Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

„… dann war es halt Satire“

2. Jänner 2020 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Zu dem Lied mit der ‚Umweltsau‘ und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob…“ Gastkommentar von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Dieses ständige Beschwichtigungsgefasel, worüber man sich nach Meinung einiger Leute aufregen kann und worüber nicht, geht mir gehörig auf den Zwirn.

Wenn ich mich nach diesen Regeln bewege, wird das nächste Jahr für mich sehr einfach: Ich beschimpfe, verunglimpfe, entehre und beleidige jeden, der mir so einfällt und haue ihm verbal mal so richtig auf die Goschen. Und wenn sich jemand darüber empört, war es entweder Satire, mein Gegenüber versteht den Spaß nicht, soll sich nicht so haben etc. oder ist im Zweifelsfall ein Nazi oder rechter Schreihals.

Und mit den Appeaser-"Idioten" fange ich direkt an. Mal gucken, wie lange die den Spaß denn so verstehen.


Andererseits: Will ich mich auf dieses Niveau herunterbegeben? Wohl nicht, denn ich habe Anstand, Respekt, Menschlichkeit und eine gewisse Form von Debatten- und auch Streitkultur gelernt. Ich kenne die Regeln und weiß, wann und wie ich sie brechen kann. Aber diese obercoolen Beschwichtigungsfanatiker, die über allem zu stehen meinen, wissen es offenbar nicht. Denn sie können nicht mehr erkennen, wann man sich empören und gleich in den Anfängen aufstehen sollte, damit sich nicht gewisse Dinge breitmachen und wir noch weiter verrohen im Umgang. Und dann belächeln sie lieber diejenigen, die aufstehen und Grenzen aufzeigen und wollen sie auch noch belehren... Um dann später die Frage beantworten zu müssen "Warum hast Du dazu nichts gesagt?"

Nein, ich stehe auch im nächsten Jahr für Anstand, Respekt und Solidarität ein. Ich will auch im nächsten Jahr einfachste Regeln des Umgangs einhalten. Und ich wehre mich auch im nächsten Jahr gegen die Verpestung des gesellschaftlichen Klimas und das fortschreitende Primitivisieren unserer Diskussionskultur, indem ich mich über jede "Sau", "Schlampe", "Schwein", "F..." oder sonstwas beschwere. Ich werde auch weiterhin gegen echte Diskriminierung reden. Und erst recht werde ich weiter gegen Verdummung kämpfen.

Und nun noch einmal zu dem Lied mit der "Umweltsau" und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob das Lied und der Tweet für ihn mit JEDER anderen Bevölkerungsgruppe auch so in Ordnung gegangen wäre.

Susanne Wenzel ist die Pressesprecherin der "Christdemokraten für das Leben" (CDL)

Symbolbild: Das falsche Puzzleteilchen



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  2. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  3. Zwischen Wölfen und Brüdern
  4. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  5. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  6. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  7. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  8. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  9. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  10. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz