Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. „Warum bin ich Christ“
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  8. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  9. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  10. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  11. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  12. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  13. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  14. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Ex-Redakteurin der New York Times: ‚So wird Selbstzensur zur Norm’

19. Juli 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bari Weiss arbeitete im Meinungsressort der Zeitung. Sie wirft dem Herausgeber in ihrem Kündigungsschreiben vor, ein Klima der Einschüchterung und Selbstzensur zu dulden.


New York City (kath.net/lifesitenews/jg)

In ihrem Kündigungsschreiben hat Bari Weiss, eine ehemalige Redakteurin der New York Times, der Zeitung ein Klima der Einschüchterung und Selbstzensur vorgeworfen.

 

Weiss arbeitete im Meinungsressort der Zeitung und veröffentlichte eigene Kommentare und suchte Gastautoren zu gewinnen. „Warum etwas Herausforderndes für unsere Leser bringen oder etwas Kühnes schreiben, wenn man es durch einen geistlosen Prozess ideologisch koscher macht, wenn wir unseren Arbeitsplatz (und Klicks) sichern können indem wir den viertausendsten Kommentar veröffentlichen, der behauptet, dass Donald Trump eine einzigartige Gefahr für das Land und die Welt ist?“, fragte sie rhetorisch in ihrem Brief an Herausgeber Arthur G. Sulzberger. „So wird Selbstzensur zur Norm“, kritisiert sie.


 

Wer ideologisch auf Linie der „neuen Orthodoxie“ sei, bleibe unbehelligt. Alle anderen würden in der Angst vor dem „digitalen Thunderdome“ leben. Online-Kampagnen würden so lange entschuldigt, so lange sie das richtige Ziel treffen würden, kritisiert sie.

 

Nach Ansicht von Weiss hätten sich die Standards der New York Times in den letzten beiden Jahren geändert. Gastkommentare die noch vor zwei Jahren von der Zeitung veröffentlicht worden wären, würden einen Redakteur heute in große Probleme bringen oder ihn seine Stelle Kosten. Artikel, von denen sich die Redaktion eine heftige Gegenreaktion erwarte, würden nicht mehr veröffentlicht. Alles was nicht explizit progressive Anliegen unterstütze, werde Zeile für Zeile untersucht und gegebenenfalls entschärft, schreibt sie.

 

Die Zeitung habe sich zu einem Organ jener entwickelt, die in einer „entfernten Galaxie“ leben, deren Probleme fast nichts mit dem Leben der meisten Menschen zu tun hätten. In dieser „Galaxie“ würde das sowjetische Raumfahrtprogramm wegen seiner „Diversität“ gelobt und behauptet, die USA hätten neben Nazi-Deutschland das schlimmste Kastensystem der Geschichte.

 

Sie sei 2017 zur New York Times gekommen und habe die Aufgabe gehabt, Stimmen zu bringen, welche von der Zeitung sonst nicht zu hören seien, einschließlich jene der politischen Mitte und der Konservativen. Die Idee dahinter sei gewesen, anders Denkende zu verstehen und die zentrale Bedeutung des freien Austausches von Ideen für eine Demokratie zu fördern. Leider habe sich ein „neuer Konsens“ herausgebildet, der Wahrheit nicht als Ergebnis einer gemeinsamen Suche sehe sondern als Orthodoxie die nur wenigen bekannt sei und von diesen zu verbreiten sei.

 

Sie sei selbst wegen ihrer Ansichten als „Nazi“ und „Rassistin“ beschimpft worden. Auch Kollegen, die zu ihr standen, seien von anderen bedrängt worden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  3. Mit dem Rosenkranz im Gym
  4. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  5. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  6. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  7. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  8. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  9. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  10. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  11. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  12. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  13. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  14. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz