Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  6. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  12. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  13. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  14. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  15. Gewalt gegen Israel

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist

22. April 2021 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Der Hauptinhalt des eucharistischen Glaubens: das Mysterium Gottes selbst, der trinitarische Liebe ist. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Donnerstag der dritten Woche der Osterzeit: Jesus schenkt in der Eucharistie nicht „etwas“, sondern sich selbst; er bringt seinen Leib als Opfer dar und vergießt sein Blut. Auf diese Weise verschenkt er sich in der Ganzheit seiner Existenz und offenbart die ursprüngliche Quelle dieser Liebe.

„Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt“ (Joh 6,44-51).


Benedikt XVI., nachsynodales Apostolisches Schreiben „Sacramentum Caritatis“ 7:

Das Brot vom Himmel

Der Hauptinhalt des eucharistischen Glaubens ist das Mysterium Gottes selbst, der trinitarische Liebe ist. In dem Gespräch Jesu mit Nikodemus finden wir diesbezüglich eine erhellende Aussage: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3,16-17).

Diese Worte zeigen die tiefste Wurzel der Gabe Gottes. Jesus schenkt in der Eucharistie nicht „etwas“, sondern sich selbst; er bringt seinen Leib als Opfer dar und vergießt sein Blut. Auf diese Weise verschenkt er sich in der Ganzheit seiner Existenz und offenbart die ursprüngliche Quelle dieser Liebe. Er ist der ewige Sohn, der vom Vater für uns hingegeben wurde.

Im Evangelium hören wir dazu noch einmal die Worte Jesu. Nach der Speisung der Menschenmenge durch die Vermehrung der Brote und der Fische sagt er zu seinen Gesprächspartnern, die ihm bis in die Synagoge von Kafarnaum gefolgt sind: „Mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben“ (Joh 6,32-33). Und er geht so weit, sich selbst, sein Fleisch und sein Blut, mit diesem Brot zu identifizieren: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt“ (Joh 6,51). Auf diese Weise offenbart sich Jesus als das Brot des Lebens, das der ewige Vater den Menschen schenkt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BenediktXVI-Lumen fi

  1. Die innere Freiheit des Jüngers
  2. Spiritus Paraclitus – wer Gott nicht mag, mag auch den Menschen nicht
  3. Die erhabensten Worte des Johannesevangeliums
  4. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben
  5. Katharina, der „Dolce Cristo in terra“ und die Christozentrik
  6. Wer sind die Diebe und die Räuber?
  7. Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank
  8. 19. April. Der Mittelpunkt des Daseins
  9. Drei Geburtstage und ein Danke: eucharistomen!
  10. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Priesterweihen mit Erzbischof Gänswein und Kardinal Koch
  9. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  12. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  13. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  14. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  15. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz