Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

Kanada: Erzbischof verurteilt öffentliche ‚schwarze Messe’

23. August 2019 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die atheistische Organisation ‚The Satanic Temple’ hat zur ersten öffentlichen ‚schwarzen Messe’ Kanadas geladen. Jede Verwicklung in okkulte Praktiken kann ein Tor in das Reich des Bösen öffnen, warnt der Erzbischof.


Ottawa (kath.net/lifesitenews/jg)
Terrence Prendergast, der Erzbischof von Ottawa (Kanada), hat eine für Samstag angesetzte „satanistische schwarze Messe“ als schändlich und abscheulich verurteilt.

Die Organisation „The Satanic Temple“ hat für den 17. August die erste öffentliche schwarze Messe in einer Heavy-Metal Bar in Ottawa angesetzt. Organisator Nicholas Marc hat 50 Eintrittskarten zu je 20 Dollar angeboten.


Er bezeichnet das „satanische“ Ritual als „Ausdruck persönlicher Freiheit“. Diese Freiheit finde ihren Ausdruck in der Blasphemie. Dabei würden traditionelle Symbole verwendet und verkehrt, um eine Ritual zu schaffen, welches das Gegenteil einer traditionellen Messe sei, sagte Marc gegenüber Global News.

„The Satanic Temple“ ist eine atheistische Organisation, welche „die Symbole und die literarische Tradition“ der satanistischen Mythologie verehre, sagte Marc gegenüber LifeSiteNews.

Es habe auch Warnungen gegeben, der Veranstaltung durch eine öffentliche Verurteilung nicht noch mehr Publizität zu geben, sagte Erzbischof Prendergast. Er habe aber den Sorgen der Gläubigen Rechnung tragen wollen, die von der Veranstaltung erfahren hätten und schockiert gewesen seien.

Auch wenn keine konsekrierte Hostie bei der schwarzen Messe entweiht werde, sei jede Verfälschung oder Verspottung der heiligen Messe ein abscheulicher Akt, der wohl nicht toleriert würde, wenn es sich um ein jüdisches oder islamisches Ritual handelte. Jede Verwicklung in okkulte Praktiken könne „ein Tor in das Reich des Bösen öffnen“, warnte der Erzbischof.


Bild: Karikatur "Teufel"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 24. August 2019 
 

Kein gläubiger Katholik (m/w) sollte "gelassen" bleiben,

wenn ein echter Satanist die objektiv
schwere Sünde der Blasphemie explizit
aus "Ausdrucksmittel" seiner Abirrungen
kundtut!

Ich wünsche Allen hier einen gesegneten, besinnlichen Sonntag
und eine gute Zeit!


9
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 23. August 2019 
 

Erzbischof Prendergast

hat meiner Meinung nach vorbildlich reagiert.
Er hat an dem Tag eine Sühnemesse gehalten und auch die Gläubigen zum Sühnegebet aufgerufen.
Im Internet findet man Aussagen ,die er zu diesem schlimmen Ereignis gemacht hat,die seine Sorge und Verantwortungsbereitschaft deutlich zeigen.
Draußen vor dem Gebäude haben sieben Priester und über 1oo Gläubige gebetet.


7
 
 winthir 23. August 2019 

Wenn eine Veranstaltung 20 $ pro Person Eintritt kostet,

dann ist sie nicht öffentlich.

Abgesehen davon, sehe ich die Sache mit Gelassenheit.

Ein Ritual, was sich darauf beschränkt, traditionelle Symbole "umzukehren", und nichts Eigenes zu bieten hat, ist einfach, nuja - kraftlos.

Aus der bloßen Negierung kann niemand leben.


0
 
 Chris2 23. August 2019 
 

Geschäftstüchtig sind sie natürlich auch,

diese Kinder des Mammon. Aber sie sind keine Atheisten, wenn sie an die Existenz des Obersten aller Dämonen glauben. Und letztlich glauben diese Verblendeten (und hoffentlich nicht Verlorenen) damit auch an Gott.


5
 
 chronotech 23. August 2019 

Bloß "verurteilt"?

Das "Verurteilen" in diesem Fall ist lächerlich...Er ist der Erzbischof, der Hirte - Er soll das feierliche Exorzuismum zelebrieren...und nicht bloß "verurtelen"... Ans Werk Herr Erzbischof!


5
 
 Adamo 23. August 2019 
 

Die abgebildete tri, tra, trallala - Figur des Teufels

symbolisiert nicht den furchtbaren Ernst des Satanswirkens heute.


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Satanismus

  1. Nach ‚schwarzer Messe‘ in Kansas: Organisator von der Polizei verhaftet
  2. Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
  3. Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
  4. Exorzisten warnen vor Eindringen des Satanismus in die Alltagskultur
  5. 7 Priester, mehr als 100 Katholiken: Gebetswache vor ‚schwarzer Messe’
  6. 'Satanische' Kuchen als Racheakt
  7. USA: Katholiken im Widerstand gegen satanistisches Denkmal
  8. Satanistischer Angriff auf Christus-Reliquie in spanischem Kloster
  9. US-Stadtrat verzichtet wegen Satanisten auf Gebet
  10. Satanstempel sorgt für Aufregung in Kolumbien






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz