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Ex-Chefredakteur des ‚Catholic Herald’: Amazonien-Synode absagen

18. Juli 2019 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen
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Das Arbeitspapier wirke stellenweise wie eine politisch korrekte Disney-Produktion. Das Arbeitsdokument beunruhige ihn sehr, die Autoren würden das Amazonasgebiet als besondere Quelle göttlicher Offenbarung verstehen, kritisierte Damian Thompson.


Irondale (kath.net/lifesitenews/jg)
Damian Thompson, der ehemalige Chefredakteur des Catholic Herald hat in einem Interview mit dem katholischen Fernsehsender EWTN scharfe Kritik am Arbeitsdokument der Amazonien-Synode geübt.

Thompson nahm sich im Gespräch mit Raymond Arroyo kein Blatt vor den Mund und bezeichnete das „Instrumentum laboris“ wörtlich als „Müll“. Er empfahl, die für Oktober anberaumte Synode abzusagen.

Der britische Journalist schloss sich der Kritik von Walter Kardinal Brandmüller an dem Arbeitsdokument an. Brandmüllers Analyse sei brillant und gut geschrieben, sagte Thompson.

Er griff einen Punkt aus Brandmüllers Stellungnahme heraus. Der Kardinal hatte festgestellt, dass das Arbeitsdokument die Schlussfolgerung nahelegt, die katholische Kirche könne vom Regenwaldgebiet des Amazonas lernen. „Der Punkt der mir an Kardinal Brandmüllers Dokument wirklich gefallen hat war seine Kritik daran, dass der Wald des Amazonasgebietes vom Vatikanischen Arbeitsdokument als besondere Quelle göttlicher Offenbarung gesehen wird“, sagte er wörtlich. Das Arbeitsdokument klinge stellenweise wie eine politisch korrekte Disney-Produktion, wie eine Version des Films „Avatar“, geschrieben von „achtzigjährigen europäischen Sozialisten“, kritisierte er.

Thompson warf den Autoren des Arbeitsdokuments vor, indigene Religionen auf bevormundende liberale Art und Weise zu „heiligen“. Er wies auch darauf hin, dass Bischof Erwin Kräutler, einer der Verfasser des „Instrumentum laboris“, die Strafverfolgung des Infantizids durch Angehörige indigener Völker öffentlich abgelehnt hat.

Er sei wegen der Amazonien-Synode sehr beunruhigt, sagte Thompson. Am besten wäre es wohl, die Synode abzusagen, meinte er abschließend.

Damian Thompson hat sich Anfang Juli vom Catholic Herald getrennt. Anlass waren Differenzen über die Ausrichtung der Zeitung zwischen ihm und den neuen Eigentümern.



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Lesermeinungen

 Diadochus 23. Juli 2019 
 

@benedetto05

Was machen Sie dann? Gute Frage. Natürlich mache ich das Spielchen der neuen Clique nicht mit. Sie haben in Ihrer Ergänzung genau den Punkt angesprochen, der mich am meisten besorgt. Wie wird die Clique mit der Priesterbruderschaft St. Petrus und all den traditionellen Gemeinschaften verfahren? Diese liegt mir sehr am Herzen. Da bin ich übrigens Mitglied in der Konfraternität. Das ist die große Unbekannte. Es könnte sein, dass es künftig Untergrundkirchen gibt. Ein Kreuzweg wird es allemal. Ich werde den gleichen Weg gehen, den unser Herr Jesus Christus gegangen ist, wie er auch immer konkret aussieht. Trotzdem, verlieren Sie nicht die Hoffnung. Bleiben Sie dem Herrn im Gebet treu. Wenn Sie treu bleiben, dann werden Sie nie Ihre innere Ruhe und Ihre Glaubensfreude verlieren.


1

0
 
 benedetto05 22. Juli 2019 
 

Korrektur/ Ergänzung zu Teil 1

@Diadochus
Mit "neuer Clique" sind natürlich Franziskus, seine Anhänger
u. Proteges gemeint. Und diese KEHREN natürlich nicht hart gegen
"manche Gemeinschaften des alten Ritus" vor, sondern sie GEHEN
hart gegen diese vor. Nur um Missverständnisse zu vermeiden.


3

0
 
 benedetto05 22. Juli 2019 
 

Was machen Sie dann? (Teil 2)

... Ja das Skapulierfest sagt mir was.


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 benedetto05 22. Juli 2019 
 

Was machen Sie dann? (Teil 1)

@Diadochus
Mein lieber, verehreter Mitkommentator,
ich respektiere Ihre Haltung und wünschte, mein Glauben und meine
Gelassenheit wären so stark wie die Ihrigen.

Aber stellen Sie sich doch mal vor, im Laufe der Nachsynodalzeit
der Amazonassynode würden Step by Step der Zölibat fallen, Frauen
zu Diakoninnen und Priestern geweiht, Homopaare gesegnet werden
(möglicherweise wird man ihnen irgendwann sogar das Ehesakrament spenden), offen homosexuell lebende Personen das
Weihesakrament empfangen dürfen und sogar einiges von dem esote-
rischem Heckmeck aus dem aktuellem IL zum kirchlichen Standard er-
hoben werden. Was machen Sie dann? Diese neue Kirche akzeptieren?
Mit Gleichgesinnten in einer Gemeinschaft innerhalb der Kirche
zusammenschließen und den alten Regeln folgen, also das Neue ig-
norieren? Aber täuschen Sie sich nicht: so wie die neue Clique
gegen manche Gemeinschaften des alten Ritus vorkehren, so hart
könnte es auch Gemeinschaften treffen, die die neuen Sachen
ablehnen....


2

0
 
 Montfort 21. Juli 2019 

Werter @hape, bezüglich der von Ihnen angeführten Unterscheidung

kann ich Ihnen nur recht geben.
Danke dafür!


2

0
 
 lakota 19. Juli 2019 
 

@Sureno

"Wenn die "Amazonas-Synode" läuft, wie befürchtet…"
werden hoffentlich genug Bischöfe, Priester endlich den Mut finden, aufstehen und sagen: da machen wir nicht mit.
Es gibt ja durchaus noch solche!


7

0
 
 hape 19. Juli 2019 

Werter @Montfort,

Danke für die sprachliche Klarstellung. – Erfolgreiche Kritik ist aber auch eine Stilfrage. Macht es keinen Unterschied, ob man mit dem Wort „Müll“ von sich selbst spricht, wie der Hl. Paulus, oder ob man damit das Gedankenwerk anderer bezeichnet, wie es Damian Thompson tat? In meinen Augen ist die Bezeichnung „Müll“, die Thompson für das IL verwendet, keine sachliche Kritik mehr, sondern plakative Polemik mit abwertendem Charakter. Sind seine Argumente so wenig wert, dass er das nötig hat? Rhetorisch ist es doch ein Kinderspiel, solche Polemik lässig vom Tisch zu wischen, ohne inhaltlich darauf eingehen zu müssen. Bringt das die Kirche weiter? Unter Kritik verstehe ich das, was Weihbisch. Schneider zu dem Thema gesagt hat oder was die Kardinäle Müller/Brandmüller dazu gesagt haben. Das ist geradezu vom Hl. Geist durchdrungene Kritik, an der sowohl der Kritisierte als auch der geneigte Mitleser geistlich wachsen können. – Mehr möchte ich dazu hier nicht mehr sagen.


2

0
 
 Montfort 19. Juli 2019 

Damian Thompson hat den Begriff "garbage" - "Müll" wohl vom hl. Apostel Paulus übernommen :-)

Phil 3,7-8 (New International Version):

"But whatever were gains to me I now consider loss for the sake of Christ. What is more, I consider everything a loss because of the surpassing worth of knowing Christ Jesus my Lord, for whose sake I have lost all things. I consider them GARBAGE, that I may gain Christ..."


4

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 Montfort 19. Juli 2019 

@hape, @Diadochus et al. - "Müll, Abfall, Dreck..." ist die Bezeichnung, die Paulus verwendet

für alles, was nicht "in Christus" ist - vgl. Phil 3,7-8:

"Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust gehalten; ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für DRECK halte, damit ich Christus gewinne..."

Was nicht Christus und der Gemeinschaft mit ihm entspricht, ist nichtig und "Dreck, Abfall" - das haben viele Heilige früh erkannt, und wir alle müssen spätestens im Tod diese Unterscheidung und Entscheidung für Christus allein treffen.


9

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 Sureno 19. Juli 2019 

Wenn die "Amazonas-Synode" läuft, wie befürchtet, ...

... soll man, oder muss man, dann zu den Pius-Brüdern gehen?
(oder erst dann, wenn die wiederverheiratete lesbische Priesterin in die eigene Pfarrei kommt?)


3

0
 
 Bernhard Joseph 19. Juli 2019 
 

@Gipsy -""Wer will einen "Rauch" aufhalten können..."

