Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  3. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  4. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  5. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  6. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  7. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  8. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  9. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  10. Kölner Administrator Steinhäuser: Faktisch werde Woelki bei Rückkehr eine „Probezeit“ haben
  11. Das Herz hüten: das bedeutet, wachsam zu sein. Komm, Herr Jesus!
  12. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  13. Die Löwen kommen!
  14. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  15. Symbolbild löst Fragezeichen aus: Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim sucht Pfarrer*in

Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache

28. April 2021 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Mehrheit der Bevölkerung sei gegen die ‚geschlechtergerechte Sprache’, sagt der CDU-Politiker. Ein ähnliches Verbot gibt es bereits in Frankreich.


Berlin (kath.net/jg)

Friedrich Merz, der ehemalige Fraktionschef der CDU/CSU im deutschen Bundestag, hat ein Verbot der so genannten „geschlechtergerechten Sprache“ nach dem Vorbild Frankreichs ins Gespräch gebracht. Die Mehrheit der Bevölkerung lehne die Gendersprache ab, sagte Merz laut einem Bericht von ntv.


Ausdrücklich nahm der CDU-Politiker Universitäten und Medien in die Kritik. Wer gebe Hochschullehrern das Recht, Prüfungsarbeiten auch danach zu bewerten, ob das Gender-Sternchen verwendet werde oder nicht, fragte Merz. Studenten hätten das Recht, „dass ihre Prüfer auf sach- und wissenschaftsfremde Bewertungskriterien in den Prüfungsarbeiten verzichten“. Wieso hätten Moderatoren das Recht, in ihren Sendungen „einfach mal so eben die Regeln zur Verwendung unserer Sprache zu verändern“, fuhr er fort. Die Bevölkerung habe das Recht, dass „die mit Pflichtbeiträgen finanzierten Medien Rücksicht nehmen auf ihre Empfindungen und Meinungen“, sagte er wörtlich.

Im Nachbarland Frankreich gibt es bereits ein Verbot der „geschlechtergerechten Sprache“ für alle staatlichen Institutionen. „Die Franzosen haben offenbar ein besseres Feingefühl für den kulturellen Wert ihrer sehr schönen Sprache“, kommentierte Merz in einem Gespräch mit dem Spiegel.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Polarstern 3. Mai 2021 
 

@ St. Hildegard


0

0
 
 St. Hildegard 2. Mai 2021 
 

@Polarstern

Danke, Sie sprechen mir aus der Seele! Ich überlege mir immer wieder, mit welchen Argumenten man diese Leute "packen" kann.
Weil Sie das Englische erwähnen: Das Hauptargument der Gender-Befürworter ist doch, dass das "generische Maskulinum" angeblich die Ungerechtigkeit fördere, weil Diskriminierung "bei der Sprache anfängt" etc.
Wenn diese These stimmen sollte, dann dürfte es doch im angloamerikanischen Sprachraum keine (oder zumindest sehr wenige) diesbezgl. Ungleichheiten geben. Gibt es da eigentlich belastbare Studien?


0

0
 
 lesa 29. April 2021 

Aufmerksam machen und um Befreiung beten

@Fragezeichen: Danke! Im deutschsprachigen Raum sind ja viele Kirchenvertreter selber von dem von der Gnosis gespeisten, dämonischen Gender-Virus versucht, verblendet und verängstigt. Noch immer haben einige Angst, die Anvertrauten wieder "ungegendert" anzureden, nämlich als Brüder und Schwestern. (Einige sind Gott sei Dank unbeirrt beim normalen Sprechen geblieben.) Bitte aufmerksam machen - und beten! Denn, wie bei Menschen die in die Esoterik verstrickt sind, können "gendernde" Menschen nicht erkennen, dass sie damit mittels "Framing" nicht nur an der Evangelisierung, sondern auch an der "Genderisierung" der Gesellschaft arbeiten. Die Genderverdrehung (Schwestern und Brüder) findet sich ja auch im Gotteslob und im neuen Sonntags-Messlektionar wurde das Wort Gottes verdreht, was einen zersetzenden Einfluss ausübt. Entprechend vernebelt und eingeebnet ist das Denken Vieler mehr und mehr. Die Zuordnung von Mann und Frau und die Sinnhaftigkeit der Gebote werden nicht mehr verstanden.


1

0
 
 Fragezeichen?! 29. April 2021 
 

Danke Friedrich Merz!!!

Endlich mal ein Politiker, der sich traut gegen den Mainstream zu schwimmen und den Mund aufmacht. Diese Sprachverhunzung ist in meinen Augen diabolisch und natürlich werden die normalen Menschen nicht gefragt! Aber fast alle Sender und Medien machen mit! Die normale Sprache wird abgeschafft. Frau Baebock: Liebe Kinder und Kinderinnen! Oder: ich fahre zum Bäcker/-in; Anstelle: die Fußballer: die Fussballspielenden u.s.w. - ist doch vollkommen krank, oder? Warum äußert sich Laschet nicht? Die CDU? Angst? Das wäre sehr schade. Wo bleibt de Aufschrei von Kirchenvertretern? Morgen werden Sie die Bibel umschreiben. Unsere Kinder tun mir besonders leid - sie wachsen ja völlig verwirrt auf. Ich sehe hier wirklich ein großer geistig-geistliches Problem! Gnade uns Gott! Bald wird man unliebsame Wörter verbieten und man ist ja schon dabei, z.B. Vater und Mutter...


4

0
 
 Franzfreund 29. April 2021 
 

einfach nicht mitmachen

Sprache kann nicht verordnet werden. Solange die Mehrheit der Bevölkerung ihre Sprache nicht verändert, bleibt das eine Episode. Einfach mit großer Gelassenheit ignorieren, den es gibt wirklich wichtigeres.


5

0
 
 Diadochus 28. April 2021 
 

CDU-Mumie

Friedrich Merz ist von BK Merkel einst verbrannt worden. Mir kommt Merz deshalb vor wie eine lebendige CDU-Mumie. Merz dürfte nur noch hochbetagte Rentner ansprechen. Merz ist untendurch. Mit seiner Genderkritik kommt er überdies reichlich spät daher. Der Gendergaul ist ihm längst davongaloppiert.


0

2
 
 Chris2 28. April 2021 
 

Klarstellung: Natürlich stimme ich Merz zu 100% zu,

aber ich erinnere mich eben auch an vergangene Wahlkämpfe, in denen viele Wähler, die 3 3/4 Jahre lang gejammert hatten, den leeren Wahlversprechen doch stets auf neue geglaubt und ausgerechnet die immer und immer wieder gewählt haben, die das Schlammassel verursacht haben - oder von denen die Blaupause dafür stammt. Denn Merkels Handschrift ist seit Jahren "grün"ideologisch, immer öfter sogar tiefdunkelrot (wie hieß diese Farbe nochmal gleich?) ...
P.S.: Nachdem der Bundesregier... äh -verfassungsschutz zwei mal krachend vor den Gerichten gescheitert ist, muss die größte Oppositionspartei wenigstens aus dieser Richtung keine Reißnägel unter den Barfüßen erwarten. Aber man wird sie, wie seit Jahren, erfolgreich totschweigen...


2

0
 
 SalvatoreMio 28. April 2021 
 

Den Gender-Schwachsinn rückgängig machen?

Das würde mir wie ein Wunder erscheinen, an das ich nicht mehr zu glauben vermag. In den Medien, in der Kirche: es ist zum Davonlaufen! - Ich würde Herrn Merz zu Füßen fallen, wenn er etwas ändern könnte - aber nein ...


4

0
 
 Evalyne 28. April 2021 
 

in Frankreich wird die Sprache trotzdem benutzt

auch wenn sie für Insitutionen (noch) verboten ist. Vor allem von den Frauen, der Feminismus ist dort nämlich nun auch angekommen. Also auch hier im täglichen Schriftverkehr manchmal Sternchen und der ganze Quatsch.

Die "Unsterblichen" der Académie française haben auf jeden Fall im Feb. 2019 schon mal der Feminisierung der Berufe u Titel zugestimmt, wer weiss, wie es weitergeht? Kopfzerbrechen bereitet ihnen noch die weibliche Form für "Chef": «la chef», «chèfe», «chève», «cheffesse», «cheftaine» ? Kicher.


4

0
 
 Polarstern 28. April 2021 
 

Will man die deutsche Sprache töten?

Als Ausländerin, die lange Deutsch studiert hat, bin ich sehr traurig. Ich habe diese Sprache so geliebt, aber jetzt ist sie so kompliziert geworden, dass man es kaum noch benutzen will. Ist es - ausser Machtgierde - der Wille, die deutsche Sprache vor dem Englischen zu vernichten, der da hintensteht? Die Franzosen sind sehr sensibel gegen so was. Allerdings ist es viel schwieriger, das Französische in Genderform zu zwingen als das Deutsche, da es auch als Predikativum u.a. Femininum hat, und die Endungen mal ausgesprochen werden, mal ungesprochen bleiben, usw. Im Ausland will niemand mehr eine so sonderbare Sprachmonster studieren. Vielleicht werden auch bald einige Deutsche an Uni lieber auf Englisch antworten. Wahr ist, dass die Sprache sich verändert, aber man darf sie nicht ändern. Die Sprache aktiv ändern zu wollen ist immer ein Zeichen der Totalitarismus. So war es in der französischen Revolution und so war es in der DDR.


6

0
 
 Fink 28. April 2021 
 

@ DavidH - Wissen Sie, was das "Generische Maskulinum" ist ?

Es umfasst beide Geschlechter ! Deswegen geht die Begründung mit der Gleichberechtigung ins Leere! Es gibt KEIN Recht, die gewachsene Sprache aus weltanschaulich- ideologischen Gründen gewaltsam zu verändern. Gegen das Verständnis und den -Willen der Mehrheit !


