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Katerstimmung bei ZDK, Schüller, Zulehner & Co.

13. Februar 2020 in Deutschland, 66 Lesermeinungen
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Das nachsynodale Apostolische Schreiben "Querida Amazonia sorgt für Trauerstimmung bei den "üblichen Verdächtigen" in der deutschsprachigen Theologenecke und beim ZDK


Wien (kath.net)
Das nachsynodale Apostolische Schreiben "Querida Amazonia" hat in der links-liberalen deutschsprachigen Theologenecke für eine gewaltige Ernüchterung gesorgt. So meint der von österreichischen "Kathrpess" oft mehrfach in der Woche gepushte Linkstheologe Paul Zulehner in seinem Blog verächtlich über Franziskus: "Die zeitgemäße Theologie der Frauen war noch nie die Stärke der Päpste, auch nicht die von Papst Franziskus." Zulehner spricht dann davon, dass es fast ein wenig peinlich sei, dass der Papst, wenn er angestrengt nach symbolgeladenen Argumenten gegen die Ordination von Frauen anschreibt, behauptet, die Ordination würde die Frauen „klerikalisieren“.


Der deutsche Befreiungstheologe Paul Suess zeigte sich gegenüber der KNA sehr enttäuscht vom Papstschreiben und spricht davon, dass seine Vision für die Kirche in Amazonien "stellenweise um in einen Albtraum" kippe. Suess hatte unmittelbar nach der Synode groß angekündigt, dass der Papst den Weg für "viri probati" freigeben werde.

Heftig reagierte auch auch der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller. Dieser meinte gegenüber dem Portal "https://www.kirche-und-leben.de", dass das Schreiben "außerordentlich enttäuschend" sei, da es die Voten der Synodenväter nicht aufgreife. Für Schüller ist damit auch die Diakoninnenfrage entschieden. Er meint dazu: "Nach meiner Einschätzung ist mit diesem Schreiben aber auch die Diakoninnen-Frage entschieden, weil Franziskus generell die Weihe als wesensfremd für die Frau erklärt." Für den Kirchenrechtler werde damit der "Synodale Weg" in Deutschland weit zurückgeworfen. "Das wird eine große Enttäuschung auslösen.", meint er dazu.

Auch der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück zeigt sich laut "Kathpress" enttäuscht,weil er nicht einmal in entlegenen Grenzregionen eine behutsame Ausnahme vom Pflichtzölibat zulässt. Tück stellte dann klar fest, dass der Papst nicht die Reform-Agenden des Synodalen Weges in Deutschland und anderer Initiativen bediene, so Tück.

Und auch der liberale deutsche ZdK-Präsident Sternberg zeigt sich frustriert und beklagt in einer Aussendung, dass Franziskus nicht den Mut dazu finde, in der diskutierten Fragen der Weihe verheirateter Männer und der liturgischen Kompetenzen von Frauen, echte "Reformen" umzusetzen. "Wir bedauern sehr, dass Papst Franziskus hier in seinem Schreiben keinen Schritt nach vorne wagt. Vielmehr befestigt er sowohl in Bezug auf den Zugang zum Priesteramt, wie auch die Beteiligung von Frauen an Diensten und Ämtern der Kirche, die bestehenden Positionen der römischen Kirche. "


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Lesermeinungen

 Mangold 20. Februar 2020 

Frau im Priestertum - igitt

mit diesem Schreiben aber auch die Diakoninnen-Frage entschieden, weil Franziskus generell die Weihe als wesensfremd für die Frau erklärt." >> NICHT Franziskus erklärt das, sondern es wurde bereits unter P.Joh.Paul festgelegt und gilt als unveränderlich. Somit hat Franziskus KEINE Berechtigung und solange unser Benedikt lebt, wird er sich auch kaum trauen. Der Aufstand wäre ihm sicher!


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 Konrad Georg 14. Februar 2020 
 

@ petrafel

Natürlich ist Ihre Frage berechtigt.
Diese Männer gibt es! Pastoralreferenten, die in der Hoffnung, der Zölibat werde fallen, mit Frau und Kindern in die leerstehenden Pfarrhäuser einziehen zu können, diesen Weg eingeschlagen haben.
Daran schuld sind aber diejenigen, die ständig den Zölibat in Frage stellten. Anfang der 70er hatte eine Synode entsprechende Beschlüsse gefasst, die Paul VI. kippte. In seinem Pontifikat gaben weit über 30 000 Priester ihr Amt auf.


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 Konrad Georg 14. Februar 2020 
 

Darf man Zulehner als dumm bezeichnen?

Nicht als Beleidigung, sondern als Feststellung?

Das muß ich natürlich begründen.
Dumm nennt man Menschen, die Intellektuell nicht besonders reich ausgestattet sind. Einfältig ist auch richtig. Beim Pfarrer von Ars würde ich dumm (mit Bauchweh) gelten lassen. Einfältig war er aber gerade nicht. Intelligente Menschen kann man nicht als einfältig bezeichnen, wenn sie sich durch Ignoranz von der Wahrheit abkoppeln. Das macht sie dumm.


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 lesa 14. Februar 2020 

"Wo die Anerkennung der ewigen und unveränderlichen Wahrheit fehlt ...

