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Der Vaterunser-Tag

vor 6 Tagen in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: in der Liturgie des Neuen Bundes ist jede liturgische Handlung, besonders die Feier der Eucharistie und der Sakramente, eine Begegnung zwischen Christus und der Kirche. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“

Dienstag der ersten Woche der Fastenzeit („Lesejahr B“), Gedenktag des heiligen Polykarp, der den Apostel Johannes noch gekannt hatte und von diesem zum Bischof von Smyrna bestellt worden war: der „Lehrer Asiens, der Vater der Christen, der Zerstörer der Götter: ‚Sei treu bis in den Tod; dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben’“ (Offb 2,10). Polykarp ist der letzte Zeuge aus dem apostolischen Zeitalter.

Dieser Dienstag aber ist vor allem der „Tag des Gebets des Vaterunser“, jenes Gebets, das Christus selbst die Menschen gelehrt hat:

„Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.

So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben! Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen! Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Mt 6,7-15).

In den letzten Jahren war gerade das Herrenwort, das große, von Christus selbst gelehrte Gebet in die Diskussion gekommen. Einige meinten, dessen Worte „korrigieren“ zu müssen (zu dürfen, zu können), was dann auch prompt und sinnlos und zum Nachteil der Gläubigen von einigen Bischofskonferenzen getan wurde.

Wie dem auch sei, jenseits aller Vermessenheit: zweifellos gab es zur Zeit Jesu kein iPhone oder sonstige Aufnahmegeräte, dafür aber wahre und heilige Zeugen. Seit 2000 Jahren beten die Kirche und die Christenheit zusammen mit dem Herrn und nach dessen Anweisung. Alles andere ist sekundär. Soll also dieses Gebet gehört und gesprochen werden, wie es der Herr wollte.

Dann: das Vaterunser ist „liturgisch“, es zieht als Gebet hinein in den „ganzen Christus“ als Gottesdienst des universalen Tempels, wie dies Benedikt XVI. nannte:

„Ich möchte auf einen weiteren wichtigen Aspekt hinweisen. Im Katechismus der Katholischen Kirche lesen wir: »In der Liturgie des Neuen Bundes ist jede liturgische Handlung, besonders die Feier der Eucharistie und der Sakramente, eine Begegnung zwischen Christus und der Kirche« (Nr. 1097); es feiert also der »ganze Christus«, die gesamte Gemeinschaft, der mit seinem Haupt vereinte Leib Christi. Die Liturgie ist also nicht eine Art »Selbstdarstellung« einer Gemeinschaft, sondern vielmehr ist sie das Heraustreten aus dem einfachen »Man-Selbst-Sein«, in sich verschlossen sein, und der Zugang zum großen Mahl, das Eintreten in die große lebendige Gemeinschaft, in der Gott selbst uns nährt. Die Liturgie setzt Universalität voraus, und dieser universale Charakter muß allen immer wieder zu Bewußtsein kommen. Die christliche Liturgie ist er Gottesdienst des universalen Tempels, des auferstandenen Christus, dessen Arme am Kreuz ausgebreitet sind, um alle in die Umarmung der ewigen Liebe Gottes hineinzuziehen. Sie ist der Gottesdienst des geöffneten Himmels. Sie ist niemals nur das Ereignis einer einzelnen Gemeinschaft, die ihren Platz in der Zeit und im Raum hat. Es ist wichtig, daß jeder Christ sich in dieses universale »Wir« eingebunden fühlt und wirklich darin eingebunden ist: Es gibt dem »Ich« im Leib Christi, der Kirche, Grundlage und Zuflucht“.


Noch ein Hinweis: eigentlich erübrigt sich jede „Diskussion“ zum Herrengebet nach den Ausführungen eines „Kirchenlehrers“, der einst auf dem Stuhl Petri saß. Es genügt, sich (vielleicht in dieser Fastenzeit?) das Buch „Jesus von Nazareth I“ (Freiburg-Basel-Wien 2007) von Benedikt XVI. vorzunehmen. Das ganze fünfte Kapitel ist dem „Gebet des Herrn“ gewidmet und durchstreift auf knapp 44 Seiten die Tiefen der Worte Christi. Dem ist nichts hinzuzufügen, alles andere ist Ideologie, Fantasie, hochmütige Verfälschung und eben Vermessenheit.

