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Nicht jedem Kläger glauben!16. April 2020 in Chronik, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kardinal George Pell hat nach seinem Freispruch in einem Interview mit dem Sender Sky News davor gewarnt, jedem Kläger zu glauben. Hochrangige Kirchenkreise in Rom: Pell-Verurteilung im Zusammenhang mit Korruptionsbekämpfung im Vatikan Australien (kath.net)
Kardinal George Pell hat nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs in einem Interview mit dem Sender Sky News davor gewarnt, jedem Kläger zu glauben. Er wäre selber nicht überrascht, wenn er mit weiteren Vorwürfen sexuellen Kindesmissbrauchs konfrontiert würde. Das wäre ein Hinweis darauf, dass er Opfer eines Trends sei, Anklägern zu glauben. Wörtlich meinte Pell in dem Interview laut BILD: "Vor 30 bis 40 Jahren ist das Pendel massiv gegen jeden, der sagt, er sei angegriffen worden. Heutzutage wollen wir nicht, dass es zurück schwingt, so dass jede Anklage als reine Wahrheit angesehen wird, das wäre ziemlich ungerecht und unangebracht."
Pell erzählte in dem Interview auch, dass hochrangige Kirchenkreise in Rom glauben, dass seine Verurteilung und sein Gefängnisaufenthalt damit zusammenhängt, dass er im Vatikan im Zusammenhang mit der Finanzreform Korruption aufgedeckt hatte. Er zeigte sich erfreut, dass viel von der Finanzkorruption im Vatikan inzwischen aufgedeckt wurde.

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