Sehr treffende Postings hier!
Zu dem herrlichen Zitat von Thomas v. Aquin u. Augustinus (@Martinus Theophilus):
"Der Kern der heutigen Krise ist der Verzicht auf die Wahrheit." (Joseph Ratzinger)
@Einsiedlerin: Nicht um Prof. Zulehner bloßzustellen, aber zum Nachdenken: Abgesehen, dass diesen seine Aussage eine krasse Zumutung ist ("Die zeitgemäße Theologie der Frauen war noch nie die
Stärke der Päpste...")ist. Sie offenbart eine bedenkliche Verirrung, wo es um den Menschen zentrale Offenbarungswahrheit geht! Möge Gott ihm und all den irregeleiten Irrlehrern Licht, Einsicht und Umkehr schenken, ehe sie vor Gott treten müssen mit all dem Wind, den sie gesät und dem Sturm, den sie bewirkt haben ...!


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 Bernhard Joseph 14. Februar 2020 
 

Lieber @phillip!

Sollte sich die DBK in ihrem suizidalen Amoklauf tatsächlich von Rom abspalten wollen, könnte man endlich ganz beruhigt aus dem Kirchensteuersystem austreten und einfach in der Weltkirche katholisch bleiben.

Eine Exkommunikation seitens schismatisch häretischer Bischöfe wäre dann nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wäre - mit anderen Worten, die landete dann getrost bei mir sofort ungelesen im Papierkorb.


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 mphc 14. Februar 2020 

Jetzt ist sonnenklar, weshalb Kard.Marx

vor ein paar Tagen erklärte, er stehe für eine Wiederwahl als Vorsitzender der dt. Bischofskonferenz nicht mehr zur Verfügung. Er hat kapiert, dass angesichts dieser Haltung von Papst Franziskus es mit dem synodalen Weg sehr schwierig werden wird.


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 phillip 14. Februar 2020 
 

Kommt jetzt eine Loslösung der deutschen Kirche von Rom? So eine Art "Brexit"?

Also ich plädiere für einen "Pädophilexit", "Homopraktikexit", "Relativexit", "Modernexit", "Genderexit""Freimaurexit", kurz: Satanexit", die längst überfällig sind!


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 theotokos-parthenos 14. Februar 2020 

Die GOTT-Vergessenheit der o.g. sog. Theologen

Allen im Artikel genannten Theologen sind gemeinsam, dass sie entweder zu den 68ern od. zu den Befreiungstheologen gehören, die ihre Wiege in Brasilien u. im kommunistischen Gedankengut hat,od. dem ZdK angehören od./u. in Tübingen od. Münster - wenigstens zeitweise -studiert haben, die seit jeher Hort u.Brutstätten von Häresien waren. Diese theolog. Fakultäten wurden entweder v. Freimaurer-Priestern u. FM-Theologen geleitet, wie z.B. Münster von Herbert Vorgrimler od. von diesen dominiert, wie Tübingen v. Hans Küng. Dieser erhielt sogar eine Auszeichnung v. FM für seine theolog. Arbeit, worüber er sich sogar freute.
Ein wissenschaftl. ernstzunehmender Theologe würde sich das Hirn über begangene gravierende Fehler in seiner Arbeit zermatern, wenn FMs sich anstellen, diese auszeichnen zu wollen!

Diese o.g. Theologen haben vergessen, dass es in der Theologie nicht um ihre Hirngespinste u. um das Beweihräuchern des eigenen Egos geht, sondern um das Nach-Denken GOTTES u. SEIN Wirken geht.


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 Montfort 13. Februar 2020 

@Winrod - "Kommt jetzt eine Loslösung der deutschen Kirche von Rom? So eine Art "Brexit"?"

Ganz richtig hieße der Ausstieg der deutschen Nicht-Filiale-von-Rom dann aber "DEXIT"! ;-)

Besser wäre aber ein Ausstieg nur der hartnäckig auf dem "Synodalen Weg" Verharrenden - das wäre dann der "SYNEXIT"! ;-)


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 Steve Acker 13. Februar 2020 
 

Könnte mir vorstellen dass der Synodale Weg

darauf setzte dass für Amazonas die viri probati kommen. Und darauf wollte man dann wohl draufsetzen.
Und jetzt fällt das alles zusammen.
Vielleicht der Grund warum Marx nicht mehr für DBK Vorsitz antritt ?

Man hat bei den Leuten große Erwartungen geschürt auf eine "moderne" Kirche.
Am Ende muss man ihnen erklären dass alles nichts war.
Andere Alternative wäre dass die deutsche Kirche ihr eigenes Ding durchzieht, was ein Schisma wäre.
Und das traut sich dann wohl keiner
(Gott sei dank)


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 Martinus Theophilus 13. Februar 2020 
 

Falsche Tugend.

Zu diesen Herren fällt mir eine Paulus- Stelle ein:
"Alles, was nicht aus Glauben, geschieht, ist Sünde." (Röm 14,23).
Und der Heilige Augustinus bemerkt zu dieser Schriftstelle:
"Wo die Anerkennung der ewigen und unveränderlichen Wahrheit fehlt, ist die Tugend eine falsche, auch bei den besten Sitten." (zitiert nach: "Katechismus des Hl. Thomas von Aquin", Kulmbach 2016, S.2).


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 gluteus maximus 13. Februar 2020 
 

Ich liebe es...

...wenn ein Plan funktioniert. Die Köpfe der Häretiker EXPLODIEREN, da hat PF im Grunde genommen alles richtig gemacht!


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 Einsiedlerin 13. Februar 2020 
 

"Die zeitgemäße Theologie der Frauen war noch nie die Stärke der Päpste..."

