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‚Planned Parenthood‘ entfernt Namen der rassistischen Gründerin Margaret Sanger von Klinik

27. Juli 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Weltweit größte Abtreibungsorganisation gibt ‚Beitrag zum historischen reproduktiven Schaden in schwarzen Gemeinden‘ zu – Lebensschützer: Margaret Sangers rassistisches Vermächtnis setzt sich heute fort


New York (kath.net/LifeSiteNews.com) 
Planned Parenthood reagiert auf seine Weise auf die Black Lives Matter-Bewegung: Es entfernt den Namen der eigenen – rassistischen – Gründerin von der zentralen New Yorker Klinik. Die weltweit größte Abtreibungsorganisation des Gebietes Greater New York hat sich dabei öffentlich von Margaret Sanger distanziert, nachdem Vorwürfe wegen „systemischem Rassismus“ gegen Planned Parenthood laut geworden waren. Sanger gründete Planned Parenthood 1916, sie war eine Vorkämpferin für Verhütung, Eugenik und Abtreibung. 


Tatsächlich war gerade ihr Rassismus eine wichtige Triebfeder ihrer Aktivität. Die Abtreibungsorganisation selbst bestätigt: Sangers eugenische Ansichten „wurzeln in Rassismus, Ableismus und Klassismus“. (Ableismus bezeichnet die Bewertung von Menschen anhand ihrer Fähigkeiten, wodurch Menschen mit Behinderung abgewertet werden; Klassismus bewertet Menschen nach dem ihnen zugeschriebenen sozialen Status.) In einem privaten Brief 1939 schrieb sie: „Wir wollen nicht, dass sich herumspricht, dass wir die Negerbevölkerung ausrotten wollen.“ Man solle aber auch Menschen mit Krankheiten und Behinderungen durch Sterilisation und Segregation loswerden, da es „totes Gewicht menschlichen Abfalls“ sei. Bestimmte Menschen seien „Unkraut“, „sorglose Brüter“, „Schwachköpfe“ und „sich vermehrende Menschen, die nie hätten geboren werden sollen“, schrieb sie in ihrem Buch „Achse der Zivilisation“ (Pivot of Civilization). 


 

Planned Parenthood von Greater New York plant jetzt, seine Filiale in Manhattan, die lange Margaret Sangers Namen trug, neu zu benennen, wie die New York Times berichtet. Außerdem forderte die Organisation die Stadtverwaltung auf, ihren Namen von einem nahegelegenen Straßenschild zu entfernen. 

 

„Die Entfernung von Margaret Sangers Name von unserem Gebäude ist ein notwendiger und überfälliger Schritt, unser Vermächtnis ernst zu nehmen und Planned Parenthoods Beitrag zum historischen reproduktiven Schaden in farbigen Gemeinden anzuerkennen“ sagte Karen Seltzer, Vorsitzende des Leitungsgremiums der Klinik. 
Diese öffentliche Erklärung kommt, nachdem hunderte Mitarbeiter des New Yorker Zweiges Klagen wegen „systemischem Rassismus“, „missbräuchlichem Verhalten und finanzieller Vergehen“ erhoben hatten. 


Die nationale Planned Parenthood-Organisation ließ wissen, dass sie mit der Entscheidung ihrer New Yorker Filiale einverstanden ist. Ob auch der von ihr verliehene Margaret Sanger Award oder andere nach ihr benannte Einrichtungen umbenannt würden, blieb unerwähnt. 


Die nationale Organisation von Planned Parenthood kritisierte 2016 in einem Informationsblatt Sangers Entscheidung, 1926 mit Mitgliedern des Ku-Klux-Klans zu sprechen, um ihre Botschaft der Geburtenkontrolle zu verbreiten. Sie verurteilte auch Sangers Unterstützung einer Politik zur Sterilisierung von Menschen mit unbehandelbaren Behinderungen und zum Verbot von Einwanderern mit Behinderungen. 


Seit Jahren drängen führende Pro-Life-Vertreter bei der Trägerorganisation Smithsonian darauf, dass eine Sanger-Statue von einem Ehrenplatz in der National Portrait Gallery entfernt wird.


Und Planned Parenthood heute?

 

„Planned Parenthood kann ein Gebäude umbenennen, aber es kann seine eugenischen Wurzeln nicht weißwaschen“, sagt Ben Sasse, Senator von Nebraska. “Planned Parenthood kann versuchen, die rassistischen Tiraden seiner Gründerin zu vergessen, aber es kann der unleugbaren Tatsache sich ausweichen, dass es jedes Jahr mit einer gräßlichen Lüge hunderte Millionen Dollar macht, nämlich dass bestimmte Leben zur Disposition stehen, und dann darüber disponiert [im Engl. mit der Doppelbedeutung „und sie dann entsorgt“]. Abtreibung im großen Stil betreibt immer das Geschäft der Gewalt und Entmenschlichung.“ 


Seit der Legalisierung der Abtreibung in den USA 1973, wurden dort schätzungsweise 20 Millionen schwarze Babys abgetrieben. In New York City, wo Sanger ihre Abtreibungskette startete, weist die städtische „Gesundheits“statistik aus, dass jährlich mehr schwarze Babys abgetrieben als geboren werden. 


Auch heute kämpft Planned Parenthood gegen eine Gesetzgebung, die Ungeborene vor Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse oder Behinderung schützt. Darauf weist Marjorie Dannenfelser hin, Präsidentin der „Susan B. Anthony List“, einer amerikanischen politischen Organisation zur Förderung von Pro-Life-Frauen in der Politik. Sie fordert Planned Parenthood auf, sich nicht nur von ihrer Gründerin, sondern auch von seinen eigenen aktuellen rassistischen und eugenischen Praktiken zu distanzieren. 


„Der nächste Schritt für Planned Parenthood ist, anzuerkennen, dass Margaret Sangers rassistisches Vermächtnis sich heute fortsetzt, da Abtreibung nach wie vor überproportional Gemeinden von Minderheiten betrifft, besonders die schwarzen Gemeinden.“ Sie forderte auch Nancy Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses, sowie Hillary Clinton auf, sich zu distanzieren und sofort ihre Planned Parenthood Margaret Sanger Awards zurückzugeben. 


Heute sagen Verantwortliche von Planned Parenthood öffentlich, dass "jeder Grund für eine Abtreibung ein triftiger Grund ist", einschließlich die Selektion nach Geschlecht, die Rasse und Behinderungen wie Down-Syndrom. Im vergangenen Jahr meldete Planned Parenthood mehr als 345.000 Abtreibungen, eine Rekordzahl, obwohl insgesamt weniger Patienten behandelt wurden. 
 

Foto: Symbolfoto

 


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