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DBK-Empfehlungen: 'Zangenkommunion' und Gesangsverbot

29. April 2020 in Deutschland, 79 Lesermeinungen
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Die Deutsche Bischofskonferenz hat diese Woche Empfehlungen für Messen im Corona-Zeitalter veröffentlicht


Bonn (kath.net)
Die Deutsche Bischofskonferenz hat diese Woche Empfehlungen für Messen im Corona-Zeitalter veröffentlicht. Laut epd werde der Zugang zu den Sonntagsmessen begrenzt, die Zahl der Teilnehmer richte sich nach der Größe des Raums. Heilige Messen soll es nach Möglichkeit nur in Kathedralen und großen Kirchen geben, innerhalb der Kirche sollen Laufwege als Einbahnwege markiert werden. Außerdem müsse bei der Bestuhlung auf die vorgeschriebenen Mindestabstände geachtet werden.


Rund um den Altar sind neben dem Priester nur zwei Messdiener erlaubt, auf lauten Gemeindegesang sollte verzichtet werden. Untersagt ist Mund- und Kelchkommunion, den Gläubigen soll die Kommunion zum Beispiel mit einer Zange gereicht werden, Mund- und Kelchkommunion finden nicht statt. Die Empfehlungen sollen eine Orientierung für die Diözesen sein, die Umsetzung bedürfe aber der Entscheidung des zuständigen Ortsbischofs.


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Lesermeinungen

 exnonne 5. Mai 2020 
 

Einfach nur froh

Ich bin einfach nur froh - nein, sogar glücklich! -, dass wir endlich wieder die Eucharistie feiern dürfen, die ich acht Wochen lang schmerzlich entbehrt habe. Dafür bin ich bereit, die vorgeschriebenen Maßnahmen zu akzeptieren. Ich singe gern, aber es geht auch ohne, denn die liturgischen Texte sind doch so reichhaltig! Und für den körperlichen Abstand bin ich eher dankbar, da mir der "Kuschelfaktor" nicht so liegt. Der "Maulkorb" macht mir zwar Probleme, da ich zu Atemnot neige, aber das werde ich schon in den Griff bekommen. Ich sehne mich einfach nur danach, endlich die heilige Messe wieder mitfeiern zu dürfen. Dafür nehme ich sogar in Kauf, am nächsten Sonntag mehrere Stunden mit dem Zug unterwegs zu sein (habe kein Auto). Liebe und Sehnsucht finden endlich wieder ihr Ziel!


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 Steve Acker 3. Mai 2020 
 

Nochmal zu der freikirchlichen Veranstaltung im Elsass

die ein Corona-Hotspot gewesen sein soll.
Und die immmer wieder als Vorwand aufgeführt um Gottesdienste zu verbieten oder einzuschränken.

Das war eine 4-tägige Veranstaltung mit 2000 teilnehmern in einer Halle. Zu einem Zeitpunkt als die Gefahr durch Corona noch nicht offensichtlich war und daher auch keinerlei Vorsichtsmassnahmen bestanden.

Das ist absolut nicht vergleichbar mit einer 1 stündigen Heiligen Messe,bei der entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.


Die Massnahmen die im Raum stehen, sind zum Teil bittere Pillen. Manche sind sogar unsinnig oder grotesk. Bei uns (Bistum Augsburg) wird es erstmal nur Sonntagsmessen geben. Zb. Rosenkränze weiter verboten. Bei uns kommen da vielleicht 5 Personen!

Ich bin trotzdem froh, dass es wieder Heilige Messen gibt, auch wenn ich bittere Pillen schlucken muss.
Ich bete für die Verantwortlichen in den Bistümern und Pfarreien, dass sie neu vom Heiligen Geist erfüllt werden und sich nicht mehr von der Angst leiten lassen.


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 Anton_Z 2. Mai 2020 

'Zangenkommunion' oder Zangenbeburt?


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 Lilia 1. Mai 2020 
 

@nobertus

Herzlichen Dank für Ihre Segenswünsche zum heutigen Feiertag, denen ich mich gerne anschließe: Auch Ihnen einen schönen Festtag unserer himmlischen Mutter und ihres Bräutigams des hl. Josefs, in der Hoffnung, dass Sie bald wieder mit einer großen Gemeinde Eucharistie feiern können.

Mit dem Einzwängen der hl. Hostie in die Monstranz haben Sie nicht ganz unrecht. - Da müsste man sich auch mal etwas Besseres überlegen.
Hier und bei der Kommunionspendung in Zeiten von Corona wäre jetzt Erfindergeist gefragt. Wie wär's also mit Anregungen und Ausschreibungen zu neuen Patenten?


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 Antonius Bacci 1. Mai 2020 
 

Der Gesang ...

… wird fehlen. Denn so mancher Pfarrliturgie ist der Gesang immer noch ein Element, das Feierlichkeit und Erhabenheit vermittelt. Natürlich ist die Hl. Messe auch ohne jede Musik gültig, aber sie ist quasi ihres Schmuckes und ihrer Anmut beraubt. In der byzantinischen Tradition wäre das in dem Maße nicht denkbar, im Westen hat man oft zu sehr auf die Frage geschaut, unter welchen Bedingungen die Liturgie noch gültig ist, aber man hat leider die Notwendigkeit der Performanz des Heiligen aus den Augen gelassen, was sich in der Zeit nach dem Konzil teilweise ins Extrem entwickelte. In diesen Zeiten geht es nicht anders, um die Ausbreitung von Corona zu verlangsamen. Aber meine Vorfreude auf die nun wieder öffentlich gefeierten Gottesdienste ist doch sehr gedämpft … Da werden so manche Livestreams aus Santissima Trinità oder St. Eugene in Paris das Herz stärker zu Gott erheben als so manche Liturgie vor Ort, die schon vor Corona doch oft recht trostlos wirkte.


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 norbertus52 1. Mai 2020 
 

@Lilia

Eigentlich möchte ich nicht so viel Zeit verwenden für diese Thematik aber zum Abschluss noch etwas historisches:
Die Kommunionspendung mit einer Zange gab es früher schon in Seuchenzeiten: Der hl. Bischof Karl Borromäus hat persönlich Pestkranken die Kommunion gereicht, dabei eine Zange benutzt und sich danach desinfiziert (2).
Siehe zudem dieses Bild, das einen Priester zeigt, der einer erkrankten Frau mit einer Zange am langen Stil die hl. Hostie reicht. Dies geschah während der großen Pest 1720 in Marseille. Auf dem Foto sieht man oben weitere Zangen-Modelle.
https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/12/einfuehrung-der-hl-kommunion-mit-einer-pinzette-koennte-viele-problemeloesen/

Ich hoffe es gibt jetzt keine Bestrebungen, dem Hl. Karl Borromäus die Heiligkeit aberkennen zu wollen.


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 griasdigott 1. Mai 2020 

Fakten

Ich habe, obwohl ich eigentlich gegen Laien-Kommumionspender bin, in meiner Gemeinde angeboten, die Kommunion auszuteilen mit vorher desinfizieren Händen. Ich habe absolut keine Angst.

Hier ein paar Fakten :

Sterbefälle und Sterblichkeit in Deutschland :

2015 - 2.535 pro Tag
2016 - 2.496 pro Tag
2017 - 2.545 pro Tag
2018 - 2.616 pro Tag
2019 - 2.411 pro Tag
2020 - 2.411 pro Tag (Stand 8.April)

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes sind die Monate Januar 9,3 %, Februar 9,7 % und März 7,6 % die mit der höchsten Sterblichkeit.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Country Meters UN Daten

Die Sterbezahlen sind im absoluten Normbereich, ja waren die letzten Jahre sogar höher.


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 norbertus52 1. Mai 2020 
 

@SpatzInDerHand

Es ist natürlich immer schwierig, generell etwas zu sagen. Mein Beichstuhl war bzw. ist der Pfarrgarten und ich habe am Barmherzigkeitssonntag soviele Beichten gehört wie noch nie. Alles mir unbekannte Personen.D.h. nicht aus meiner Pfarre. Also es war schon so etaws wie ein kleiner Run. Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und Gottes Segen.


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 SpatzInDerHand 1. Mai 2020 

Hüstel! An alle, die sich die Kommunionspendung via Zange nicht vorstellen können...

also ICH empfange die hl. Eucharistie weitaus lieber via Zange aus der Hand eines vertrauenswürdigen Priesters als via Hand über die Hand eines Missbrauchspriesters oder -Kardinals wie Ex-Kardinal McCarrick. Einfach mal zum Nachdenken!

Außerdem möchte ich nicht mit Corona-Viren infiziert werden... ich möchte dieses Jahr einfach überleben, mit meiner kompletten Familie! Deshalb verstehe ich den unangenehmen Run auf die Kommunionspendung gar nicht. Ich mache geistliche Kommunion, ich bete an - da fehlt mir nicht viel! Jesus hat durchaus die Kraft, diese paar Meter Abstand zu überbrücken.

Wir sind getaufte und gefirmte Christen, wir überstehen auch mal ein paar Wochen ohne direkten Eucharistieempfang. Viel schlimmer wiegt m.E. der Verzicht auf die Beichte - DA warte ich auf den Run!


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 Lilia 1. Mai 2020 
 

@nobertus52

Ein Löffelchen ist aber etwas ganz anderes als eine Zange oder eine Pinzette!!
Wenn manche hier schreiben, dass eine Hostien-Zange längst zum Kirchenbedarf gehört, dann muss man aber unterscheiden, dass n u r unkonsekrierte Hostien mit einer solchen Zange vor der Hl. Messe in die Hostienschale gelegt werden - niemals aber konsekrierte Hostien damit "traktiert" werden!


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 Lilia 30. April 2020 
 

Bei behutsamen Umgang mit der Hl. Hostie ist die vorsichtig gespendete Mundkommunion

nach wie vor die beste und zugleich auch hygienischste Art und Weise, die Hl. Kommunion zu empfangen. Sollte es wirklich einmal zu einer Berührung mit Lippe oder Zunge kommen, wäre der Priester angehalten, zwischendurch seine Hände zu purifizieren. Ein begleitender Ministrant könnte mit einem entsprechenden Purifikationsgefäß aufwarten.


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 norbertus52 30. April 2020 
 

Kommunionzange

Und wenn manche vielleicht jetzt auf den Gedanken kommen" O welch ein Priester ohne Gottvertrauen" - darf ich sie beruhigen. Ich feiere die Hl.Messe immer noch bei offenen Kirchentüren und ich schicke dabei keine Gläubigen hinaus ja und ich spende dabei auch die Hl.Kommunion und dies ohne Hostienzange weil ich auf den Schutz Gottes vertraue. Aber es gibt eben Situationen da muss man entscheiden und das kleinere Übel wählen. Und ich denke nicht dass es ein sakrilegisches Tun ist. Im übrigen wäre ja die Kommunionspendung in der Orthodoxen Kirche mit dem Löffelchen ein ständiges Sakrileg.


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 norbertus52 30. April 2020 
 

Zangenkommunion

Was mir hier auffällt ist die Überheblichkeit und Anmassung mancher Schreiber dem lieben Gott gegenüber. Dem Heiland vorzuschreiben was er sich gefallen lassen muss und was nicht, wie er zu handeln hat und wie nicht ist schon ein starkes Stück und ein sündhaftes Denken.Diese Leute sollten doch selbst einmal entscheiden müssen:
Ich habe ja weiter unten erwähnt warum ich die Hostienzange verwenden musste. Meine Entscheidungsmöglichkeit war - für ca 30 Heimbewohner den Gottesdienst feiern zu dürfen, oder die 30 alten Menschen ohne Gottesdienst zu lassen.
Im übrigen, sind 18 menschen an diesem Virus verstorben aber kein einziger von den 30 Gottesdienstbesuchern. Wenn unser Jesus so gehandelt hätte wie manche Schreiber es hier verlangen, hätte er wahrscheinlich alle 30 sterben lassen müssen weil sie in "sakrilegischer Weise" die hl.Kommunion empfangen haben.
Ein armseliges Denken und wie gesagt ein überhebliches Bewusstsein. Ist dies wirklich so christkatholisch???