Herr Zulehner meint wohl, er sei der Nabel der Welt...
Nach seiner Meinung war folgerichtig auch Jesus nicht auf der Höhe der Zeit. Der hätte doch mindestens seine Mutter oder eine seiner Jüngerinnen zu Aposteln machen müssen.
Grenzenlose Verblendung und verbohrter Hochmut...


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 Federico R. 13. Februar 2020 
 

ERRATUM

Dr. Franz Jung wurde am 10. Juni 2018 in Würzburg zum Bischof geweiht und ist seitdem Oberhirte der rund 750.000 Katholiken in Unterfranken. In Bonn vertritt der frühere Generalvikar des Bistums Speyer die Bischöfe im Rat des Verbandes der Diözesen Deutschlands.


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 Stefan Fleischer 13. Februar 2020 

Priestertum ist Berufung

Kürzlich, bei der Weihe der neuen Äbtissin in jenem Kloster, in welchem meine Tochter lebt, ist mir plötzlich wieder einmal in Sinn gekommen, dass keine Funktion oder Aufgabe in unserer Kirche ihre Ursache im Willen der betreffenden Person oder eines menschlichen Gremiums hat, sondern letztendlich in der Annahme des Willens Gottes, der Berufung, welche nur er uns schenken kann. Das erinnerte mich dann an einen Text, den ich einmal geschrieben habe:

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/priestertum.html


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 Tonika 13. Februar 2020 
 

Marx& Co wollen keine Filiale von Rom, sondern ein Outlet von Rotgrün und der Linkspartei sein.


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 Tonika 13. Februar 2020 
 

Viva l'una, sancta, catholica et apostolica ecclesia. Wer die Kirche derart hasst, soll gehen!


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 Tonika 13. Februar 2020 
 

Was für Haters. Die sind unglücklich darüber,dass die Demontage der kath. Kirche nicht vorankommt.


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 horologius 13. Februar 2020 
 

@Stefan Fleischer

Sie weisen zu Recht auf eine wichtige Tatsache hin: sämtliche Erneuerer scheinen nur dem Irdischen verhaftet und wollen die Welt und "ihre" Kirche verbessern. Ewiges Seelenheil? Fehlanzeige, kein Thema.


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 Selene 13. Februar 2020 
 

Als ehemalige Klosterschülerin weiß ich, wann Gehorsam das Gebot der Stunde ist

Für gläubige Katholiken ist jetzt Gehorsam angesagt, unabhängig von eigenen (Reform)wünschen. Gehorsam ist eine spirituelle Disziplin im klösterlichen Leben und erfordert mehr innere Stärke, als mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.

Und auch für uns Weltchristen ist das in lehramtlichen Fragen angesagt.

Wer bin ich, um gegen den Willen Gottes zu opponieren? So muss die Frage lauten und nicht "wo finde ich ein Hintertürchen, um meine Vorstellungen doch noch durchzusetzen?"


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 Federico R. 13. Februar 2020 
 

@wedlerg - Würzburger Weg-Kreis (2)

Bischof Jung selbst war bislang für eine öffentliche Stellungnahme nicht erreichbar. Aber bekanntlich ist er sehr offen für die Anliegen der „Maria-2.0“-Frauen. Auch steht er an der Seite der Generaloberin der Würzburg-Oberzeller Franziskanerinnen, Frau Katharina Ganz, die als SynWeg-Berufene mit ihrer Forderung nach Priesterinnen unverhohlen auch die Machtfrage stellt. Wobei sie bereits bei einem Gespräch im Vatikan im letzten Frühjahr vom „Bruder Franziskus“ den überraschenden Ratschlag erhielt, sich bzgl. Frauenweihe, die nicht möglich sei, sich eine andere Kirche zu suchen. Nach der nunmehr definitiv erfolgten Absage des Papstes müsste sich die Nonne (die gar nicht so aussehen möchte) ernsthaft ihre weitere Zukunft überlegen.

Vorschlag: Zusammen mit Kardinal Marx, Bischof Jung, den „M.-2.0“-Bischöfen Bätzing und Bode, mit Pfarrer Hose und den Herren Müller, Lux und Weisner usw. einen „Würzburger Weg-Kreis“ (WWK) bilden und beraten nach dem Motto: Was nun, meine Damen und Herren?


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 Federico R. 13. Februar 2020 
 

@wedlerg - Würzburger Weg-Kreis (1)

Dr. Franz Jung, 2017 zum Bischof von Würzburg geweiht, hat sich gleich nach seiner Weihe und Amtsübernahme als Bewunderer der Würzburger Synode geoutet. Vermutlich war diese Synodennähe auch der Hauptgrund für Kardinal Marx, sich als Vorsitzender der Bayerischen Bischofskonferenz im Auswahlverfahren zur Würzburger Stuhlbesetzung für den Pfälzer starkzumachen.

In der Donnerstags-Ausgabe einer meinungsführenden unterfränkischen Tageszeitung war von einer „tiefen Enttäuschung“ zu lesen, die nach der QA-Veröffentlichung sich im Bistum ausgebreitet habe. Zitiert wurden, wie zu erwarten, der Würzburger Theologe, Psychologe und pensionierte Leiter des Münsterschwarzacher Recollectio-Hauses, Wunibald Müller, sowie die unvermeidlichen WisiKi-Franken Lux und Weisner. (Von Benediktinerpater Anselm Grün und dem Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose dürften in Bälde noch Wortmeldungen kommen. Wahrscheinlich ringen sie noch um Argumente zum synodalen Weitermachen.)