5

0
 
 hape 28. April 2021 

@DavidH: ich verstehe Sie nicht. 2/2

Art 5, Abs. 3 GG lautet: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. –

Wieso gibt ausgerechnet dieses Gesetz Hochschulen das Recht, Prüfungsarbeiten danach zu bewerten, ob das Gender-Sternchen verwendet wird oder nicht? Dabei geht es doch nicht um eine formale Vorgabe, sondern um die soziale Kontrolle der Prüflinge. Da die aber mit der klassischen Rechtschreibung niemand anderem Schaden zufügen, steht diese Praxis im Widerspruch zu deren Grundrecht auf Menschenwürde, auf freie Meinungsäußerung und auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.


5

0
 
 je suis 28. April 2021 

Was gibt es dazu zu sagen...


0

0
 
 Fink 28. April 2021 
 

@ DavidH - Wissen Sie, was as "Generische Makulinum" ist ?


2

0
 
 hape 28. April 2021 

@DavidH: ich verstehe Sie nicht. 1/2

Art 1, Abs. 1 GG lautet: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. –

Wieso gibt ausgerechnet dieses Gesetz dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Recht sprachfremde Regeln einzuführen, die vom Beitragszahler weder verstanden, noch gewollt, geschweige denn akzeptiert werden? Die Genderisierung der Sprache erschwert im allg. das Verstehen des Inhalts. Damit wird die freie, individuelle und öffentliche Meinungsbildung behindert und das steht Widerspruch zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.


6

0
 
 Chris2 28. April 2021 
 

Tipp: Es ist Wahlkampf...

und das enttäuschte Stimm...wählertum muss zurückerobert werden. Nicht nur zur Bundestagswahl, sondern bis Juni vor allem die derzeit 20% für die AfD in Sachsen-Anhalt. Danach heißt es wohl "business as usual"...


3

1
 
 lesa 28. April 2021 

Das Heilmittel gegen den Gender-Terror: Normalität

@DavidH: Ihre Beobachtung (im letzten Satz) stimmt. Und worauf lässt das schließen? Wer auf dem Boden der Wahrheit steht, kann und muss unter Umständen Widerstand leisten, aber ohne Hysterie. Die Hysterie ist ein Zeichen der Wurzel-und Haltlosigkeit. (hyster heißt Mangel).
Keine Angst vor solchen Reaktionen, die zum Terror werden können. Das Heilmittel heißt: In Ruhe normal sprechen und schreiben.


4

0
 
 Simon Tolon 28. April 2021 
 

Sie haben die Grundrechte nicht verstanden @DavidH

Die Grundrechte des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland sollen abstrakt und konkret die Grundrechte der Menschen vor Übergriffen des deutschen demokratischen Staates schützen.
Sie sind nicht zur Machtausübung eines staatlich verwesten Bildungsmonopols gedacht.


5

0
 
 Simon Tolon 28. April 2021 
 

Was Macron übersieht (und Merz weiß)

Wie nützlich doch diese typisch deutschen Methoden sind. Fand dazu in der Zeitschrift Zeit bereits 2002, vielleicht zur damaligen Rechtschreibreform, einen interessanten Beitrag, wie das schon die Nationalsozialisten nutzten:

"Durch die Forderung danach, eine bestimmte Sprache zu verwenden oder bestimmte Symbole zu zeigen, habe man jene sichtbar gemacht, die sich nicht konform verhielten."

Es gibt das ganz aktuell als Sonderdruck zum Download im Internet. Stelle den Link unten gerne zur Verfügung. Ist hochinteressant, komprimiert auf gut 2 Seiten.

Und auch die neuerdings ebenfalls wieder ausgegrabene inflationäre "Duzerei" wussten die Sozialideologen bereits zu nutzen:

"Eine der ersten Maßnahmen zur Vermassung ... habe darin bestanden, ihnen das „Sie“ zu verweigern und das „Du“ unter ihnen durchzusetzen."

www.docdroid.net/file/download/ISQIjo0/sebastian-haffner-aktuell-in-2021-pdf.pdf


3

0
 
 DavidH 28. April 2021 
 

Antworten

Die Fragen, die Friedrich Merz stellt, sind leicht zu beantworten.

"Wer gebe Hochschullehrern das Recht, Prüfungsarbeiten auch danach zu bewerten, ob das Gender-Sternchen verwendet werde oder nicht, fragte Merz."

Antwort: Art. 5 Abs. 3 GG.

"Wieso hätten Moderatoren das Recht, in ihren Sendungen „einfach mal so eben die Regeln zur Verwendung unserer Sprache zu verändern“, fuhr er fort."

Antwort: Art. 5 Abs. 1 GG.

Und dann noch das hier: "Die Bevölkerung habe das Recht, dass „die mit Pflichtbeiträgen finanzierten Medien Rücksicht nehmen auf ihre Empfindungen und Meinungen“, sagte er wörtlich."

Niemand hat das Recht auf Rücksichtnahme gegenüber Empfindungen und Meinungen. Das ist ja der Kern des Problems, dass mittlerweile nicht mehr über Sachinhalte diskutiert werden kann, ohne dass sich jemand in seiner Empfindlichkeit verletzt fühlt. Das Witzige ist: Diese Empfindlichkeit ist bei den ideologischen Befürwortern des Gendersternchens noch in viel stärkerem Maße vertreten.