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 lakota 30. April 2020 
 

@exnonne

Ich kann Ihrem Kommentar nur von ganzem Herzen zustimmen!


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 Diasporakatholik 30. April 2020 
 

@exnonne

Entschuldigung, aber ich verstehe Sie nicht:

Beim live übertragenen Gottesdienst [muss man angeblich] "...dem Zelebranten bei der Kommunion zuschauen"???

Also im ZDF und bei den in Bibel.tv aus dem Kölner Dom übertragenen Gottesdiensten zumindest wird derzeit während der Corona-Krise die Kommunion der Zelebranten bzw. die Austeilung der hl. Kommunion an die bisher nur wenigen eben gerade NICHT gezeigt, was ich sehr feinfühlig gegenüber den Gläubigen vor den Bildschirmen finde.

Kardinal Woelki hat übrigens beim Pontifikalamt am vergangenen Sonntag eine sehr schöne offenbar an den hl. Alfons von Liguori angelehnte Meditation zur geistigen gebetet - das war äußerst bewegend und tröstlich.

Also bitte doch "die Kirche im Dorf lassen" und sollte irgendwo doch die Kommunion übertragen werden, machense halt die Augen solange zu und vereinigen Sie sich geistigerweise mit dem Herrn.


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 exnonne 30. April 2020 
 

Sehnsucht

Ich bin seit Jahren gewöhnt, täglich die heilige Messe mitzufeiern und zu kommunizieren. Seit Wochen muss ich nun das Wichtigste in meinem Leben entbehren. Das Verhalten der Kirche in dieser Situation enttäuscht mich total. Wie kann man den Gläubigen zumuten, per Livestream dem Zelebranten bei der Kommunion zuzuschauen!? Das ist so, als ob jemand am reich gedeckten Tisch sitzt und einem Verhungernden sagt: "Du darfst mir beim Festmahl zuschauen."
Wenn auch die Messen zukünftig erst einmal unter den derzeitigen Bedingungen gefeiert werden können, so bin ich doch froh, dass überhaupt Bewegung in die Sache kommt. Egal, ob gesungen wird, und egal, ob mir die Hostie mit Handschuhen oder Zange gereicht wird.
Ich hab einfach nur Sehnsucht!!!


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 lakota 30. April 2020 
 

Ja, die DBK

"Papst Franziskus hat Katholiken weltweit im Mai zu Rosenkranzgebeten gegen die Corona-Pandemie aufgerufen."

Heute ist der 30. April - hat schon irgendjemand einen Aufruf dazu von unseren werten Bischöfen gehört?


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 amor crucificada 30. April 2020 
 

@antiquus

Die letzten, die das noch fast uneingeschränkt von sich hätten sagen können waren die Bischöfe Dyba und Meisner. Unsere heutigen Bischöfe haben deutlich weniger Rückgrat. Das will ich nicht pauschalieren, aber an diese beiden kommt heute keiner heran. Beten wir um Starkmut für die Bischöfe, die wirklich noch Hirten sein wollen. Und um Bekehrung für die anderen.


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 Diasporakatholik 30. April 2020 
 

Reine Wortgottesfeiern (WGF) ohne Eucharistiefeier gleichen dem evangelischen Gottesdienst

Davon hielte ich nichts und würde dem stets eine hl. Messe im Fernsehen mit geistiger Kommunion vorziehen.

Sollte etwa im Bistum Würzburg jetzt WGF mit Aufteilung der hl. Kommunion angestrebt werden, so bliebe zu fragen, warum dann nicht echte hl. Messen dort erlaubt seien.


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 Antiquus 30. April 2020 

Prioritäten: laudibus et timore

Wenn man einen vermeintlichen Gesundheitsschutz durch das festlegen solcher Maßnahmen über allgemeine kultische Vorschriften stellt, die die Heiligkeit der Eucharistie schützen sollen, sieht man was den Bischöfen wichtiger ist als die würdige Spendung der Sakramente: das Lob der Menschen.
Angesichts dieser Kapitulation vor der teils wahnhaften Gesundheitspanik, können die verantwortlichen Bischöfe nicht mehr sagen "nec laudibus nec timore".


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 Eisenherz 30. April 2020 
 

Wäre es nicht möglich einmal eine gewisse Zeit Heilige Messen ohne Kommunion zu erlauben, das würde

diese ganzen Absurditäten und Probleme mit dem Kommunionempfang lösen. Zudem würde es wieder den Opfercharakter der Eucharistie etwas mehr hervorheben und Jahrhunderte lang haben die Gläubigen das so gehalten - indem sie einfach geistig kommuniziert haben. Der Schweizer Nationalheilige Bruder Niklaus von Flüe hat 20 Jahre lang sich im Wesentlichen von der geistigen Kommunion ernährt - es wurde ganz selten auch direkt der Leib des Herrn empfangen. Ich habe Verständnis, wenn sich die Bischöfe Sorgen machen, aber man soll sich dabei nicht lächerlich auch noch machen...


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 Diadochus 30. April 2020 
 

@Anna Lea

Ja, die Zangenkommunion ist "ein abscheuliches Sakrileg". Das wird schwerste Strafen nach sich ziehen. Das kann Er sich nicht gefallen lassen.