Benedikt XVI., Generalaudienz vom 3. Oktober 2012, das Wesen des Gebets:

In der letzten Katechese habe ich begonnen, über eine der bevorzugten Quellen des christlichen Gebets zu sprechen: die heilige Liturgie. Sie ist, wie der Katechismus der Katholischen Kirche sagt, »auch Beteiligung am Gebet, das Christus im Heiligen Geist an den Vater richtet. In der Liturgie findet alles christliche Beten seine Quelle und seinen Abschluß« (Nr. 1073). Heute wollen wir uns fragen: Gebe ich in meinem Leben dem Gebet genügend Raum, und vor allem, welchen Platz nimmt das liturgische Gebet in meiner Beziehung zu Gott ein, besonders die heilige Messe als Beteiligung am gemeinsamen Gebet des Leibes Christi, der Kirche?

Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir vor allem daran denken, daß das Beten die lebendige Beziehung der Kinder Gottes zu ihrem unendlich guten Vater, zu seinem Sohn Jesus Christus und zum Heiligen Geist ist (vgl. ebd., 2565). Das Gebetsleben besteht also darin, stets in der Gegenwart Gottes zu stehen und sich dessen bewußt zu sein, in Beziehung zu Gott zu leben wie man die gewöhnlichen Beziehungen unseres Lebens lebt, die Beziehungen zu lieben Verwandten, zu wahren Freunden. Ja, die Beziehung zum Herrn ist sogar die Beziehung, die all unseren anderen Beziehungen Licht schenkt. Diese Lebensgemeinschaft mit dem einen und dreifaltigen Gott ist möglich, weil wir durch die Taufe in Christus hineingenommen sind, begonnen haben, mit ihm vereint zu sein (vgl. Röm 6,5).

Tatsächlich können wir nur in Christus mit Gott, dem Vater, als Kinder sprechen, sonst ist es nicht möglich, aber in Gemeinschaft mit dem Sohn können auch wir sagen, was er gesagt hat: »Abba«. In Gemeinschaft mit Christus können wir Gott als den wahren Vater erkennen (vgl. Mt 11,27). Daher besteht das christliche Beten darin, beständig und in immer neuer Weise auf Christus zu schauen, mit ihm zu sprechen, mit ihm in Stille zu verharren, ihn zu hören, mit ihm zu wirken und zu leiden. Der Christ entdeckt seine wahre Identität in Christus, dem »Erstgeborenen der ganzen Schöpfung«, in dem alles Bestand hat (vgl. Kol 1,15ff). Indem ich mich mit ihm identifiziere, im Einssein mit ihm entdecke ich meine persönliche Identität, die Identität des wahren Kindes, das auf Gott schaut wie auf einen liebevollen Vater.

Aber wir dürfen nicht vergessen: Christus entdecken und erkennen wir als lebendige Person in der Kirche. Sie ist »sein Leib«. Diese Leiblichkeit kann von den biblischen Worten über den Mann und über die Frau her verstanden werden: Die zwei werden ein Fleisch sein (vgl. Gen 2,24; Eph 5,30ff.; 1Kor 6,16f). Die unauflösliche Verbindung zwischen Christus und der Kirche, durch die vereinigende Kraft der Liebe, löscht das »Du« und das »Ich« nicht aus, sondern erhebt sie zu ihrer tiefsten Einheit. Die wahre Identität in Christus zu finden bedeutet, zu einer Gemeinschaft mit ihm zu gelangen, die mich nicht auslöscht, sondern mich zur höchsten Würde erhebt, der Würde eines Kindes Gottes in Christus: »Die Liebesgeschichte zwischen Gott und Mensch besteht eben darin, daß diese Willensgemeinschaft in der Gemeinschaft des Denkens und Fühlens wächst und so unser Wollen und Gottes Wille immer mehr ineinanderfallen« (Enzyklika Deus caritas est, 17). Beten bedeutet, sich zur Höhe Gottes zu erheben, durch eine notwendige allmähliche Umwandlung unseres Seins. Indem wir an der Liturgie teilnehmen, machen wir uns so die Sprache der Mutter Kirche zu eigen und lernen, in ihr und für sie zu sprechen. Natürlich geschieht dies wie gesagt allmählich, nach und nach. Ich muß immer mehr in das Wort der Kirche eintauchen, mit meinem Gebet, mit meinem Leben, mit meinem Leiden, mit meiner Freude, mit meinem Denken. Es ist ein Weg, der uns verwandelt.