(Fortsetzung)


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 Winrod 13. Februar 2020 
 

Kommt jetzt

eine Loslösung der deutschen Kirche von Rom? So eine Art "Brexit"? Ich traue es ihnen zu, denn sie sind so ideologisch gepolt, dass sie den wahren Auftrag der Kirche nicht mehr kennen. Sie wollen nicht begreifen, dass die Kirche nicht ihnen gehört sondern Jesus Christus, dass sie kein Kampfplatz von Machtinteressen ist.


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 Aegidius 13. Februar 2020 
 

Greser und Lenz

machen sich in der FAZ lustig darüber, wie nunmehr junge Kleriker den Hl. Vater "um eine Stellung als Missionar am Amazonas" bitten mögen. So schön das Wortspiel ist, es trifft doch eher die Laien, die - vergeblich - auf viri probati und solche Kleriker, die - vergeblich - auf das Ende des Zölibats gehofft haben. Die tatsächlichen Problemkleriker wohnen doch auf der anderen Seite des Amazonas und können mit dem Ansinnen und F.s Anregung, als Missionar an die Ränder zu gehen, gar nichts anfangen.


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 Walahfrid Strabo 13. Februar 2020 

Mimimi...


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 Montfort 13. Februar 2020 

@JuM+ - "Herr Marx benötigt eine Extra-Lektion von Franziskus!"

Vielleicht könnte Kard. Schönborn PF "flüstern", dass Kard. Marx gerne als Bischof nach Amazonien in den tiefsten Dschungel wechseln würde?! Mit "Randgebieten" scheint sich Marx ja auszukennen... ;-)


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 lesa 13. Februar 2020 

Wahrheit macht frei - alle!

Die Äußerungen dieser Leute sind wenigstens ehrlich, weil sie die Aussagen nicht manipulieren, wie es zum Teil bereits geschieht. Sie beweisen, wie @Bernhard Joseph schon aufgezeigt hat: "viri probati": Nein! Gender-Ideologie: Nein!
Frauenpriestertum: Nein!"
Wenn der Papst Ausnahmen gewünscht hätte, hätte er es explizit formuliert. Das Gegenteil zu schließen (nämlich, dass es offen bleibt"), ist eine Verdrehung).
@joy: "Vorsicht! Es geht garantiert weiter." Das ist sicher! Die Bibel zeigt uns aber den Verlauf: "Die Ägypter setzten den Ausziehenden mit Streitwagen nach. Die Israeliten gerieten in Panik. "Mose aber sagte zum Volk: Fürchtet euch nicht … der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten." (Ex 14) Ruhig abwarten heißt nicht, nichts tun, sondern: In Wort und WErk tun, was geht, vor allem fleißig beten, aber mit Vertrauen. Wir haben doch gerade erlebt, dass Gott eingegriffen und dem Papst Kraft gegeben hat.


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 SalvatoreMio 13. Februar 2020 
 

Das synodale Kinderzimmer

Ich durfte Kindern den Glauben vermitteln und denke oft in diesen Kategorien: Papa Francesco hat vorerst eine Tür abgeschlossen: "Nein, da dürft Ihr nicht durch,Schluss!" Doch die Synodalkinder haben sich nicht geändert. Durch jahrzehntelange falsche Indoktrination sitzt der Gedanke fest: "Wie kommen wir doch zum Ziel, wie durch die Wand?" Wir können nur um UMKEHR beten! Bessere und demütigere Theologen bekommen wir so schnell nicht.


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 matthieu 13. Februar 2020 
 

"... dass Franziskus nicht den Mut dazu finde, in der diskutierten Fragen der Weihe verheirateter Männer und der liturgischen Kompetenzen von Frauen, echte "Reformen" umzusetzen."
Wann verstehen es die Reformer, dass die (konservativen) Gläubigen keine Angst haben. Wie oft haben wir das schon gehört, wir hätten Angst vor Reformen. Es ist allenfalls Sorge um die Seelen der Zwangs-Reformer, aber keine Angst. Es ärgert und langweilt


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 Mr. Incredible 13. Februar 2020 
 

Menschlich wünsche ich Zulehner, Sternberg et al

alles Gute. Gesundheit und so.
Das Gerede ("Lehre" will ich es nicht nennen, wenn schon, dann eher "Leere") gehört aber nun ein für allemal auf den Müllhaufen der Geschichte. Genug über autonome Moral, Macht und Gleichberechtigung usw. geseiert. Genug Unwissen geoffenbart.
Tretet ab. Bitte. Erspart uns und der kath. Kirche diese egozentrischen Ausflüge.


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 lesa 13. Februar 2020 

Nicht zu lange warten

[email protected]: Kardinal Müller schreit: „Querida Amazonia“ kann auch für europäische Katholiken versöhnende Wirkung entfalten, wenn sie sich darauf einlassen. Gefährliche Entwicklungen wie innerkirchliche Parteibildungen, ideologische Fixierungen und die Gefahr einer inneren Emigration oder des offenen Widerstands können abgebaut werden. Den Interpreten ist ans Herz zu legen, dass sie die Anliegen des Heiligen Vaters wie echte Söhne und Töchter der Kirche in einem Geist der Zustimmung und Mitarbeit aufnehmen." (Kardinal Müller)
Aber Zustimmung: Wenn der synodale Weg jetzt immer noch in schismatischer Manier mit den verkehrten Vorgaben fortgesetzt wird, sollte er m.E. sofort gestoppt werden, damit der Schaden begrenzt wird.


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 wedlerg 13. Februar 2020 
 

@ottokar: so ist es!

Die sog. Modernisten reiten ihre Pferde seit 50 Jahren tot, kümmern sich einen Dreck um Argumente und Sinn und sind nicht einmal in der Lage zu lesen, was geschrieben steht.

Ich bin gespannt, wann die ersten Synodalen auf PF mit dem Finger zeigen. Zulehner hat ja gestern schon angefangen.

Den Brief des Papstes hatten Marx et al als Ermutigung gesehen, gestern wieder dieselbe Reaktion (neben dem unverhohlenen Frust): Der Papst ermutige auf dem synodalen Weg weiterzugehen. Kein Wort dazu, dass die Rolle der Frauen abgetrennt vom Weiheamt beschrieben wird, dass die Entsendung von Priestern in den Amazonas und nicht in die USA als Lösung für den Priestermangel beschrieben werden.

Der synodale Weg ist eine Geisterfahrt und sollte schleunigst beendet werden.


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 Stefan Fleischer 13. Februar 2020 

Erneuerung

Es wäre wohl an der Zeit, dass wir uns darüber unterhalten und einigen, mit welchen Ziel und Zweck wir an die dringend nötige Erneuerung unserer Kirche herangehen wollen:
- um die eigenen Machtpositionen zu festigen,
- um die "Diskriminierung der Frau" in unserer Kirche zu beseitigen
- um in dieser Welt attraktiver zu werden
- um unsere Glaubwürdigkeit zu verbessern
- um besser dem irdischen Heil des Menschen dienen zu können
oder vielleicht doch
- um des ewigen Heils der Seelen willen.


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 wedlerg 13. Februar 2020 
 

1971

Die Würzburger Synode hatte 1971 folgende Ziele: Frauenpriestertum, Abschaffung Zölibat.

Heute ist alles ganz anders. Der synodale weg stellt das Neue heraus, öffnet sich für unideolgosche Debatten. Ziele: Frauenpriestertum, Abschaffung Zölibat.

So fortschrittlich sind all diejenigen, die schon 1971 dabei waren und heute die Debatte voranbringen.

Sie werden es immer wieder versuchen. Ich denke nur, dass sie keinen Nachwuchs mehr haben. Sie selbst haben die theol. Fakultäten in D so geleert, dass ihnen nun die Stimme der Jugend fehlt.

Die Jugend ist nicht fixiert auf Frauenpriestertum und Abschaffung Zölibat.

Vielleicht kann man es den alten weißhaarigen Damen und "ihren" Bischöfen endlich einmal kommunizieren.


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 ottokar 13. Februar 2020 
 

So unterschiedlich wird das nachsynodale Schreiben interpretiert

Wenn man den Kommentar des Basler Bischofs Gmür heute morgen im Radio hört oder die Berichte in verschiedenen deutschsprachigen Journalen zum päpstlichen Schreiben liest und diese vergleicht mit der gestrigen klaren und nüchternen Analyse von Bischof Eleganti zun Papstschreiben, dann glaubt man es handelt sich um ein grundsätzlich unterschiedliches Schriftstück, das den verschiedenen Interpreten vorliegt.Die einen sehen bezüglich Frauenpriestertum und Zölibat längst noch nicht das letzte Wort gesprochen,andere glauben, der Papst hätte überhaupt nicht verstanden, was die Synodenväter ihm empfohlen haben, andere wiederum sehen in der Entscheidung ein typisch hierarchisches Verhaltensmuster oder bezichtigen den Papst die Zeichen der Zeit zu verkennen. Keine Stimme der Reformsüchtigen spricht von Gehorsam gegenüber dem Papst oder von gemeinsamem Beten für das Gelingen gewünschter Reformen. Beten scheint in dieser Liga ohnehin eine drittrangige Bedeutung zu haben.


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 Herbstlicht 13. Februar 2020 
 

@Bernhard Joseph

Natürlich ist es richtig und wichtig, dass Sie und wir alle uns freuen.
Ein kiloschwerer Stein ist uns gestern vom Herzen gefallen.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Enttäuschung der anderen Seite aus ihrer Sicht verständlich ist.
Wie diese Leute, die doch immer Toleranz predigen, mit der neuen Situation umgehen, darauf kann man gespannt sein. Sind sie bereit, sich den päpstlichen Worten zu fügen?

Dass die Wahrheit -zumindest zum jetzigen Zeitpunkt- sich durchgesetzt hat, dafür dürfen wir wirklich dankbar sein.
Es sind ja nicht die Modernisten und "Erneuerer", die im Besitz der Wahrheit sind und Licht in die Kirche und in die Herzen der Menschen tragen, sie bringen nur Verwirrnis und die Gefahr der Spaltung und nehmen dies auch noch billigend in Kauf.

"Wahrheit ist nicht, was sich gut anfühlt!"
Jesus fasst seine ganze Sendung in einem einzigen Satz zusammen:
"Dazu bin ich gekommen, um Zeugnis zu geben für die Wahrheit (Joh 18,37).


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 pjka 13. Februar 2020 

Verlogen

Wer immer wieder auf die lokale Ausnahme entlegener Gebiete zurückkommt und darauf hinweist das dies doch möglich sein muß weis ganz genau das dieser Tabubruch eine Lawine auslösen würde. Und es kommt ihnen nicht auf die Amazonas-Gebiete an sondern auf die Lawine. Das ist verlogen und jeder mit einem IQ oberhalb der Zimmertemperatur kann das erkennen. Außerdem ist die Vorgehensweise zutiefst unchristlich.
Gut, das Franziskus das erkannt und berücksichtigt hat. Der Heilige Geist ist ein Fels, der Zeitgeist eine Wanderdüne.