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 KatzeLisa 29. April 2020 
 

Befremdlich

Die Vorgaben für einen Gottesdienst sind zahlreich, aber nicht immer logisch. Einige Bischöfe und Pfarrer lassen sich dadurch total verunsichern und wollen vorsichtshalber bei TV-Übertragungen bleiben, um bloß keine Fehler zu machen. Oder spielt da auch eine gewisse Bequemlichkeit eine Rolle?
Warum soll der Gläubige im Gottesdienst eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand eingehalten wird?
Jeden Abend sehe ich in der Tagesschau Frau Merkel und ihr Kabinett ohne Maske und ohne Abstand bei der Arbeit. Sind die Politiker immun oder macht das Virus einen Bogen um sie? Oder gelten die Regeln nicht für alle? Oder sind die Vorgaben total übertrieben und widersprechen dem gesunden Menschenverstand?


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 christliches abendland 29. April 2020 
 

Zangenkommunion?


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 lakota 29. April 2020 
 

@Diasporakatholik

Und was sagen Sie dazu:
https://www.kath.net/news/71486


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 Veritatis Splendor 29. April 2020 

2 Bemerkungen:

1. Die Priester waren in dieser Fastenzeit ja in eine sonderbare Gnadensituation hineingestellt worden: Durch die Abwesenheit der Gemeinde, traten plötzlich Verkündigung und alles Drumherum in den Hintergrund und das stille und mächtige Opfergeschehen klarer in den Vordergrund. Die Heiligung der Priester ist aber DIE Voraussetzung für einen fruchtbaren Neuanfang! Der innere Kampf mag für manch´ leutseligen Priester groß gewesen sein (Stichwort: Geistermessen!)

2. Wenn jetzt Hl. Messen auch wieder langsam für uns alle zugänglich gemacht werden, ist es doch das allergrößte Geschenk, die Heiligste Eucharistie wieder empfangen zu können. Auch wenn ich sonst nur die Mundkommunion befürworte, hier geht Jesus vor (egal ob mit Handschuh oder Zange gespendet - Hauptsache IHN empfangen!!!)


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 Anna Lea 29. April 2020 
 

Pater Michel Rodrigue (Kanadische Priester, Exorzist,

Gründer der Orden "The Apostolic Fraternity of Saint Benedict Joseph Labre") warnt in seine Vorträge vor einem abscheuliche Sakrileg gegen den Leib Christi, was ein Desaster für die ganze Welt mit sich bringen würde.Eine Zangenkommunion ist eine Beleidigung Gottes. Würden unsere Priester es fertig bringen, den Heiligen Leib unseres und ihren Herrn Jesus Christus mit einer Zange anzufassen? Fänden unsere Hirten es angenehm wenn ihre Angehörige sie mit einer Zange anfassen würden ?


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 Fatima 1713 29. April 2020 
 

@Zeitzeuge

Das wäre meiner Meinung nach die ideale und bei Einhaltung der Abstände völlig ungefährliche Lösung schon für die letzten Wochen gewesen (und das sage ich als Kirchenmusikerin). Aber dass unsere Bischöfe so etwas empfehlen oder auch nur gestatten, ist leider völlig unrealistisch.


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 Willigis 29. April 2020 
 

Hostienzange

Es ist doch unmöglich, die Kommunion mit einer Zange auszuteilen, ohne damit bei jedem zweiten die Hand zu berühren.

Insofern wundert mich das nicht, das diese absurde Idee in keine einzige Bistumsregelung, die ich bisher gelesen habe, eingeflossen ist.

Relevant sind nur die Ausführungsbestimmungen des jeweiligen Bistums!


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 Chris2 29. April 2020 
 

Tja, beim Leib des Herrn war man nicht so zimperlich,

und hat die Patene abgeschafft, die Partikel auffangen sollte. Dann hat man den Menschen eingeredet, sie würden sein wie ... äh, es sei ihrer Würde als Gotteskinder angemessener, wenn sie den unendlich großen Gott (den "lieben Bruder Jesus") in die Hand ("in die Pratzn" (+J.W.)) nehmen würden, so wie jede andere Speise auch. Und jetzt auch noch die Zange, wie beim Zahnarzt
oder Elektriker ...


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 Lämmchen 29. April 2020 
 

als erfahrener Chorsänger

sage ich: da könnten Sie noch was an Ihrer Gesangstechnik tun, wenn das so feucht ist....
dass Chorgesang nicht geht, ist in Ordnung, aber wer bitte kann mir argumentativ sinnvoll erklären, wo das Problem ist, wenn die Gemeindemitglieder, die mit 1,5 -2 m Abstand in den Bänken sind, Gemeindelieder singen? Singt man in anderen Kirchen Face to Face - also ich gehe bei den Hygienevorschriften eigentlich davon aus, dass man lediglich auf den Rücken des Vordermann singen könnte, und das wie gesagt ja mit dem Sicherheitsabstand....
Da bekommt man doch in der Warteschlange an Kassen und sonstigem genau so viel ab, wenn hinter einem Familien diskutieren u. ä.


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 Zeitzeuge 29. April 2020 
 

Ich persönlich würde während der COVID19-

Beschränkungen gerne stille heilige

Messen im a.o. Ritus mitfeiern, mehr

dazu im Link!

Im übrigen wäre es gut, wenn wir alle

hier beim Dissens wegen Einzelfragen

bzgl. der COVID19-Prävention immer auch

das vierte Kapitel des Epheserbriefes

im Auge behalten würden, danke!

Laudetur Jesus Christus!

www.kathpedia.com/index.php?title=Stille_Messe


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 Zsupan 29. April 2020 
 

@myschkin

"Die Gefahr ungewollter wechselseitiger Ansteckung innerhalb des jeweiligen Ensembles oder der Hörerschaft ist zur Zeit einfach noch zu groß."

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, klar. Aber rechnen wir doch mal nach: angesichts der offiziellen Zahlen haben wir zur Zeit 40.000 _aktive_ bestätigte Coronafälle in Deutschland, das sind 0,05% der Bevölkerungszahl in D.

Der gigantische Schaden all der derzeitigen Maßnahmen in D ist nicht durch die tatsächliche Gefahr aufgewogen, und noch weniger, wenn wir von substanziellen Dunkelziffern ausgehen müssten.