Die Zusage unseres Herrn in Mt 19,25-30 gilt bis ans Ende der Welt!

Mt 19,25 Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden?

Mt 19,26 Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.

Mt 19,27 Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?

Mt 19,28 Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

Mt 19,29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.

Mt 19,30 Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.


5

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 benedetto05 19. Juli 2019 
 

Bitte Prioritäten richtig setzen - auch bei kath.net (Teil 2)

...Schleudern gerate und Gefahr laufe zu verunfallen, dann schaue
ich doch auch nicht, ob der Radioempfang gut eingestellt u.
der Innenraum wohltemperiert ist, sondern ich setzte meine ganze Kraft dafür ein, die Kiste wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Herr, kümmert es Dich denn nicht, dass deine eigenen Hirten, Deine
Kirche zugrunde richten?


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 benedetto05 19. Juli 2019 
 

Bitte Prioritäten richtig setzen - auch bei kath.net (Teil 1)

@gebsy, @Diadochus
Was machen Sie eigentlich, wenn in ein paar Monaten, oder vielleicht dauert es auch noch ein paar Jahre, die katholische Kirche durch die z.Z. herrschende Clique völlig umgekrempelt ist? Regen Sie sich dann auch noch darüber auf, ob ein gewähltes Wort möglicherweise für einen Amtsträger eine Beleidigung sein könnte? Und sind Sie dann froh, wenn das Wort nach langer Diskussion durch ein diplomatischeres ersetzt wurde? Aber, dass Sie dann objektiv Ihre geistliche Heimat verloren haben, weil wesentliche Punkte unserer Glaubenslehre abgeschafft wurden, das können Sie verschmerzen?

Bitte checken Sie mal Ihre Prioritäten.

Für mich ist das, was sich mit synodalem Weg und Amazonassynode für die Kirche zusammenbraut, dermaßen dramatisch, dass ich gar nicht
verstehen kann, wie man jetzt noch launige "Herbstreisen nach Russ-
land" u.ä. organisieren u. daran teilnehmen kann, wenn es doch für
die Kirche u. jeden Gläubigen um Alles geht.

Wenn ich mit meinem Auto ins ...


8

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 Federico R. 18. Juli 2019 
 

Wenn‘s Thema nicht so erschreckend ernst wäre,...

... könnte man sich fast schon totlachen über die jüngsten Kommentare hier.

Im Bistum Würzburg beging man eben erst die Kilians-Oktav zum Gedächtnis an die drei Frankenheiligen St. Kilian, St. Kolonat, St. Totnan. Die drei iroschottischen Wandermönche - ein Bischof, ein Priester, ein Diakon – haben ihren missionarischen Einsatz in den Urwäldern des Rhein-Main-Gebiets für Jesus Christus vor 1330 Jahren mit dem Leben bezahlt. Ganz gewiss nicht deshalb, weil sie irgendwelche germanischen Gottheiten, Asen und dergleichen etwa „heiligen“ wollten. Welche Gedanken sich wohl der synodenbegeisterte neue Würzburger Bischof dazu macht?


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 horologius 18. Juli 2019 
 

Eigentlich total unfair.

Die sollten noch ganz andere Gegenden als Offenbarungsorte anerkennen. Wien etwa, wegen Schnitzel, Palatschinken und Heurigenkultur. Oder Greenwich für den genialen Gedanken, die Welt in Zeitzonen einzuteilen. Oder Australien wegen Ayers Rock?!


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 Diadochus 18. Juli 2019 
 

Bad Theologie

Jetzt wird's mal richtig ulkig. Snorra-Edda und Grimm's Märchen im Neuen Testament? Ui, Ui! Wie der Titel schon sagt: Bad Theologie - und das alles live auf der Amazonien-Synode, promoted by Vatican.


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

@Kostadinov

Und nicht zu vergessen "Fridays for future" als Ersatz für die sonntägliche Hl.Messe.

Moderne Zeiten eben, wie Charlie Chaplin es schon parodierte!


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 Kostadinov 18. Juli 2019 

@Stephaninus

"Kann man Island vorenthalten, was man Amazonien zu geben gedenkt."

Die traditionelle Wal-Jagd sollte man dann aber auch gleich irgendwie inkulturieren, ebenso der Weisheit der isländischen Gnome und Elfen lauschen...das wäre dann nur konsequent.

Der Heilige Bonifatius hätte nach diesem Arbeitspapier die Donar-Eiche gießen müssen, nicht fällen...