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 Sureno 13. Februar 2020 

Des Einen Leid, des Andern Freud???

Nur weil Maria 2.0 etc. jammern (weil ihre persönlichen Erwartungen nicht erfüllt wurden), sollte man sich nicht davon abbringen lassen, auch die ausgedehnten Ausführungen zur Akzeptanz heinischer Praktiken, die letztlich einen Hardcore-Synkretismus darstellt, durchzulesen.
Das kann einem zwar die Laune verderben, aber führt der Wahrheit näher. Und nur diese kann frei machen...


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 Sureno 13. Februar 2020 

Des einen Leid. des andern Freud???


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 Smaragdos 13. Februar 2020 
 

Beten und hoffen wir, dass dies der Wendepunkt im Pontifikat von PF ist! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...


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 Smaragdos 13. Februar 2020 
 

Sternstunde

Diese Enttäuschung der linken Krampfkatholiken ist wohl so etwas wie die erste Sternstunde im Pontifikat von PF.


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 AlbMag 13. Februar 2020 
 

Ihr Kleingläubigen, wem haben wir denn geglaubt, wem haben wir vertraut?

@Herbstlicht und @Rolando et al.
Fast hätte ich gesagt: „Ihr Kleingläubigen, wem haben wir denn geglaubt, wem haben wir vertraut?“ [Vgl. Joh 16, 1-4]. Doch ich verstehe auch Ihre Ansichten, und Sie meinen sicher (auch), dass wir nicht vorzeitig über etwas urteilen, bis der Herr kommt. So sagt es zumindest der hl. Paulus im 1. Korintherbrief (vgl. 1 Kor 4, 1-10): … Mir will nämlich scheinen, Gott habe uns Aposteln den letzten Platz angewiesen, wie Menschen, die zum Tod verurteilt sind. Wir sind ja ein Schauspiel für die Welt geworden, für Engel und Menschen. Wir sind Toren um Christi willen – ihr seid Kluge in Christus; wir sind schwach – ihr seid stark; ihr seid berühmt – wir gelten nichts. [1 Kor 4,9-10] Jeder möge sich aufgrund der hl. Schrift selbst überprüfen, wo er steht. Der Heilige Geist ist/sei unser Helfer, im wahrsten Sinne des Wortes. Und wir sehen ja, wie‘s läuft! Habt Vertrauen, das genügt doch.


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 chriseeb74 13. Februar 2020 
 

Für mich stellt sich erst einmal die Frage...

Welcher deutsche Bischof ist so masochistisch veranlagt den Vorsitz der DBK zu übernehmen???
Derjenige der dies tut, sollte sich bereits jetzt mit Beruhigungsmitteln und Herztropfen versorgen und einen Leibarzt ständig bei sich haben.
M.E. wird sich nur ein Kandidat finden, wenn parallel der "synodale Weg" aufgegeben wird oder endlich die tatsächlich WICHTIGEN Themen auf die Agenda kommen.


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 Fatima 1713 13. Februar 2020 
 

Schönborn ...

... der vor einigen Tagen den synodalen Weg noch mit Sorge betrachtet hat. Ich werde aus diesem Mann nicht klug.


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 Selene 13. Februar 2020 
 

Man sucht nach Hintertürchen

Herr Erbacher vom ZDF Blog "Papstgeflüster" meint, ein Hintertürchen entdeckt zu haben, das sonst keiner findet, Maria 2.0 fühlt sich ermutigt.

Es ist geradezu amüsant, wie einige Wenige eine Interpretation versuchen, wo diesmal ausnahmsweise nichts zu interpretieren ist. Dazu nimmt man u.a. den Verweis des Papstes auf das Schlussdokument der Synode und die Aufforderung an die Hirten zur Umsetzung, denn da wurden doch viri probati gefordert, also wäre es jetzt Sache der Bischöfe, das umzusetzen (was der Papst nicht umgesetzt hat).

Es gibt eben Menschen, die die Realität nicht sehen KÖNNEN, weil sie sich ihre eigene Kirchenwelt gebastelt und versucht haben, den Papst da anzupassen mit Hilfe der Medien, die IHR Bild von Franziskus vom ersten Tag an verbreitet haben.


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 girsberg74 13. Februar 2020 
 

Bitte machen Sie eine Beamtenweste nicht schlecht!

@Bernhard Joseph bezüglich Bf Bätzig:

„Oder klebt der Mann an den Bezügen aus Kirchensteuermitteln?“


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 Authentisch 13. Februar 2020 

Gott sei Dank!

Es ist ein "Prädikat", wenn die hier zitierten Stimmen aus den einzelnen Kirchen-"Zeitgeist-nahen" Bereich enttäuscht sind.
Ich danke GOTT, dass er "in unsere Geschichte SICHTBAR eingegriffen" hat - durch seine Diener hier auf Erden, die sich SEINER bedient haben lassen.
Ich glaube, dass das "Gespräch zwischen EB Gänswein und PF ein sehr 'gehaltvolles, vom HL. GEIST ERFÜLLTES' Gespräch war".
Danke kath.net, dass Sie da sind, dass Sie uns ein "wirkmächtiges" Netzwerk sind für Information, für Austausch, für Gebet!
Bleiben wir im Gebet und im Austausch verbunden.
Gesegneten Tag!


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 Bernhard Joseph 13. Februar 2020 
 

Liebe Herbstlicht!

Erlauben Sie mir dennoch die Freude darüber, dass die Wahrheit, das Licht und nicht die Finsternis, in unserer Kirch trotz mächtigster Anfechtung obsiegt hat.

Es ist die reine Freude darüber, dass unser Herrgott durch den Hl.Geist die Kirche lenkt, auch wenn man manchmal zweifeln zu müssen glaubt.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, über die Frustration derer, die Katholizität letztlich zerstören wollten, nicht sonderlich betrübt zu sein, denn böses Treiben bleibt nun mal, was es ist.

Zudem erscheint mir Frustration nicht die richtige Beschreibung der Gefühlslage, eher passt blanker Hass!


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 petrafel 13. Februar 2020 
 

Wo sind eigentlich die vielen Männer ...

..., die sofort Priester werden würden, wenn sie heiraten dürften?
Als ich heute früh in unserer Zeitung ein Bild von Maria 2.0-Frauen in Katerstimmung sah, die ja jetzt so bitter enttäuscht wurden, weil der Zölibat nicht aufgehoben wird, kam mir die Frage nach den Männern in den Sinn. Angeblich würde ja die Zulassung Verheirateter zum Priesteramt den Priestermangel beheben. Wo sind denn die Scharen von Männern, gerne auch schon studierten Theologen, die sich weihen lassen würden?
Die "Reformer" sollten vielleicht, statt beleidigt zu sein, mal die viel beschworene Lebenswirklichkeit zur Kenntnis nehmen: Kein Glaube, keine Priesterberufungen.


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 Rolando 13. Februar 2020 
 

Der Hl. Geist leitet die Kirche,

wie er will. Trotz aller Kritik hat jetzt der Hl, Geist durch Papst Franziskus die Klarheit der Lehre herausgestellt. St. Gallen Mafia hin oder her, der Herr führt seine Kirche. Es gab schon mal eine Situation, wo ein Kaiser „seinen“ Papst mit Nachdruck reinschob, in der Hoffnung, er könne dann Einfluss auf die Kirche, eben durch „seinen“ Papst nehmen, (weiß leider die Namen nicht). Doch dieser Papst stellte sich dann gegen den Kaiser und vertrat unbeirrt die überlieferte Lehre der Kirche, (Amtsgnade). Der Kaiser ließ diesen seinen Papst sogar ins Gefängnis sperren. Haben wir Vertrauen und beten wir, die Kirche Jesu, die röm. Katholische geht nicht unter, sie hat ewig Bestand. Der Herr prüft das Vertrauen.


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 hape 13. Februar 2020 

Wahre Freunde von Papst Franziskus?

Es sieht fast so aus, als würden sich die synodalen Papolatristen jetzt wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen: der Kirche Reformunfähigkeit attestieren und den Papst als Aufbruchsbremse verunglimpfen.

Damit rehabilitieren sie aber umgekehrt, wenn auch indirekt, die vormaligen Kritiker von Papst Franziskus als seine wahren Freunde. Denn deren Kritik gründete nicht in hinterhältiger Machtgier oder verkrustetem Klerikalismus, sondern in der ehrlichen Sorge um die Seele des Papstes und die Seelen seiner Herde. Diese Kritik war in Wahrheit brüderliche Zurechtweisung aus Liebe und ein geistliches Werk der Barmherzigkeit.

Sie lobten den Papst nicht über den grünen Klee, um sich einzuschmeicheln und sich Vorteile zu verschaffen. Womöglich hat der Papst das im Gebet ein Stück weit erkannt. Jedenfalls hat Franziskus die Geister unterschieden und eingelenkt. Mit QA hat er seine vielen falschen Freunde höflich entlarvt, Ihnen aber zugleich die Hand zur Versöhnung angeboten. – Respekt!


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 Bernhard Joseph 13. Februar 2020 
 

@Joy - Was erwarten Sie?

Da Kard. Marx und Kard. Schönborn jetzt theologisch "nackt" dastehen, müssen sie eben so tun als ob sie noch Kleider an hätten.

Der wirklich ernst zu nehmende Vordenker des synodalen Amoklaufs und "geniale" Strippenzieher Kardinal Lehmann weilt nicht mehr unter den Lebenden und kann daher nicht mehr seinen verderblichen Einfluss in Rom ausüben.

Kard. Marx bringt zwar körperlich einiges auf die Waage, theologisch ist er jedoch eher schwach auf der Brust.

Ein kurzer Satz von Kardinal Sarah oder Kardinal Müller und die Herren verzwergen theologisch!


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 Chris2 13. Februar 2020 
 

@horologius

Die Vertreterin von "Maria 2.0", die ich im ör-TV gesehen habe, hatte es kapiert. Im Übrigen finde ich allein den Namen dieser Vereinigung "selbstentlarvend". Das wäre ja fast so, als wenn eine Regierungsschefin aus einer Partei, die sich jahrzehntelang als "rechte Mitte" verstanden hatte, einen "Kampf gegen Rechts" (man beachte die Wortwahl!) führen würde, also gegen die früheren "Markenkerne" ihrer Partei, gegen Innere und äußere Sicherheit, Wohlstand, Rechtsstaat, Verfassung, Integrität des Landes und gegen "Patriotismus, Vaterlandsliebe also,..." (Habeck). Ist natürlich ein absurdes Beispiel, denn so etwas würde ihr ja schon ihr Amtseid, "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden" verbieten. Oder etwa nicht?


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 JuM+ 13. Februar 2020 
 

Die Wölfe im Schafspelz heulen...

Herr Marx benötigt eine Extra-Lektion von Franziskus! Wie wäre es mit einer Gehaltexekution über 12800€?