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 Diasporakatholik 29. April 2020 
 

Gänzlich auf Gottesdienstgesang muss ja nicht verzichtet werden

Auch bei den derzeit übertragenen Messen im Fernsehen findet Gesang durch Solisten oder eine kleine entfernt voneinander stehende Schola statt - das ist durchaus sehr feierlich, da es sehr gekonnt ausgeführt wird.
Ich selbst bin total unmusikalisch, und mir geht der Gesang persönlich überhaupt nicht ab, denn ich habe bisher stets nur sehr leise mitgebrummt, um mein Umfeld nicht durch falsches Singen zu belästigen.

Aber ich hoffe auf kreative Ersatzlösungen anstelle des Gemeindegesangs - z.B. Psalmenbeten im Wechsel von Vorbeter und Gemeinde.

Habe das vor 25 Jahren bereits sehr angenehm in einer von einem Steyler Missionar geleiteten Nachbargemeinde erlebt und dankbar wahrgenommen.

Außerdem kenne ich noch aus meiner Jugend sehr schön und in ihrer Schlichtheit feierlich empfundene sog. "Stillmessen", deren Fehlen und Verschwinden seit vielen vielen Jahren auch hier schon von anderen Foristen beklagt wurde.

Vielleicht eine Gelegenheit zu deren Neu- und Wiederbelebung?


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 myschkin 29. April 2020 
 

Keine einzige Chorvereinigung

weder im geistlichen, noch im weltlichen Bereich und egal welcher Größe hält zur Zeit Gemeinschaftsproben ab, viel weniger kommt es zu Auftritten irgendwelcher Gesangsensembles. Die Gefahr ungewollter wechselseitiger Ansteckung innerhalb des jeweiligen Ensembles oder der Hörerschaft ist zur Zeit einfach noch zu groß. Als erfahrener Sänger weiß ich, welch eine atemkräftige Feuchtluftangelegenheit das Singen ist.

Aus diesem Grund ist die Empfehlung, im Gottesdienst zur Zeit nicht zu singen, vernünftig. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen, in denen die verstummte Gemeinde wieder eine singende und jubelnde ist. Bis dahin müssen wir nun eben Geduld aufbringen.


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 Diasporakatholik 29. April 2020 
 

@myschkin und @SpatzInDerHand - Volle Zustimmung meinerseits zu Ihren Beiträgen

Ich habe bereits in folgendem Thread ebenfalls zu den möglichen Risiken von Virenübertragung beim Singen geschrieben:

http://kath.net/news/71477


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 priska 29. April 2020 
 

Das ganze ist nur noch Lächerlich


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 hjwellh 29. April 2020 
 

Lösung für Weihwasser

Dass die Weihwasserschalen leer bleiben müssen, wo jeder seine Finger eintunkt, ist verständlich und klar.
Das ist aber kein Grund ganz darauf zu verzichten. Man könnte, wenn wieder Gottesdienste zugelassen sind, am Beginn jedes Gottesdienstes mit jeweils frisch geweihtem Wasser (siehe Messbuch) das Asperges, bzw. in der Osterzeit "Vidi aquam" (Weihwasserbesprengung) durchführen. Und dann könnte man auch ein Fläschchen für zu Hause mitnehmen.


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 Christa.marga 29. April 2020 
 

Gemischte Gefühle

So sehr ich mich darauf freue, bald wieder zur Feier der Hl. Eucharistie gehen zu können, so sehr beschleicht mich auch ein negatives, trauriges Gefühl, da die Hl. Kommunion nicht mehr mit der Würde empfangen werden kann, wie es ihrer Heiligkeit entspricht.

Die Hände der Kommunionspender müssen am Altar desinfiziert werden vor der Austeilung der Hl. Eucharistie. Mundkommunion wird von Haus aus untersagt (manche Leser sind hier der Meinung, dass man diese mit der Zange in den Mund gelegt bekommt). Nein, die Hostie wird mit der Zange in die Hand gelegt, um Körperkontakt zu vermeiden und die Abstandsregeln einzuhalten. Oder aber, der Kommunionausteiler benützt Einweghandschuhe, was auch würdelos ist.
Das alles deprimiert mich.

Gesang ist auch nicht erlaubt, was mich als Chorsängerin besonders schmerzt.

Gottesdienst nur in großen Kathedralen und Kirchen? ...da wird der Großteil der Landbevölkerung vom Gottesdienstbesuch ausgeschlossen, da nur kleine Kirchen vorhanden sind.


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 JuergenPb 29. April 2020 

Fladenbrot und Gillzange

Man könnte auch einfach ein Fladenbrot nehmen und dies mit einer Grillzange fassen und rumreichen. Jeder beißt sich dann ein Stück ab.


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 lesa 29. April 2020 

Zeitalter der Corona

[email protected]: Ihre Beobachtungen sind wichtig: "Das klingt ja doch ein wenig differenzierter - und schließlich sind es nur "Empfehlungen", denn die Vorschriften hat der jeweilige Diözesanbischof in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht zu erlassen."

Was das "Corona-Zeitalter" betrifft: hoffen wir das es das Zeitalter desor Corona, des Rosenkranzes wird und mit Hilfe der "Krone der Gottesfurcht" (nämlich der Weisheit)die Krone der Schöpfung ihre Würde wieder entdeckt und so von gefährlichen Viren befreit und geschützt wird!


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 Gewitterwolke 29. April 2020 
 

Kann unser Herr Jesus Christus in der Gestalt des Brotes für uns Menschen eine Gefahr sein? Warum seid ihr so furchtsam IHR Kleingläubigen ....


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 Sacré Coeur 29. April 2020 
 

Hostien Zange

Gibt es schon lange und kann man bei jedem Händler für Kirchenbedarf beziehen, sind monentan allerdings schwierig zu bekommen. Sehen aus und sind etwa gleich groß wie die Zuckerzangen im heimischen Besteckkasten.
Ich freue mich sehr, auf die erste Messe in der Kirche, nicht mehr nur im Wohnzimmer vor dem TV oder Laptop zu sitzen. Auch ohne Gesang, das sollte doch zweitrangig sein, dafür mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet. Nochmal, ich freue mich sehr.


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 Aschermittwoch 29. April 2020 
 

Ja, ja. Unsere Bischöfe....

Das ist eine Zangengeburt......


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 elisabetta 29. April 2020 
 

Es gibt die Redensart, „jemanden in die Zange nehmen“

...das bedeutet, jemanden unter Druck setzen, schlecht behandeln, hart zusetzen... Bei der Zangenkommunion ist Jesus der Misshandelte – im wahrsten Sinn des Wortes. Darüber sollten die Bischöfe nachdenken.


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 elisabetta 29. April 2020 
 

Es gibt die Redensart, „jemanden in die Zange nehmen“

...das bedeutet, jemanden unter Druck setzen, schlecht behandeln, hart zusetzen... Bei der Zangenkommunion ist Jesus der Misshandelte – im wahrsten Sinn des Wortes. Darüber sollten die Bischöfe nachdenken.


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 Rubinstein 29. April 2020 
 

Zangenkommunion - Korrektur

Bei meinem Beitrag muss es zum Schluß natürlich heißen: ... und bei der Spendung
der Handkommunion entfiele die unwürdige Hantiererei mit der Zange. Ergänzend sei hier mitgeteilt, dass die Verlängerung der Hostie (mit einem bei der Herstellung gleich mitgebackenen Griff) als Hilfe für den Kommunionspender gedacht ist, um Hautkontakt und Virentransfer zu vermeiden.


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 Fides Mariae 1 29. April 2020 
 

Calvin freut sich im Grab

Die neue Nüchternheit. Eine "Zangengeburt".


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 Chris2 29. April 2020 
 

Keine Kirchenlieder? So ein Quatsch.

Nehmt den eh schon depressiven Leuten nicht auch noch die Lieder (und das an Ostern!). Und: Singen ist kein husten oder niesen! Man singt einfach bekannte Lieder, dann braucht man auch kein "Sleim"-Gottelob...


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 Fischlein 29. April 2020 
 

Zangenkommunion

Eine kleine Verschwörungstheorie: An der Erarbeitung dieser Empfehlungen müssen Vertreter des Handels teilgenommen haben, die auf Lager eine Menge von Zangen haben und nicht wissen, wie sie das loswerden.
Ironie Ende.
Statt Zange wäre viel praktischer, wenn sich die Priester vorher die Hände desinfizieren. So macht mein Bekannter. Mit einer Zange ist die Sache viel umständlicher.


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 Marie Madeleine 29. April 2020 
 

...

Ich war gestern beim Zahnarzts, zu dem sagte ich schmunzelnd: "Soll ich den Mundschutz zur Behandlung aufsetzen?". Er sagte, ja dann bohren wir ein Loch durch den Mundschutz.
Übrigens findet der den Coronawahn ebenso verrückt, hat eben noch Vorlesungen von Prof Bakhdi in Mainz gehört.


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 breisgau 29. April 2020 
 

Weiterhin geistige Kommunion!

Für mich ist ganz klar: Unter diesen skurilen und unvernünftigen, ja irreführenden und äußerst fragwürdigen Vorgaben, werde ich weiterhin die geistige hl.Kommunion praktizieren- Basta!
Ob wohl Priester in der außerordentlichen Form des römischen Ritus solchen Vorgaben folge leisten?
Ich kann es mir nicht vorstellen, es kommt geradezu einem Sakrileg gleich, bei aller- hoffentlich- Gutgemeinter Absicht.


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 Montfort 29. April 2020 

Empfehlungen - SOFERN ERFORDERLICH

"Die Deutsche Bischofskonferenz hat diese Woche Empfehlungen für Messen im Corona-Zeitalter veröffentlicht..." - Upps, da "Corona-Zeiten" wohl unbeabsichtigt ein ganzes "Corona-Zeitalter" geworden - das wollen wir doch nicht hoffen oder befürchten!

Die "Emfehlungen" der DBK wörtlich:
"In den Kathedralen – und den anderen geeigneten, VOR ALLEM den großen Kirchen werden wieder öffentliche Sonntagsmessen gefeiert. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Wortgottesfeiern und Werktagsgottesdienste stattfinden. Die für alle Versammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen einschließlich des Tragens einer Gesichtsmaske – SOFERN ERFORDERLICH – sind dabei maßgeblich." (s. Link)

Das klingt ja doch ein wenig differenzierter - und schließlich sind es nur "Empfehlungen", denn die Vorschriften hat der jeweilige Diözesanbischof in Übereinstimmung mit dem Kirchenrecht zu erlassen.

Ob diese ein "Verbot" der Spendung einzelner Sakramente enthalten dürften, ist ernsthaft zu bezweifeln.

www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2020/2020-04-24-Empfehlungen-zur-Feier-der-Liturgie-in-Zeiten-der-Corona-Krise.pdf


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 myschkin 29. April 2020 
 

@Fink

Auf Infektionswege aufmerksam zu machen, ist nicht lächerlich.

Vergessen wir nicht: Freikirchliche gottesdienstliche Veranstaltungen wurden in Südkorea und im Elsass zu Hotspots der Corona-Seuche.


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 Rubinstein 29. April 2020 
 

Zangenkommunion

Warum wird denn nicht - solange die Corona-Pandemie dauert - einfach die Form der Hostien verändert, indem die bisherige Kreisscheibe an einer Seite ergänzt wird durch eine Art Griff. Dann wäre auch die Mundkommunion relativ gefahrlos möglich und bei der Mundkommunion entfiele die unwürdige Hantiererei mit einer Zange!


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 zeitundewigkeit 29. April 2020 
 

Kirchlicher Beitrag zur Seuchenbekämpfung

1. Der Priester verteilt geweihte Wundertätige Medaillen und erklärt, welche innere Disposition nötig ist. Ein Hinweis auf die Erfahrungen Don Boscos sollte nicht fehlen.
2. Statt Kommunionspendung mit einer Zange kann der Priester nach persönlichem Kommunionempfang seine Fingerspitzen mit Wein und Wasser nochmals purifizieren.


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 Smaragdos 29. April 2020 
 

Tuchkommunion oder Lavabo-Ritus als Alternativen

Zangenkommunion hört sich ziemlich makaber an. Vermutlich wurde Jesu toter Leib mit Zangen von den Nägeln und somit vom Kreuz abgehangen...

Bischof Athanasius Schneider spricht von einer Tuchkommunion. Vielleicht wäre das eine Alternative:

"Niemand kann uns zwingen, den Leib Christi so zu empfangen, dass die Gefahr besteht, dass Partikel verloren gehen oder die Ehrfurcht beeinträchtigt wird, wie dies der Fall ist, wenn die Kommunion in der Hand empfangen wird. Obwohl es wahr ist, dass es direkt mit dem Mund auf einem kleinen, sauberen weißen Tuch (einem Reiniger (Purificatorium) oder Körper (Corporale) mit kleinen Abmessungen) aufgenommen werden kann, ist es nicht immer machbar, und es gibt sogar Priester, die sich weigern, dies zu tun."

Aus: http://anne.xobor.de/blog-e118527-Monsignore-Schneider-Der-Ritus-der-Heiligen-Kommunion-in-Zeiten-der-Pandemie.html

Würde es nicht reichen, wenn sich die Priester vor der Kommunionsausteilung die Finger einfach desinfizieren würden?


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 Wynfried 29. April 2020 

So schafft sich die Kirche selbst ab!

Diese "Empfehlungen" kann nur jemand verfasst haben, der von Liturgie und ihrem Wesenskern keine Ahnung hat.

Haben die Gläubigen nicht ein Recht drauf, dass die Liturgie so gefeiert wird, wie es dem Messbuch und den Normen des CIC entspricht? Wir brauchen jetzt nicht noch einen Corona-Ritus!


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 Marie Madeleine 29. April 2020 
 

Alles verlogen!

In einem Kloster sind 90% der Schwestern (aller Altergruppen) infiziert worden, mittlerweile sind alle wieder gesund. Angesteckt haben sie sich vermutlich nicht durch die Mundkommunion, sondern durch die Köchin, die infiziert war, weil sie eine coronakranke Schwester betreut hat. Man sollte also das normale essen auch abschaffen.


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 Walahfrid Strabo 29. April 2020 

Ne Kommunionzange?

Ja, ausm Baumarkt?? Oder wo sollen die so schnell herkommen? Und wie werden die richtig gereinigt, Stichwort Partikel??
Ich hab das Gefühl, die tun alles, um den Gläubigen die Teilnahme durch diese ganzen "Ideen" schon im Vorfeld zu vermiesen, damit so wenig wie möglich kommen wollen.

Und warum sollen nur große Kirchen benutzt werden dürfen? In den Schulen, wo jetzt dann wieder öffnen, sind weniger Quadratmeter pro Raum zur Verfügung, auch wenn vielleicht nur 10 Schüler drin sind, das aber über Stunden.... von den übervollen Baumärkten (hier gibt es Null Einlasskontrollen, obwohl man nur mit Mühe einen Parkplatz kriegt!) ganz abgesehen, wo es nur wimmelt von Menschen.


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 norbertus52 29. April 2020 
 

Zur Information

Hostienzange ist nichts neues. Ürsprüngliche Verwendung zum Einlegen der Hostien in die Hostienschale. Ich selbst habe sie im Altenheim verwendet als der Norovirus aktuell war.Hab weder jemand verletzt noch ist eine Hostie hinuntergefallen. Sinnvoller wäre allerdings, Hände vor der Spendung desinfizieren und nur ein Spender. Wird bei der Anzahl der Gläubigen auch reichen.
https://www.c-ludwig.de/de/messwein-hostien/hostien/hostienzange-aus-edelstahl.html


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 Diadochus 29. April 2020 
 

Touristen

Sollen jetzt nur noch Touristen in die Kirche kommen? Das widert nur noch an. Da ist jedes Gespür für das Heilige verloren gegangen, Corona hin oder her.


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 Fink 29. April 2020 
 

Keine Kirchenlieder singen ? Gerade jetzt in der Osterzeit ?

Nicht mit mir. (@ myschkin - Geht es eigentlich noch lächerlicher ?)
Mir ist das Singen von Kirchenliedern wichtig (und eine angemessene (!) Orgelbegleitung- das ist leider keine Selbstverständlichkeit). Ich ertappe mich dabei, wie ich derzeit bei den vielen Angeboten von Messfeiern über Fernsehen/ Livestream die Auswahl nach den Kirchenliedern (und Organisten) treffe. Sollte man eigentlich nicht...


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 ThomasAquinas 29. April 2020 

Blöde Zwischenfrage, aber warum macht man keine Freiluftmessen? Würde das nicht schon mal etwas entzerren?

Das mit der Zange ist meiner Meinung nach eine gut gemeinte aber recht umständliche Lösung.


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 winthir 29. April 2020 

danke, für diesen Artikel.

"Zangenkommunion" - dieses Wort ist mir sehr neu. man lernt dazu.

(Mundkommunion, Handkommunion, z. B., ist mir bekannt):

als praktisch denkender Mensch frage ich mich: wie und woher möchte man diese "Kommunionzangen" (keine Ahnung, was das ist) herbekommen?

ganz zu schweigen von der Logistik - wie könnte man die dann zeitnah verteilen?

(nein, nicht den Leib >Christi, sondern die Kommunionzangen)

Fragen über Fragen...


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 Anna Lea 29. April 2020 
 

Was unsere Bischöfe total vergessen haben

zu erwähnen ist dass Gläubigen ihren Wasserkocher mitbringen sollen, damit die Zange nach jedesmal Kommunionausteilen sterilisiert werden kann.
Entschuldigung, mehr kann ich heute leider nicht schreiben, da ich meine Krankenschwester Bekannte versprochen habe sie heute bei Ihrer Zangenbetreuung der Patienten zuzuschauen.


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 SpatzInDerHand 29. April 2020 

@Esperanza: Stimmt, ABER ich stecke mir das Geld auch nicht in den Mund.

Vielmehr fasse ich es nur sehr vorsichtig mit Handschuhen an!


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 Fatima 1713 29. April 2020 
 

Warum nur Kathedralen und große Kirchen

anstatt jeden Quadratcentimeter zu nützen?
Meine Theorie: so lässt sich alles bzw. lassen sich alle besser kontrollieren. Die Infrastruktur ist in den meisten großen Kirchen schon da und kann leichter ausgebaut werden.
Letzten Samstag wurde ich im Stephansdom vom Türwächter gefragt, ob ich zur Messe komme, denn nur dann könne er mich reinlassen, nur zum Beten nicht... Nun, mir war klar, nachdem ich einen Tipp bekommen hatte, dass dort um 12 Uhr eine hl. Messe gefeiert (und im Radio übertragen) wird, diesmal sogar vom Herrn Dompfarrer höchstpersönlich, und dass ja alle Kirchen zum persönlichen Gebet offen sind. Aber dass ich dort dann offiziell gefragt werde, ob ich zur Messe komme und nur unter diesen Umständen eingelassen werde, wo doch alle Messen ohne physische Anwesenheit von Gläubigen stattzufinden haben, hat mich dann doch etwas überrascht. Naja, wo kämen wir auch hin, wenn sich ein einfacher kleiner Pfarrer so etwas erlauben würde...
Aber vielleicht bin ich nur paranoid.


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 Einsiedlerin 29. April 2020 
 

@wedlerg

Stimmt. Da bleibt als Alternative Livestream-Messe und Mundkommunion wie bisher persönlich ausmachen.


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 Ginsterbusch 29. April 2020 

Zangenkommunion...

Und wenn dann die Hostie auf den Boden fällt????
Spinnen jetzt alle?


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 Passero 29. April 2020 
 

Wir protestieren, hochwürdige Bischöfe!

”Untersagt ist Mund- und Kelchkommunion, den Gläubigen soll die Kommunion zum Beispiel mit einer Zange gereicht werden, Mund- und Kelchkommunion finden nicht statt. ”

Soweit sind nicht einmal die Schweizer Bischöfe mit ihren neuen Anordnungen gegangen!!!

Die deutschen Bischöfe haben gar nicht das Recht, die Mundkommunion zu verbieten!


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 Esperanza 29. April 2020 

Komisch...

... das Rückgeld im Baumarkt wird uns ja auch mit der Zange gereicht...


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 Winrod 29. April 2020 
 

Ich kann mich

mit Mundschutz in einem Gottesdienst auch nicht anfreunden. Das ist doch widersinnig.


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 Habitant 29. April 2020 
 

Es gibt laut Evangelium Jesu 1) Hirten,

die die Herde mit ihrem Leben verteidigen, wenn die Wölfe kommen, dann 2) Mietlinge, die bei Gefahr weglaufen, und 3) Wölfe im Schafspelz, die die Kirche Christi zerstören. Die sog. "Corona-Krise" offenbart sehr klar, was unsere Bischöfe sind. Gott sei dank!


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 myschkin 29. April 2020 
 

Die Einstellung des Gemeindegesangs

ist leider eine Notwendigkeit. Singen produziert einen gerichteten Strahl ausgeatmeter Luft, das ist nun eine wirkliche Gefahrenquelle, im Falle jemand mit unerkannter Corona-Infektion singt.


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 elisabetta 29. April 2020 
 

Zangenkommunion?

Ich kenne eine Zangengeburt - neu ist für mich die Zangenkommunion, die aber meiner Meinung nach eine bedauerliche kirchliche Missgeburt ist. Außerdem brandgefährlich, der Priester könnte die Zunge beschädigen, Strafe droht wegen Körperverletzung?? Und wird die Zange nach jeder Benutzung auch desinfiziert? Fragen über Fragen tun sich da auf! Aber unsere tollen Bischöfe werden uns das schon plausibel erklären können.


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 elmar69 29. April 2020 
 

Wann ist eine Kirche groß?

Bezeichnet man das kleinere nicht ehr als "Kapelle"?

Oder ist das ganze ehr so zu verstehen, dass dort wo unterschiedliche Gebäude zur Verfügung stehen bevorzugt die größeren genutzt werden sollen.


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 benedikt 29. April 2020 
 

Hl. Messen nur in Kathedralen und großen Kirchen? Warum?

„Heilige Messen soll es nach Möglichkeit nur in Kathedralen und großen Kirchen geben“

Man könnte auch das Gegenteil tun:

„Heilige Messen soll es nach Möglichkeit auch in jeder Pfarrkirche so viele wie möglich geben (sonntags mehrmals und wochentags mindestens 1 x täglich) und dafür mit geringerer Teilnehmerzahl, die die Einhaltung des Sicherheitsabstands ermöglicht.“

Hierdurch könnte jeder, der möchte, irgendwo 1 x pro Woche die Hl. Messe besuchen.

Aber das wollen viele Bischöfe offenbar nicht. Zu viel Arbeit für Priester? Super Unterstützung durch unsere Amtskirche in schweren Zeiten! Ohne Not verwehrt mir ein Großteil unserer Oberhirten (nicht der Staat - Bischöfe!) den Zugang zur Hl. Messe in einer Zeit, in der ich diese besonders brauche.

Ich frage mich einmal mehr, wofür ich Kirchensteuer zahlen muss! Lieber wären mir freiwillige Abgaben zB an engagierte Priester, die gerne und oft die Hl. Messe zelebrieren wollen, damit möglichst viele Gläubige daran teilnehmen können!


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 wedlerg 29. April 2020 
 

Messe mit Mundschutz und ohne Gesang

Noch lächerlicher kann man sich nicht machen.


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