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 hape 18. Juli 2019 

@ Bernhard Josef

Grimm's Märchen könnte man noch dazu nehmen. Evtl. dafür den Jakobusbrief raus lassen. Den hatte ein gewisser Herr Luther auch aus der Hl. Schrift entfernt. Das kann ja dann nicht so schlimm sein. ;-)


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

@Stephaninus

"Kann man Island vorenthalten, was man Amazonien zu geben gedenkt."

Die Snorra-Edda sollte definitiv dem Neuen Testament hinzugefügt werden, da stimme ich Ihnen voll und ganz.

Alles andere wäre unfair, reinste Diskriminierung!


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 Stephaninus 18. Juli 2019 
 

Die Götter der Wikinger

habe mich immer schon fasziniert. Wann werden sie endlich zur besonderen Quelle der göttlichen Offenbarung. Die nordische Religion ist auch nicht ausgestorben, in Island erlebt sie eine Renaissance. Kann man Island vorenthalten, was man Amazonien zu geben gedenkt. Echt unfair.


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 Rolando 18. Juli 2019 
 

Herbstlicht

Das ist das Gleiche am Amazonas wie bei der Bildeung der neuen Seelsorgebereiche, wo auch mit dem Priestermangel argumentiert wird, obwohl indische und polnische Orden gerne Priester senden würden, doch man will diese nicht. Dann lieber Pastorareferenten und Wortgottesdienste. Nomen erst Omen, Seelsorgebereiche, wo die Seelsorge auf der Strecke bleibt.


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

@Smaragdos

"Ich schlage vor, dass alle modernistischen Katholiken sich in den Amazonas-Urwald zurückziehen und dort ihre Naturreligion gründen."

Vorher müsste aber Kardinal Marx noch ordentlich abnehmen, denn Behändigkeit ist in der Wildnis unter Umständen zu Fluchtzwecken lebenswichtig!

Insgesamt sollte man das Geschreibe bezüglich Natur und Wälder im IL nicht so ernst nehmen. Ohne Handy keine Selfies, auch keine Nack-Selfies und wer will das dem ein oder anderen Bischof ernstlich zumuten?


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 Kostadinov 18. Juli 2019 

im englischen Original

hat er "garbage" gesagt, und das finde ich eine gute Zusammenfassung des Alt68er Soziologengeschwafels in diesem Arbeitspapier


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 Smaragdos 18. Juli 2019 
 

Im Ernst, es wäre natürlich das Beste, diese Synode abzusagen, doch das wird natürlich nie geschehen: die wollen ja nicht nur für sich eine andere Kirche (sonst könnte man sie wie gesagt in den Dschungel schicken), sondern sie wollen sie auch noch allen Katholiken aufzwingen: DAS ist der eigentliche Skandal!


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

@gebsy / @Diadochus

Geht es hier in erster Linie um den Glaubensabfall mitten in der Kirche oder um Netiquette?

Müll ist auch nicht eigentlich gossensprachlich. Wenn Damian Thompson von "Dreck" gesprochen hätte, wäre Ihre Kritik angemessen.

Niveauloses Zeug bleibt eben was es ist, eigentlich für den Papierkorb, auch wenn es Bischöfe verzapft haben. Genau so sagt es eben auch Damian Thompson.


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 Wunderer 18. Juli 2019 
 

@gebsy

Mr. Thompson hat nichts Unwahres gesagt. Er spricht von Müll, Christus spricht von "Heuchlern", in der Übersetzung.
Dieses Dokument sollte im Amazonassumpf versenkt werden: braun zu braun. IL ist nazimäßig von vorne bis hinten. So argumentierten die Nazis in ihren aufrührerischen Reden, in ihrem fanatischen Kampf gegen die Kirche. Man kann das alles nachlesen.


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 JBE 18. Juli 2019 
 

Gossensprache?

Wie verstehe ich dann den Begriff Koprophagie für Zeitungsleser?? Gehört auch nicht unbedingt zur gewählten Umgangssprache-oder?
(P.Franziskus am 8.12. 2016)


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 Federico R. 18. Juli 2019 
 

„Müll“ ist keineswegs ...

... ein Begriff aus der Gossensprache. Er gehört zur ganz normalen Alltagssprache und wird sogar in der Amtssprache verwendet – z.B. „Mülltonne“, „Müllabfuhr“, „Sondermüll“ usw. Und die „Vermüllung“ unserer Umwelt einschließlich der Meere ist seit längerem als gravierendes Problem bekannt und ein häufig zu hörender Terminus.