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 Joy 13. Februar 2020 
 

Gleiches Bild bei Schönborn und Marx

Sowohl im Kommentar Schönborns als auch in der Pressekonferenz Marx' kam das gleiche Bild "Die Tür nicht zu" - interessant!


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 Joy 13. Februar 2020 
 

@ Bernhard Joseph

Wie sehr hoffe ich, dass Sie recht haben!! Aber unterschätzen Sie nicht die Macht der Ambivalenz - Schönborn und andere sind Meister darin!


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 Bernhard Joseph 13. Februar 2020 
 

@ Joy

Klar kann man ein totes Pferd weiter reiten wollen, weit kommt man damit nicht!


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 Herbstlicht 13. Februar 2020 
 

Erleichterung, aber kein Freudentaumel

Ich möchte fair sein und deshalb sagen, dass ich verstehen kann, dass alle Modernisten, ZDK und Co. frustiert sind.
Sie waren sich wohl allzu sicher darin, dass der Wegfall des Zölibats und die Weihe der Frauen in unmittelbarer Zukunft bevorstehen.

Hätte sich aber Franziskus -was wir ja fast alle befürchtet haben- für diese beiden Änderungen ausgesprochen, wären wir ja auch schockiert und entsetzt gewesen.

Zunächst freue ich mich also, dass wir noch einmal davongekommen sind, aber hüten wir uns vor Freudentaumel.
Die Hinweise und Argumente unseres geschätzten @Zeitzeugen sind es wert, sie im Hinterkopf zu behalten.


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 benedettino 13. Februar 2020 
 

Es ist ein Weihesakrament (Weiheordo, Ordosakrament)in drei Gliedern: Diakon, Priester, Bischof. Deshalb ist auch die Frage der Weihe von Frauen für das Diakonat geklärt. Es ist ein Irrtum, zu behaupten, dass Ordinatio Sacerdotalis den Diakonat nicht betreffe. Die damalige Kommentierung des pästlichen Schreibens durch Kard. Lehmann irrt an dieser Stelle nämlich.
Bischof Bätzing ist da wohl mit dem Rücktritt nicht allein. Wahrscheinlich sollte die große Mehrheit der dt. Bischöfe zurücktreten. Die Ergebnisse der Synodaler-Weg-Versammlung wären ja Grund genug dafür: Förderung von Schisma und Häresie. Mal sehen, wer nach Marx als Vorsitzender kommt. Wir wissen ja auch: Schlimmer geht immer. Ist zwar schwer, aber bei diesem Angebot durchaus noch möglich. Ich ahne da nichts Gutes.


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 Chris2 13. Februar 2020 
 

An dieser Stelle ein herzliches "Vergelt's Gott"

(und das meine ich wortwörtlich) an alle Priester und Laien, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dem schleichenden Raubbau an der katholischen Substanz entgegengestellt haben. Von Papst Franziskus, der gerade gegen alle Widerstände (und viele seiner "Freunde") den Glauben der Kirche bekräftigt hat, über Papst em. Benedikt, ganz aktuell mit seinem wichtigen Beitrag zum neuen Buch von Kardinal Sarah, über Kardinal Müller, Kardinal Woelki, Bischof Oster und vielen andere Bischöfe, Priestern, Ordensleute, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge und unzählige "ganz normale" Laien. Selbst viele, die durch Krankheit oder Alter ans Bett gefesselt sind, haben im Gebet mitgeholfen, das Schlimmste zu verhindern. Beten wir stärker denn je um den Heiligen Geist, auch, damit er uns einen guten, tatkräftigen und im Glauben wieder integrierenden Hirten als neuen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz schenken möge.


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 Joy 13. Februar 2020 
 

Vorsicht! Es geht garantiert weiter

Die Interpreten der Nullstellen treten schon auf den Plan: indem Franziskus die "viri probati" nicht explizit abgelehnt habe, habe er die Tür nicht wieder zugemacht. Vgl Schönborn: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1855745/schoenborn-papst-will-amazonien-synode-weiter-reifen-lassen


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 horologius 13. Februar 2020 
 

Bis auf "Maria 2.0"

scheinen es alle kapiert zu haben. Juhu!


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 lakota 13. Februar 2020 
 

Schöner Titel, schönes Bild :-)

"Tück stellte dann klar fest, dass der Papst nicht die Reform-Agenden des Synodalen Weges in Deutschland und anderer Initiativen bediene, so Tück.
Gott sei Dank!


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 martin fohl 13. Februar 2020 
 

Jetzt fehlt nur noch,

dass der Prozess der Entmythologisierung des Evangeliums an den Universitäten und Fakultäten gestoppt wird. Das wäre eine neue Synode mit dem Thema „Evangelisation“ wert!


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 Bernhard Joseph 13. Februar 2020 
 

Na, die Herren sehen doch klar!

"viri probati": Nein!

Gender-Ideologie: Nein!

Frauenpriestertum: Nein!

Also, alle Hoffnungen auf eine neue apostatische Kirche verflogen!

Bischof Bätzing, der ja schon eine NEUE(!) Kirche sich erfinden zu dürfen glaubte, muss sich jetzt fragen lassen, ob er nicht besser von seinem Bischofsamt zutreten sollte, da er eindeutig vom wahren Glauben abgefallen ist.

Oder klebt der Mann an den Bezügen aus Kirchensteuermitteln?


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 MariaMutterDerKirche 13. Februar 2020 
 

Die Botschaft aus Rom ist offensichtlich angekommen


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