Ich denke also, daß diese Überlegungen uns erlauben, auf die Frage zu antworten, die wir uns am Anfang gestellt haben: Wie lerne ich zu beten, wie wachse ich in meinem Gebet? Wenn wir das Modell betrachten, das Jesus uns gelehrt hat, das »Vaterunser«, dann sehen wir, daß das erste Wort »Vater« und das zweite »unser« ist. Die Antwort ist also deutlich: Ich lerne zu beten, ich nähre mein Gebet, indem ich mich an Gott als Vater wende und mit anderen bete, mit der Kirche bete und das Geschenk seiner Worte annehme, die mir nach und nach vertraut und sinnreich werden. Zum Dialog, den Gott mit einem jeden von uns knüpft, und wir mit ihm, gehört im Gebet stets ein »mit«; man kann nicht auf individualistische Weise zu Gott beten. Im liturgischen Gebet, vor allem in der Eucharistie sowie – von der Liturgie geformt – in jedem Gebet sprechen wir nicht nur als Einzelpersonen, sondern treten vielmehr in das »Wir« der betenden Kirche ein. Wir müssen unser »Ich« umwandeln, indem wir in dieses »Wir« eintreten.

Ich möchte auf einen weiteren wichtigen Aspekt hinweisen. Im Katechismus der Katholischen Kirche lesen wir: »In der Liturgie des Neuen Bundes ist jede liturgische Handlung, besonders die Feier der Eucharistie und der Sakramente, eine Begegnung zwischen Christus und der Kirche« (Nr. 1097); es feiert also der »ganze Christus«, die gesamte Gemeinschaft, der mit seinem Haupt vereinte Leib Christi. Die Liturgie ist also nicht eine Art »Selbstdarstellung« einer Gemeinschaft, sondern vielmehr ist sie das Heraustreten aus dem einfachen »Man-Selbst-Sein«, in sich verschlossen sein, und der Zugang zum großen Mahl, das Eintreten in die große lebendige Gemeinschaft, in der Gott selbst uns nährt. Die Liturgie setzt Universalität voraus, und dieser universale Charakter muß allen immer wieder zu Bewußtsein kommen. Die christliche Liturgie ist er Gottesdienst des universalen Tempels, des auferstandenen Christus, dessen Arme am Kreuz ausgebreitet sind, um alle in die Umarmung der ewigen Liebe Gottes hineinzuziehen. Sie ist der Gottesdienst des geöffneten Himmels. Sie ist niemals nur das Ereignis einer einzelnen Gemeinschaft, die ihren Platz in der Zeit und im Raum hat. Es ist wichtig, daß jeder Christ sich in dieses universale »Wir« eingebunden fühlt und wirklich darin eingebunden ist: Es gibt dem »Ich« im Leib Christi, der Kirche, Grundlage und Zuflucht.

Wir müssen uns dabei die Logik der Menschwerdung Gottes vor Augen halten und sie annehmen: Er ist zu uns gekommen, in unsere Gegenwart, ist in die Menschheitsgeschichte und die Menschennatur eingetreten, ist einer von uns geworden. Und diese Gegenwart setzt sich in der Kirche, seinem Leib, fort. Die Liturgie ist also nicht die Erinnerung an etwas Vergangenes, sondern sie ist die lebendige Gegenwart des Pascha-Mysteriums Christi, das Zeiten und Räume übersteigt und vereint. Wenn in der Feier nicht die Zentralität Christi zutage tritt, haben wir keine christliche Liturgie, die völlig vom Herrn abhängt und von seiner schöpferischen Gegenwart getragen wird. Gott handelt durch Christus, und wir können nur durch ihn und in ihm handeln. Jeden Tag muß in uns die Überzeugung wachsen, daß die Liturgie nicht unser, nicht mein »Machen« ist, sondern das Wirken Gottes in uns und mit uns. Nicht der einzelne – Priester oder Gläubige – oder die Gruppe feiert also die Liturgie, sondern diese ist in erster Linie Gottes Handeln durch die Kirche, die ihre Geschichte, ihre reiche Überlieferung und ihre Kreativität besitzt. Diese Universalität und grundlegende Offenheit, die der ganzen Liturgie zu eigen ist, ist einer der Gründe, warum sie nicht von der einzelnen Gemeinschaft oder von Fachleuten entworfen oder verändert werden kann, sondern den Formen der Universalkirche treu sein muß.

Selbst in der Liturgie der kleinsten Gemeinschaft ist stets die ganze Kirche anwesend. Daher gibt es keine »Fremden« in der liturgischen Gemeinschaft. An jeder liturgischen Feier nimmt die ganze Kirche gemeinsam teil, Himmel und Erde, Gott und die Menschen. Auch wenn die christliche Liturgie an einem konkreten Ort und Raum gefeiert wird und das »Ja« einer bestimmten Gemeinschaft zum Ausdruck bringt, ist sie von ihrem Wesen her katholisch, kommt sie aus dem Ganzen und führt zum Ganzen hin, in Einheit mit dem Papst, mit den Bischöfen, mit den Gläubigen aller Zeiten und aller Orte. Je mehr eine Feier von diesem Bewußtsein beseelt ist, desto fruchtbringender wird in ihr der wahre Sinn der Liturgie umgesetzt.

Liebe Freunde, die Kirche wird in vielerlei Weise sichtbar: In der karitativen Tätigkeit, in den Missionsprojekten, im persönlichen Apostolat, das jeder Christ im eigenen Umfeld durchführen muß. Der Ort jedoch, an dem man sie in ganzer Fülle als Kirche erfährt, ist die Liturgie: Sie ist der Akt, in dem wir glauben, daß Gott in unsere Wirklichkeit eintritt und wir ihm begegnen können, ihn berühren können. Sie ist der Akt, durch den wir in Berührung kommen mit Gott: Er kommt zu uns, und wir werden von ihm erleuchtet. Wenn wir bei der Reflexion über die Liturgie unsere Aufmerksamkeit also nur darauf richten, wie wir sie anziehend, interessant, schön gestalten können, laufen wir Gefahr, das Wesentliche zu vergessen: Die Liturgie wird für Gott gefeiert und nicht für uns selbst; sie ist sein Werk; er ist das Subjekt; und wir müssen uns ihm öffnen und uns von ihm und von seinem Leib, der Kirche, leiten lassen.

Bitten wir den Herrn, täglich zu lernen, die heilige Liturgie zu leben, besonders die Feier der Eucharistie, indem wir im »Wir« der Kirche beten, die ihren Blick nicht auf sich selbst richtet, sondern auf Gott, und uns als Teil der lebendigen Kirche aller Orte und aller Zeiten fühlen. Danke.

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 5 Tagen 
 

Wie und wo beten?

@leodorn: ich verstehe nicht recht, was Sie sagen wollen, wage dennoch eine Antwort in der Hoffnung, nützlich zu sein: Sie kennen vielleicht das Katholische 'Und'. Unser Glaube steht nicht auf einem, sondern auf zwei Beinen, z. B. "Christus: wahrer Mensch UND wahrer Gott". - Zum Gebet: Jesus hat in der Gemeinschaft der Synagoge, dem Tempel, der Jünger gebetet. Er hat sich ebenso in die Stille zurückgezogen, um mit dem Vater im Himmel allein zu sein. Lassen wir eine dieser Komponenten aus, so verkümmert (im Normalfall) etwas. Aber Gott hört Sie überall, denn Sein Geist durchwaltet das All!

Rn.


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 leodorn vor 6 Tagen 
 

Bleibt die Frage, was ein Christ tun soll, der sich in seinem „stillen Kämmerlein“ einfindet und das Vater unser beten möchte. Gilt der Grundsatz: Extra ecclesiam nulla salus als unerbittlicher Intra-Muros-Satz, hat er Pech gehabt, sein Gebet verliert sich unerhört.
Gilt aber ein anderer Grundsatz, meinetwegen einer, der eine Unsichtbare Kirche für alle Christen und sogar für Nicht-Christen nicht für unmöglich erklärt, hat er wohlgetan und kann sich sogar auf einen Spruch Christi berufen: Das zur Schau gestellte Gebet sei von Übel.
LD


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