Und da gibt es eben auch die Vermüllung der Gehirne mit entsprechenden Gedankenprodukten. Das festzustellen sei zumindest einem Journalisten gestattet, auch wenn‘s im Vergleich zu den abgewogenen und ausgefeilten Texten angesehener guter Theologen vielleicht etwas drastisch klingen mag. Zumal es in wesentlichen Teilen des sog. Arbeitspapiers zur Amazonassynode nicht nur um alten, abgestandenen unbrauchbaren Krempel aus den 68ern geht, sondern darüber hinaus um definitiv Heidnisch-Religiöses, das die Kirche Jesu Christi von Anfang an entschieden abgelehnt und bekämpft hat. Die Bezeichnung „Müll“ ist daher völlig berechtigt.


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 Paissios 18. Juli 2019 
 

Wenn ohnehin alle Religionen von Gott gewollt sind ...

..., dann offenbar auch ihre 'falschen' z.T. sich widersprechenden Lehren.

Inklusion würde dann heißen "alles was ist, ist auch wahr" und unterschiedslos wertneutral zu betrachten.

Eine unmittelbare Neubelebung des Manichäismus wäre die Folge.

Arianismus und Apokatastasis würden (und werden es scho)durch die Befruchtung der Reinkarnationslehre wieder zu neuem Leben erweckt.

Der Schultersschluss mit dem Islam erfordert die Umdeutung der Sohnschaft Christi: Christus nur als Prophet; umgekehrt Mohammed als eine Art Christus.

Der tibetische Buddhiismus lehrt uns, dass Dämonen etwas gutes sind. Die Freimaurer erklären uns, dass wir Gott falsch verstanden haben und wir uns von einem inhumanen Gott- (esbild) befreien müssen. Satan ist eigentlich der große Befreier von einem die Menschen in Dogmen gefangen haltenden Demiurgen (Jahwe). Vergöttlichung meint, jede Sünde erfahren zu haben (Kinderopferrituale) ...

Wenn der Himmel die Hölle in sich einlässt, ist der Himmel nicht mehr Himmel.


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 Gipsy 18. Juli 2019 

@ Bernard Joseph

*Der neue Glaube, der da via Amazonas-Synode in der Kirche Einzug halten soll ist eines sicher nicht: katholisch.*


Das könnte der schon lange prophezeite und erwartete "Rauch" sein. Dann wird das Heidentum im Petersdom seinen Platz finden.
Wer will einen "Rauch" aufhalten können, der zieht durch alle Löcher besonders wenn man sie dafür offenläßt.
Die röm.kath.Kirche ist zur Zeit auf dem direkten Weg zu ihrem Ende.


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 gebsy 18. Juli 2019 

Gossensprache

qualifiziert sich selbst.
Wenn es der Wahrheit entspricht, dass Jesus am Kreuz alles bezahlt hat, ist der Mystische Leib dazu auserwählt, es IHM gleich zu tun ...


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 JBE 18. Juli 2019 
 

politisch korrekt

Müll bleibt Müll. Man könnte dies aber sicher auch politisch korrekt umschreiben, damit keiner es merkt und daran Anstoss nimmt


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 Diadochus 18. Juli 2019 
 

@hape

Ja, mäßigen wir unsere Zunge und unsere Schreibfeder. Wir Christen sollten uns nicht der Gossensprache bedienen. Damian Thompson ("Müll") hat überzogen. Eine Kritik, wie sie z. B. Kardinal Brandmüller, Kardinal Müller, EB Gänswein und EB Schneider vorgebracht haben, ist in Ordnung und auch geboten. Eine beleidigende Gossensprache geht nicht. Das gebietet der Respekt vor dem Amt, das Jesus Christus verliehen hat. Es ist bei den Vorgängen in der Kirche indes nicht einfach, den guten Ton zu wahren.


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 hape 18. Juli 2019 

@Diadochus

Sie sprechen davon, dass die Kritik von Damian Thompson am IL "beleidigenden Charakter" habe. In der Tat, der Ton in der Kirche wird zunehmend rauher. Gerade in den Medien und in den sozialen Netzwerken sind Häme und Spott an der Tagesordnung. Deshalb sollte man sich selbst möglichst in Zucht nehmen, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Denn vor Gott lässt sich auch eine gute Absicht nicht mit einer bösen Tat rechtfertigen.

