umfasst vor allem jene Wahrheiten des Glaubens und der sakramentalen Praxis, die in unseren Tagen am meisten entstellt sind, wobei dann solch eine Entstellung durch eine trickhafte und gnostische Interpretation als Hermeneutik oder „Lehrentwicklung in der Kontinuität“ ausgegeben wird.

Ein klares Bekenntnis zu den von Gott geoffenbarten Wahrheiten wird heute im Leben der Kirche oft nicht mehr geduldet und sogar als Provokation empfunden, wie man das beispielsweise an der prompten, intoleranten und erstaunlich aggressiven Reaktion gesehen hat, mit der Kardinal Walter Kasper das leuchtende Glaubensmanifest von Kardinal Müller abgelehnt hat. Mit seiner Argumentation gegen das Glaubensmanifest hat Kardinal Kasper nur bewiesen, dass er selber nicht mehr im wahren Glauben der Apostel und der Kirche aller Zeiten lebt, sondern im Gegenteil ein Christentum vertritt, das nach Art einer Gnosis sich selber eine Welt des angeblichen Glaubens konstruiert hat, nach dem Geschmack des eigenen Ich oder der Vorherrschaft des jeweiligen Zeitgeistes.

Die Glaubensinitiative von Kardinal Müller verdient volle Anerkennung. Sie ist ein wichtiger Beitrag, um die Flut des neo-gnostischen Christentums innerhalb der katholischen Kirche aufzuhalten. Man muss wünschen und beten, dass innerhalb der Kirche eine immer zahlreicher werdende einheitliche Stimme des wahren Glaubens, eine „una vox verae fidei“, erklingt, bestehend aus allen Mitgliedern des Mystischen Leibes Christi, aus Vertretern sowohl des Lehramtes als auch der Christgläubigen. Diese sollen sich in ihrem Glaubensbekenntnis von niemandem – nicht einmal von einem Kardinal Kasper - verwirren oder einschüchtern lassen, da sie mit dem heiligen Paulus gelassen und überzeugend sagen können: „Ich weiß, Wem ich geglaubt habe! (scio, Cui credidi!)“ (2 Tim. 1, 12).

LINK zur Unterzeichnungsmöglichkeit des Glaubensmanifestes.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  3. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  4. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  5. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  8. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  11. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  12. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  13. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  14. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz