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„Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit

14. März 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Initiativen, Projekte und Unterstützungen von „Kirche in Not“ im Rahmen des Josefsjahres.


München (kath.net/ KiN)

„Wir freuen uns über die Initiative von Papst Franziskus, der 2021 zum Josefsjahr ausgerufen hat. Damit möchte er auf Menschen hinweisen, die wie der heilige Josef zurückhaltend, aber treu ihren Dienst tun. Das erleben wir bei unseren Projektpartnern in 140 Ländern tagtäglich“, erklärte der Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland (ACN), Florian Ripka, zum bevorstehenden Gedenktag des heiligen Josef am 19. März.

Aus diesem Anlass weist das weltweite päpstliche Hilfswerk auf einige Hilfsprojekte hin, die besonders dem heiligen Josef gewidmet sind. Eines der aktuellsten ist der Wiederaufbau der Josefskirche in der libanesischen Hauptstadt Beirut, die von Jesuiten betreut wird. Die Explosion im Hafen von Beirut Anfang August 2020 hat auch das Gotteshaus stark in Mitleidenschaft gezogen: Die Druckwelle riss Türen und Fenster aus den Angeln, auch das Dach ist schwer beschädigt. „Kirche in Not“ finanziert die Reparaturmaßnahmen, wie auch in zahlreichen Kirchen und kirchlichen Krankenhäusern, Konventen, Kindergärten und sonstigen Anlaufstellen im christlichen Viertel von Beirut.

 

Hilfe für Pfarrstationen und Transportmittel


Unzählige Pfarreien und zahlreiche Diözesen weltweit sind dem heiligen Josef geweiht – in vielen von ihnen hilft „Kirche in Not“, damit Seelsorge auch unter erschwerten Umständen möglich ist: So finanziert das Hilfswerk auf Madagaskar im Indischen Ozean den Bau eines Pfarrhauses in der Josefspfarrei von Betatao, die ein riesiges Gebiet im Nordosten der Insel umfasst. Die Gemeinde wird von mehreren Seelsorgern betreut, die weite Strecken zu den einzelnen Außenstationen zurücklegen müssen. Das Pfarrhaus soll ihnen als Zuhause und Stützpunkt dienen.

Im südamerikanischen Uruguay hat „Kirche in Not“ den Kauf eines Geländewagens finanziert, der Priester und Gemeindemitglieder in der Pfarrei St. Josef von Lavalleja im Norden des Landes mobiler macht. „Kirche in Not“ ermöglicht pro Jahr die Anschaffung von durchschnittlich über 600 Transportmitteln für die Seelsorge – von Autos, Trucks, Motor- und Fahrrädern bis hin zu Booten.

 

Einsatz für Waisenkinder im Geist des heiligen Josef

Die römisch-katholische Diözese Irkutsk in Russland hat ebenfalls den heiligen Josef zum Patron. Das ostsibirische Bistum umfasst eine Fläche in der Größe Kanadas; nur 0,5 Prozent der Bevölkerung sind katholisch. Die 56 Ordensfrauen, die im Bistum Irkutsk tätig sind, widmen sich der ganzen Gesellschaft. In den größeren Städten betreiben sie Heime, Suppenküchen, Begegnungszentren für Straßenkinder, Waisen und werdende Mütter. „Kirche in Not“ finanziert seit Jahren den Lebensunterhalt der Schwestern. Eine von ihnen beschreibt gegenüber dem Hilfswerk ihre Verbundenheit mit dem heiligen Josef: „Er beklagt sich nicht, wenn schwierige Momente kommen. Im Evangelium sagt er kein einziges Wort – und hat dennoch ein Leben voller Schwierigkeiten gemeistert wie wir.“

Ein Waisenhaus betreibt auch die griechisch-katholische Gemeinschaft vom heiligen Josef in Potelytsch im äußersten Westen der Ukraine, nahe der polnischen Grenze. Die Gebäude sind in einem erbarmungswürdigen Zustand, seit der politischen Wende in Osteuropa wurden kaum Renovierungsarbeiten durchgeführt. Nun steht eine Generalsanierung an. „Kirche in Not“ hilft auch hier. „Der heilige Josef ist der Schutzpatron unserer Gemeinschaft“, schreiben die Schwestern. „Indem wir seinen Tugenden folgen, arbeiten wir voller Freude zur Ehre Gottes und für das Wohl der Kirche.“

 

Geistliche Materialien zur Gestaltung des Josefsjahrs

Mit dem Schreiben „Patris corde“ („Mit väterlichem Herzen“) hat Papst Franziskus ein Jahr des heiligen Josef ausgerufen, das bis zum 8. Dezember 2021 dauert. Damit erinnert der Papst an die Ausrufung des heiligen Josef zum Patron der Weltkirche vor 150 Jahren.

„Kirche in Not“ unterstützt die Initiative auch mit geistlichen Materialien, zum Beispiel einer Gebetskarte, einem Glaubens-Kompass zum heiligen Josef und Fernsehsendungen, die sich der Bedeutung des Heiligen widmen. Diese Materialien können kostenlos hier bestellt werden: https://www.kirche-in-not.de/shop/kategorie/jahr-des-heiligen-josef-josefsjahr-2021

 

Unterstützen Sie den seelsorgerischen Einsatz der Weltkirche im Geist des heiligen Josef! Spenden Sie jetzt unter: www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

 

Foto: Eine Ordensschwester im russischen Bistum Irkutsk betet mit Kindern vor einer Josefsstatue. © Kirche in Not


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Lesermeinungen

 Flo33 14. März 2021 
 

Toll

Es gibt keinen besseren Ersatzvater und Helfer in Wirtschaftlichen Problemen, wie den Hl. Joseph , er hat immer eine Lösung parat .. 100 pro


3

0
 

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