Was das IL angeht, so hatte schon Bisch. em. Konrad Zsdarsa darauf hingewiesen, dass der synodale Weg eher in die Kirchenspaltung hinein als hinaus führen würde. Ich denke, dass lässt sich problemlos auf das IL übertragen.

Aber auch der berechtigte Zorn über die am Horizont aufziehende Spaltung der Kirche, die in der Pastoral schon lange vollzogen ist, in die wir aber gerade offiziell von einem Teil der Hirten hineingeführt werden, sollte uns nicht zu Beleidigungen verführen. Auch dann nicht, wenn die Versuchung groß ist.


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

@Diadochus - "...zumal das Papier Bischöfe geschrieben haben"

Genau das ist ja das Groteske!

Wenn solchen "Müll", wie Damian Thompson, immerhin ehemaliger Chefredakteur des Catholic Herald, sagt, katholische Bischöfe verfassen, dann wiegt das um so schwerer und zeigt überdeutlich, in welch schlimmen Zustand sich die Kirche derzeit in Bezug auf einen Teil unserer Hirten befindet.

Für solche "Glaubenszeugnisse" wäre man noch vor dem II. Vaticanum exkommuniziert worden!


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 Kostadinov 18. Juli 2019 

@Bernhard Joseph -was macht Ladaria den ganzen Tag?

Das haben Sie ja in einem anderen Thread schon selber beantwortet: Er übt sich in jesuitischem Gehorsam :-D


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 Ginsterbusch 18. Juli 2019 

Kräutler, Kasper und Co

Sie alle sind explizit von Papst Franziskus beauftragt worden, er sprach sogar von „Theologie auf Knien.“
Das diese Synode abgesagt wird, glaube ich nicht.


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 Herbstlicht 18. Juli 2019 
 

Ja, ja, nicht mehr nur Gott ist heilig, auch die Natur ist es.

Wenn sich alle vernetzen würden, die das Arbeitspapier ablehnen und voller Sorgen um die Auswirkungen der Amazonas-Synode sind, ein offenes Schreiben oder eine Petition an den Vatikan richten würden, könnte dieser nicht so einfach darüber hinweggehen.
Aber selbst wenn er es täte, er müsste sich bewusst sein, dass dadurch jedem klar wird, dass ihm alle Bedenken seitens der Gläubigen egal sind.

Auf einer kirchlichen Internetseite gab es den Vorschlag, dass verschiedene Orden jeweils einige Priester ins Amazonasgebiet senden könnten. Damit wäre das Priesterproblem gelöst.
Aber das genau wollen die Modernisierer ja nicht.


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 Diadochus 18. Juli 2019 
 

Müll

Das Arbeitsdokument "Instrumentum laboris" öffentlich als "Müll" zu bezeichnen, ist schon starker Tobak, zumal das Papier Bischöfe geschrieben haben. So eine öffentliche Frontalkritik mit beleidigendem Charakter gab es noch nie. Damian Thompson schließt sich der Kritik von Walter Kardinal Brandmüller an, der ihm Recht gibt, wenn auch mit "guten brillanten" Worten. Der Kern der Kritik ist gleich. Die Synode sollte abgesagt werden. Auf der Basis des Papiers ist keine ernsthafte katholische Diskussion bzw. Arbeit möglich.


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 Bernhard Joseph 18. Juli 2019 
 

Die Apostasie geht in unserer Kirche um

Wie Erwin Kräutler je zum Bischof geweiht werden konnte, ist mir ein Rätsel. Bei Hans Küng hat ja die Glaubenskongregation früh genug die Notbremse gezogen und dem Mann die Lehrerlaubnis entzogen.

Der Liberalismus/Relativismus nach 68 hat eben auch in der Kirche sich seine Repräsentanten, wie einen Erwin Kräutler, geformt, die nun, unter der Schirmherrschaft von Papst Franziskus daran gehen, aus dem katholischen Glauben ein neuheidnisches Gebräu, auch noch trivialster Form, zu machen.

Demnächst sehen wir dann in Rom das Schamanentum erblühen, die Witwenverbrennung wiederauflebend und was es da sonst noch alles "Schönes" an kulturellem Reichtum der Völker zu verzeichnen gibt.

Man fragt sich, was der Präfekt der Glaubenskongregation eigentlich so den lieben langen Tag macht, jedenfalls sich um die Wahrung des rechten Glaubens kümmert sich Ladaria ganz offensichtlich nicht.

Der neue Glaube, der da via Amazonas-Synode in der Kirche Einzug halten soll ist eines sicher nicht: katholisch.


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